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Frage zu Age of Mythology

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Marcus Segler
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Frage zu Age of Mythology

Beitragvon Marcus Segler » 29. November 2003, 18:03


Nein, ich will nicht wissen ob es besser ist als xxxxxxx ;-)

Ich konnte es vor ein paar Tagen erstmals spielen und würde mich interessiert wie Eure bisherigen Partien verlaufen sind.

Das Spiel ist recht witzig und auch nicht zu lang (naja, vielleicht etwas zu lang für den Glücksfaktor) aber vor allem ist es unterhaltsam.
Unsere Partie endete etwas unerwartet durch das Aufbrauchen der Siegpunkte. Eine schöne Sache denn sonst würde das Aufbauen und Zerstören ewig andauern.

Wie waren denn bei Euch die Siegpunkte zum Schluß verteilt (was lag auf den Karten), wieviel Punkte wurden schon während des Spiels durch die "Won last battle"-Karte verteilt?

Bei uns (3 Mitspieler) sah es so aus: 0,2,3
Dann kam die Schlußabrechnung (Wunder wurde nicht gebaut) und da zwei Mitspieler identisch starke Armeen hatten wurden nur die Punkte für die meisten Gebäude (9 waren es, glaube ich) verteilt.

Da sich die Verteilung der Siegpunkte am Schluß aber nicht gut vorhersagen läßt (zu viele Dinge können gegen Ende geschehen) hatte ich den Eindruck dass sich das Spiel in den letzten zwei oder drei Runden entschieden hat und der Rest eigentlich unbedeutend war.

Wie sieht es bei Euren Partien aus, werden Wunder gebaut? Legt Ihr regelmäßig Siegpunkte auf die "Won last battle"-Karte?



Gruß Marcus

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Sascha Danielsen

Re: Frage zu Age of Mythology

Beitragvon Sascha Danielsen » 29. November 2003, 22:25

Hallo,...

bei uns war es in der Vergangenheit immer sehr spannend, allerdings hatten wir nicht den Eindruck dass das ganze in den letzten 2-3 Runden sich entschieden hatte. Eher dass man im Vergleich zu anderen Spielen immer noch die Taktik komplett umstellen konnte. In den ersten zwei Runden ist auch bei uns das legen von Siegpunkten manchmal etwas planlos....

Trotzdem sehr cooles Game

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Holger

Re: Frage zu Age of Mythology

Beitragvon Holger » 30. November 2003, 11:06

Marcus Segler schrieb:
> Das Spiel ist recht witzig und auch nicht zu lang (naja,
> vielleicht etwas zu lang für den Glücksfaktor) aber vor allem
> ist es unterhaltsam.
> Unsere Partie endete etwas unerwartet durch das Aufbrauchen
> der Siegpunkte. Eine schöne Sache denn sonst würde das
> Aufbauen und Zerstören ewig andauern.
Unerwartet finde ich das Ausgehen der Siegpunkte eigentlich nicht. Vielmehr sollte man darauf achten, wieviel Zeit noch bleibt. Allerdings kann die Spieldauer ja durch das Wunder und den Großen Tempel verkürzt werden.

> Wie waren denn bei Euch die Siegpunkte zum Schluß verteilt
> (was lag auf den Karten), wieviel Punkte wurden schon während
> des Spiels durch die "Won last battle"-Karte verteilt?
>
> Bei uns (3 Mitspieler) sah es so aus: 0,2,3
> Dann kam die Schlußabrechnung (Wunder wurde nicht gebaut) und
> da zwei Mitspieler identisch starke Armeen hatten wurden nur
> die Punkte für die meisten Gebäude (9 waren es, glaube ich)
> verteilt.
Ich denke, dass ist keine ungewöhnliche Verteilung. Häufig sind es eher weniger Punkte, die für Schlachten vergeben werden.

> Da sich die Verteilung der Siegpunkte am Schluß aber nicht
> gut vorhersagen läßt (zu viele Dinge können gegen Ende
> geschehen) hatte ich den Eindruck dass sich das Spiel in den
> letzten zwei oder drei Runden entschieden hat und der Rest
> eigentlich unbedeutend war.
Die letzten Runde sind sicher entscheidend, aber es kommt auch darauf an, in der richtigen Position zu sein, um überhaupt noch um den Sieg mitkämpfen zu können.
Wenn ich zum Beispiel mich früh auf Armee oder Gebäude konzentriere und das andere außer acht lasse, kann ich am Ende mit leeren Händen da stehen. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, das meiste aus den Zufallsaktionen zu machen. Damit hat mach auch sofort einen Grund, warum das vorrücken in die weiteren Zeitalter wichtig ist: größere Kartenhand.

> Wie sieht es bei Euren Partien aus, werden Wunder gebaut?
Man kann das Wunder bauen, habe ich auch schon gesehen. Man darf dabei aber nicht vergessen, dass die anderen Siegpunkte auch vergeben werden. Also muss derjenige, der das Wunder bauen will, schon genau darauf achten, wann er es tut. Das Potential das Wunder zu bauen, erhöht natürlich auch den Druck auf die anderen.

> Legt Ihr regelmäßig Siegpunkte auf die "Won last battle"-Karte?
Nicht so häufig, meist will man die Mitspieler ja nicht auf den Gedanken bringen, dass sie angreifen können. :)
Meist legt man den Siegpunkt auf das Wunder, wenn man nicht weiß wohin damit.

Das schöne an den Siegbedingungen und dem recht offenen Ende, ist die Chance für einen Spieler, für den es am Anfang nicht so gut läuft, noch einmal zurück zu kommen.

Holger

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Attila
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Re: Frage zu Age of Mythology

Beitragvon Attila » 30. November 2003, 11:54

Marcus Segler schrieb:

> Das Spiel ist recht witzig und auch nicht zu lang (naja,
> vielleicht etwas zu lang für den Glücksfaktor) aber vor allem
> ist es unterhaltsam.

Bis auf die Klammern 100% Zustimmung! - Ich nehme an du meinst den Glücksfaktor im Kampf. Dazu nur kurz meine meinung (die sich auf Erfahrung begründet): Kampf ist die schwächste aller Aktionen. Kämpfen tut man entweder dann wenn man sich sicher ist das man gewinnt (Chancen stehen 90:10 oder besser) oder wenn man etwas *ganz* bestimmtes erreichen will. Jemand der oft Kämpft fällt fastzwangsläufig hinter die anderen Spieler.

> Unsere Partie endete etwas unerwartet durch das Aufbrauchen
> der Siegpunkte. Eine schöne Sache denn sonst würde das
> Aufbauen und Zerstören ewig andauern.

Huh? - "Unerwartet"? - Wenn man auf etwas Spielen kann dann doch *darauf* !Die Anzahl der Siegpunkt ist fix (=30) und die verfügbare Anzahl ist jederzeit sichtbar! - Das einzig unerwartete kann ein Mitspieler sein der gezielt auf den Kauf von Siegpunkten hinarbeitet, aber man sieht ja auch wieviel "Götter-Futter" er hat!
In meiner letzten 3er Partie wurde im ganze Spiel vielleich 5 oder 6 mal gekämpft.

> Wie waren denn bei Euch die Siegpunkte zum Schluß verteilt
> (was lag auf den Karten), wieviel Punkte wurden schon während
> des Spiels durch die "Won last battle"-Karte verteilt?

Nicht soo viele - vieleicht 6-8 Punkte.
Die restlichen Siegpunkt verteilen sich recht gleichmässig auf Armee, Gebäude und Wunder. Also 8,7,8 oder 7,7,9 oder in dieser Art. Die Differenzen entstehen mit dem Fortschritt des Spieles wenn man langsam abwägen kann welche von den 3 Dingen für jeden Spieler am Ende des Spieles realistisch werden.

> Bei uns (3 Mitspieler) sah es so aus: 0,2,3

Nunja, wenn alle Spieler der Meinung sind das Spiel durch Kampf zu gewinnen, dann sieht es wohl so aus.

> Dann kam die Schlußabrechnung (Wunder wurde nicht gebaut) und
> da zwei Mitspieler identisch starke Armeen hatten wurden nur
> die Punkte für die meisten Gebäude (9 waren es, glaube ich)
> verteilt.

Mit 9 Gebäuden die meisten? *gg* - Bei uns war der Plan bisher immer voll oder fast voll.

> gut vorhersagen läßt (zu viele Dinge können gegen Ende
> geschehen) hatte ich den Eindruck dass sich das Spiel in den
> letzten zwei oder drei Runden entschieden hat und der Rest
> eigentlich unbedeutend war.

??? - Also eine Armee aus 15-20 Truppen lässt sich nicht in 2 Runden aufbauen - ebendso nicht ein Plan voller Gebäude. Und jemand der ständig Krieg führt, bekommt niemals so eine grosse Armee zusammen! Und eine Armeestärke von 15-20 Truppen muss man normalerweise haben um die Siegpunkte dafür zu bekommen.

> Wie sieht es bei Euren Partien aus, werden Wunder gebaut?

Ja, das ist bisher immer das Ziel min. 1 Spielers gewesen!

> Legt Ihr regelmäßig Siegpunkte auf die "Won last battle"-Karte?

Nö, mache ich meistens nicht damit keiner auf die Idee kommt nur wegen des Siegpunktes anzugreifen. Wenn er ohne Siegpunkt meint mich anzugreifen, zieh ich mich glatt freiwillig vor dem Kampf zurück, wenn ich nicht grosse Siegchancen für mich sehe. Mit einem Gather oder 3er Build komme ich allemale besser weg als mit einer Kampfaktion!
Im laufe des Spieles wird die Kampfaktion pauschal gesehen immer schwächer. In bestimmten Situationen ist sie sicherlich gut, aber die sind doch recht selten.
Wer einen Kampf führt ohne die "besseren" Truppen zu besitzen soll sich nicht beim Würfelglück beschweren! - Und wer einen Kampf durchzieht, ohne Aussicht auf Erfolg soll das bitte auch nicht tun. Sowas hat nichts mit glück oder unglück zu tun, sondern mit reiner Unfähigkeit!

Der Kampf ist für mich bisher ein sehr geringer Unsicherheitsfaktor. Es ist für meine bisherigen Partien nicht grundlegend wichtig gewesen einen Kampf zu gewinnen oder zu verlieren - man kann damit im normalfall einfach nicht genug erreichen. Viel mehr unsicherheit bringen da die Random-Cards rein. Man kann zum einen immer fleissig Random-Karten ziehen - dann bekommt man auch schnell die "Starken" Karten - fragt sich nur ob man die dann auch gebrauchen kann. Der andere extrem Fall ist immer auf Nr. Sicher zu gehen, als min. 3 Karten fest auf die Hand zu nehmen - ist sicherlich auch nicht der optimale Weg.
Ich Spiele da meist konservativ und nehme im zweifelsfall eine Randomkarte weniger. Gerne behalte ich auch gute Randomkarten auf der Hand, sowas macht sich gut im "Endspiel"! Nützlich ist es auch zu wissen welche Karten welche Rasse besitzt und die ausgespielten/abgeworfenen nachzuhalten.

Atti

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Attila
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Re: Frage zu Age of Mythology

Beitragvon Attila » 30. November 2003, 11:58

Holger schrieb:

> Meist legt man den Siegpunkt auf das Wunder, wenn man nicht
> weiß wohin damit.

Ich lege nur dann einen Siegpunkt drauf, wenn ich das Wunder auch bauen will!
Ansonsten lieber auf die Gebäude, da diese schnell mal unentschieden ausgehen können!

Atti

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Ralph Obkircher

Re: Frage zu Age of Mythology - ab wann auf deutsch?

Beitragvon Ralph Obkircher » 30. November 2003, 14:23

hi!
wollte mich nur eben erkundien, ob denn schon ein erscheinungstermin für die deutsche ausgabe feststeht (hab doch von solchen plänen gehört, oder!?)

danke, ganz lieb
ralph.

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Ralf Arnemann
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Re: Frage zu Age of Mythology

Beitragvon Ralf Arnemann » 1. Dezember 2003, 11:24

Da Du ja offenbar schon viel Erfahrung hast: Wie lange dauert denn nun eine durchschnittliche Partie?

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Attila
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Re: Frage zu Age of Mythology

Beitragvon Attila » 1. Dezember 2003, 13:05

Ralf Arnemann schrieb:

> Da Du ja offenbar schon viel Erfahrung hast: Wie lange dauert
> denn nun eine durchschnittliche Partie?

ca. 3 Stunden muss man in den ersten Partien rechnen. Mit der Zeit pendelt es sich dann auf 90-120 Minuten ein.
Am Anfang verplemplert man viel Zeit für sinnlose Kämpfe und man muss die Werte immer nachschauen - da wird man mit der Zeit immer Fitter drinne und man kann sich auf das wesentliche im Spiel konzentrieren! :-)

Atti

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Marion Menrath

Re: Frage zu Age of Mythology

Beitragvon Marion Menrath » 7. Dezember 2003, 15:52

Was ist denn die optimale Spieler-Anzahl? Wir haben es bisher erst zu zweit angespielt und da zog es sich etwas, weil ja jede Runde dann nur zwei Siegpunkt-Chips ins Spiel kommen. Wir haben dann auch etwas willkürlich eine Rundenanzahl festgesetzt. Wir mussten natürlich auch viel nachgucken auch zu den Sondereigenschaften der Kämpfer. Zu dritt hört es sich eigentlich optimal an. Meine Frage ist, ob einer Erfahrung in Fünfer- und Sechser-Spielen hat oder ob, ich mir das zusätzliche Material sparen kann? Wahrscheinlich nimmt es dann von der Zeit her, eher Civi-Ausmaße an, oder?

Marion

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Volker L.

Re: Frage zu Age of Mythology

Beitragvon Volker L. » 7. Dezember 2003, 18:13

Marion Menrath schrieb:
>
> Meine Frage ist, ob einer Erfahrung in
> Fünfer- und Sechser-Spielen hat oder ob, ich mir das
> zusätzliche Material sparen kann?

Probier es doch einfach mal aus, wenn Ihr das Spiel habt.
Laut Aussage des Erkläreres auf der Messe ist das Grundspiel ja schon
für bis zu 4 Spieler gedacht (alle 3 Stämme sind doppelt vertreten, je 2
Figurensätze mit unterschiedlichen Farbtönen (hellblau/dukelblau, hellgrün/
dunkelgrün,...) und nur die zu knappe Anzahl an Rohstoffwürfeln verhindere,
dass man es sogar mit 6 leuten spielt (aber bei denen kann man sich ja
mit Provisorien aus anderen spielen (El Grande, Ursuppe...) behelfen)

Gruß, Volker (der hofft, dass die deutsche Version rechtzeitig erscheint,
um sie als Weihnachtsgeschenk erhalten zu können)

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Marion Menrath

Re: Frage zu Age of Mythology

Beitragvon Marion Menrath » 7. Dezember 2003, 22:19

Hi Volker,

wenn es nur die Rohstoff-Würfel wären, wäre es wirklich kein Problem, es fehlen aber wohl auch Ertragsplättchen für die Landschaften und die Gebäude sind nur vierfach vorhanden. Ich hätte das Ganze vor dem Auseinandernehmen einfach mal scannen sollen. ;) Too late.... Dafür sind jetzt massenhaft Figuren drin und ja auch Pläne für sechs Spieler.

Ich verstehe halt nicht ganz, warum sie auf halbem Weg stehen geblieben sind mit der Erweiterung für fünf bis sechs Spieler. Das könnte ein Anzeichen sein, dass es für drei bis vier optimiert ist und mit fünf und sechs nicht wirklich prickelnd ist. Du hast ja nur Einfluss auf deine unmittelbaren Nachbarn, das heißt bei Sechsen hast du mit drei außer bei Explore und Gather nichts zu tun. Und Rohstoffe sammeln wird gefährlicher, weil irgendeiner von deiner Aktion wahrscheinlich genauso viel profitiert wie Du.

Marion


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