Anzeige

Spielelagerung

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
Benutzeravatar
Karlheinz

Spielelagerung

Beitragvon Karlheinz » 13. Oktober 2003, 08:21

Hallo zusammen!

Wer hat brauchbare Vorschläge, wie die Spiele (derzeit bei mir ca. 150 Stück) am sinnvollsten gelagert werden.
Flach übereinander werden bei unterschiedlichen Schachtelgrößen die Deckel und Böden der Schachteln eingedrückt.
Hochkant entsteht meistens ein Chaos in der Schachtel.
Wie kann man anschließend in der Regalwand wieder ein Spiel wiederfinden?

Benutzeravatar
Gregor Breckle
Kennerspieler
Beiträge: 648

Re: Spielelagerung

Beitragvon Gregor Breckle » 13. Oktober 2003, 08:37

Hallo Karlheinz,

zu dieser Frage gibt es bereits einiges zu lesen.
http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=1&i=74361&t=74361
http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=1&i=49212&t=49037

Bei mir lagern die Spiele in gleicher Schachtelgröße liegend übereinander. Sobald die Schachtelgröße nicht mehr paßt, werden die Stapel nicht mehr so hoch gemacht. Da meine Freundin Wert auf eine gewisse Ästhetik im Wohnzimmer legt, habe ich einige wenige selten gespielte Spiele in Kartons im trockenen Keller ausgelagert (und auch viele leere Erweiterungsschachteln). Dieser Sinn für Ästhetik sorgt auch dafür, daß das Regal nicht so vollgestopft wird, weshalb nicht so hohe Stapel möglich sind. Aber ich habe auch erst vor kurzem ein neues Regal dazustellen dürfen :)) .
Die einzigen Spiele, die stehend lagern, sind die Alea-Spiele, weils im Regal so schön aussieht. Gegen Durcheinanderfallen des Spielmaterials helfen Zipp-Tüten.
Mit dem Wiederfinden von Spielen habe ich eigentlich keine Probleme, und meine "Sammlung" befindet sich in einer ähnlichen Größenordnung (ich glaube, 150 entlockt vielen hier nur ein müdes Lächeln :-) ,schau z.B. mal auf die Homepage von Andree Tietjen, das sieht nach echten Platzproblemen aus ;-) ).

Viele Grüße

Gregor

Benutzeravatar
Alex

Re: Spielelagerung

Beitragvon Alex » 13. Oktober 2003, 08:39

Hallo Karlheinz,

am besten ist natürlich ein Regal mit vielen Böden, so dass maximal fünf Spiele übereinander gelegt werden. Das dürften die schon aushalten. In unserem Spieleverein haben wir die Spiele nach Verlagen sortiert. Das hat einerseits den Vorteil, dass die Schachteln meist die gleiche Größe haben und andererseits kann man sich eigentlich immer gut merken bei welchem Verlag ein bestimmtes Spiel erschienen ist - so ist das wiederfinden nicht allzu schwer.

Gruß
Alex

Benutzeravatar
Markus N.

Re: Spielelagerung

Beitragvon Markus N. » 13. Oktober 2003, 11:07

Hallo Karlheinz,

also wir (1200 Spiele) lagern Sie in einem separaten Kellerraum. Alle vier Wände stehen mit Regalen voll und eine weitere regalwand steht frei in der Mitte des Raumes. So hat man quasi einen Rundweg durch unser Paradies, wie wir es nennen! Die Spiele sind nach Verlagen sortiert und innerhalb der Verlage nach Schachtelgrößen. Bei uns stehen ca. 5-6 Spiele übereinander, aus Platzgründen mussten wir aber auch Spiele unterschiedlicher Größe übereinander stapeln - so dass wir den ein oder anderen eingedrückten Deckel in Kauf nehmen müssen. Wobei das so gut wie nie passiert! Eine Liste mit allen Spielen (excel) verrät uns zur Not, welcher Verlag sich verantwortlich zeichnet, so dass wir im Handumdrehen das gesuchte Spiel finden. Ein Heizlüfter trochknet drei mal täglich für 30 Minuten die eventuell feuchte Luft. Außerdem haben wir Cassetten aufgestellt, die mit einem Salzgemisch dem Raum die Feuchtigkeit entziehen. Es läuft alles wunderbar, nicht ein Spiel stinkt moderig - außer sie wurden bei Ebay bereits mit diesem Gestank erworben!
Das Problem was ich sehe - was machen, wenn die Regale voll sind? Ich kann mich doch unmöglich von meinen Schätzchen trennen!

Verspielte Grüße
Markus
(der seine Sackkarre für Essen schon poliert hat!)

Benutzeravatar
Mike

Re: Spielelagerung

Beitragvon Mike » 13. Oktober 2003, 11:55

> Flach übereinander werden bei unterschiedlichen
> Schachtelgrößen die Deckel und Böden der Schachteln
> eingedrückt.

Ich umgeh das mit Zwischenböden im Regal. Maximal 5 größere Schachteln übereinander. Senkrecht finde ich auch Scheiße, da bei vielen Spielen dann die Ordnung in der Schachtel verloren geht.

> Wie kann man anschließend in der Regalwand wieder ein Spiel
> wiederfinden?

Hm, so viel hab ich noch nicht, dass es da ein Problem gibt. Aber bei meinen CD's erledige ich das mit dem Alphabet. Bei Spielen gibts da denn wieder das Problem, dass man nicht ohne Berücksichtigung des Alphabetes optimiert stapeln kann, aber irgendwas gibts ja immer ;-)

Mike

Benutzeravatar
cristinus

Re: Spielelagerung

Beitragvon cristinus » 13. Oktober 2003, 11:56

Hallo Markus,

> Ein Heizlüfter trochknet drei mal
> täglich für 30 Minuten die eventuell feuchte Luft.

Hm. Wenn der Keller danach wieder abkühlt, hast Du die gleiche Luftfeuchtigkeit wie vorher, wenn die warme, relativ feuchte Luft nicht nach aussen abgeführt wird. Ein Heizlüfter alleine bringt also rein gar nichts.

> Außerdem haben wir Cassetten aufgestellt, die mit einem
> Salzgemisch dem Raum die Feuchtigkeit entziehen.

Das bringt allerdings etwas, allerdings sollte es ab und zu auch mal gewechselt werden, weil es irgendwann gesaettigt ist.

> Es läuft alles wunderbar, nicht ein Spiel stinkt moderig

Das koennte aber auch daran liegen, dass Dein Keller insgesamt nicht sonderlich feucht ist. Zumindest der Heizluefter bringt alleine nichts.

Spiele Gruesse
Christian

(Der sich immer noch fragt, ob per Definition die relative Luftfeuchtigkeit bei Regen punktuell ueber 100% steigt...)

Benutzeravatar
Jost Schwider

RE: Spielelagerung

Beitragvon Jost Schwider » 13. Oktober 2003, 14:31

"Karlheinz" hat am 13.10.2003 geschrieben:

> Wer hat brauchbare Vorschläge, wie die Spiele (derzeit bei
> mir ca. 150 Stück) am sinnvollsten gelagert werden.

Nun ja, 150 ist ja noch nicht die Welt... ;-)

> Flach übereinander werden bei unterschiedlichen
> Schachtelgrößen die Deckel und Böden der Schachteln
> eingedrückt.

Außerdem will man nach Murphy immer das unterste Spiel spielen! :-D

> Hochkant entsteht meistens ein Chaos in der Schachtel.

Das Chaos entsteht aber auch schon beim Transport: eben mal hochkant in die Tragetasche...

> Wie kann man anschließend in der Regalwand wieder ein Spiel
> wiederfinden?

Ganz einfache Lösung: Alles Spielmaterial in Zipp-Tüten packen, die Kartons dann ohne Chaosrisiko hochkant stellen, natürlich alles nach Schachtelgröße sortiert (dadurch landen gleiche Verlage oft automatisch nebeneinander).

Ab einer gewissen Anzahl an Spielen ( > 500? ) kann eine kleine Datenbank (oder Excel?) ganz nützlich sein.

Viele Grüße
Jost aus Soest (sprich: "jooost aus sooost")
http://www.schwider.de/spiele.htm - [i](Brett)Spiele und mehr...[/i]

Benutzeravatar
Axel

Re: Spielelagerung

Beitragvon Axel » 13. Oktober 2003, 15:11

Nun, ungeachtet der Tatsache, daß man mit Spiele-"Sammlungen" von unter 150 Stk. hier wohl am besten schön den Mund hält ;-) , hat mich doch Deine Lagerlogistik zum Nachdenken angeregt. In der Industrie verwendet man nämlich ab einer bestimmten Größe voll computergesteuerte Hochregallager, die nach dem Chaosprinzip arbeiten.

Eine Vorstufe dessen scheinst Du ja mit Deiner Exceldatei schon erreicht zu haben.
Ebenfalls außer Acht lassen müßte man bei Deinem Vorschlag allerdings, daß nicht alle über einen - zusätzlichen! - Raum verfügen, den man entsprechend Deiner Beschreibung gestalten kann.

Einzige Lösung daher: beim Hausbau schon die Kapazitäten für die nächsten zehn Jahre mit einplannen und den überschüssigen Raum solange es geht fremdvermieten (z. B. an die Deutsche Bahn als Unterstellplatz für Eisenbahnwagons). ;-)

Axel

Benutzeravatar
Armin

Re: Spielelagerung

Beitragvon Armin » 13. Oktober 2003, 21:54

Wer die Spiele beim Hausbau mit einplant kann sie prima zur Dachisolierung benutzen. Die viele Luft isoliert hervorragend. Die Sparrenabstände müssen dann den Kartongrößen angepaßt werden.
Die Lattung auf der Unterseite wird ein wenig kleiner als als die Schachtelbreite angefertigt. Da spart man sogar die Tapete.
Für weitere konstruktive Vorschläge offen
Armin

Benutzeravatar
Karlheinz

Re: Spielelagerung

Beitragvon Karlheinz » 14. Oktober 2003, 15:34

Ich bedanke mich bei allen für die (hoffentlich nützlichen ;-)) Tips bedanken.

bis neulich

Karlheinz

Benutzeravatar
Jürgen Karla
Kennerspieler
Beiträge: 725
Kontakt:

Re: Spielelagerung

Beitragvon Jürgen Karla » 14. Oktober 2003, 17:48

> Einzige Lösung daher: beim Hausbau schon die Kapazitäten für
> die nächsten zehn Jahre mit einplannen und den überschüssigen
> Raum solange es geht fremdvermieten (z. B. an die Deutsche
> Bahn als Unterstellplatz für Eisenbahnwagons). ;-)


Nein, nein, nein, davon kann ich nur abraten. Wir haben derzeit unheimliche Probleme, die aus den für die Spiele vorgesehenen Räumlichkeiten herauszuklagen. Da Essen vor der Tür steht blieb uns da nichts anderes übrig als der Weg vor Gericht ;-)

Viele Grüße
Jürgen Karla

http://www.spielbar.com
Rezensionen - Spielephotos - Downloads


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 6 Gäste