Beitragvon Thomas » 2. Mai 2003, 10:49
Hallo zusammen,
nachdem ich hier sehr ausgiebig mal alle Beiträge angeschaut habe muß ich ehrlich gesagt etwas schmunzeln. Ich selbst habe Marte Nostrum und zwischenzeitlich habe ich es mit jeweils verschiedenen Leuten gespielt. Ich kann nur sagen, dass die Behauptung, es würde immer nur der Römer, der Ägypter, - ich will damit sagen, in diesem Forum wurden immer atemberaubenden Behauptungen aufgestellt, jeder meinte, man könne nur mit einer bestimmten Nation gewinnen. Absoluter quatsch. Also, bei unseren 4 Spielen lauteteten die Ergebnisse wie folgt. Erstes Spiel Ägpter gewinnt nach ca. 1 Stunde durch den Bau der Pyramiden. Zweites Spiel Athen weit vorn, wir brechen aber aus Zeitgründen ab und schauen uns im Fernshen "Der Patriot" an - muß auch mal sein. Drittes Spiel der Athener gewinnt und baut sofort die Pyramiden. Viertes Spiel gestern Nachmittag, der Römer gewinnt durch 4 verschiedene Helden und Monumente, knapp vor dem Ägypter.
Es ist ja merkwürdig, fast immer ein anderer. Es gibt keine Nation über die man sagen könne nur diese kann gewinnen. O.k, soweit so gut.
Zweite Sache, ich finde es nur sehr realistisch, wenn eine kriegstreibende Partei das Spiel nicht gewinnt, ist doch wie im richtigen Leben. Eine Nation, die nur Kriege durchführt kann zwangsläufig nicht in ihre Wirtschaft investieren. Zudem hängt es auch sehr von den Spielern insgesamt ab. Bei einer homogenen kriegsbesessenen Truppe kann ich mir schon vorstellen, dass das Spiel gut und gern weit über 3 Stunden hinausschießt.
Vielleicht haben auch einige nicht bedacht, was der Autor selbst zu diesem Spiel im Schlußsatz von sich gab: " Das Spiel wird von dem Spieler gewonnen, der nicht nur Legionen anhäuft" (Einen Satz den ich nur bestätigen kann, denn bei zwei Partien, hatte am Ende nämlich nicht der Spieler mit dem größten Militärapparat gewonnen)
Ich kann nur zustimmen, wie auch schon hier gesagt, punktuelle Eroberungen sind wichtig, kurz einen Rohstoff besetzen und gleich in der nächsten Handelsphase einkassieren. Oder aber eine Plünderung durchziehen, was sich insbesondere lohnt, wenn man schon entsprechende Vorbereitungen getroffen hat, dass man nämlich, sofern man Staatsmann in der nächsten Runde wird, die abgerissenen Gebäude direkt in seinem Territorium wieder aufbaut. (Hier ist der Held "Nebukadnezar" auch sehr interessant, sieh Vorteil bei Plünderung).
Ja, und das immer auf den größten draufgehauen wird finde ich persönlich sowie normal, denn wenn man hier nicht aufpaßt wird das Spiel doch unweigerlich von diesem Spieler gewonnen, also was ist so schlimm daran.
Das Spiel wird eben nicht nur mit unbedachter "Hau drauf Mentalität" gewonnen, sondern sowohl sehr strategisch als auch diplomatisch agierend.
Gruss
Tom