Beitragvon Thomas » 30. April 2003, 11:48
Ich habe gestern Eiszeit gespielt und fand es gut.
Mit gut meine ich, der ganz große Knaller ist es nicht, da kommt von den bereits gespielten Spielen von "Nürnberg2003" nach meiner Meinung weiterhin nur Amun Re in Frage, doch gehört es durchaus zu den Spielen, die man immer wieder mal auf den Tisch bringen kann.
Der Spaßfaktor war in unserer Viererrunde eindeutig vorhanden.
Ähnlichkeiten zu Wongar und Amulett sehe ich allenfalls in der Spielfeldeinteilung ( 12 Felder innerhalb derer man um Mehrheiten kämpft ). Doch wenn eine solche Ähnlichkeit ausreicht um ein Spiel nicht zu mögen, dann ist das eine preisgünstige Sache, denn dann hat man höchstens 10 Spiele ;-)
Wir waren jedenfalls der Meinung, das alles gut zusammen passt.
Feuerstellen und Mammuts geben den Feldern eine teilweise bekannte und teilweise unbekannte Flexibilität an aufzunehmenden Siedlern.
Das Karten-/Geldsystem ist sehr interessant und dürfte in einigen Runden zu hitzigen Gefechten führen, da man ja Mitspielern gutes tun muss um flüssig zu bleiben.
Flüssig bleiben sollte man, doch darf man die Rundenenden nicht verpassen, weil einem dann das viele Geld auch nichts mehr bringt.
Nicht zu unterschätzen, ist auch die Möglichkeit des Kartentauschs, da einige Karten gegen Spielende an Bedeutung verlieren, je nachdem welche Gebiete von Gletschern überdeckt werden.
Und nicht zuletzt die Möglichkeit des zurückliegenden, das Gebiet zu bestimmen, welches vom Eis überdeckt wird.
Hier war es sehr interessant, das die nah am Eis liegenden Gebiete einerseits Interessant waren wegen der zu Beginn platzierten Mammuts, aber wegen dem Eis halt auch riskant !
Die Platzierungen haben auf jeden Fall mehrmals gewechselt, so dass jeder bis zum Ende das Gefühl hatte, noch etwas machen zu können, wobei man schnell gemerkt hat alleine gegen alle schafft es keiner und das ist doch beides positiv ;-)