Beitragvon Marten Holst » 18. Januar 2002, 13:52
Moinle Ralf,
> > Er erzählte dabei auch, dass die Entwicklung der Abenteuer
> sehr
> > aufwendig ist, ...
> Das überrascht mich jetzt.
> Wenn man einmal das Prinzip intus hat, ist das nicht viel
> mehr Arbeit als das Schreiben eines "normalen" Buchs dieses
> Umfangs (was natürlich nicht zu unterschätzen ist - aber das
> macht man ja trotzdem).
Äh, ja, ähm, nun ja, also, eh, wie soll ich es formulieren? Hast Du schon mal "trotzdem" versucht, einen längeren prosaischen erzählenden Text mit richtiger Zeitenfolge (bitte nicht unterschätzen, wie leicht rutscht man da durcheinander), schlüssiger Handlung, Spannungsbogen u.s.w. zu verfassen? So eine 200-300 Seiten-Geschichte? Da scheitern viele dran, die denken, sie können es. Und mehrere verwobene Handlungsstränge gleichzeitig ist vielleicht nicht viel schwieriger, aber zumindest sollte man ein, zwei Pointen mehr in Petto haben, die werden wieder aufgebaut, man darf es nicht durcheinander bekommen. Also, wenn Du das kannst, dann all meinen Respekt, aber wenn ich bedenke, dass einige Leute schon an normalen Büchern mehrere Monate sitzen...
Tschüß
Marten (Leidet nicht an mangelndem Mitteilungsbedürfnis, aber das auch noch zu sortieren und interessant zu verpacken ist eine Kunst für sich)