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PEEP: warum ich gerne ZUSCHLAG!

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ralph obkircher

PEEP: warum ich gerne ZUSCHLAG!

Beitragvon ralph obkircher » 21. Juli 2002, 13:18

liebe mitspieler,

neben spielen wie WALLENSTEIN, DSCHUNKE oder WILD LIFE (um nur ein paar perlen dieses gloreichen spielejahrgangs zu nennen!) überkommt mich immer wieder mal die lust, mich von einem elektronischen spiel (vorzugsweise aus dem hause hasbro!) hetzen zu lasssen. so geschehen auch bei ZUSCHLAG!, ein äußerst hektisches versteigerungsspiel rund um kuriose sci-fi raritäten.

jeder der mitspieler verkörpert einen smarten objektsammler, der sein geld geschickt bei der versteigerung von allmöglichem schnik-schnak aus der high-teck einsetzt, um möglichst viele gleiche objekt einer kategorie und vor allem objekt, die in sein interessensgebiet fallen, zu ersteigern.

der spass an der sache ist der elektronische auktionator, der die spieler nacheinander auffordert, für eines der drei ausliegenden objekte zu bieten und nach geraumer zeit schließlich den ZUSCHLAG an einen steigernden spieler erteilt. das dauert manchmal länger und manchmal gar zu kurz! da heißt es schnell reagieren, wenn man von einem mitspieler überboten wird, denn man weiß ja nie, wann (zum ersten...zum zweiten...und zum dritten!) schluss ist.

natürlich gibt es einen grund, warum jeder versucht, bestimmte objekte zu ersteigern. ab drei objekten der gleichen kategorie verdoppelt sich deren wert und verdreifacht sich sogar, wenn es sich um sammlerstücke handelt, die jeweils in das interessensgebiet (welches vor spielbeginn für jeden spieler heimlich bestimmt wird!) des spielers fallen.

böse überraschungen gibt es dennoch, da der tatsächliche wert (auf der rückseite der karte des zu versteigernden objektes!) von objekten nicht immer mit dem schätzwert übereinstimmt. wenn man nun schon teuer für super-tanzschuhe im (tatsächlichen!) wert von 400 euro gebot hat, dann kann man sich ausrechnen, dass alle weiteren paare super-tanzschuhe nur weniger wert sein können, da es von jedem gegenstand innerhalb der objektkategorien immer 3 stück gibt, die im tatsächlichen wert immer höher, gleich oder geringer sind als es der schätzwert verspricht...

auf all diese faktoren zu achten, während der elektronische auktionator die spieler durchs geschehen hetzt, ist wirklich garnicht einfach. wenn man dann allerdings am ende weit weniger punkte gesammelt hat, als die anderen mitspieler, kann man sich denken, dass man wohl die falschen objekte ersteigert hat.

zu erwähnen bleibt noch, dass man während der ganze auktion nur eine begrenzte zahl an bietkarten hat (im wert von 10 euro bis 300 euro!), mit denen man möglichst so bieten sollte, dass die hohen werte bis zum schluß überbleiben.

weil mir elektronsiche spiele in der regel fast immer spass bereiten, lobe ich ZUSCHLAG! aus dem hause MB/Hasbro mit vorbehalt, weil sicher ein großer glücksanteil durch den elekt. auktionators und der verteilung der karten vorhanden ist. dennoch macht das spiel großen spass, sodass wir es in unserer spielrunde als warming-up einplanen, und dann eine stunde daran hängenbleiben. wer's elektronsich mag, sollte ZUSCHLAG! auf alle fälle mal antesten!

zum ersten... zum zweiten ... und
tschüss
der ralph (der den aufbau des turmes bei lumberjack wohl als einziger entspannend findet, weil sich ins holzbausteine-übereinander-auftürmen-alter zurückversetzt fühlt!)

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