Beitragvon Andreas Spies » 30. Januar 2003, 22:00
Hallo!
Ich habe heute auch ein Exemplar von Mare Nostrum über Eurogames direkt erhalten (Danke Uwe!).
Es stimmt, dass in der englischen Anleitung eine Kombination von Helden und Monumenten (insgesamt vier Karten; z.B. 3 Helden, 1 Monument etc.) verlangt wird, um zu gewinnen (und natürlich der Pyramidenbau als die zweite Möglichkeit den Sieg davon zu tragen, dieser beendet ebenfalls das Spiel sofort).
Auf Seite 5, linke Spalte der englischen Regeln sind nochmals die Siegbedingungen erläutert. Dabei zählt der zivilisationsspezifische Held (z.B. Hannibal, Karthago) zu der angestrebten Kombination aus Helden und Monumenten dazu.
Wie wird es nun gespielt?
Eine weitere Frage betrifft die Landkarte. Ist Constantinopel per Landstrasse mit der östlich gelegenen Provinz (Fisch) verbunden oder mit der Troas Provinz?
Ich meine mit der "Fisch-Provinz".
Laut Startaufstellung der Ägypter sind die Provinz Alexandria und die östlich gelegene Provinz (Vieh), der Sinai, ein und dieselbe Provinz. Man kann sich zu Anfang aussuchen ob man die Karawane auf den Papyrus oder das Vieh legt (Vieh ist hier sinnvoll denke ich). Es gibt keinen Einflussmarker im Sinai (oder vergessen?).
Die Frage ist nun, ob diese, eigentlich zwei Provinzen (ganz deutliche Linie zwischen Sinai und Provinz Alexandria auch als zwei verschiedene Provinzen gewertet werden, und ein Einflussmarker gesetzt werden muss (meine ja).
Ich wünschte mir, dass die Anleitung in einigen Fällen (z.B. Bauphase, was was kostet) etwas deutlicher wäre. Da steht auf S. 3 rechte Spalte:" Eine Kombination besteht entweder aus Steuern oder versch. Ressource Karten".
Ja, und? Wieviel ist eine Steuerkarte wert? Welche Kombinationen? Dies hätte alles dort schon stehen müssen, und nicht in einer Tabelle auf der Spielhilfe.
Aber egal Kleinigkeit!
Zum Spielmaterial ist noch zu sagen, das ich es schöner gfunden hätte, die Spielhilfen auf festem Karton zu drucken.
Die Holzfiguren sind nicht gerade hübsch (ein grünes Männchen ist bei mir verkrüppelt, vielleicht schon vorher zuviel gekämpft), man hätte hier nach Art von History of the World (Neuauflage) tolle Plastikfiguren beifügen sollen (Festungen, Städte sehen einfach toll aus). Dies hätte wohl aber den finanziellen Rahmen deutlich höher gesetzt, obwohl 43,00 Euro sind schon ne Menge.
Spieltechnisch bleibt mir noch anzumerken, dass ich bis jetzt Karthago als sehr stark einschätze aber das wird sich wohl erst nach etlichen Partien herausstellen.
Alle Völker haben Ihre Vor- und Nachteile, was die Ressourcenverteilung und die geographische Lage angeht.
Sonst bleibt mir nur noch zu sagen, dass das Spiel ein Hammer werden koennte aber der Freilandversuch ist bis jetzt noch nicht erfolgt (Samstag wohl).
Schöne Grüsse
Andreas