Beitragvon Roman Pelek » 12. November 2002, 00:23
Hi Ralf,
Ralf Arnemann schrieb:
> Die "dröge"-Befürchtung hat einen anderen Hintergrund. Man
> muß ja die Produktionszyklen recht genau analysieren, um
> seine Spielzüge halbwegs zu optimieren.
Hm, nuja, so anders der Hintergrund nicht unbedingt... Meine letzten beiden Einzeltischpartien - in denen ich das mal bewusst verfolgt habe, weil ich diese Befürchtung hegte - liefen darauf hinaus, dass es lukrative Ecken gab, in denen man viele Waren anhäufen konnte und der Spieler sehr schnell gewann, der sich dort gut einnisten konnte. Das war zwar zu stören, aber nicht genug. Was ich mich frage, ist Folgendes: waren es Extrembeispiele der Anordnung auf dem Plan oder ist das mit vielen Kombinationen möglich und es kommt darauf an, wer's zuerst kapiert und sich dort festsetzt? Ich finde es jedenfalls interessant, dass andere Spieler aus ganz anderen Runden auch auf diese Idee kommen, bislang hatte ich das abwartenderweise unter "Dumm gelaufen, nächstes Mal läuft's anders" verbucht.
> > Allerdings bremsen dann die anderen langsamen am Tisch
> > wechselnde schnelle ja auch irgendwann aus,
> Kaum. Wenn ich aus einer richtig schnellen Runde kommend den
> Tisch wechsele, dann habe ich auch einige Waren und eine gute
> Handvoll Geld dabei. Und brauche vielleicht kaum einen
Das ist richtig. Zumindest der zweite Fetisch kann so leichte Beute sein und mal ist schnell wieder weg. Aber dann kommen vielleicht die anderen, langsameren Spieler mit nur 1 Fetisch zu einem...
> Für den dritten Tisch langen dann die Reserven natürlich nur
> noch teilweise - aber man ist schon verdammt im Vorteil.
Man führt, aber reicht's? Was ist, wenn jemand bewusst noch später an den anderen Tisch wechselt, um dann dort quasi alleine zu spielen, sich den zweiten Fetisch schnappt und erst spät wieder zurückkehrt, um am Ende den 3. Fetisch schnell abzugreifen? Könnte auch noch reichen. Auf jeden Fall wären das auch Überlegungen, die auf "Schnelle Tisch - viele Waren/Kohle scheffeln und spät wechseln" hinausliefen. Also wie gehabt zumindest in Richtung: schnell spielen lohnt.
> > Es könnte sich höchstens herausstellen, dass man auf Dauer
> > ähnlich schnelle Mitspieler braucht, ...
> Das muß noch gar nichts heißen. Der Klublangweiler war ja nur
> das Extrembeispiel. Aber die Tische selber sind ja
> unterschiedlich schnell, je nach Verteilung der Händler. Ohne
Bei "schnellen" Händlerkombis sollte man aber bedenken, dass diese Kombis nicht von allen am Tisch gleichzeitig genutzt werden können, sonst werden sie unattraktiv (keine Waren da, hohe Preise...). Aber manchmal mag's dann auch für die anderen reichen, wenn der eine weg ist, der einiges blockiert hat und die ziehen dann schnell nach... Hm...
> > Ich bin mal gespannt, ob es für die obigen Bedenken, die ich
> > bislang teile, eine sinnvolle Widerlegung gibt.
> Ich hoffe es sehr. Wäre doch wirklich schade um diese
> originelle Idee.
Dito, ganz Deiner Meinung. Ich hoffe wie Du sehr auf gegenteilige Erfahrungsberichte und Argumentationen ;-)
Ciao,
Roman