Hallo,
meine (Forums-) Freundin Ina hat im Off Topics-Forum "Creeper" bereits lobend erwähnt. Ich möchte mich hier dieser positiven Empfehlung anschließen.
"Creeper" gehört zu der Kategorie von Spielen, bei denen es gilt, eine ununterbrochene Verbindung von einem Spielfeld zu einem anderen, diagonal gegenüber liegenden Spielfeld zu schaffen. Den besonderen Reiz erhält das Spiel durch die Art und Weise, wie die beiden Mitspieler diese Verbindungen herstellen können. Hier hat sich der Autor aus bekannten Spielelementen (u.a. aus "Reversi" und "Halma") eine geniale Mixtur ausgedacht, die einfach Spaß macht.
"Creeper" von Graham Lipscomb ist eigentlich nicht direkt ein neues Spiel. Es ist erstmals 1995 im eigenen Verlag Graham's Games in Großbritannien erschienen. Das Spiel war in Deutschland meines Wissens seinerzeit nur in Essen und durch Direktbestellung zu beziehen. (Ich bin nicht sicher, ob auch das "Spiel" in Hamburg einige Exemplare hatte.)
Nunmehr ist "Creeper" seit Essen in einer tollen Holzausführung mit unverändertem Regelwerk neu in Deutschland über Lan Lu & Pin, Unter den Linden 69 c, 10 117 Berlin, zu beziehen. (Siehe hierzu auch meinen angegebenen Link; allerdings ist "Creeper"" auf der Web-Site noch nicht aufgeführt.) Neben "Creeper" werden von Lan Lu & Pin übrigens eine ganze Reihe weiterer Autorenspiele in ansprechender und solider Holzverarbeitung geführt. Hierzu gehören u.a. Spiele von Maureen Hiron und Jens-Peter ("Daumen drauf") Schliemann. Zumindest "Creeper" erachte ich als absolut empfehlenswert.
Christwart Conrad schrieb in der Pöppel-Revue Ausgabe 6/95, Seite 57, über "Creeper":
"Selten habe ich ein abstaktes Spiel erlebt, das in solch hohem Maße originell und spielerisch reizvoll ist. Alle Partien, die ich gespielt habe, waren kurz und spannend."
Dieser Bewertung von Christwart Conrad kann ich mich nur anschließen. Ich würde es dem Spiel wirklich wünschen, wenn es im deutschsprachigen Raum nunmehr größere Verbreitung finden würde.
Mit verspielten Grüßen
Erhard