Hallo!
Wir wollen das obige Spiel am Samstag mal machen und beim Lesen der Regel habe ich eine merkwürdige Timingfrage im Zusammenhang mit dem Nachziehen von neuen Karten.
Wenn ich es richtig begriffen habe, ist das so (Man darf keine Begegnungskarten besitzen ist Grundbedingung):
Der offensive Spieler bekommt neue Karten am Anfang seines Zuges (also vor der ersten Begegnung, nicht vor der eventuell zweiten Begegnung). Wenn während einer Begegnung durch Ereigniskarten oder Fähigkeiten meine Begegnungskarten aus der Hand gezogen wurden, endet der Spielzug sofort und ich habe eben Pech gehabt, muß warten, bis ich wieder dran bin.
Der defensive Spieler erhält sieben Karten neu, wenn er eine Begegnungskarte spielen muß, aber keine mehr auf der Hand hat. So steht das auf Seite 11.
Jetzt kommt die Verwirrung mit der Fähigkeit Verschenken:
Laut dem Beispiel von Seite 11 darf die Amöbe witzigerweise schon dann Karten nachziehen, wenn ihre Schicksalsscheibe aufgedeckt wurde, obwohl dies erst Phase 2 im Spiel ist und nicht Phase 8 (in der man erst Begegnungskarten spielt...). Dabei erhält sie doch die Karte des Menschenfreundes BEVOR sie Phase 8 beginnt und eine entsprechende Karte spielen müsste, dürfte also keine sieben Karten aufnehmen...
Wie werden diese beiden Ereignisse nun miteinander verrechnet? Wer darf zuerst? Wenn die Amöbe zuerst darf, ist die Fähigkeit der "Menschenfreunde" eigentlich überflüssig, oder?
Ciao,
Andreas Keirat / Claudia Schlee