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Versunkene Stadt

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D

Versunkene Stadt

Beitragvon D » 24. April 2004, 01:14

Hatt schon jemand versunkene Stadt gespielt ?

Wenn ja, welchen Eindruck macht das Spiel.


Dago

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Roland G. Hülsmann

Re: Versunkene Stadt

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 24. April 2004, 01:51

D schrieb:

> Hatt schon jemand versunkene Stadt gespielt ?

Ja, ich!

> Wenn ja, welchen Eindruck macht das Spiel.

Wir spielten es zu dritt und es war bis zuletzt spannend. Ich finde, es mcht einen guten Eindruck. Nach einer Partie kann ich noch nicht mehr sagen, aber es werden weitere Folgen.
Das Glückselement ist auf dn Meeresgott reduziert, den man gemäß Würfel zwischen 0 und 3 Felder bewegen darf, es sei denn er ist im eigenen Quadranten, dann sind es immer drei Felder.
Ansonsten geht es darum Häuser aus dem See aufsteigen zu lassen und aus ihnen Schätze zu bergen. Jeder hat ein identisches Set an Karten. Auf diesen steht drauf, wieviel Häuser man auftauchen lassen muß und wieviele Schritte man gehen darf. Natürlich weiß man nicht, wann wer welche der Karten spielt, aber in Summe können alle das Gleiche tun. Man läßt also Häuser auftauchen, geht hin, hebt den Schatz und bringt diese zurück ins eigene Camp, ... äh .. Dorf. Und dort wo der Meeresgott hinkommt, versinkt alles in den Fluten, sobald er das Feld verläßt. Da kann man Mitspieler schon ärgern und daß die Wege des Führenden am Gefährdetsten sind, verlangt von diesem gewiß eine gewisse Frustrationstoleranz. Es ist eben nicht lustig, mit einem Rucksack voller Artefakte versenkt zu werden und gerade sein nacktes Leben retten zu können.

Gruß
Roland

>
>
> Dago

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Ulrich Rheimann

Re: Versunkene Stadt

Beitragvon Ulrich Rheimann » 24. April 2004, 02:35

Hallo Dago,

das Spiel bringt mich irgendwie zur Verzweiflung: Es ist toll aufgemacht, atmosphärisch dicht, aber ich glaube irgendwas paßt nicht richtig. Weiß leider nicht genau, was es sein könnte. Wie Roland schon schreibt, kann man eigentlich gegen den anderen spielen, aber wenn ich den Gegener dann mit seinen Schätzen versenke, bekommt das Opfer einen Chip. Dieser erhöht die Bewegungspunkte des Opfers (natürlich zum Ausgleich des erlittenen Schadens)ungemein. Also wird der erlittenen Schaden in der Regel relativiert. Habe noch keine passende Lösung zum Umgang mit den Chips bzw. zum Versenken des Gegners gefunden.

Gruß,

Uli

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Friedel Hoffmann

Re: Versunkene Stadt

Beitragvon Friedel Hoffmann » 24. April 2004, 08:35

Noch diffuser wird es, wenn man die Profiregel spielt (steht auf der homepage des Spielezentrums Herne), da das Spiel ja eines der Finalspiele zur Deutschen Mannschaftsmeisterschaft im Brettspiel ist. Durch diese Regel wird das Spiel
ganz anders, da es Auftauch- und Abtauchphasen gibt und der Wassermann nur noch in der Abtauchphase gezogen wird und zwar soviel Punkte, wie die ausgespielte Karte eigentlich zum Bauen zeigt und das Bauen entfällt in dieser Phase komplett. Das Spiel bekommt eine ganz andere Dynamik.

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Roland G. Hülsmann

Re: Versunkene Stadt

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 24. April 2004, 14:17

Ulrich Rheimann schrieb:

> Wie Roland schon schreibt, kann man eigentlich gegen
> den anderen spielen, aber wenn ich den Gegener dann mit
> seinen Schätzen versenke, bekommt das Opfer einen Chip.
> Dieser erhöht die Bewegungspunkte des Opfers (natürlich zum
> Ausgleich des erlittenen Schadens)ungemein.

Das muß man natürlich berücksichtigen, damit der Schuß nicht nach hinten los geht: Was kann der Gegner mit dem Chip tun. Nicht immer ist ein Versenken angesagt ...

Gruß
Roland

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Roland G. Hülsmann

Re: Versunkene Stadt

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 24. April 2004, 14:20

Friedel Hoffmann schrieb:

> ..., da es Auftauch- und Abtauchphasen gibt und der
> Wassermann nur noch in der Abtauchphase gezogen wird und zwar
> soviel Punkte, wie die ausgespielte Karte eigentlich zum
> Bauen zeigt und das Bauen entfällt in dieser Phase komplett.
> Das Spiel bekommt eine ganz andere Dynamik.

Auf dem ersten Bliuck klingt das wie "Versunkene Stadt meets Alaska" ...

Gruß
Roland
(der beim ersten Spiel ständig von Camps und Eisbären faselte, statt von Dörfern und Wassermann ...)

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Tom Hilgert
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Beiträge: 211

Re: Versunkene Stadt

Beitragvon Tom Hilgert » 24. April 2004, 15:30

Hallo Friedel,

ist es dann mit der Profiregel besser ? Also wir waren alle froh als es vorbei war. Der Witz ist ja wirklich , dass der Hinweis=Link auf die Profiregel auf dem Schachtelboden (!!!) steht . Es sieht wirklich fantastisch aus , aber zum Spielen halte ich es in der Normal-Regelform für sehr maessig .

Tom

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Helmut Lehr

Re: Versunkene Stadt

Beitragvon Helmut Lehr » 24. April 2004, 15:37

Wir haben "Die versunkene Stadt" gespielt. Es ist kein Freak-Spiel, sondern ein mehr oder weniger spannendes Familienspiel mit einer interessanten Idee.
VG
Helmut

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Friedel Hoffmann

Re: Versunkene Stadt

Beitragvon Friedel Hoffmann » 25. April 2004, 09:27

Hallo Tom,

Kann ich noch nicht so richtig beurteilen, dazu bedarf es doch noch einiger zusätzlicher Partien. Aber es ist halt ganz anders und der Vergleich mit Alaska ist mir auch gekommen.

friedel

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Maja

Re: Versunkene Stadt

Beitragvon Maja » 25. April 2004, 11:18

Eher ein langweiliges Familienspiel, so "spannend" wie Africa.
Die Rezension von Mik Svellov (http://www.brettboard.dk/cgi-bin2/webdata_game.pl?cgifunction=form&fid=1073217367) trifft es meiner Meinung nach ganz gut.

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Helmut Lehr

Re: Versunkene Stadt

Beitragvon Helmut Lehr » 25. April 2004, 14:54

Maja schrieb:
>
> Eher ein langweiliges Familienspiel, so "spannend" wie Africa.
> Die Rezension von Mik Svellov
> (http://www.brettboard.dk/cgi-bin2/webdata_game.pl?cgifunction=form&fid=1073217367) trifft es meiner Meinung nach ganz gut.

Der Link funktioniert bei mir nicht.
"Africa" fand ich auch als Familienspiel nicht langweilig.
Es ist wohl die Frage, was man unter "langweilig" versteht...
Helmut

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totti

Re: Versunkene Stadt

Beitragvon totti » 25. April 2004, 15:48

hi D,

hab grad das hier gefunden - http://www.spielonaut.de/site/texte/versunkene_stadt.htm

und bei luding gabs
http://www.spieletest.at/cgi-bin/spiele.cgi?Spiel=418

cya
totti

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Helmut Lehr

Re: Versunkene Stadt

Beitragvon Helmut Lehr » 25. April 2004, 18:17

Sag ich ja!
VG
Helmut

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Steffen S.

Re: Versunkene Stadt

Beitragvon Steffen S. » 25. April 2004, 22:10

Hallo Helmut,

du musst nur die Klammer am Ende entfernen.

Aufmerksame Grüße,
Steffen

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Stefan Loy

Re: Versunkene Stadt

Beitragvon Stefan Loy » 26. April 2004, 07:44

Habe das Spiel jetzt 4 mal gespielt, allerdings jedesmal nur zu zweit.

Die ersten beiden Male haben wir nach den Grundregeln gepielt.
Wir haben, dann beide sogut wie alle Schätze eingesammelt, ohne zurück ins Dorf zu müssen und die Schätze in Sicherheit zu bringen.
Der Wassermann ist unserer Meinung nach für 2 Spieler einfach zu langsam.
Das Versenken eines Spielers mit dem Wassermann macht eigentlich nur
gegen Ende des Spieles Sinn, da am Anfang der Vorteil durch den Chip am Höchsten ist. (Wenn man noch keinen Schatz in Sicherheit gebracht hat, dann darf man mit dem Chip einmal 11 Felder mehr laufen -> Man kann in einer Runde fast alle Schätze auf dem Spielfeld einsammeln)
Deswegen waren unsere ersten beiden Spiele ein harmloses herumgelaufe ohne viel Interaktion.


Das nächste Mal haben wir nach den Profiregel gespielt.
Dieses Spiel war noch langweiliger als die ersten beiden.
In der Profivariante ist das Spiel in zwei Phase eingeteilt.
In der Auftauchphase ist der Wassermann nicht auf dem Spielplan.
Das hatte bei uns zur Folge, dass es noch weniger Interaktion gab.
Wir konnten beide in der Auftauchphase 7 Schätze einsammeln und im Dorf in
Sicherheit bringen. In der Abtauchphase konnte man dann den Wassermann ziehen, was aber wenig Sinn machte, da die Schätze schon in Sicherheit waren.
Das Einsammeln der restlichen 3 Schätze nicht sehr spannend.

Entweder wir haben komplett falsch gepielt, oder das Spiel scheint für 2 Personen nicht gemacht zu sein.

In der nächst Runde haben wir uns nämlich dafür entschlossen, dass jeder von uns 2 Spieler spielt.
Diese Runde hat unglaublich viel Spaß gemacht.
Plötzlich war das Spiel richtig spannend.
Der Wassermann war richtig gefährlich und das Spiel dadurch richtig taktisch.
Wie weit kommt der Wassermann diese Runde?
Was macht der andere Spieler mit seinen beiden Männer bis ich wieder an der Reihe bin?
Soll ich den Schatz einsammeln oder bringe ich lieber meine Schätze in Sicherheit?
Welches Haus versenke ich am besten?

Meiner Meinung nach ist das Spiel für 4 Personen ausgelegt. Dadurch ist eine Menge auf dem Spielplan los. Und das Versenken eines Mitspielers macht richtig Spass (auch wenn es nicht immer sinnvoll ist.)

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Ulrich Rheimann

Re: Versunkene Stadt

Beitragvon Ulrich Rheimann » 26. April 2004, 13:03

Hallo Stefan,

ihr habt also im Grunde Doppelzüge durchgeführt oder jeweils immer nur eine Farbe gespielt, bevor der andere an der Reihe war?

Gruß,

Uli

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Rüdiger Langtim

Re: Versunkene Stadt - nur für Familien

Beitragvon Rüdiger Langtim » 26. April 2004, 13:34

Hallo Friedel,

die Versunkene Stadt ist und bleibt nur ein nettes Familien-Spielchen.
Daran ändert auch die Profi-Regel aus dem Iternet nichts. Der Gedanke hinter der Profi-Regel ist auf eine gewisse Art und Weise bestechend, dass sich zwei verschiedene Arten von Spielphasen in nicht genau vorhersagbaren Abständen miteinander abwechseln. Doch leider scheitert die Umsetzung dieses Gedankens an dem für Vielspieler - und nur die laden sich Profi-Regeln aus dem Internet (!!!) - viel zu seichten Gesamtkonzept.
Unter dem Strich bleibt es ein aufgemotztes Mensch-Ärgere-Dich-Nicht-Spiel: "Wer hat als Erster alle seine Männchen in seinem Häuschen ?"
Damit trifft Clementoni natürlich genau seine angestrebte Zielgruppe aber ich gehöre jedenfalls nicht dazu.

Gruß

Rüdiger (der nie wieder blind einen Clementoni-Titel kauft)

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Jürgen Karla
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Re: nur für Familien - und das ist ok

Beitragvon Jürgen Karla » 26. April 2004, 14:20

Rüdiger Langtim schrieb:
> (der nie wieder blind einen Clementoni-Titel kauft)



Hallo,

Geschmäcker sind verschieden, und so gefallen dem einen die Spiele, die in der anderen Gruppe floppen.
Moment, muß erst einmal 10 Cent in unser Phrasenschwein werfen...


...so, da bin ich wieder...
Zu Clementoni: Das ist für mich eine der positiven Überaschungen der letzten Jahre. Mit Wildlife, Magna Grecia und Versunkene Stadt hat der Verlag jetzt drei gute Spiele (allesamt von sehr guten Autoren) am Stück vorgestellt.Hier sehe ich einen deutlichen Trend nach oben. Leider stecke ich nicht so tief in der Szene, daß ich dafür Gründe sehen könnte. Hat man vielleicht einen neuen Redakteur gefunden o.ä. ?
Bei anderen Verlagen droht aus meiner persönlichen Sicht der Absturz in die Belanglosigkeit. Und insbesondere bei Goldsieber tut mir das im Herzen weh! So ist z.B. Iglu Iglu aus diesem Jahr ein schönes Spiel, aber das Gesamtpaket (Konzept, Layout und insbesondere das Material) können nicht überzeugen. Auch wenn Bruno Faidutti auf seiner Website von dem Material schwärmt - bei uns fällt es nach wenigen Spielen auseinander. Andererseits ist es verständlich, wenn man bei GS mal einen anderen Weg ausprobiert, denn z.B. das ganz hervorragende "Wie Hund und Katz" ist ja doch leider (bei uns) in der Szene unverständlicherweise etwas untergegangen
Und bezüglich dieser ganzen Punkte gibt von mir für Clementoni einen dicken Daumen nach oben!

Viele Grüße
Jürgen Karla

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Stefan Loy

Re: Versunkene Stadt

Beitragvon Stefan Loy » 26. April 2004, 15:10

Wir haben jeweils mit den gegenüberliegenden Farben gespielt:

1. Gelb (ich)
2. Orange (meine Freundin)
3. Weiss (ich)
4. Rot (meine Freundin)

Also im Prinzip zu 4. wobei die gegenüberliegenden Farben im Team gespielt haben.

Gruss
Stefan


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