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Liberte-Ideen?

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Dieter Niehoff

Liberte-Ideen?

Beitragvon Dieter Niehoff » 18. März 2002, 19:47

Liberte hat uns ohne die unsäglichen Sonderkarten (insb. ohne Guillotine und Politische Säuberung) wesentlich besser gefallen. Welche Erfahrungen haben andere mit diesem doch eigentlich recht feinen Spiel? Was wurde probiert? Was geändert?

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Gustav der Bär

Re: Liberte-Ideen?

Beitragvon Gustav der Bär » 19. März 2002, 05:53

Mir haben grade die "unsäglichen Sonderkarten" gut gefallen: Eine hübsche Gelegenheit, in einem Spiel wieder mal so richtig korrupt und skrupellos zu sein - und seine Freunde dennoch zu behalten.

Regeländerungen habe ich nur beim ersten Spiel erlebt, und auch nur deshalb, weil mein Gedächtnis nicht vom Regellesen bis zum Erklären gereicht hat - Schwamm drüber! die haben das Spiel nicht besser gemacht.

Generell ist mein Eindruck, dass Liberté mit sechs Spielern nicht so recht funktioniert, zu viert aber ein spannendes Spiel mit viel Atmosphäre ist; vor allem natürlich, wenn man sich dabei wirklich wie ein Empörkömmling inmitten der Wirren der Französischen Revolution fühlt.

Auf Xuntheit!
Gustav der Bär
(Peter Gustav Bartschat)

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Arne Hoffmann

Re: Liberte-Ideen?

Beitragvon Arne Hoffmann » 19. März 2002, 08:09

Moin moin!

Ich stehe da auch auf Gustavs Seite. Mir gefällt das Spiel gerade wegen der Aktionskarten so gut. Dabei habe ich, und meine Spielrunden auch, die Aktionskarten auch nie als [b]zu[/b] hart empfunden. Zugegeben, Terror, Purge oder Guillotine können schon einiges bewiken. Dafür erscheinen sie ja auch im B-Deck, so daß man in der Anfangsphase noch von ihnen verschont bleibt. Purge hat die Bedingung, daß man selbst in der aktuellen Regierung vertreten sein muß, was auch erst mal erreicht werden will, damit die Karte nicht "nutzlos" einen Platz in der Kartenhand einnimmt. Ferner kommen sie recht häufig vor, so daß eine gewisse Verteilung über verschiedene Spieler gewährleistet sein sollte. Und selbst wenn ein Spieler 3 Terror und 2 Guillotine auf der Hand hat - dann kann er erst einmal keine Fraktionssteine ins Spiel bringen, sondern nur bei anderen Spielern Schaden anrichten (und man sollte es immer gut abwägen, wann und wie man sich Feinde schaffen will).

Zu guter letzt hat Liberté nun einmal die Französische Revolution zum Thema. Da ging es nicht um schönen, politischen Erfolg - es ging doch recht brutal zur Sache. Dem muß das Spiel dann auch gerecht werden (und es bleibt in meinen Augen sogar noch recht "friedfertig" dabei) - ansonsten wäre es "nur" ein [i]Setze Klötzchen in ein Gebiet und bilde Mehrheiten[/i] Spiel. Bei solch einem Thema erwarte ich, daß ich fies sein kann, daß Leute auf obskure Weise verschwinden, daß einem schon mal in den Rücken gefallen werden kann.

Tschö,

- Arne - (würde lieber wieder ins Bett fallen)

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Roman Pelek

Re: Liberte-Ideen?

Beitragvon Roman Pelek » 19. März 2002, 13:23

Hi Dieter,

wie Gustav haben auch uns beim Spielen gerade die fiesen Züge von Liberté gut gefallen - ich weiß auch nicht, ob ein Spiel zum Thema "Französische Revolution" wirklich ohne sowas auskommen sollte. Da würde ich dann eher zu einem anderen Spiel greifen...

Ansonsten empfanden auch wir diese Karten nicht als zu hart, sondern als angenehme Möglichkeit, jemanden mal auszubremsen. Zu vernichtend oder das Spiel verzögernd haben sich diese jedenfalls bei uns noch nicht ausgewirkt.

Ciao,
Roman

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Dieter Niehoff

Re: Liberte-Ideen?

Beitragvon Dieter Niehoff » 19. März 2002, 14:14

Auch schon mit drei Spielern funktioniert Liberte prächtig.

Ob die dann noch eher wenigen Sonderkarten ausreichen, um ein kräftiges Hauen und Stechen im Sinne einer Französischen Revolution in Gang zu bringen?

Habt Ihr eigentlich auch so eine seltsame Farbgebung auf dem Spielplan und den Figuren/Karten? Wir rätseln selbst in unserer dritten Partie noch häufig um Passendes zuzuordnen.

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Arne Hoffmann

Re: Liberte-Farben

Beitragvon Arne Hoffmann » 19. März 2002, 14:26

Hallo Dieter!

Die Spielplaene scheinen alle diese "Farbverschiebung" aufzuweisen. Aber auch bei den Farben, die mit den Karten uebereinstimmen, ist es haeufig noch ein Raetsel, ob es nun braun oder orange ist (gerade bei Schummerlicht in einer Kneipe).

Tschoe,

- Arne -

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Udo

Re: Liberte-Ideen?

Beitragvon Udo » 21. März 2002, 23:39

Ich finde auch gerade die Sonderkarten asl die Würze im Spiel. Ohne diese wäre das Spiel nur halb so gut. Ich habe Libnerté bisher nur zu 5 oder 6 gespielt und fand es mit dieser Spielerzahl gut. Ist es wirklich mit weniger Spielern noch besser? Dann muss ich mal eine Sonderkarte gegen einen Spieler verwenden... ;-)

LUdo ergo sum [gestern gute Karten bei Schotten-Totten]


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