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Neue Splotter-Spiele

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Michael Schramm

Neue Splotter-Spiele

Beitragvon Michael Schramm » 25. September 2002, 13:16

Hi,

eben kamen die neuen Splotter-Spiele ( Oraklos, Cannes, VOC!) mit der Post an. Sehen echt gut aus, sobald ich erste Eindrücke von den Spiele habe werde ich mich wohl melden.

nice dice

Michael

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Ralf Arnemann
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Beiträge: 2447

Alte Splotter-Spiele: Ur

Beitragvon Ralf Arnemann » 25. September 2002, 15:38

Bevor ich die neuen Spiele vielleicht kaufe, nochmal ein Gedanke zurück an den Highlight des letzten Jahres - die 18xx Variante UR.

Da gab es erst einmal helle Begeisterung, weil das Spielprinzip so originell auf das Mesopotamien-Thema umgesetzt war.
Dann leichte Skepsis, ob es eigentlich funktioniert - durch die Wasserbedingung war das Spiel viel zu schnell zu Ende.
Und natürlich fehlte die Computerunterstützung, das schreckte an manchem Spieleabend ab, eine Partie anzufangen um weitere Erfahrung zu sammeln.

Und bevor wir dann weiter einsteigen konnten, kam Puerto Rico und seitdem haben wir Ur nicht mehr angefaßt. Vielleicht schade.

Wer von Euch hat denn inzwischen mehr Erfahrungen mit diesem Spiel gesammelt und kann die damaligen Eindrücke aktualisieren?

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Udo Bartsch
Kennerspieler
Beiträge: 115

RE: Alte Splotter-Spiele: Ur

Beitragvon Udo Bartsch » 25. September 2002, 17:45

Ich hab´s insgesamt 5 oder gar 6 Mal mit dem Spiel versucht, war nie enttäuscht, aber vom Hocker gehauen hat´s mich erst recht nicht. Inzwischen habe ich die Hoffnung aufgegeben, noch unentdeckte Reize zu finden. Deshalb denke ich, dass ich Ur nicht noch ein weiteres Mal spielen möchte. Verglichen mit den nach Essen hier abgegebenen Bewertungen und Noten halte ich Ur für ziemlich überschätzt.

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Ernst Knauth

RE: Alte Splotter-Spiele: Ur

Beitragvon Ernst Knauth » 25. September 2002, 18:02

Udo Bartsch schrieb:
>
> Ich hab´s insgesamt 5 oder gar 6 Mal mit dem Spiel versucht,
> war nie enttäuscht, aber vom Hocker gehauen hat´s mich erst
> recht nicht. Inzwischen habe ich die Hoffnung aufgegeben,
> noch unentdeckte Reize zu finden. Deshalb denke ich, dass ich
> Ur nicht noch ein weiteres Mal spielen möchte. Verglichen mit
> den nach Essen hier abgegebenen Bewertungen und Noten halte
> ich Ur für ziemlich überschätzt.

Ich kann dem nur zustimmen.
Wir habe es drei mal gespielt, und es funktionierte auch.
Danach wollte aber keiner der Beteiligten eine neue Partie, sondern alle wollten lieber wieder zu unseren üblichen 18xx-Versionen zurück.

Gruss

Ernst

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Roman Pelek

Re: Alte Splotter-Spiele: Ur

Beitragvon Roman Pelek » 26. September 2002, 11:40

Hi Ralf,

Ralf Arnemann schrieb:

> Wer von Euch hat denn inzwischen mehr Erfahrungen mit diesem
> Spiel gesammelt und kann die damaligen Eindrücke aktualisieren?

Ich kann mich den Vorrednern anschließen. Wir haben's bei uns seit Erscheinen vielleicht 7,8x gespielt, davon jüngst nochmal 2 Partien in Folge, um wieder reinzukommen. Enttäuscht war niemand, es war auch unterhaltsam, aber vom Hocker gerissen hat es keinen. Der Verwaltungsaufwand ist zudem manchmal, wie Du sagtest, für "manuelle" Abarbeitung etwas viel.

Auch ich würde das Spiel dementsprechend nicht so hoch einstufen, wie es kurz nach Essen bewertet wurde. In einer geübten Runde, denen das Spiel ans Herz gewachsen ist, würde ich's aber wieder spielen bzw. erneut probieren, die Reize zu entdecken.

Ciao,
Roman

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Ralf Arnemann
Kennerspieler
Beiträge: 2447

Re: Alte Splotter-Spiele: Ur

Beitragvon Ralf Arnemann » 26. September 2002, 16:21

Tja, alle Spieleerfahrungen (und die eher theoretischen Diskussionen von damals) scheinen übereinzustimmen.

UR ist offenbar ein schöner Versuch, aber letztlich nicht gelungen.
Schwer zu sagen, ob man es mit einigen Veränderungen attraktiver machen könnte.

Der Verwaltungsaufwand ist zwar für Computerverwöhnte 18xx-Spieler lästig, aber nicht wirklich störend.

Das zu frühe Spielende über die Wasserbedingung ließe sich leicht modifizieren.

Aber offenbar ist doch der Versuch mißlungen, die Struktur der AGs/Länder aufzubrechen und die Wertschwankungen statt dessen an die Grundstücksart zu hängen.
Das ergibt irgendwie so eine Beliebigkeit, die den Aktienmarkt und die Kontrolle über Länder so nebensächlich werden läßt.

Vielleicht sollte man mal eine Variante spielen, bei der die Aktienwerte ganz konventionell über die Ländergesamteinnahmen verändert werden.


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