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War of the ring/Ringkrieg

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Andi-spielbox

War of the ring/Ringkrieg

Beitragvon Andi-spielbox » 4. Januar 2005, 14:40

Kann mir jemand sagen, ob sich dieses Spiel lohnt? Es scheint sehr komplex zu sein, es gibt scheinbar Probleme mit der Karte (zu kleine Felder), mache sagen es hat einen sehr niedrigen Wiederspielwert und sei sehr glücksbetont...
Die Meinungen sind scheinbar gespalten, entweder man liebt es oder man haßt es. Ich finde es daher schwer, an objektive Kritiken zu kommen...
Komplexität wäre für mich kein Problem, auch eine lange Spieldauer nicht. Aber es macht auf mich irgendwie einen unausgegorenen Eindruck...

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Markus F.

Re: War of the ring/Ringkrieg

Beitragvon Markus F. » 4. Januar 2005, 14:45

Hi Andi,

mir gefällts sehr gut und ich kann dir nur die Rezi von Holger ans Herz legen: http://www.spieleteufel.de/beschr/d/ringkrieg.htm

Gruß
Markus

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Michael Weber

Re: War of the ring/Ringkrieg

Beitragvon Michael Weber » 4. Januar 2005, 14:52

Nein, es ist alles bestens aufeinander abgestimmt. Natürlich ist Würfelglück mit dabei, das gleicht sich aber über drei bis vier Stunden Spielzeit wirklich aus. Es ist ein hervorragendes Spiel, das viele taktische Komponeneten enthält und mit Sicherheit die beste Umsetzung des Romans ist. Auch wenn es vom Mechanismus her viele Leute nicht ansprechen wird. Kriegsspiel eben.

Die Karte ist auch nur dann zu klein, wenn man übermäßig viele Einheiten zusammenzieht, was zwei, drei Mal im Spiel vorkommt. Da gibt es aber eine Lösung mit Ersatzplättchen. Ansonsten dürfte das das größte Spielbrett sein, das ich habe (und ich habe einige Spiele ...).

Der Wiederspielwert wird von einigen meiner Meinung nach auch deshalb als niedrig eingestuft, weil es viele Regeln beinhaltet, die zum Teil einfach falsch gespeilt wurden. Es sind viele Regeln, die genau gelesen werden sollten. Einarbeitungszeit ist also notwendig. Bei einem knapp vierstündigen Spiel ist das eben eine Frage der persönlichen Einstellung. Wer durchhält, wird mit einem tollen Spiel belohnt, das je nach probierter Taktik völlig andere Spielverläufe ermöglicht.

Ach ja, was bitte schön sind objektive Kritiken? Gibt es so was?

Michael
(heute noch nicht gespielt)

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Joshua

OT: Das größte Spielbrett

Beitragvon Joshua » 4. Januar 2005, 15:44

Also ich habe mich auch erstaunt am Kopf gekratzt, wieviele Menschen wohl einen so großen Tisch zu Hause haben...
Aber wenn mich nicht alles täuscht, ist das Spielbrett von Attack plus Erweiterung doch tatsächlich noch einen Tick größer. Gibt es evtl. noch weitere Anwärter auf diesen Ehrentitel?

Grüße Joshua

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Niccolo
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Re: OT: Das größte Spielbrett

Beitragvon Niccolo » 4. Januar 2005, 15:55

Hm... kann grad nicht nachsehen, aber ausser den Eagel Games Produkten wär da noch Europe Engulfed. Ich bilde mir ein, dass bekomm ich tatsächlich nicht auf meinen Tisch, wohingegen Ringkrieg gut drauf passt und noch Platz für Schnickschnack bleibt.

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Niccolo
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Re: War of the ring/Ringkrieg

Beitragvon Niccolo » 4. Januar 2005, 16:09

Andi schrieb:

> Die Meinungen sind scheinbar gespalten, entweder man liebt es
> oder man haßt es. Ich finde es daher schwer, an objektive
> Kritiken zu kommen...

Eigentlich würd ich mich jetzt fragen, bei welchem Ding/Spiel es nur einhellige Meinungen geben kann...
aber viel weniger gespalten als beim Ringkrieg geht es ja fast kaum mehr!?
Seh ich auf Boardgamegeek, seh ich dort etwa 500 Bewertungen, wo die ersten ~470 einen Wert von 6+ abgeben und es immerhin auf den Gesamtplatz von "3" kam. Viel besseren Zuspruch gibt's ja kaum!?!

Persönlich kann ich noch nix sagen - hab erst ein Einsteigerspiel hinter mir. Fand ich aber sehr nett und schätze, dass der Wiederspielwert schon recht hoch ist.

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Attila
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Re: War of the ring/Ringkrieg

Beitragvon Attila » 4. Januar 2005, 16:13

Andi schrieb:

> Kann mir jemand sagen, ob sich dieses Spiel lohnt? Es scheint
> sehr komplex zu sein,

Es ist recht komplex. Das ist richtig.

> es gibt scheinbar Probleme mit der Karte (zu kleine Felder),

Das ist quark. Die Felder sind nicht überdimensioniert, aber völlig ausreichend.

> mache sagen es hat einen sehr niedrigen Wiederspielwert und sei sehr
> glücksbetont...

Dann haben sie das Spiel nicht wirklich verstanden. Sicherlich kann man glück und pech haben bei dem Spiel - das wird aber selten Spielentscheidend sein.

> Die Meinungen sind scheinbar gespalten, entweder man liebt es
> oder man haßt es.

Das es so polarisiert denke ich nicht.

> Komplexität wäre für mich kein Problem, auch eine lange
> Spieldauer nicht. Aber es macht auf mich irgendwie einen
> unausgegorenen Eindruck...

Das ist absolut nicht der Fall. Zum einen ist die Spieldauer überschaubar (3-4 Stunden) und zum anderen ist das Spiel *sehr* ausgegoren. Die Regeln mögen keinen Preis für vorbildlichkeit gewinnen, aber sie sind durchaus akzeptabel für so ein komplexes Spiel.

Atti

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Attila
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Re: OT: Das größte Spielbrett

Beitragvon Attila » 4. Januar 2005, 16:17

Hiho,

Habt ihr nur Kartenspiele mit kleinem Spielbrett?

Das grösste Spielbrett (was ich habe) ist von "World War 2 in the West" - ca. 110x140 cm und das einzige Brett was gerade nicht auf meinen Spieletisch passt, ohne es auf stabile Pappe zu kleben (was ich natürlich gemacht habe - ich spiele ja nicht auf dem Boden)

Atti

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Marcus Segler
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Re: War of the ring/Ringkrieg

Beitragvon Marcus Segler » 4. Januar 2005, 16:20

Moin,

auch ich kann Dir nur eine weitere Meinung anbieten :-)

Mein Urteil zum RIngkrieg: er funktioniert.
Die Mechanismen greifen ineinander und es entsteht ein nettes Brettspiel mit viel Atmosphäre.
Aber mich begeistert es nicht. Ich denke dazu muss man schon ein HdR-Fan sein. Ich sehe keinen Sinn darin die Schlacht um Mittelerde immer wieder zu spielen, dazu bietet sie zu wenig Abwechslung und deshalb ist der Spielreiz für mich nicht groß genug.

Meine Kritikpunkte: die Plastikfiguren (schlecht zu unterscheiden, Nazguls kippen und bowlen ganze Gebiete leer), zu kleine Gebiete für größere Ansammlungen von Figuren, Gebietsnamen durch Figuren überdeckt und nicht auffindbar, kaum Abwechslung im Gameplay (der Ringstaffellauf nach Mordor während der "Böse" versucht durch Abnutzung die Oberhand zu gewinnen), zu viele Zufallselemente (Aktionswürfel, Kampfwürfel, Karten, Schaden für die Ringgemeinschaft).

Was mir gefällt: die Aktionswürfel und deren unterschiedliche Anzahl. Die Sache mit den Karten auch (leider variiert deren Nutzen zwischen "nicht vorhanden" und "übermächtig"). Auch die grundsätzliche Idee zwei Mechanismen (militärische Aktion und die Ringeinschmelzung) in einem Spiel zu verbinden ist eine schöne Sache.

In Kürze: IMO für Fans sicherlich DAS Spiel. Alle anderen sollten es sich vorher besser ansehen. Ich spiele gerne Cosims und war, vielleicht auch deshalb, etwas enttäuscht vom Ringkrieg.
Die Regel hab ich nicht in schlechter Erinnerung, weder was die Übersichtlichkeit noch die Komplexität angeht.

Gruß Marcus

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Michael Weber

Re: War of the ring/Ringkrieg

Beitragvon Michael Weber » 4. Januar 2005, 16:31

Marcus Segler schrieb:
> Aber mich begeistert es nicht. Ich denke dazu muss man schon
> ein HdR-Fan sein. Ich sehe keinen Sinn darin die Schlacht um
> Mittelerde immer wieder zu spielen, dazu bietet sie zu wenig
> Abwechslung und deshalb ist der Spielreiz für mich nicht groß
> genug.

Oh oh, schon mal andere Taktiken ausprobiert? Dann entstehen völlig neue Spielsituationen, die sich nicht auf Rohan/Gondor konzentrieren.

> Karten auch (leider variiert deren
> Nutzen zwischen "nicht vorhanden" und "übermächtig").

Kann ich nicht nachvollziehen. Schon gar nicht wirklich übermächtig.

> Ich spiele gerne
> Cosims und war, vielleicht auch deshalb, etwas enttäuscht vom
> Ringkrieg.

Es ist ja auch kein Cosim. Vielleicht liegt das an deiner Erwartungshaltung?
Ansonsten musst du es ja nicht lieben ;-) Und kleine Schwächen hat es auch.

Allerdings sollte man schon etwas für HdR übrig haben, sonst geht einem ganz schön was an Atmosphäre verloren.

Michael

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Marcus Segler
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Beiträge: 209

Re: War of the ring/Ringkrieg

Beitragvon Marcus Segler » 4. Januar 2005, 16:52

Michael Weber schrieb:

> Oh oh, schon mal andere Taktiken ausprobiert? Dann entstehen
> völlig neue Spielsituationen, die sich nicht auf Rohan/Gondor
> konzentrieren.

das ist sicherlich richtig und ich behaupte nicht alle möglichen Taktiken gestestet zu haben. Einige habe ich probiert und dabei hatte ich oft das Gefühl: jo, sicherlich kann ich das machen, aber bringt es mich meinem Ziel näher oder ist es nur ein Geplänkel ohne spielerische Bedeutung.
Ich glaube wenn man zielgerichtet spielt sind die Möglichkeiten nicht so vielfältig. Aber für manche ist der Weg ja das Ziel ;-)

> Kann ich nicht nachvollziehen. Schon gar nicht wirklich
> übermächtig.

mit "übermächtig" meine ich nicht eine Karte "Du gewinnst das Spiel" sondern etwas wie "The King is revealed" im Vergleich zu den Rekrutierungskarten der Ringgemeinschaft.
Und abgesehen von den Ereignissen sind auch die Combat Effects in ihrer Bandbreite sehr unterschiedlich. Muss man wohl mögen ...

> Es ist ja auch kein Cosim. Vielleicht liegt das an deiner
> Erwartungshaltung?

Ich hatte kein Cosim erwartet, eher etwas in Richtung Risiko oder A&A. Aber ich habe es ohne rosa "Herr der Ringe"-Brille gespielt. Und nüchtern betrachtet war es für mich dann eher ... unspektakulär.

> Allerdings sollte man schon etwas für HdR übrig haben, sonst
> geht einem ganz schön was an Atmosphäre verloren.

das ist wirklich ganze wichtig und das stand auch in meinem Ausgangsposting. Ich habe die Bücher und Filme auch mit Genuß konsumiert, das Brettspiel jedoch konnte mich nicht fesseln.

Aber das ist nur meine persönliche Meinung.

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Stefan-spielbox

Re: War of the ring/Ringkrieg

Beitragvon Stefan-spielbox » 4. Januar 2005, 17:57

Marcus Segler schrieb:
>(...)

> Mein Urteil zum RIngkrieg: er funktioniert.

Und das meines Erachtens sehr gut!

> Die Mechanismen greifen ineinander und es entsteht ein nettes
> Brettspiel mit viel Atmosphäre.
> Aber mich begeistert es nicht. Ich denke dazu muss man schon
> ein HdR-Fan sein. Ich sehe keinen Sinn darin die Schlacht um
> Mittelerde immer wieder zu spielen, dazu bietet sie zu wenig
> Abwechslung und deshalb ist der Spielreiz für mich nicht groß
> genug.

Hmmm also ein Spiel solchen Ausmaßes spiele ich vielleicht alle vier Wochen einmal. Dafür bietet mir das Spiel Abwechslung genug. Das Buch (und die Filme)kenne ich ja auch und trotzdem werden sie mir nicht fad.

> Meine Kritikpunkte: die Plastikfiguren (schlecht zu
> unterscheiden, Nazguls kippen und bowlen ganze Gebiete leer),
> zu kleine Gebiete für größere Ansammlungen von Figuren,
> Gebietsnamen durch Figuren überdeckt und nicht auffindbar,
> kaum Abwechslung im Gameplay (der Ringstaffellauf nach Mordor
> während der "Böse" versucht durch Abnutzung die Oberhand zu
> gewinnen), zu viele Zufallselemente (Aktionswürfel,
> Kampfwürfel, Karten, Schaden für die Ringgemeinschaft).

Entkräftungsversuch:
1.) Figuren anmalen (ganz oder wenigstens die Basis), bzw. öfters spielen, dann erkennt man die Figuren ohne Probleme.
2.) Das Kippen der Nazgûls ist mit etwas heißem und kaltem Wasser schnell behoben.
3.) Dafür gibt's die Armee-Ersatz-Spielsteine (es sind aber nur einige Felder zu klein, bzw. es gibt nicht allzu häufig Situationen, in denen der exakte Standort einer Armee unklar ist.
4.) Hmmm, tja... also lanweilig wird's bestimmt nicht! Und wenn Du ein HdR A&A oder Risiko erwartet hast, dann frage ich mich wo bei diesen Spielen das Gameplay abwechslungsreicher ist?
5.) Zuviel Zufallselemente? Bei ASL würfeln ich und mein Gegner auch fast im Abstand von 2 Sekunden, ziehe Karten und verfluche die Würfel. Trotzdem hat Glück nicht viel mit dem Endergebnis zu tun (auch wenn ich mit meinen ersten Worten nach einem Szenario gerne das Gegenteil behaupte). Außerdem erhöhen die Zufallselemente doch auch die Abwechslung des Gameplays bzw. zwingen sie mich meine Strategie zu adaptieren und so stellen sie einiges auf den Kopf. Sicherlich ist es ärgerlich wenn einem das Karten- oder Würfelglück nicht hold ist, aber wie heißt es so schön.. "es gleicht sich alles im Endeffekt aus".

> Was mir gefällt: die Aktionswürfel und deren unterschiedliche
> Anzahl. Die Sache mit den Karten auch (leider variiert deren
> Nutzen zwischen "nicht vorhanden" und "übermächtig"). Auch
> die grundsätzliche Idee zwei Mechanismen (militärische Aktion
> und die Ringeinschmelzung) in einem Spiel zu verbinden ist
> eine schöne Sache.

Na also!

> In Kürze: IMO für Fans sicherlich DAS Spiel. Alle anderen
> sollten es sich vorher besser ansehen. Ich spiele gerne
> Cosims und war, vielleicht auch deshalb, etwas enttäuscht vom
> Ringkrieg.

Gott sei Dank ist uns ein Spiel a lá "Fellowship of the Ring" von ICE hier erspart geblieben. Das ist zwar auch ein tolles Spiel, aber aufgrund seiner Länge und Cosim-lastigkeit doch wohl eher zu den ungespielten Sammlerspielen zu zählen. Und "Fellowship.." behandelt nur den ersten Teil der Triologie! Der Ringkrieg ist mit 3-4 Stunden Spielzeit schon vielen zu langatmig, aber alle drei Romane in einem _spielbaren_ Spiel zu komprimieren ist hier definitiv gelungen. Weitere Details (Kampfsystem etc.) hätten die Spielzeit noch mehr verlängert. So wird daraus ein Spiel nicht nur für HdR-Fans. Für die aber, sollte es ein Pflichtkauf sein (wenn man denn gerne spielt. Soll ja auch HdR-Fans geben, die nicht spielen).

> Die Regel hab ich nicht in schlechter Erinnerung, weder was
> die Übersichtlichkeit noch die Komplexität angeht.

dito

Gruß,
Stefan (bringt den Ringkrieg mit nach Höchst ;-) )

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Wolfram Püchert alias WeePee

Re: War of the ring/Ringkrieg

Beitragvon Wolfram Püchert alias WeePee » 4. Januar 2005, 19:23

Attila schrieb:
> Es ist recht komplex. Das ist richtig.

Nein, es ist nicht komplex, sondern kompliziert .... und ja, ich habe mir das gut überlegt.

Komplex ist das Spiel wahrhaftig nicht. Dazu bietet es zu wenige Möglichkeiten, sich eigene Strategien auszudenken. Anhand des Settings und anhand der Siegbedingungen ist relativ klar, wie das Spiel >strategisch< läuft.

Taktisch ist das Spiel durchaus abwechslungreich, aber nicht strategisch.

> > Komplexität wäre für mich kein Problem, auch eine lange
> > Spieldauer nicht. Aber es macht auf mich irgendwie einen
> > unausgegorenen Eindruck...
>
> Das ist absolut nicht der Fall. Zum einen ist die Spieldauer
> überschaubar (3-4 Stunden) und zum anderen ist das Spiel
> *sehr* ausgegoren. Die Regeln mögen keinen Preis für
> vorbildlichkeit gewinnen, aber sie sind durchaus akzeptabel
> für so ein komplexes Spiel.

Also, wir schaffen das Spiel (mit Aufbau) inzwischen in 150 Minuten.

Gruß Wolfram

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Wolfram Püchert alias WeePee

Re: War of the ring/Ringkrieg

Beitragvon Wolfram Püchert alias WeePee » 4. Januar 2005, 19:27

Marcus Segler schrieb:
>
> Moin,
> auch ich kann Dir nur eine weitere Meinung anbieten :-)
>
> Mein Urteil zum RIngkrieg: er funktioniert.

Jupp, stimmt ... die Regeln an sich sind sehr stimmig.

> Die Mechanismen greifen ineinander und es entsteht ein nettes
> Brettspiel mit viel Atmosphäre.

Auch wieder wahr.

> Aber mich begeistert es nicht. Ich denke dazu muss man schon
> ein HdR-Fan sein. Ich sehe keinen Sinn darin die Schlacht um
> Mittelerde immer wieder zu spielen, dazu bietet sie zu wenig
> Abwechslung und deshalb ist der Spielreiz für mich nicht groß
> genug.

Nun, wer kein HdR - Fan ist, hat mit dem Spiel durchaus seine Probleme. Das ist korrekt.

> Meine Kritikpunkte: die Plastikfiguren (schlecht zu
> unterscheiden, Nazguls kippen und bowlen ganze Gebiete leer),

Naja, ich habe das innerhalb von 5 Minuten geschafft und bin dabei noch stark kurzsichtig.

> zu kleine Gebiete für größere Ansammlungen von Figuren,
> Gebietsnamen durch Figuren überdeckt und nicht auffindbar,

Auch das legt sich nach dem 3. Spiel.

> kaum Abwechslung im Gameplay (der Ringstaffellauf nach Mordor
> während der "Böse" versucht durch Abnutzung die Oberhand zu
> gewinnen)

Das stimmt für die >strategische< Komponente des Spiels, ja.

>zu viele Zufallselemente (Aktionswürfel,
> Kampfwürfel, Karten, Schaden für die Ringgemeinschaft).

In der Summe aber sehr stimmig und dann gar nicht mehr so zufällig. Man muss halt seine Taktiken anpassen.

> Was mir gefällt: die Aktionswürfel und deren unterschiedliche
> Anzahl.

Jupp, sehr schön.

> Die Sache mit den Karten auch (leider variiert deren
> Nutzen zwischen "nicht vorhanden" und "übermächtig").

Dies stimmt nicht


> Auch
> die grundsätzliche Idee zwei Mechanismen (militärische Aktion
> und die Ringeinschmelzung) in einem Spiel zu verbinden ist
> eine schöne Sache.

Jupp!


> In Kürze: IMO für Fans sicherlich DAS Spiel. Alle anderen
> sollten es sich vorher besser ansehen. Ich spiele gerne
> Cosims und war, vielleicht auch deshalb, etwas enttäuscht vom
> Ringkrieg.

Ein CoSim ist es wahrlich nicht.

> Die Regel hab ich nicht in schlechter Erinnerung, weder was
> die Übersichtlichkeit noch die Komplexität angeht.
>
> Gruß Marcus

Gruß Wolfram

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ueli blum

Re: OT: Das größte Spielbrett

Beitragvon ueli blum » 4. Januar 2005, 23:12

Ich besitze es zwar nicht aber ich kann mich an das Spiel "Die Claymore Saga" (Orginaltitel Battle Masters) erinnern. Dieses enthielt eine Spielmatte aus Plastik die laut BGG 4.5ft im Quadrat misst. Ich weiss leider nicht, wie lang ein ft. genau ist aber es ist definitiv der Gröste Spielplan, den ich mit meinen eigenen Augen gesehen habe.

Gruss Ueli
(Der damals auf dem Boden gespielt hat)

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Frank

7 ages

Beitragvon Frank » 5. Januar 2005, 01:33

...ist heftig groß

frank

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Attila
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Re: OT: Das größte Spielbrett

Beitragvon Attila » 5. Januar 2005, 13:43

Hiho,

Die Claymoresage habe ich jetzt nicht als "Spiel" euingestuft - eher als Spielzeug. :-)

Atti

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Ueli Blum

Re: OT: Das größte Spielbrett

Beitragvon Ueli Blum » 5. Januar 2005, 19:12

Attila schrieb:
>
> Hiho,
>
> Die Claymoresage habe ich jetzt nicht als "Spiel" euingestuft
> - eher als Spielzeug. :-)
>
> Atti

Das ist wohl wahr!
Obwohl ich damals erst ungefähr 14 wahr, fand ich das ganze nicht wirklich prickelnd. Wir haben es auch nicht besonders oft gespielt.

Mir ist aber noch ein viel grösseres Spielbrett in den Sinn gekommen:
Ich erinnere mich bei BGG ein Wargame gesehen zu haben, dessen Spielplan etwa 3 Tische beansprucht und mehrer meter lang ist, allerdings nicht besonders breit im Verhälltniss dazu.
Der Plan zeigt die Küste Nodafrikas und es geht um den ww2.
Weiss aber den Titel des Spiels nicht mehr.

Vieleicht hat jemand anders diesen Giganten auch gesehen?

Gruss Ueli

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Marc W.

Re: OT: Das größte Spielbrett

Beitragvon Marc W. » 5. Januar 2005, 22:47

Ich kenne "Funkeschlag" und "World in Flames" nur vom Hörensagen, aber wie groß sind denn deren Spielbretter?

Marc

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Ernst Knauth

DAK

Beitragvon Ernst Knauth » 6. Januar 2005, 00:02

Ueli Blum schrieb:
>
> Ich erinnere mich bei BGG ein Wargame gesehen zu haben,
> dessen Spielplan etwa 3 Tische beansprucht und mehrer meter
> lang ist, allerdings nicht besonders breit im Verhälltniss
> dazu.
> Der Plan zeigt die Küste Nodafrikas und es geht um den ww2.
> Weiss aber den Titel des Spiels nicht mehr.
>
> Vieleicht hat jemand anders diesen Giganten auch gesehen?

Sehr wahrscheinlich ist das DAK aus der Operational Combat Series von The Gamers, jetzt bei MMP: http://www.multimanpublishing.com/theGamers/prodocsdak.php

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Uli Blennemann
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Re: OT: Das größte Spielbrett

Beitragvon Uli Blennemann » 6. Januar 2005, 08:55

War in the Pacific von SPI (1978?) enthält 7 Karten á 22 x 34 inches (ungefähr je 55 x 85 cm).

Uli

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Ernst Knauth

Re: OT: Das größte Spielbrett

Beitragvon Ernst Knauth » 6. Januar 2005, 12:01

Uli Blennemann schrieb:
>
> War in the Pacific von SPI (1978?) enthält 7 Karten á 22 x 34
> inches (ungefähr je 55 x 85 cm).

War in the Pacific wird gerade von Decision Games überarbeitet und soll in 2005 neu aufgelegt werden. Es wird neben den 7 strategischen Maps auch noch 48 tactical Maps (mit fast 150 Inseln enthalten).
http://www.decisiongames.com/html/whats_new_.html

Wie und wann man ein solches Spiel (mit 9000 Countern) auslegen und spielen will, ist mir allerdings ein Rätsel.

Ernst

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Uli Blennemann
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Re: OT: Das größte Spielbrett

Beitragvon Uli Blennemann » 6. Januar 2005, 15:45

Ernst,

ist mir auch schleierhaft - und macht mir Angst.

Entweder wird man mit einer Art "Flaschenzug" in der Mitte von der Decke heruntergelassen oder man kann über eine Klappöffnung in der Tischmitte Zugang gewinnen.

Uli

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Ueli Blum

Re: DAK

Beitragvon Ueli Blum » 6. Januar 2005, 17:38

DAK scheint zwar auch ein Monster zu sein, nach einigem suchen habe ich jedoch wiedergefunden was ich meinte:

The Campain for north africa

http://www.boardgamegeek.com/game/4815

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Jost Schwider

RE: War of the ring/Ringkrieg

Beitragvon Jost Schwider » 28. Januar 2005, 11:14

"Andi" hat am 04.01.2005 geschrieben:

> Kann mir jemand sagen, ob sich dieses Spiel lohnt?

Bestimmt! ;-)

> Es scheint sehr komplex zu sein,

Ja. Aber nicht unbegreifbar.

> es gibt scheinbar Problememit der Karte (zu kleine Felder)

Jein: Es ist halt eine kleine CoSim...
In der Praxis benutze ich (nur bei Riesenarmeen!) Platzhalter, so dass die Armeefiguren am Spielfeldrand stehen können.
Vom Einsatz der Armeespielplättchen (welche man unter die entsprechende Miniaturen runterschieben soll) kann ich dagegen nur abraten, da man dann leicht mit der Verfügbarkeit (wieviele Armeen besitzt ein Volk überhaupt) durcheinander kommt.

> mache sagen es hat einen sehr niedrigen Wiederspielwert

Nein.

> und sei sehr glücksbetont...

Jein: Es ist halt eine kleine CoSim...

> Komplexität wäre für mich kein Problem, auch eine lange
> Spieldauer nicht. Aber es macht auf mich irgendwie einen
> unausgegorenen Eindruck...

"Unausgegorenen" ist Ringkrieg auf keinen Fall! Es macht einen absolut runden Eindruck und funktioniert ziemlich gut.
Und zusätzlich gibt es eben diese besondere HdR-Stimmung gut rüber!

Viele Grüße
Jost aus Soest (sprich: "jooost aus sooost")
http://www.schwider.de/spiele.htm - [i]Besser (Brett)Spielen[/i]


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