Hallo Allerseits!
Also ich habe jetzt auch schon öfters Alhambra gespielt, und ich halte es seiner Preise für würdig (übrigens des günstigen Kaufpreises mehr als würdig :) ).
Daher soll dies nicht als "rumverbessern" angesehen werden, sondern als Vorschlag, wie man das Spiel einwenig verändern kann in Richtung des eigenen Geschmacks, der bei mir eher auf Taktischem liegt.
Daher finde ich das "doppelte Nachziehglück" etwas hart, und habe versucht, dies etwas abzumildern, ohne das Spiel völlig zu verändern.
Das wäre dann auch meine Frage: Was haltet Ihr von den 2 kleinen Änderungen und haltet Ihr sie für eine arge Verfremdung des Spiels?
Also, nun die Änderungen:
1)
Es kam gelegentlich vor, daß ein Spieler den ganzen Bauhof auf einmal abräumen konnte, was den Mitspielern sämtliche "Sammelmaßnahmen" durcheinanderbrachte (übrigens durchaus eine gewisse form der Interaktion :P ).
Wir spielen es jetzt so, daß man maximal pro zug 2 teile nehmen darf und sich gegebenenfalls für die 3. Aktion was anderes raussuchen muß.
Kommt insgesamt nicht so häufig vor, daß das Spiel völlig anders wird, kann aber im eventualfall die Spielentwicklung etwas angleichen.
2) Die wichtigere Änderung bestrifft die Geldkarten.
Es kam schon vor, daß in einem Spiel öfters nur eine Sorte ausgelegt wurde.
Der Spieler, dem dann mal ein anderer Geldschein "vor die nase gelegt" wurde, hatte damit überproportionale Vorteile.
Lösung: Wie bei "Set" zb wird der Pool der ausgelegten Karten auf 5, nötigenfalls 6 erweitert, bis weben eine andere Geldfarbe daliegt. Dieser Überschuß wird genau wie bei set sobald als möglich wieder "abgebaut" durch "nicht-nachfüllen".
(Alternativlösung, die allerdings das Spiel mehr modifiziert, da Geldbesitz unnachvollziehbar wird: Wie zb Bei Airlines = Union Pacific darf man statt einer der 4 offenen Karten auch die oberste des verdeckten Nachziehstapels nehmen.)
Also, ich bin gespannt was Ihr sagt,
Stefan