Anzeige

Anno- Warum die Aufregung?

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
Benutzeravatar
Guido

Anno- Warum die Aufregung?

Beitragvon Guido » 28. Oktober 2003, 01:28

Hallo,

mmh, hier sind soviele Spielekenner, die sich so richtig über Anno aufregen... und ich frage mich warum.
Kein Interaktion heisst es zumeist oder schlechte PC Umsetzung.

Ich möchte jetzt gar nicht so auf die einzelnen Punkte eingehen, sondern einfach mal einen neuen aufwerfen, der die Sichtweise vielleicht etwas verändert und den Dampf vom Kessel nimmt.
Wie schon bei vielen anderen Themen, sind es hier wohl ausschliesslich sogenannte Vielspieler, die hier posten. Ist Anno, oder soll Anno ein Spiel für Vielspieler sein? Ich denke, es richtet sich, wie alle Spiele von Klaus Teuber, an Familien, und die sollen damit Spaß und Unterhaltung finden. Es sind einfache Regeln, ein eingängiges "Gameplay" und lässt genügend Dilemma-Überlegungen zu, was man denn nun mit seinen wenigen Resourcen anfängt, um den Bau und Entdecker - Wettstreit zu gewinnen. Das Material ist schön und sieht sehr einladend aus. Das Glücksmoment ist so gross, dass man genügend taktisch für sich arbeiten kann und auch die niedrigeren Siegertreppchen auf das eben unholde Glück schieben kann. Man überlegt, wo man beim nächsten Mal was anderes machen könnte, um die Nase vorn zu haben und es gibt genug Schadenfreude, wenn der Gegner bei einer 6 und entsprechenden Ereignissen nicht finanziell vorgesorgt hat oder man den Piratenschutz seinem Gegner vor der Nase wegschnappt, etc.
Keine Interaktion? Also ich habe so eine Handelsphase, oder was manch anderer auch immer vermissen mag eben nicht vermisst. Es gibt sooo viele Handelsspiele, mit Bietmechnasimus noch und nöcher. Aber diese Dinge, so spannend sie auch sein können, machen ein Spiel auch anstrengend. Ich habe es herzlich entspannend empfunden, mal doch mehr nur auf mich achten zu können und für mich selbst "rumbrödeln" zu können. Da es ein Familienspiel sein soll, kommt dieses Nicht-Handels-Element nur positiv zum Tragen. Und nebenbei, es beschweren sich soviele Leute, dass die Autoren nichts Neues kreieren und doch verlangen da fast ebensoviel wieder nach typisch alten Zöpfen....

Computer hier, Brettspiel dort. Warum soll das Brettspiel genauso sein, wie der PC-Spiel-Vater? Mir fällt dazu fürs erste nur ein Verdacht ein, dass es wieder manchem "Vielspieler" mal wieder nicht komplex genug sein kann. Diese ganzen Features, die Anno 1503 als PC-Spiel hat, sind doch für ein Brettspiel nur unüberschaubarer Balast. Wer soll das alles managen? Erst recht bei einem Familienspiel, wie es das Brettspiel Anno 1503 sein soll?

Viele müssen einfach doch noch mal insich gehen, und auch überlegen, wer denn wohl die Zielgruppe sein könnte, für den eben dieses "Produkt" gemacht worden ist. Anno hat meiner Meinung nach in gewisser Hinsicht Potential. Da der PC-Spiel Vorgänger hinreichend bekannt ist, wird es eben vorallem auch Nicht-Brettvielspieler sein, die Anno ausprobieren und aller wahrscheinlichkeit auch mögen werden, denn es ist eben nicht zu komplex, sieht gut aus (viele Nichtvielspieler sind überrascht, dass ein Spielbrett und Material nicht so "öde" sind, wie das Mensch-ägere-nicht-Brett oder die Standardausgabe von Monopoly...(Erfahrungswert!)), lässt viele kleine Überlegungen zu, die eben nicht nur vom Würfel abhängen und schafft ein angenehmes Spielflair. Insgesamt könnte Anno ein weiter Kanditat sein, der die Menschen zum Spielen bringt ( wie Siedler, Abenteuer Menschheit, evtl. auch Die Siedler von Nürnberg,...) und eben darüber vielleicht das Interesse für das Spielen weckt, wie schön ein Spielabend sein kann. Und darüber können wir und doch eingentlich nur freuen, oder?

Gruß
Guido
(merke, dass ich doch auf die Punkte eingegangen bin....)

Benutzeravatar
Braz
Kennerspieler
Beiträge: 6431

Re: Anno- Warum die Aufregung?

Beitragvon Braz » 28. Oktober 2003, 02:07

Hallo Guido,

ich möchte mal auf deinen Thread antworten und daß, obwohl bereits ein Anno 1503-Thread eröffnet wurde (-> ich habe so das Gefühl als ob nun jeder mit Anno 1503 einen eigenen Thread startet....) na ja wie auch immer......wie ich bereits weiter unten in einem Posting schrieb:
___________________________________________________________

http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=1&i=76866&t=76583

auf die Frage, ob bei Anno 1503 jeder für sich daddelt/bosselt:

"jep - du hast natürlich diesbezüglich Recht, ABER wie steht es beim Anno 1503 mit dem Wegschnappen von Inselteilen, dem vorzeitigem Bau von Schiffen etc.... also mE "bosselt" bei Anno 1503 nicht jeder für sich........
und ehrlich gesagt kann ich die zwiegespaltene Meinung vieler über Anno 1503 (ganz im Ernst) echt nicht verstehen, da:

1. Siedler von vielen bis zum Himmel gelobt wurde (-> ja sogar das meist verkaufte Brettspiel aller Zeiten ist...) und Anno 1503 ganz klare (und sehr viele Parallelen zum Siedeln hat)

2. Anno 1503 ein Aufbaustrategiespiel ist -> wie es so viele davon gibt

Also mE "klaut" (-> wenn ich das einfach mal so formulieren darf...ohne jnd. beleidigen zu wollen) ganz geschickt von anderen Spielen und nimmt das Beste davon heraus:
z.B.

1. Siedler v Catan (dei Parallelen sind einfach zu eindeutig: man würfelt und kriegt einen Rohstoff für die Zahl...für den Rohstoff kann man Schiffe, Häuser etc bauen.....also ein "Siedler" par exelance

2. Die Bewegung mit dem Schiff finde ich sehr gut vom "Die Entdecker" übernommen...bei dem mir mE etwas gefehlt hat....

3. Die Grafik ist wirklich dem "Puerto Rico" sehr ähnlich.......-> jeder werkelt für sich auf seiner Insel herum


mE ist beim Anno 1503 alles gute der obigen 3 Spiele in Einem vereint. Wie ich schon bereits mehrfach erwähnte bin ich absolut kein Fan des "Siedler v Catans" und kann den Hype darum in keinster Weise verstehen...aber ich finde Anno 1503 absolut gelungen und daß, obwohl es mE nur sehr wenig mit dem PC Spiel (, welches ich sehr gerne spiel und mag) gemein hat......"
_____________________________________________________________


Weißt du: Masn kann ja Anno 1503 mögen oder nicht (sei es nun, ob man Vielspieler ist, oder nicht) ...wie auch immer....jedem steht jede Art von Geschmack/Kritik/Wohlgefallen/Spielgefühl und und und ja frei (Gott sei Dank ;) ) ABER in einem vorangegangenen Thread wurde Anno1503 z.B. mit der Willkür eines "Mensch ärgere Dich nicht" so sogar direkt mit ihm verglichen und da muß ich einfach protestieren:
Man kann ja über Spiele vieles schreiben und "Mensch ärgere dich nicht" zählt nur wirklich zu den Klassikern der Spielgeschichte und ich will es nun wirklich nicht schlecht machen NUR
[b]Anno 1503 mit "Mensch ärgere dich nicht" zu vergleichen (-> was z.B. in einem vorangegangenem Thread der Fall war/ist) zählt für mich schon als eine Art Respektlosigkeit vor der Entwicklung des Spiels und den Spielern, die das Spiel gerne spielen (-> "Mesch ärgere dich nicht in allen Ehren") " [/b]



Wie bereits vielfach von mir erwähnt finde ich, daß Anno 1503:

1. bis auf die Grafik keine 1:1 PC-Umsetzung ist (was ich zu Beginn als sehr negativ empfand) ... mich jedoch im weiteren Spielverlauf nicht sonderlich störte

2. Besser als das "Siedler von Catan" ist, welches ich i.d.T. überhaupt nicht leiden kann (schon mehrfach hier erwähnt), da es mE rel. willkürlich ist: Jnd. behauptet in der Mittel- bis Endphase man sei am gewinnen und andere seien doch verrückt Verhandlungen diesbezüglich einzugehen und schon ist man i.d.R. am Ende und entwickelt sich nicht weiter........-> Spielende=absolute Willkür von Spielern (zumindest in den meisten Fällen die ich kenne)
Anno 1503 begeht diesen "Fehler" nicht, indem es überhaupt keine Verhandlungen bewußt mit einander gibt -> empfand ich als überaus positiv !

3. Die Schiffsreise/-entdeckung ist mE ganz schamlos vom "die Entdecker" übernommen....was an sich und solches ja auch nicht schlecht ist, ist doch mit " die Entdecker" ein Spiel gelungen, welches es immerhin zum 2. Platz Deutscher Spiele Preis 1996 gebracht hat....mE fehlt beim "Die Entdecker " etwas, was konnte ich bis dato nicht sagen..........

4. Ist die Spielegrafik / aufbau sowohl vom PC-Spiel als auch vom "Puerto Rico" geklaut/übernommen......

[b] alles in allem finde ich also, daß es sich beim Anno 1503 um ein Spiel handelt, welches zwar in keinster Weise (bis auf die Grafik) mit dem PC- Spiel vergleichbar ist, ABER gekonnt von sehr guten Elementen der Entwickler-eigenen Spielen abkupfert/umsetzt und dabei gekonnt auf die Werbetrommel eines der erfolgreichsten deutschen Computerspiele aufbaut [/b]

...mE ein super Brettspiel und eine absolute Bereicherung der Spielwelt...es mit "Mensch ärgere dich nicht" zu vergleichen disqualifiziert jeden Kommentator (-> ohne dabei überheblich klingen zu wollen)


also den Rummel um das Spiel kann ich nicht verstehen, denn sicherlich gibt es Leute, die das Spiel nun absolut nicht mögen [b] ABER alles sollte in einem qualifiziertem Rahmen bleiben und nicht provokativ in den Raum einfach hinausposaunt werden -> nur weil das Internet anonym ist [/b]

Gruß
Braz (, der froh über die spielerische Bereicherung eines Anno 1503 ist)

Benutzeravatar
Attila
Kennerspieler
Beiträge: 4715

Re: Anno- Warum die Aufregung?

Beitragvon Attila » 28. Oktober 2003, 08:43

Guido schrieb:

> erste nur ein Verdacht ein, dass es wieder manchem
> "Vielspieler" mal wieder nicht komplex genug sein kann.

"Echte" Spieler holen sich sowieso nur "Barbarossa to Berlin" *ggg*

Atti

Benutzeravatar
Thomas Conrad
Kennerspieler
Beiträge: 130

Re: Anno- Warum die Aufregung?

Beitragvon Thomas Conrad » 28. Oktober 2003, 09:59

Attila schrieb:
>
> Guido schrieb:
>
> > erste nur ein Verdacht ein, dass es wieder manchem
> > "Vielspieler" mal wieder nicht komplex genug sein kann.
>
> "Echte" Spieler holen sich sowieso nur "Barbarossa to Berlin"
> *ggg*
>
> Atti

Aber nur wenn man eine Handelphase ins Spiel einbaut :-)).

Gruß Thomas

Benutzeravatar
Jost Schwider

RE: Anno- Warum die Aufregung?

Beitragvon Jost Schwider » 28. Oktober 2003, 12:06

"Guido" hat am 28.10.2003 viel richtiges geschrieben:

> [...95% des Texts...]

100% ACK! Du sprichst mir aus der Seele.

> Wie schon bei vielen anderen Themen, sind es hier wohl
> ausschliesslich sogenannte Vielspieler, die hier posten.
> Ist Anno, oder soll Anno ein Spiel für Vielspieler sein?

Hier möchte ich doch sagen, dass es [i]auch[/i] viele "Vielspieler" gibt, denen Anno tatsächlich gefällt (mir z.B.)! :-))

Viele Grüße
Jost aus Soest (sprich: "jooost aus sooost")
http://www.schwider.de/sp2003.htm - [i]Die ersten 38 Messeeindrücke[/i]

Benutzeravatar
Peter Gustav Bartschat

RE: Anno- Warum die Aufregung?

Beitragvon Peter Gustav Bartschat » 28. Oktober 2003, 14:36

Jost Schwider schrieb:
> Hier möchte ich doch sagen, dass es [i]auch[/i] viele
> "Vielspieler" gibt, denen Anno tatsächlich gefällt (mir
> z.B.)! :-))

Dem schließe ich mich gern an.

Neben "Die Rückkehr der Helden" ist "Anno 1503" von den neuen Spielen, die ich bisher mehrmals komplett spielen konnte, mein absoluter Liebling.

Es ist kein Computerspiel (also muss es auch nicht so sein wie ein Computerspiel) und es ist nicht "Die Siedler von Catan" (also muss es auch nicht so sein wie "Die Siedler von Catan"). Es ist ein taktisches Entwicklungs-und-Entdeckungs-Brettspiel mit einigen bekannten und einigen neuen Elementen, ideal für etwas anspruchsvollere spielende Familien, hervorragend geeignet für einen Spieleabend, an dem man sich nicht ganz so das Gehirn zermartern möchte, sondern auch Sinn für etwas leichtere taktische Aufgabenstellungen hat.

Mir hat´s bei allen fünf Spielen bisher Spaß gemacht und ich freue mich schon auf die nächsten Runden.

Ich kann hervorragend damit leben, dass "Anno 1503" keine Handelsphase zwischen den Spielern enthält, so wie ich auch hervorragend damit leben kann, dass dabei kein Elfmeter geschossen wird und es einem nicht hilft, rückwärts einzuparken.

Auf Xuntheit!
Gustav der Bär

Benutzeravatar
Tina Heldt

RE: Anno- Warum die Aufregung?

Beitragvon Tina Heldt » 28. Oktober 2003, 14:47

Peter Gustav Bartschat schrieb:
> Ich kann hervorragend damit leben, dass "Anno 1503" keine
> Handelsphase zwischen den Spielern enthält, so wie ich auch
> hervorragend damit leben kann, dass dabei kein Elfmeter
> geschossen wird und es einem nicht hilft, rückwärts
> einzuparken.

*g* Jau!

muss sagen: eigentlich war ich richtig froh drüber, dass man mal nicht tauschen und handeln kann (oder soll). Oft kommt an einem Spieletag bei uns irgendwann auch Bohnanza auf den Tisch - und das bietet für einen Tag genug handeln, schenken und tauschen.

Aber eine Einparkhilfe wäre nicht übel ...

Viele Grüße
Tina

Benutzeravatar
toasti

RE: Anno- Warum die Aufregung?

Beitragvon toasti » 28. Oktober 2003, 15:39

hallo peter gustav,

ich habe das spiel nun zweimal gespielt, kann aber nun wirklich keine neuen spielelemente entdecken.
a) auswürfeln der rohstoffe mit einem würfel
b) mit rohstoffenkarten ausbauten durchführen
c) gold in rohstoffkarten tauschen
d) mit einem schiff orthogonal ziehen und verdeckte plättchen anschauen
dies sind im groben die (allseits bekannten) mechanismen

pionierplättchen auf einer bestimmten originellen (aber konstruierten, sprich nicht themenbezogenen) regel auf dem tableau legen - ok!
einschränkun´g der ausbaufähigkeit durch begrenzte plättchen - ok! (obwohl die siedler diese beschränkung ja auch hatten...)

was mich fürchterlich ärgert ist die unausgewogenheit der ausbauten
die werft mit x2 auszustatten ruft bei mir heftigstes kopfschütteln hervor
im vergleich die bananenausbaukarte - bei jedem ertragreichen jahr (1/18 chance) eine rohstoffkarte mehr ziehen - ja toll!!

ich bin enttäuscht (für mich der flop der messe - von der erwartunghaltung)

toasti

Benutzeravatar
Peter Gustav Bartschat

RE: Anno- Warum die Aufregung?

Beitragvon Peter Gustav Bartschat » 28. Oktober 2003, 16:10

toasti schrieb:
> was mich fürchterlich ärgert (...)

Ich glaube, das ist der Hauptunterschied zwischen uns: Ich würde mich, wenn mir ein Spiel nicht gefällt, niemals darüber ärgern, sondern einfach zur Kenntnis nehmen, dass es jetzt nicht nur 23.553 Spiele gibt, die mir nicht gefallen, sondern 23.554 - und mich dann dem nächsten Spiel zuwenden.

Dass nicht jedes Spiel, nicht jedes Spielelement, nicht jede Regel jedem Spieler gefallen kann, ist doch ganz selbstverständlich. Aber weshalb Zeit mit Ärgern verschwenden, die man doch viel angenehmer mit dem Freuen über andere Spiele verbringen könnte?

Es ist aus meiner Sicht wirklich völlig in Ordnung, wenn du "Anno 1503" nicht magst. Und wenn du dein Nicht-mögen mit Kenntnissen über Regelähnlichkeiten zu anderen Spielen und Regelelementen, die deinen Kriterien über Ausgewogenheit nicht genügen, begründest, ist das für mich genau so in Ordnung, wie wenn ich mein Mögen mit dem Spaß, den mir und meinen Mitspielern das Spielen macht, begründe.

Unterschied Nr. zwei zwischen uns ist wahrscheinlich, dass ich an neue Dinge ohne Erwartungshaltung heran gehe: Die Dinge sind so, wie sie nun mal sind, und ich merke dann schon, ob sie mir gefallen oder nicht. :-)

Auf Xuntheit!
Gustav der Bär

Benutzeravatar
Peter Gustav Bartschat

Einparkhilfe

Beitragvon Peter Gustav Bartschat » 28. Oktober 2003, 16:14

Tina Heldt schrieb:
> Aber eine Einparkhilfe wäre nicht übel ...

Bei all der Mühe, die Ravensburger in die Elektronik von König Artus gesteckt hat, hätte wirklich ein bisschen was für einen Sensor abfallen können, der - wenn man die Spielschachtel hinten ins Auto legt - den Abstand zum nächsten Wagen misst und Hinweise zum Einschlagen des Lenkrades gibt.

Vielleicht ein Tipp an Heinrich Glumpler für die Elekotronische Variante von "Fette Autos"? :-)

Auf Xuntheit!
Gustav der Bär

Benutzeravatar
Braz
Kennerspieler
Beiträge: 6431

-> *lol

Beitragvon Braz » 28. Oktober 2003, 16:33

hihi...stimmt ...ein wenig mehr Mühe hätte sich Ravensbureger schon machen können.....
so z.B. wäre ein Onlineanschluß denkbar über den das Spiel (nach Knopfdruck versteht sich) eine Pizza oder ein Bier/Wein etc. im Netz an die hauseigene Adresse ordert (ähnlich eines "intelligenten" Kühlschranks) -> man müßte dann nicht mehr während des Spieles aufstehen und zum Telefon laufen, um eine solche Bestellung vorzunehmen und könnte demnach ohne Pause einfach weiterspielen ;) .........

Benutzeravatar
Sabine

RE: Anno- Warum die Aufregung?

Beitragvon Sabine » 28. Oktober 2003, 16:37

"Peter Gustav Bartschat" hat am 28.10.2003 geschrieben:

> Aber weshalb Zeit mit Ärgern
> verschwenden, die man doch viel angenehmer mit dem Freuen
> über andere Spiele verbringen könnte?

Lieber Gustav,
entschuldige diese plump-vertrauliche Anrede. Aber machst Du es Dir nicht zu einfach? Statt zu hinterfragen, kehrst Du den Konflikt untern Teppich. Mit diesen Simplifizierungen ist uns doch nicht geholfen! Wo sonst können wir unsere Erwartungshaltung, die wir neuen Spielen gegenüber pflegen, besser ausleben als hier im Forum? Und wenn diese Erwartungshaltung bitter enttäuscht wird, wo sonst können wir unserem Ärger Luft machen, wenn nicht hier?

> Die
> Dinge sind so, wie sie nun mal sind, und ich merke dann
> schon, ob sie mir gefallen oder nicht. :-)

Wie banal! Ist es Resignation, die aus dieser Einstellung spricht? Sind auch Deine Erwartungen einmal enttäuscht worden, früher einmal, vor langer Zeit? Ich wünsche Dir die Kraft, künftig wieder engagierter an neue Spiele heranzugehen.

Sabine

Benutzeravatar
Jürgen Karla
Kennerspieler
Beiträge: 725
Kontakt:

Re: -> *lol

Beitragvon Jürgen Karla » 28. Oktober 2003, 16:54

"Oh edler Pizzabote, ich werde von meinen Mitspielern verfolgt. Gib mir eine Pizza und Du wirst dafür belohnt.

Und jetzt habe ich noch einen Ratschlag für Euch alle: Nehmt von der Hawai, denn Ananas stärkt die Nerven. Der erste von Euch, der sie verschlingt wird dafür Ruhm (und Durchfall) ernten."




Viele Grüße
Jürgen Karla

http://www.spielbar.com
Rezensionen - Spielephotos - Downloads
und aktuell: Messephotos

Benutzeravatar
Peter Gustav Bartschat

Eine Vorlesung in Bärenphilosophie

Beitragvon Peter Gustav Bartschat » 28. Oktober 2003, 18:35

Huch! Gleich eine Sinnkrise wegen eines einzigen Spielchens?

Sabine schrieb:
> (...) Aber machst Du es Dir nicht zu einfach?

Aber nicht im mindesten, liebe Sabine! Nur grade so einfach, wie ich es als angenehm empfinde. :-)

> Ist es Resignation, die aus dieser Einstellung spricht?

Nur die Erkenntnis, dass Spiele Nebensächlichkeiten sind, die uns das Leben sehr angenehm machen können, wenn wir sie zum Angenehm-machen unseres Lebens einzusetzen wissen ...

... die wir aber nicht brauchen, um uns das Leben durch emotionale Verstrickung in enttäuschte Erwartungen unangenehm zu machen, weil sich da das Universum schon drum kümmert. Warum sollte ich mich freiwillig über ein Spiel, das ich nicht mag, ärgern, wenn ich mich statt dessen genau so freiwillig und in der selben Zeit über ein Spiel, das ich mag, freuen kann?

Natürlich hätte ich vier Messetage lang mit hängenden Mundwinkeln durch die Gegend rennen (und anschließend einen Schuldigen suchen und öffentlich anklagen) können, weil ich "Attika" nicht ganz so toll fand - aber ich persönlich habe viel mehr davon gehabt, statt dessen "Die Rückkehr der Helden" für mich zu entdecken und mich über T-Shirts mit dem Aufdruck "Elfen haben doofe Ohren" zu amüsieren.

Resignation? Aber nein, liebe Sabine, "Resignation" wäre es, wenn ich dächte: "Es gibt keine guten Spiele mehr und wird nie, nie, nie wieder welche geben. Oh Weh und Ach!" Statt dessen aber denke ich: "Es gibt so viele gute Spiele, die ich noch nicht kenne! Auf geht´s, Gustav, finde sie!"

> Sind auch Deine Erwartungen einmal enttäuscht
> worden, früher einmal, vor langer Zeit?

In der Tat! Eigentlich bin ich nämlich der rechtmäßige Erbe des Königs von Kafiristan, doch dann wurde ich durch eine Intrige meines Onkels, des Großwesirs, noch in der Wiege gegen das Kind einer Sozialarbeiterin aus dem Ruhrgebiet ... aber das ist eine andere Geschichte und soll ein ander Mal erzählt werden. :-)

Auf Xuntheit!
Gustav der Bär

Benutzeravatar
toasti

Re: Eine Vorlesung in Bärenphilosophie

Beitragvon toasti » 28. Oktober 2003, 19:55

hallo peter gustav,

ich kann dich a bisserl verstehen in deinen ansichten.
spiele sind halt´geschmacksache.
eine frage bist du mir schuldig geblieben? wo sind die neuartigen elementen des spiels?
wie siehst du diese unausgewogenheit der ausbauten?
ich würde mich sehr freuen, wenn du dazu stellung nimmst!

würdest du dich nicht ärgern, wenn man im vorfeld liest, dass klaus teuber das computer-strategispiel anno 1503 umgesetzt hat. eine gewisse erwartungshaltung entsteht und wird jäh abgewürgt. es fehlt einfach an spielwitz, kein aha-erlebnis, ordentliches handwerk vom "könig von catan" - mehr aber beileibe nicht mehr!

toasti

Benutzeravatar
Peter Gustav Bartschat

Re: Eine Vorlesung in Bärenphilosophie

Beitragvon Peter Gustav Bartschat » 28. Oktober 2003, 21:09

toasti schrieb:
> wo sind die neuartigen elementen des spiels?

"Anno 1503" enthält eine hübsche Kombination von Innen- und Außenpolitischen Maßnahmen. Unter Innenpolitik verstehe ich dabei alles, was mit dem Ansiedeln und Entwickeln der Bevölkerung sowie dem "Binnenhandel" zu tun hat, unter Außenpolitik die Forschungsreisen in die Inselwelt, Gründung von Kontoren und Handelsverträge.

Wie Klaus Teuber mit den Siedlern einige Prinzipien des Mittelalterlichen Staatswesens durch Verkürzung zur leichten Spielbarkeit brachte, ist ihm - meiner Einschätzung nach qualitativ vergleichbar - das hier mit dem beginnenden Entdecker-Zeitalter gelungen: Das Wettrennen der Seefahrernationen in der Karibik und der Neuen Welt einerseits, die Weiterentwicklung der Heimatländer in Abhängigkeit von dem "Stück von Kuchen", das die eigenen Konquistadoren nach Hause bringen, andererseits.

Das Schlüsselwort des vorigen Abschnitts ist "Verkürzung": "Anno 1503" ist nicht "Advanced Civilization", ist nicht "Republic of Rome" und schon gar nicht ist es die Wirklichkeit. Bloß ein Spiel für die etwas anspruchsvollere Familie.

Wenn Spiele ein Sprache sind (und bisweilen neige ich dazu, sie unter diesem Aspekt zu sehen), dann sind spielmechanische Regelelemente die Grammatik dieser Sprache: Siegfried Lenz und Gerd Friz Unger benutzen die selbe Grammatik, schreiben aber völlig unterschiedliche Bücher; und keines der Bücher würde besser oder schlechter, langweiliger oder spannender, wenn einer von beiden sich vorher hinsetzen würde, um eine neue Grammatik zu erfinden.

Schiffchen ziehen, Kärtchen aufdecken, Erträge auswürfeln, Rohstoffe in Siegpunkt-bringende oder Funktionen-auslösende Gebäude verwandeln: Das alles ist in meinen Augen "spielerische Grammatik" - und man muss nicht für jedes neue Spiel auch jedes einzelne Spielelement neu erfinden.

Wenn wir aber nach etwas Neuem Ausschau halten: Drei Bedingungen von fünf möglichen für den Sieg erfüllen zu müssen, also frühzeitig einschätzen, wo die Stärken der eigenen Position liegen und sich darauf konzentrieren: Das erscheint mir in dieser Form neu (wäre es das aber nicht, würde mir "Anno 1503" immer noch Spaß machen, und DARAUF kommt es MIR REIN PERSÖNLICH bei jedem Spiel in erster Linie an).

> wie siehst du diese unausgewogenheit der ausbauten?

Mit absoluter Gleichgültigkeit. Wer ein bestimmtes Gebäude haben will, der ist halt aufgefordert, sich zu sputen, damit er es vor seinen Konkurrenten bekommt.

Es ist nicht Aufgabe einer Spielregel, Rohstoffe und/oder Gebäude mit Salomonischer Weisheit an alle Spieler gleichermaßen zu verteilen, sondern lediglich, einen organisatorischen Rahmen zu schaffen, in dem sich jeder Spieler eigenverantwortlich nach seinen Siegpunkten abstrampeln kann.

> würdest du dich nicht ärgern, wenn man im vorfeld liest, dass
> klaus teuber das computer-strategispiel anno 1503 umgesetzt
> hat. eine gewisse erwartungshaltung entsteht und wird jäh
> abgewürgt. es fehlt einfach an spielwitz, kein aha-erlebnis,
> ordentliches handwerk vom "könig von catan" - mehr aber
> beileibe nicht mehr!

Nein, würde ich nicht. Ich lebe glücklicher, wenn ich mich nicht ärgere, und darum ziehe ich es vor, das zu lassen, wenn nicht die äußeren Einflüsse zu stark sind (durch Arbeitslosigkeit, Verkrüppelung, schwere Krankheit und ähnliches), als das mir die Möglichkeit einer bewussten Entscheidung für mein eigenes Verhalten bliebe.

Ein Spiel ist doch bloß ein Spiel! Wenn Klaus Teuber niemals "Anno 1503" erfunden hätte, hätte mich das doch auch nicht geärgert (und - auch wenn wir in allen anderen Punkten unterschiedlicher Meinung sein sollten - dich sicher auch nicht, lieber Toasti). Spiele, die mir nicht gefallen, spiele ich einfach nicht (wenn ich denn einmal fest gestellt habe, dass sie mir nicht gefallen), und das ist im Hinblick auf die Beziehung von mir zu diesen Spielen ganz genau das selbe, als ob sie nicht erfunden worden wären.

Nicht, dass jemand das jetzt falsch versteht: Wenn sich jemand ärgern MÖCHTE, also seine persönliche Befriedigung eher aus negativen als aus positiven Eindrücken und deren Verarbeitung zieht, so ist ihm das herzlich gegönnt, denn in anderer Leute privateste Angelegenheiten und Vorlieben mische ich mich keinesfalls ein. Ich spreche hier ausschließlich für mich und meine Sichtweise.

Auf Xuntheit!
Gustav der Bär

Benutzeravatar
Marion Menrath

RE: Anno- Warum die Aufregung?

Beitragvon Marion Menrath » 29. Oktober 2003, 00:49

Klar das Spiel kombiniert viele Elemente aus Siedler, Sternenschiff Catan oder Entdecker. Ich war deshalb nach dem Regel lesen auch skeptisch, aber Anno hat doch eine ganz eigene Atmosphäre, die auch einiges vom PC-spiel rüberbringt. Natürlich ist das PC-Spiel komplexer, sonst würde Anno wie Civ und Advanced Civ eben 6 bis 8 Stunden dauern...

Die Werft ist sicher das stärkste Gebäude, aber man kann auch ohne sie gewinnen: Schließlich kann auch ein Werft-Besitzer nur ein Plättchen pro Schiff einsacken und bei mir sind sie ständig an den Handelsverträgen vorbei gefahren. Mit drei Handelsverträgen waren die Rohstoffe so billig, dass ich ruckzuck die drei Kaufleute zusammen hatte.

Wir werden es wohl öfter spielen in nächster Zeit, um Siegstrategien auszutesten. Die Gold-Bedingung hatte zum Beispiel am Ende keiner erfüllt.

Marion

Benutzeravatar
peer

Re: Anno- Warum die Aufregung?

Beitragvon peer » 29. Oktober 2003, 05:05

Hi,
Attila schrieb:
> "Echte" Spieler holen sich sowieso nur "Barbarossa to Berlin"
> *ggg*

Das ist nu aber ueberhaupt nicht wie das PC-Computerspiel Anno 1503!
Ausserdem sind die Elemente -Spielbrett, Spielfigurenm, Strategie, verschiedene Spieler - nun wirklich sehr oft benutzt wurden
ciao
peer

Benutzeravatar
peer

Re: Anno- Warum die Aufregung?

Beitragvon peer » 29. Oktober 2003, 05:13

Hi,
ohne das Spiel jetzt zu kennen (Seufzt) - es ist ein Teuber. Und viele Leute denken, ein Teuber muss mit jedem Spiel das Ei des Columbus neu entwickeln.
Dabei werden 2 Dinge vergessen:
1.) Es ist unmoeglich ein Spiel zu erfinden das gleichzeitig die Elemente von Siedler beinhaltet (z.B. eine Handelsphase) und gleichzeitig auch nicht (sonst waers ja -Oh Gott! Ein Siedlerclon!). Hier die Diskussionen im Forum zu verfolgen ohne das Spiel zu kennen ist interessant. Ich bin jetzt der festen Ueberzeugung Anno enthaelt zu viele Elemente aus den Siedlern (Anklage einer Haelfte der Postings), das leider zu wenig Elemente aus den Siedlern enthaelt (ein paar andere)

2.) Teubers Staerke liegt im FAMILIENSPIEL. Ausser vielleicht der erste Version von Loewenherz faellt mir kein Spiel von ihm der Komplexitaet eines z.B. Euphrat &Tigrises ein. Das ist ok, das ist seine Staerke und dennoch wird es ihm vorgweorfen. Ich habe nie ein Puerto Rico erwartet, denn das macht Teuber nicht. Die Neuauflage von Loewenherz war vielen zu langweilig und zu simpel. Und vergesen dabei die herrliche Familientauglichkeit. Ein Gluecksfaktor mag unter Vielspielern verpoet sein, unter Gelegenheitsspielern aber nicht (Wobei ich ihn anhanmd der postings nicht einschaetzen kann, dazu gehen die Aussagen interessanterweise zu weit in unterschiedliche Richtungen).

ciao
peer

Benutzeravatar
toasti

Re: Eine Vorlesung in Bärenphilosophie

Beitragvon toasti » 29. Oktober 2003, 08:07

hallo peter gustav,

danke für deine ausführungen! wie ich finde eine art anderer lebenssichtweise - interessant!


grüße
toasti

Benutzeravatar
Holger Stolz

Re: Eine Vorlesung in Bärenphilosophie

Beitragvon Holger Stolz » 29. Oktober 2003, 09:44

Peter Gustav Bartschat schrieb:
>...mich über T-Shirts mit dem Aufdruck "Elfen haben doofe Ohren" zu amüsieren.
>
wo gibt/gab es diese T-Shirts?


Holger (der sich auch mehr über die schönen neuen Spiele in seinem Regal freut, als über die weniger schönen, die auf der Messe bleiben mussten)

Benutzeravatar
Frank Jaeger (AMIGO)

T-Shirts:

Beitragvon Frank Jaeger (AMIGO) » 29. Oktober 2003, 09:57

Noch witziger fand ich:

Legolas ist schwul

oder auf dem GenCon in den USA im August die Star Wars Veraeppelung in:

You don't have to look at my chest.
These are not the breasts you are looking for.
Move along.

(im Original, ohne Gewaehr auf irgendwelche Tippfehler oder Erinnerungsluecken:
You don't have to see their passport.
These are not the droids you are looking for.
They can move along.)

Frank.

Benutzeravatar
Attila
Kennerspieler
Beiträge: 4715

Re: Anno- Warum die Aufregung?

Beitragvon Attila » 29. Oktober 2003, 10:24

peer schrieb:

> > "Echte" Spieler holen sich sowieso nur "Barbarossa to Berlin"
> Das ist nu aber ueberhaupt nicht wie das PC-Computerspiel
> Anno 1503!

Das ist sogar noch viel besser als das PC-Spiel Anno 1503 ! :-D

> Ausserdem sind die Elemente -Spielbrett, Spielfigurenm,
> Strategie, verschiedene Spieler - nun wirklich sehr oft
> benutzt wurden

Recht hast du ...

Im Grunde ist das Spiel ein alter Hut. Ein Spielplan - nicht sehr innovativ!
Ein Kartenmechanismus der darauf beruht das man jede Runde Karten bekommt und diese dann in der Spielrunde auspielt - ganz dreisst geklaut.
Auch sind 2 Würfel in dem Spiel enthalten - stinknormale 6-Seiter - das hat der Autor bestimmt auch nicht selber erfunden, sondern irgendwo geklaut (wohlmöglich bei Siedler !!!!!). Pappcounter habe ich 100% auch schonmal in einem anderen Spiel gesehen (weiss jetzt nicht genau welches, bin mir aber sicher).
Und was ich ja den absoluten Hammer finde: Es liegt eine mehrseitige Broschüre dem Spiel bei, wo im Detail beschrieben wird wie es funktioniert - das ist ja SOWAS von herkömmlich. Das ist schon unverschämt!

Immer das gleiche mit den Spielen: Im grunde nichts anderes als Varianten und Krezungen aus Mensch-ärgere-Dich und Mau-Mau ...

:-) :-) :-) :-) :-) :-)

Atti

Benutzeravatar
Andreas Epplée

[OT] Re: Anno- Warum die Aufregung?

Beitragvon Andreas Epplée » 29. Oktober 2003, 10:54

Hi peer,

ohne jetzt die diversen Argumente allzu ernst zu nehmen (seufzt), muss ich doch dieser hochinteressanten Diskussion auch noch was hinzu fügen:

1. Das Ei des Kolumbus wird auch von Teuber nicht "entwickelt", sondern bestenfalls "entdeckt" oder "gefunden". Wer kann uns dazu genaueres sagen? Gustav bestimmt (was hab' ich gelacht, besonders über seine "enttäuschten Erwartungen irgendwann, vor langer Zeit") :-))

2. Mit großer Freude sehe ich immer wieder, dass auch andere Leute zu Spielen was zu sagen haben, die sie gar nicht kennen. Einfach aus Passion für die Sache - welche Leidenschaft, welche Hingabe, welche Tippfehler ;-) Ansonsten: 100% ACK


Viele Grüße

Andreas

Benutzeravatar
Guido

Re: Anno- Warum die Aufregung?

Beitragvon Guido » 29. Oktober 2003, 10:56

peer schrieb:
>
>(...)
Hier die Diskussionen im Forum zu verfolgen
> ohne das Spiel zu kennen ist interessant. Ich bin jetzt der
> festen Ueberzeugung Anno enthaelt zu viele Elemente aus den
> Siedlern (Anklage einer Haelfte der Postings), das leider zu
> wenig Elemente aus den Siedlern enthaelt (ein paar andere)
>
*lol* :-))

> 2.) Teubers Staerke liegt im FAMILIENSPIEL. Ausser vielleicht
> der erste Version von Loewenherz faellt mir kein Spiel von
> ihm der Komplexitaet eines z.B. Euphrat &Tigrises ein. Das
> ist ok, das ist seine Staerke und dennoch wird es ihm
> vorgweorfen. Ich habe nie ein Puerto Rico erwartet, denn das
> macht Teuber nicht. Die Neuauflage von Loewenherz war vielen
> zu langweilig und zu simpel. Und vergesen dabei die herrliche
> Familientauglichkeit. Ein Gluecksfaktor mag unter
> Vielspielern verpoet sein, unter Gelegenheitsspielern aber
> nicht (Wobei ich ihn anhanmd der postings nicht einschaetzen
> kann, dazu gehen die Aussagen interessanterweise zu weit in
> unterschiedliche Richtungen).
>
> ciao
> peer

genau mein Reden! Schön, dass es noch "objektive" (soweit das überhaupt geht) Spieler gibt....

Gruß
Guido


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 21 Gäste