Beitragvon Attila » 30. Oktober 2003, 11:34
Hiho,
Ich habe es gestern gespielt!
Jeder Spieler spielt einen von 5 Charakteren: Elb, Krieger, Zauberer, Priester oder Zwerg. Jeder Charakerter baut sich aus 5 verschiedenen Eigenschaften auf: Lebenspunkte, Zugweite, Schwertkampf, Bogenkampf und Magie. Es versteht sich das die Charaktere unterschiedlich gut in den verschiedenen Eigenschaften sind.
ZIel jeden Spielers ist es die Familienehre wieder herzustellen. Dazu muss man erstmal eine grosse Aufgabe lösen (die bekommt man zu beginn des Spieles zugelost) - hat man das geschafft muss man noch den Dunkler Herrscher (Der Unbekannte) besiegen und schon hat man das Spiel gewonnen.
Natürlich schafft man das nicht, wenn man seine Eigenschaften nicht verbessert. Es gibt in der Welt verschiedene kleiner Aufgaben zu lösen - dies können zum einen Bösen Gestalten sein (Monster, Wegelagerer, etc) die es zu besiegen gilt, oder man muss etwas bestimmtes Suchen, einer Person etwas bestimmtes bringen oder etwas irgendwo hinbringen. Für eine gelöste Aufgabe bekommt man eine Belohnung. Das sind meistens Goldstücke oder Erfahrungswürfel - manchmal auch spezielle Gegenstände.
Mit den Goldstücken kann man sich Gegenstände kaufen. Die Erfahrungswüfel bringen Vorteile im Umgang mit Magie, Schwert oder Bogen : Normalerweise muss man bei einer Herrausforderung mit 2 Würfeln in der Summe unterhalb des Wertes der eigenen Fähigkeit bleiben (je besser die fähigkeit, des so einfacher ist es also). Die Erfahrungswürfel erlauben es einem zusätzliche Würfel zu werfen und daraus dann zwei auszusuchen.
Man verbessert so zwar nicht seine eigentliche Fähigkeit (also den Basiswert), sondern man wird Erfahrener.
So zieht man durch die Lande, löst Aufgaben, stellt sich Herrausforderungen, sammelt Gold und Erfahrung und führt den immerwährenden Kampf gegen das Böse - letzendlich mit dem Ziel den unbekannten Bösen zu besiegen (und damit DIESES Abenteuer zu gewinnen).
Der Unbekannte böse heisst nicht nur so, sondern er ist auch unbekannt - d.h. man kennt ihn nicht zu anfang des Spieles. Es versteht sich von selber der Endgegner nicht so einfach zu besiegen ist und dazu kommen nocht noch das jed nach Gegner bestimmte Kampfarten nur mit bestimmten Gegenständen wirken (z.B. ist ein Gegner unempfindlich gegenüber Magie, ausser man hat eine speziellen Zauberstab). Natürlich muss man sich nicht ganz unvorbereitet auf ihn stürzen - es gibt Mäuse, die einem - wenn man es richtig macht - den Namen (und die Eigenschaften) des Endgegners verrät, so das man vorher nochmal gezielt wichtige Eigenschaften verbessert oder bestimmte Gegenstände sucht.
Es gilt also eine Welt zu erforschen - auf dem Brett und in der Phantasie. Wer sich nur hinsetzt in der Art "1-2-3 - ein Gegner. Ich muss eine 6 Würfeln. 7! Mist. Nächster" wird nicht so viel Spass haben. Wer jedoch als Glingal durch die Wälder streift um dort auf einen Wegelagerer zu treffen um den albernem Zwerg mal zu zeigen was ein Abenteur ist, wird viel Spass haben.
Rollenspieler lächeln wohlmöglich über dieses Spiel - ich finde es hat aber Elemente von einem Rollenspiel aber auch von einem Brettspiel. Das Spielsystem ist "offen" und lässt sich beliebig Komplexer gestalten. Mir hat es sehr gut gefallen - auch wenn ich müde war und nicht der dynamischste Elb! :-)
Atti