Beitragvon Frank Jaeger (AMIGO) » 8. Oktober 2002, 08:33
Hallo Juergen (und Dimi, Sönke und Alex),
versucht doch einfach mal, die Ruhmkarten rauszunehmen (oder nur die hohen). Es sollten trotzdem genug Karten sein. Dann wird dieser Faktor kleiner oder ist gar nicht mehr vorhanden. Allerdings werden die Karten im Spiel dann natuerlich sehr viel staerker, weil keine *Nieten* mehr drin sind (mit Nieten meine ich die 1er Ruhmkarten ;-) ) (und sagt nachher mal bescheid, wie es gelaufen ist, ich habe es bislang nur einmal so gespielt - das klappte ganz gut, aber am Ende waren nur noch zwei Karten im Zugstapel, man konnte also in etwa ausrechnen, was sich noch auf der Hand oder im Stapel befand).
Bei der Kritik an dem Gluecksfaktor, der natuerlich fuer einen echten Strategen vielleicht ein wenig zu gross ausgefallen ist, sollte immer beruecksichtigt werden, dass wir versuchen wollten, eine breite Zielgruppe zu erreichen. Ein gewisses Mass an Glueckselementen ist dafuer sehr foerderlich, nur wenige reine Kopf-Spiele schaffen es, sich bei einem breiten Publikum durchzusetzen. Erfolge wie MÄDN, Monopoly, Risiko, Siedler haben alle diesen Gluecksanteil. Deshalb ist das wohl kalkuliert gewesen - und ich bin sicher, dass ihr leicht das Spiel so veraendern koennt, dass dieser Faktor geringer wird.
Und wenn Mutter und Neffe zu Besuch kommen, spielt man es wieder mit allen Gluecksanteilen, damit man sie nicht in Grund und Boden *strategiert* ;-)
Frank Jaeger
AMIGO Spiel + Freizeit GmbH