Beitragvon Uli Schumacher » 17. Januar 2003, 13:49
Na, was aus statistischer Sicht auch nicht uninteressant ist: die Zyklen, in denen diese Frage hier erscheint....
Ich (DIE Uli Schumacher, nicht zu verwechseln mit DEM Uli Schumacher, was hier vielleicht (?) einen Unterschied macht) mag einige abstrakte Spiele nicht: weil gegen meine Tochter (!) und meine Freundin (!) ohnehin jeder verliert (geschlechtsunabhängig).
Pueblo dagegen mag ich: dass gewinne ich sowieso immer. ;-)
Ich habe die Beobachtung gemacht, dass es eher davon abhängt, wieviel Zeit jemand in ein spezielles Spiel investiert, und das besonders bei abstrakten Spielen. Schach brauche ich nicht zu probieren, alle meine Gegner haben zig Eröffnungen, Standardsituationen usw. im Kopf. Ich müßte erst einige Jahre üben, und dafür gibt es zuviel anderes, was man tun kann.
Auch habe ich selten die Ruhe und Zeit, konzentriert mehrere Züge vorauszuplanen, meist wartet noch irgend was (Auch frauentypisch? schreiende Kinder im Hintergrund?)
Und drittens ist abstrakte Logik mein Job, da will ich nach Feierabend was anderes!
Vielleicht liegt es auch daran, dass Männer oft mehr Zeit für ein Hobby aufwenden? Sei es wegen Kind/ Haushalt/Beruf oder warum auch immer? Die oben erwähnten Tochter und Freundin spielen einfach auch viel häufiger, insbesondere gleiche Spiele mehrfach.
Verspielte Grüße
Uli (die übrigens liebend gern Vorurteile genießt und sich hüten wird, zuzugeben, dass sie Autoräder wechseln kann, wenn ein Mann in der Nähe ist: Faulheit siegt!)