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Mare Nostrum

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Nicole

Mare Nostrum

Beitragvon Nicole » 22. August 2005, 11:22

Hallo,

zur Zeit gibt es ja Mare Nostrum zu einem günstigeren Preis bei adamspielt.
Nun bin ich am überlegen, ob ich mir das Spiel zulegen soll oder nicht.
Könnt Ihr mir das Spiel empfehlen - und wenn ja warum?
Neugierige Grüsse
Nicole

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andreas

Re: Mare Nostrum

Beitragvon andreas » 22. August 2005, 11:48

....also bei uns ist mare nostrum ziemlich gefloppt. Das ewige Karten aufnehmen und karten ablegen ist eine sehr nervige Prozedur. Die strategischen elemente sind begrenzt und das Thema wirkt sehr aufgesetzt (Die Mechanismen haben kaum bezug zu dem historischen Thema)...aus diesen GrŸnden verging uns der Spielspa§ schon nach wenigen Runden. Auch ein zweiter und dritter Anlauf brachten keine Besserung. Ein Spiel, das schšn gestaltet ist, aber leider die Erwartungen in keinster Weise erfŸllen kann (vielleicht auch ein Grund, warum es Ÿberall zu Ramschpreisen verschleudert wird)...

Gru§
Andreas

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peer

Re: Mare Nostrum

Beitragvon peer » 22. August 2005, 12:02

Hi,
Mare Nostrum war sehr umstritten (siehe auch Andreas Posting) - Allerdings meistens aufgrund der suboptimalen Regel. Ich persöhnlich mags - ist mal was anderes als die üblichen Mittelmeermechanismen. Die unterschiedlichen Völker spielen sich alle sehr unterschiedlich, was das ganze sehr reizvoll macht. Die Schönheit des Spielplans und des Materials tun ein übriges. Das Spiel war damals übrigens auch in der Top Ten des Deutschen Spielepreises...

ciao
peer

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Manuel Siebert
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Re: Mare Nostrum

Beitragvon Manuel Siebert » 22. August 2005, 12:33

In unsrer Runde ist Mare Nostrum ein immer wieder gerne gespielter Klassiker. Man muss natürlich unbedingt die überarbeiteten Regeln von Matthias Staber benutzen. Die gibt es hier bei Spielbox-Online im Spielearchiv. Die Originalregeln sind wirklich ziemlich mau geschrieben und editiert.
Mare Nostrum hat das Flair eines großen Spiels wie Civilization o.ä., kann aber in 2 bis 3 Stunden gut durchgespielt werden (zu Fünft). Viel Interaktion, ein wenig Versteigern, ein wenig Bluffen, eine gute Menge Strategie, viel Taktik. Eigentlich ist es für mich ein rundum gelungenes anspruchsvolles Spiel. Trotzdem sollte man sich auch die zahlreichen Kritiker anhören/durchlesen, da sich wie schon erwähnt bei Mare Nostrum die Geister wirklich scheiden.
Die Erweiterung habe ich noch nicht gespielt, sie sieht aber vielversprechend aus.

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Attila
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Re: Mare Nostrum

Beitragvon Attila » 22. August 2005, 12:47

Hiho,

Ich wisst schon dass das Spiel kein Eroberungsspiel ist? :-)

Das Tehma ist absolut nicht aufgesetzt und Strategisch hat das Spiel einiges zu bieten - natürlich ist der Handel sehr wichtig.

Das es - wie alle Eurogames - verramscht wird, liegt daran das es von Eurogames ist! :-)

Atti

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RedPiranha
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Re: Mare Nostrum

Beitragvon RedPiranha » 22. August 2005, 12:49

Ich habe es bisher einmal gespielt und da hat es mir nicht gefallen, zum einen weil die Regeln vieles offen ließen, zum anderen weil ich nach 30 Minuten chancenlos war und dann fast 3 Stunden mitspielen mußte ohne noch irgendwas bewirken zu können. Man dient dann nur den anderen Spielern noch dazu ihre Chancen auf den Sieg zu erhalten, verlängert aber nur das Spiel.

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Attila
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Re: Mare Nostrum

Beitragvon Attila » 22. August 2005, 12:55

RedPiranha schrieb:

> gefallen, zum einen weil die Regeln vieles offen ließen, zum
> anderen weil ich nach 30 Minuten chancenlos war und dann fast
> 3 Stunden mitspielen mußte ohne noch irgendwas bewirken zu
> können.

Dann müsst ihr imo etwas völlig falsch gespielt haben!

Atti

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peer

Re: Mare Nostrum

Beitragvon peer » 22. August 2005, 13:33

Hi,
Attila schrieb:
>
> RedPiranha schrieb:
>
> > gefallen, zum einen weil die Regeln vieles offen ließen, zum
> > anderen weil ich nach 30 Minuten chancenlos war und dann fast
> > 3 Stunden mitspielen mußte ohne noch irgendwas bewirken zu
> > können.
>
> Dann müsst ihr imo etwas völlig falsch gespielt haben!

Da stimm ich mit Atti überein: Das ein Spiel MN 3 Stunden dauert ist schon relativ selten - das dabei ein Spieler von Anfang an chancenlos ist, hab ich ehrlich gesagt noch nie erlebt! Entweder du hast anfänglich in einer kamikaze Aktion alles aufs Spiel gesetzt und dann verloren ODER deine Mitspieler haben aus irgendeinem Grund ausschließlich gegen dich gespielt oder ihr hat irgendeinen Regelfehler begangen.
ciao
peer

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RedPiranha
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Re: Mare Nostrum

Beitragvon RedPiranha » 22. August 2005, 14:32

peer schrieb:
>
> Hi,
> Attila schrieb:
> >
> > RedPiranha schrieb:
> >
> > > gefallen, zum einen weil die Regeln vieles offen ließen,
> zum
> > > anderen weil ich nach 30 Minuten chancenlos war und dann
> fast
> > > 3 Stunden mitspielen mußte ohne noch irgendwas bewirken zu
> > > können.
> >
> > Dann müsst ihr imo etwas völlig falsch gespielt haben!
>
> Da stimm ich mit Atti überein: Das ein Spiel MN 3 Stunden
> dauert ist schon relativ selten - das dabei ein Spieler von
> Anfang an chancenlos ist, hab ich ehrlich gesagt noch nie
> erlebt! Entweder du hast anfänglich in einer kamikaze Aktion
> alles aufs Spiel gesetzt und dann verloren ODER deine
> Mitspieler haben aus irgendeinem Grund ausschließlich gegen
> dich gespielt oder ihr hat irgendeinen Regelfehler begangen.
> ciao
> peer



Ich hatte die Griechen und war sehr schnell sowohl von Römern als auch den östlichen Nachbarn so stark eingegrenzt, dass ich nur nur 2 gleiche Rohstoffe pro Runde bekam. Da zudem der Spieler der festlegt ob überhaupt gehandelt wird genug Rohstoffe erhielt, sah er keinen Anlass den Handel zu eröffnen.

Ob wir etwas dabei falsch gemacht haben kann ich nicht beurteilen, da die Regeln - wie ja auch von anderen geschrieben - in vielen Punkten nicht eindeutig sind. Dadurch bedingt dauerte das Spiel natürlich auch länger, da wir häufig erst mal über die Regelauslegung diskutieren mussten und bei 5 Leuten legt dann jeder die Regeln zu seinem Vorteil aus. Zudem versuchten natürlich einige die anderen Spieler zu Handlungen in ihrem Sinne zu beinflussen.

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Jost Schwider

RE: Mare Nostrum

Beitragvon Jost Schwider » 22. August 2005, 15:25

"Nicole" hat am 22.08.2005 geschrieben:

> Könnt Ihr mir das Spiel empfehlen - und wenn ja warum?

MN ist ein gutes und wunderschönes Spiel; allerdings sind die Regeln - ähem - schlecht strukturiert (Vorgabe des Autoren). Ich hatte mir deswegen extra ein Blatt mit den Kurzregeln (enthält [i]alle[/i] Regeln zum schnellen Nachlesen) zusammengestellt: http://www.schwider.de/mn.htm

Viele Grüße
Jost aus Soest ("jooost aus sooost")
http://www.schwider.de/spiel - [i]Besser (Brett)Spielen[/i]

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Olivier Boss

Re: Mare Nostrum

Beitragvon Olivier Boss » 24. August 2005, 02:24

Ich finde MN unausgeglichen.

Die Strategie der Voelker ist eigentlich aufgrund der Startposition vorgegeben. Entweder viele Steuern oder viele verschiedene Rohstoffe sammeln.

Z.B. hat der Katharer die selbe Strategie wie der Roemer, aber der Roemer hat aufgrund der Startposition immer die Nase vorn. Der Roemer angreifen bringt auch nichts, da er billiger Soldaten kaufen kann und somit das Aufruesten locker ueberbieten kann. Den Aegypter angreifen endet in einem endlosen Krieg, der nur den anderen nuetzt.

Der Grieche liegt zwischen Stuhl und Bank, da er weder in den Steuern noch in den Rohstoffen stark ist. Er kann leicht eine Seemacht aufbauen, aber dadurch wird er nicht besser. Meer bringt keine Einnahmen. Er droht einfach den anderen Spieler einzufallen.

Olivier

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Attila
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Re: Mare Nostrum

Beitragvon Attila » 24. August 2005, 10:07

Hiho,

Leider führst du das ganze nicht konsequent zuende, sonder beläst es dabei. Das ganze ist durch aus nicht einfach wie du es darstellst, denn der "Römer hat die Nase nur dann vor dem Katahrer", wenn die anderen Spieler zugucken ... das wäre allerdings schön blöde.
Und du lässt jegliche Helden und Wunder aussen vor!

Die ungleichen Startbedingungen machen imo auch eine extremen Reiz des Spieles aus - und alle Völker haben die gleichen Chancen auf den Sieg - sie Spielen sich nur völlig anders.

Atti

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RedPiranha
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Re: Mare Nostrum

Beitragvon RedPiranha » 24. August 2005, 11:07

Olivier Boss schrieb:
> ....
> > Der Grieche liegt zwischen Stuhl und Bank, da er weder in den
> Steuern noch in den Rohstoffen stark ist. Er kann leicht eine
> Seemacht aufbauen, aber dadurch wird er nicht besser. Meer
> bringt keine Einnahmen. Er droht einfach den anderen Spieler
> einzufallen.
>
> Olivier


Ich hatte als Grieche eher den Eindruck zwischen Hammer und Amboss zu liegen. Aber vielleicht lag das auch daran, dass ich die mit dem verbilligten Schiffsbau verbundenen Möglichkeiten nicht erkannt habe.
Meines Erachtens ist aber die Regelung, dass man am Handel nicht teilnehmen kann wenn man nicht genausoviele Resourcen-Karten anbieten kann wie die Mitspieler und dass man am Ende der Bauphase alle noch vorhandenen Resourcen-Karten ablegen muss für einen Spieler, der nur sehr wenige Resourcen erhält tödlich, er ist dann aus dem Spiel und langweilt sich für den Rest des Spieles.

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andreas

Re: Mare Nostrum

Beitragvon andreas » 24. August 2005, 13:49

...das sehe ich auch so. Wir empfanden das Spiel als sehr unausgewogen in dem Sinne, das es schnell zu Gunsten oder Ungunsten eines Spielers kippen kann.
Mir persöhnlich gefiel der Ablauf des Spieles nicht, denn man muß schon den Gegebenheiten seines Volkes folgen und ist dadurch strategisch sehr eingeengt.
Und ich finde das Thema, wie schon erwähnt, nicht schlüssig umgesetzt...aber schön aussehen tut es, keine Frage!

Gruß
Andreas

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Olivier Boss

Re: Mare Nostrum

Beitragvon Olivier Boss » 24. August 2005, 17:46

Hallo Atti

Das heisst also "alle auf den Roemer", sonst gewinnt er schliesslich?

Das wuerde u.U. so aussehen:
Militaerisch kann eigentlich nur der Grieche gegen den Roemer vorgehen. Ein roemisch-griechisches Buendnis ware dann ausgeschlossen, was fuer den Griechen denn Vorteil hat, dass eine Front friedlich waere. Der Grieche wirft sich auf den Roemer, damit der Katharer eine Gewinnschance hat. Und was springt denn fuer den Griechen aus? Die anderen Nationen duerfen nicht mit dem Roemer handeln, auch wenn er als einziger Metall anbietet. Wenn jemand das Metall nimmt, gilt er als Verraeter.

Somit sind eigentlich die Strategien der Spieler festgelegt. Wenn man anders spielt gewinnt der Roemer oder vielleicht der Aegypter. (gaehn) Ein Spiel sollte nicht einem Spieler zwingen, welche Strategie er folgen muss. Das zeigt auch, dass das Spiel unausgeglichen ist, sonst muesste man nicht gegen den Roemer spielen.

Ich finde unterschiedliche Startbedingungen auch interessant, nur ist es schwierig die Bedingungen so festzusetzen, dass sie nicht unausgewogen sind.

Die Handelsphase finde ich sehr innovativ. Es ist etwas voellig anderes als bei anderen Spielen. Und sie funktioniert: Wenn man nur Muell anbietet, wird man von den anderen Spieler ignoriert, so dass man nur Muell gegen Muell tauschen kann. Wenn man wertvolle Sachen anbietet, wird man bevorzugt behandelt. Nur muss man sich Gedanken machen, ob man nicht jemanden zum Sieg verholfen hat.

Gruss
Olivier

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RedPiranha
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Re: Mare Nostrum

Beitragvon RedPiranha » 24. August 2005, 18:54

Olivier Boss schrieb:
>
>....
> Die Handelsphase finde ich sehr innovativ. Es ist etwas
> voellig anderes als bei anderen Spielen. Und sie
> funktioniert: Wenn man nur Muell anbietet, wird man von den
> anderen Spieler ignoriert, so dass man nur Muell gegen Muell
> tauschen kann. Wenn man wertvolle Sachen anbietet, wird man
> bevorzugt behandelt. Nur muss man sich Gedanken machen, ob
> man nicht jemanden zum Sieg verholfen hat.
>
> Gruss
> Olivier

Allerdings fällt der aus der Handelsphase raus der nicht genug Resourcen bekommt, insbesondere dann wenn er nur einen Typ erhält, da er damit nix anfangen kann und somit auf keinen grünen Zweig mehr kommt.

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Olivier Boss

Re: Mare Nostrum

Beitragvon Olivier Boss » 24. August 2005, 19:30

> Allerdings fällt der aus der Handelsphase raus der nicht
> genug Resourcen bekommt, insbesondere dann wenn er nur einen
> Typ erhält, da er damit nix anfangen kann und somit auf
> keinen grünen Zweig mehr kommt.

Voraussetzung fuer eine erfolgreiche Handelsphase ist natuerlich, dass man auch etwas anbieten kann. Das ist bei jedem Spiel so.

Du hast die Griechen gespielt? Naja die sind wie schon geschrieben bloed dran, weil sie nicht in genuegender Frist wertvolle Resourcen erobern koennen. Da sollte man dann auf Steuern gehen, aber bei den Griechen ist diese Einkommensquelle auch limitert. Aus diesen Gruenden glaube ich, dass die Griechen kaum gewinnen koennen. Vielleicht kann man durch die Seefahrt ueberall im Mittelmeer Rosinen rauspicken. Sprich bestimmte Laender der Mitspieler erobern. Aber ein solch agressiver Verhalten fuehrt natuerlich zu entsprechenden Reaktionen der Spieler ...

Wie schon gesagt: Das Spiel ist imho unausgeglichen, aber die Handelsphase koennte man in ein neueres (= besseres) Spiel exportieren

Gruss
Olivier

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Bernd Schlüter

Re: Mare Nostrum

Beitragvon Bernd Schlüter » 24. August 2005, 19:55

Ich bin auch kein großer Freund dieses Spiels, u.a. aus den hier schon angeführten Gründen.

Ein Satz von Dir lässt in mir aber den Verdacht aufkommen, dass Ihr etwas falsch gemacht habt. Du schreibst, dass Du nur 2 gleiche Rohstoffe pro Runde bekommen hast. Nun, es ist eigentlich sehr gut, möglichst wenig gleiche Rohstoffe zu bekommen, da man zum Bauen von Einheiten und Bauten jeweils verschiedene Rohstoffe braucht.

Bernd
(hat schon an den Diskussionen bei Erscheinen von MN teilgenommen)

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Attila
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Re: Mare Nostrum

Beitragvon Attila » 24. August 2005, 20:38

Hiho,

Sieht für mich aus als ob ihr das Spiel wie ein Eroberungsspiel gespielt habt - das ist es nicht! - Vor lauter Eroberungswahn verliert ihr die Siegbedingungen aus den Augen - ES IST KEIN EROBERUNGSSPIEL!
Alleine das Legionen mal gerade 58% Kampfkraft im vergleich zu Festungen haben sollte einem zu denken geben (bei gleichem Preis!!!).

Rom und Ägypten erscheinen im "Anfängerspiel" stärker zu sein als die anderen - das ist korrekt! - Es haben aber alle Völker annähernd geiche Siegchancen! - Das die "Strategie"der einzelnen Völker vorgegeben ist, ist auch Humbug!
Die Frage ist wie man sein Volk weiterentwickelt und was die anderen Spieler machen.

Atti

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Olivier Boss

Re: Mare Nostrum

Beitragvon Olivier Boss » 24. August 2005, 20:58

Hallo Atti

Fuer mich ist das Spiel auch kein Eroberungsspiel. Und deshalb hat der Roemer die Nase vorn. Gleich weg vom Start ist der Roemer gegenueber dem Katharer immer eine Runde frueher. Eine Runde frueher der erste Marktplatz. Ein Runde frueher das/der erste Wunder/Helden. Eine Runde frueher gewonnen. Was meinst du denn mit, "wenn die anderen Spieler zugucken", wenn Eroberungen ausgeschlossen sind?

Zur Info: Wir haben es immer mit den vorgegeben Startaufstellung gespielt, weil nicht alle das Spiel kannten. Wenn diese Startaufstellung unausgeglichen ist, so ist auch das Spiel unausgeglichen, denn die meisten Spieler spielen mit dieser. Muss man den schon ein "Profi-MN-Spieler" sein, damit man eine ausgegliche Startaufstellung hinbekommt? Als Verbraucher moechte ich vornweg ein Spiel, das, wie die Regeln (inkl. Startaufstellung) sind, auch funktioniert und ausgeglichen ist.

Gruss
Olivier

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Peter Gustav Bartschat

Re: Mare Nostrum

Beitragvon Peter Gustav Bartschat » 24. August 2005, 21:03

Olivier Boss schrieb:

> Als Verbraucher moechte ich vornweg ein
> Spiel, das, wie die Regeln (inkl. Startaufstellung)
> sind, auch funktioniert und ausgeglichen ist.

Du VERBRAUCHST deine Spiele beim Spielen?

Dann ist es ja kein Wunder, dass du sie nicht oft genug spielen kannst, um zu merken, dass unterschiedliche Spiele unterschiedliche Anforderungen stellen. :-)

Mit einem lieben Gruß
Gustav

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Attila
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Re: Mare Nostrum

Beitragvon Attila » 24. August 2005, 21:35

Hiho,

Wieso ist der Römer immer eine Runde schneller? - Das kann ich gerade nicht nachvollziehen.

Atti

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Olivier Boss

[OT]Re: Mare Nostrum

Beitragvon Olivier Boss » 24. August 2005, 21:58

Da ja alles vergaenglich ist, werden auch Spiele verbraucht, auch wenn es Jahrzehnte geht, bis ein Spiel ein Ende nimmt. In diesem Sinne sind wir Spieler alle Verbraucher. :-)

Die boese Unterstellung mit den Anforderungen ignoriere ich mal. ;-)

Gruss
Olivier

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Olivier Boss

Re: Mare Nostrum

Beitragvon Olivier Boss » 24. August 2005, 22:16


Das ist eine empirische Feststellung: Ich habe es zweimal im Spiel erlebt, einmal als Aussenseiter Grieche und einmal als Katharer. Ausserdem hat mir jemand diesen Sachverhalt erzaehlt.

Der Roemer wie ich als Katharer ist nicht auf dem Kopf gefallen und hat die Karawanen und Marktplaetze sukzessive gebaut. Ich war dann immer eine Runde zu spaet. Der Roemer hat den Vorteil, weil er entscheiden kann, wieviele Karten getauscht werden. Das hat mich als Katharer zurueckgeworfen, als einmal nicht gehandelt wurde, weil der Roemer nicht handeln wollte. Ich hatte damals fuenf verschiedene Rohstoffe und wollte eigentlich einen Markplatz bauen ... Ich fuehlte mich irgendwie ohnmaechtig, da man pro Runde nur ein Wunder/Held aufgrund der Rohstoffe bauen kann. Somit kann man eigentlich niemanden ueberholen.

Vielleicht hat bei deinen Runden der Roemer geschlafen. ;-) Oder der Grieche hat den Roemer militaerisch beschaeftigt, so dass der Roemer sich nicht gut entwickeln konnte. Aber diese Geschichte habe ich eigentlich schon aufgeschrieben.

Gruss
Olivier

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Attila
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Re: Mare Nostrum

Beitragvon Attila » 24. August 2005, 22:27

Hiho,

Der Römer Handelmacht? - Sehr seltsam ....

Emprisich ermittelt ist auch das alle Völker die gleichen Siegchancen haben. Der letzte "feinschliff" kommt ja mit den Regeländerungen von Sergie Ladget - ist in der deutschen Anleitung von Mathias Staber mit drinne.

Atti


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