Beitragvon Olivier Boss » 24. August 2005, 17:46
Hallo Atti
Das heisst also "alle auf den Roemer", sonst gewinnt er schliesslich?
Das wuerde u.U. so aussehen:
Militaerisch kann eigentlich nur der Grieche gegen den Roemer vorgehen. Ein roemisch-griechisches Buendnis ware dann ausgeschlossen, was fuer den Griechen denn Vorteil hat, dass eine Front friedlich waere. Der Grieche wirft sich auf den Roemer, damit der Katharer eine Gewinnschance hat. Und was springt denn fuer den Griechen aus? Die anderen Nationen duerfen nicht mit dem Roemer handeln, auch wenn er als einziger Metall anbietet. Wenn jemand das Metall nimmt, gilt er als Verraeter.
Somit sind eigentlich die Strategien der Spieler festgelegt. Wenn man anders spielt gewinnt der Roemer oder vielleicht der Aegypter. (gaehn) Ein Spiel sollte nicht einem Spieler zwingen, welche Strategie er folgen muss. Das zeigt auch, dass das Spiel unausgeglichen ist, sonst muesste man nicht gegen den Roemer spielen.
Ich finde unterschiedliche Startbedingungen auch interessant, nur ist es schwierig die Bedingungen so festzusetzen, dass sie nicht unausgewogen sind.
Die Handelsphase finde ich sehr innovativ. Es ist etwas voellig anderes als bei anderen Spielen. Und sie funktioniert: Wenn man nur Muell anbietet, wird man von den anderen Spieler ignoriert, so dass man nur Muell gegen Muell tauschen kann. Wenn man wertvolle Sachen anbietet, wird man bevorzugt behandelt. Nur muss man sich Gedanken machen, ob man nicht jemanden zum Sieg verholfen hat.
Gruss
Olivier