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Sielder-Spielsystem

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ode

Sielder-Spielsystem

Beitragvon ode » 16. September 2005, 09:27

Hallo liebe Leute!

Ich habe kürzlich gelesen, dass es doch einige Leute gibt, die den Mechanismus von "Die Sielder von Catan", der die Rohstoffe verteilt, also diese System mit den Zahlen auf den Feldern und dem entsprechenden Würfelwurf um den Rohstoff zu bekommen, gut finden. Jetzt mal ehrlich: Das ist in meinen Augen der große Fehler bei diesem Spiel, weil es durchaus vorkommen kann, dass so eine Partie für den ein oder anderen Mitspieler, der etwas Pech hat, zwei Stunden rausgeschmissene Zeit sind. Beim Siedler-Kartenspiel hielt sich das ja noch in Grenzen, kann aber auch böse ausgehen, wenn man ein-zweimal Würfelpech hat und der andere Glück. Solche Spiele sind dann schnell entschieden. Wir haben uns z.B. beim Siedlerkartenspiel (das ich übrigens um ein tausendmal besser finde als das Brettspiel, dass ich überhaupt nicht mag) eine Hausregel ausgedacht, womit man dieses Problem beheben kann. Seitdem spielen wir es sehr gerne und ist in meinen Augen eins der besten Spiele ever.

Jetzt steht ja zur Messe wieder eine Catan-Neuheit an, und zwar Elasund, und auch bei diesem Spiel soll es wieder einen ähnlichen Mechanismus geben. Obwohl ich das Spiel thematisch hochinteressant finde, bin ich doch wieder eher skeptisch, seitdem ich gelesen hab, dass dieser bekloppte Mechanismus auch dieses Spiel beherrschen wird.

Was sagt ihr dazu? Und gibt es jemanden, der mich evtl. von der Genialität des SvC-Mechanismus überzeugen kann?

ode.

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RoGo

Re: Sielder-Spielsystem

Beitragvon RoGo » 16. September 2005, 09:41

Hallo,
du musst den Rohstoffverteilungsmechanismus im Zusammenhang mit dem Rohstoffhandel sehen. Nur weil Dank des Zufalls immer wieder Überschüsse enstehen, gibt es neben dem Agieren gegen einen Führenden einen Anreiz zu tauschen.
Da der Tausch im 2erspiel nur ein Überbleibsel vom Brettspiel ist, ist eine gleichmäßigere Produktion nötig, die ich beim Kartenspiel ziehmlich langweilig finde.
Grüße
Roland

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Michael Schlepphorst "Suko"

Re: Sielder-Spielsystem

Beitragvon Michael Schlepphorst "Suko" » 16. September 2005, 09:57

ode schrieb:
>
> Was sagt ihr dazu? Und gibt es jemanden, der mich evtl. von
> der Genialität des SvC-Mechanismus überzeugen kann?
>
Nun ja, ob ich das kann vermag ich nicht zu sagen ;-) Aber ich sehe das halt etwas anders. Klar ist, wenn man die Zahlen 4,5,6,8,9 und 10 hat und es kommt ständig die 3 oder 11 usw. dann kann man einfah nix machen. Das gilt aber für alle Spiele wo Zufallselemente dabei sind.
Aber gerade durch die Startaufstellung kann man hier schon viele Probleme beheben. So ist es nicht immer günstig sich nur an die roten Zahlen 6 und 8 zu setzen. Es kann auch durchaus sinnvoll sein möglichst viele unterschiedliche Zahlen abzudecken. Bei zwei Startsiedlungen kann man theoretisch ja schon 6 von 10 möglichen Zahlen abdecken. Wobei ich mal die 2 und 12 weglassen würde. Dann wären es also schon 6 von 8 (im optimalen Fall).
Dann ist natürlich bei der Gründung von weiteren Siedlungen wichtig sich Zahlen zu sichern die man noch nicht hat, so daß man schon mit der dritten Siedlung alle Zahlen abgedeckt haben [b]könnte[/b].
Aber natürlich kann man auch auf vorwiegend auf die starken Zahlen setzen oder sich auf nur 3-4 Rohstoffe konzentrieren wenn man einen entsprechenden Hafen dazu nimmt. Mir ist es jedenfalls in ca. über 500 Siedler-Partien noch nicht vorgekommen das ich so ein Pech hatte das ich überhaupt keine Chance hatte. Da kommt dann ja noch hinzu das der Führende ständig durch den Räuber heimgesucht wird und und und ...
Also, ich finde es trotz vieler Kritik immer noch als eins der besten Spiele aller Zeiten und für eine Partie Städte & Ritter kann man mich eigentlich jederzeit nachts wecken :lol:

Grüße

Michael, der aber auch die Skeptiker ein wenig verstehen kann ...

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Topolino

RE: Sielder-Spielsystem

Beitragvon Topolino » 16. September 2005, 10:34

"ode" hat am 16.09.2005 geschrieben:
> Hallo liebe Leute!
>
[...]> Solche Spiele sind dann schnell entschieden. Wir haben uns
> z.B. beim Siedlerkartenspiel (das ich übrigens um ein
> tausendmal besser finde als das Brettspiel, dass ich
> überhaupt nicht mag) eine Hausregel ausgedacht, womit man

Um welche Hausregel handelt es sich denn?
Darf man diese erfahren ???? Nur der Neugier halber ...

[...]
> ode.

Ciao
Topolino

Homepage: http://www.geocities.com/topolino60

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Bernd Eisen
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Beiträge: 311

Re: Sielder-Spielsystem

Beitragvon Bernd Eisen » 16. September 2005, 11:57

Hi ode!

Das finde ich bei den Siedlern von Nürnberg besser gelöst, da die Zahlen auf den Karten aufgedruckt wurden und somit auf jeden Fall irgend wann einmal drankommen bis der Stapel durch ist :-)

Grüße Bernd, der sich auch die Zusatzkarten zu Himalaya gebastelt hat um das Würfelelement zu eliminieren ;-)

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Peter Steinert

Re: Sielder-Spielsystem

Beitragvon Peter Steinert » 16. September 2005, 11:59

ode schrieb:

> Ich habe kürzlich gelesen, dass es doch einige Leute gibt,
> die den Mechanismus von "Die Sielder von Catan", der die
> Rohstoffe verteilt, also diese System mit den Zahlen auf den
> Feldern und dem entsprechenden Würfelwurf um den Rohstoff zu
> bekommen, gut finden.

Ja, davon habe ich auch schon gehört ;-)


> Jetzt mal ehrlich: Das ist in meinen
> Augen der große Fehler bei diesem Spiel

Gegenthese: Ich behaupte, genau dieser Mechanismus ist am riesigen Erfolg dieses Spiels maßgeblich beteiligt.


> weil es durchaus
> vorkommen kann, dass so eine Partie für den ein oder anderen
> Mitspieler, der etwas Pech hat, zwei Stunden rausgeschmissene
> Zeit sind.

Ich habe öfter mal Pech beim Spielen, als rausgeschmissene Zeit habe ich es trotzdem nie empfunden.


> Was sagt ihr dazu? Und gibt es jemanden, der mich evtl. von
> der Genialität des SvC-Mechanismus überzeugen kann?

Ich glaube nicht, dass das so einfach sein wird. Könnte die Ursache Deines Postings sein, dass Du eine Siedler-Partie hinter Dir hast, in der Dir das Pech besonders übel mitgespielt hat?

Würfelnde Grüße

Peter

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ode

RE: Sielder-Spielsystem

Beitragvon ode » 16. September 2005, 12:15

wir haben die regel eingeführt, dass, wer keine karten aus der hand ausspielt, darf anstelle karten zu tauschen sich einfach einen einzigen beliebigen rohstoff nehmen darf. so muss man nicht ellenlang warten, bin man die karten, die man auf der hand hat und die sinnvoll sind, auch benutzen kann. sonst wartet man manchmal stundenlang auf den richtigen rohstoff und muss sie auch nicht alle verballern, um die richtigen karten zu suchen. damit kommt das spiel schneller in schwung und ist nicht so deprimierend für jemanden, der dem anderen zugucken muss, wie der sich gerade ne riesen grafschaft aufbaut... dann wäre das spiel alsbald entschieden...

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ode

Re: Sielder-Spielsystem

Beitragvon ode » 16. September 2005, 12:17

nein. im gegenteil. wir haben sogar ne runde "abenteuer menschheit" (was ich auch besser als siedler finde) hinter uns, die ich so haushoch gewonnen habe, dass mir meine mitspieler fast leid taten. die konnten nichts gegen mich ausrichten. waren nachher etwas enttäuscht, und ich im hochgefühl des sieges....

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Kathrin Nos
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RE: Siedler-Spielsystem: Siedler von Nürnberg

Beitragvon Kathrin Nos » 16. September 2005, 12:39

Hallo Bernd,

"Bernd Eisen" hat am 16.09.2005 geschrieben:
> Das finde ich bei den Siedlern von Nürnberg besser gelöst,
> da die Zahlen auf den Karten aufgedruckt wurden und somit
> auf jeden Fall irgend wann einmal drankommen bis der Stapel
> durch ist :-)

Nicht ganz. Um zu vermeiden, dass man die verbleibende Karte berechnen und damit die entsprechenden Rohstoffe einkalkulieren kann, gibt es bei den Siedlern von Nürnberg eine Karte, die das Mischen des Stapels erfordert. Wenn also die 1 Karte, die die "2" zeigt, unter dieser Mischen-Karte liegt, wird sie erst frühestens im nächsten Stapel Erträge bringen.

Alles Gute wünscht
Kathrin.

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Peter Steinert

Re: Siedler-Spielsystem

Beitragvon Peter Steinert » 16. September 2005, 13:40

Hi ode,

ich denke halt einfach mal, Überzeugungsarbeit zu leisten für einen Mechanismus, der einem partout nicht gefällt (was ja legitim ist), bringt nicht soooo viel.

Mein Vater zum Beispiel versucht mich seit 20 Jahren davon zu überzeugen, dass Skat total supi ist. Er wird es auch in den nächsten 20 Jahren (toi toi toi) nicht schaffen. :-)

Gruß

Peter

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Bernd Eisen
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RE: Siedler-Spielsystem: Siedler von Nürnberg

Beitragvon Bernd Eisen » 16. September 2005, 13:54

Hallo Kathrin!

Stimmt - ich hatte das nicht mehr so genau im Hinterkopf.
Trotzdem - wesentlich fairer als einfach zu würfeln.

Grüße
Bernd

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Marten Holst
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RE: Siedler-Spielsystem: Siedler von Nürnberg

Beitragvon Marten Holst » 16. September 2005, 14:10

Moin,

> Stimmt - ich hatte das nicht mehr so genau im Hinterkopf.
> Trotzdem - wesentlich fairer als einfach zu würfeln.

vielleicht ist das jetzt Erbsenzählerei, aber "fairer" finde ich das nicht - nur weniger glücksabhängig :-)

Tschüß
Marten

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Mifu

Re: Sielder-Spielsystem - Das Spiel "lesen" können

Beitragvon Mifu » 16. September 2005, 16:35

Michael Schlepphorst "Suko" schrieb:
> Nun ja, ob ich das kann vermag ich nicht zu sagen ;-) Aber
> ich sehe das halt etwas anders. Klar ist, wenn man die Zahlen
> 4,5,6,8,9 und 10 hat und es kommt ständig die 3 oder 11 usw.
> dann kann man einfah nix machen.

Die Regeln der Wahrscheinlichkeit, dass die Zahlen 6 und 8
häufiger kommen müssten, als die Zahlen 5 und 9 oder sogar
4 und 10 wird gerade beim Siedler auf den Kopf gestellt.

Genau nach diesen Regeln spiele ich Siedler immer wieder und
verliere immer wieder. In einem der letzteren Siedler haben meine
Frau und mein Freund sich im Siedler um eine Landschaft mit
der Zahl 3 gestritten und alles daran gesetzt, diese Landschaft
zu bekommen. Dies alles nur, weil die Zahl 3 schon öfter gewürfelt
wurde. Was für ein Unsinn .... mein Freund behauptet : das Siedler
muss man "lesen" können, man muss die Zahlen suchen, die
- in diesem Spiel - häufiger gewürfelt werden ... was für ein Unsinn ....
und der größte Unsinn :
ich habe verloren, mein Freund hat gewonnen.

Kann man sich denn auf gar nichts mehr verlassen .....

Gruß
Michael

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Olivier Boss

Re: Sielder-Spielsystem

Beitragvon Olivier Boss » 16. September 2005, 19:03

Hallo ode

Ob ich dich ueberzeugen kann, weiss ich nicht. Wenn jemand so fanatisch dagegen ist, nuetzen meistens die besten Argumente nicht.

Ich bin einer, der diesen Mechanismus genial findet. Siedler hat durch diesen Mechansimus eine gute Mischung von Glueck und Taktik. Wenn weniger Glueck vorhanden waere, wuerde es eher Civi gleichen. (Auch ein gutes Spiel, jedoch berechenbarer und trockener) Ich finde, der Wuerfel lockert das Spiel auf. Vielleicht magst du eher trockene Taktikspiele, in der man bis auf die Mitspieler alles berechnen kann. Das hat auch seinen Reiz, aber nicht so einen einzigartigen wie Siedler.

Die Startsiedlungen sind extrem wichtig. Wir brauchen deshalb viel Zeit, um sie hinzustellen. Optimal waere natuerlich, alle Zahlen und alle Rohstoffe abzudecken. Weil das nicht geht, muss man einen guten Kompromiss finden. Z.B auf einen Rohstoff verzichten und dafuer eine neun haben anstatt auf zwei fuenfen hocken. Wenn man nur dieselben drei Zahlen hat, ist das Risiko gross, dass man keine Rohstoffe kriegt.

Es stimmt, dass manchmal ein Spieler frueh im Spiel den Anschluss verpasst. Das ist aber nur bedingt auf die Wuerfel zurueckzufuehren. Es kann auch sein, dass die Mitspieler ihn verbaut haben. Oder dass er einmal in Fuehrung war und den Raueber gekriegt hat.

Ab und zu hat der Wuerfel eine "Laune" und es wird nur eine bestimmte Zahl gewuerfelt. (Meistens ist es die 5,6,7, 8 oder 9, seltener 4,10, noch seltener 3,11) Darum ist es wichtig, dass man seine Siedlungen/Staedte an verschiedenen Zahlen baut. Aber das gehoehrt zum Spiel, und wer dadurch einen Vorteil erlangt hat, wird zum Feindbild. ;-)

Gruss
Olivier

P.S.: Es heisst Siedler und nicht Sielder. :-)

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Olivier Boss

Re: Siedler-Spielsystem

Beitragvon Olivier Boss » 16. September 2005, 19:08

Erhlich gesagt finde ich das Nuernbergesystem langweilig. Da werden die Felder mit den Zahlen 2-4 und 10-12 vollkommen nutzlos. Wir wuerfeln auch beim Nuernbergsiedler und decken die Karten nur fuer die Ereignisse auf.

Gruss
Olivier

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Steffen S.

Siedler-Spielsystem vs. AM

Beitragvon Steffen S. » 17. September 2005, 12:44

Hi ode,

gerade der Vergleich zu Abenteuer Menschheit müsste dich eigentlich vom Gegenteil überzeugen, denn hier ist die Schieflage des Systems erheblich größer. Bei AM kann ich praktisch jede Rohstoffkombination zu Punkten umsetzen, das ist sicher wahr - eliminiert aber dadurch die Überschusssituation (s. RoGo-posting), und mindert die Notwendigkeit des Tauschens, Jammerns ("ich bin doch soooo schwach!") erheblich - und nimmt dem Spielsystem m.E. damit einen Schlüsselreiz.

Darüber hinaus ist der Faktor Geschwindigkeit in AM erdrückend wichtig: Wer früh aus Afrika hinauskommt, krallt sich die besten Bauplätze, erreicht früher die Bonusplättchen, etc. etc. - dieser Vorteil wächst exponentiell, denn mit den besseren Feuerstellen und Plättchen kann multiplizieren sich meine Vorteile. Das bedeutet nichts anderes als: Wer am Anfang kein Fleishc bekommt, kann sich früh eintüten - und das bei einer Spielzeit, die locker die 2-Stunden-Grenze erreichen kann, also das Doppelte von den Ursprungssiedlern. Eine splche Schieflage kennd SvC nicht (s. posting von "Suko").

Gruß,
Steffen

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Topolino

[oT] Danke ...

Beitragvon Topolino » 17. September 2005, 17:25

.

Ciao
Topolino

Homepage: http://www.geocities.com/topolino60

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18xx

Re: Sielder-Spielsystem

Beitragvon 18xx » 17. September 2005, 22:37

2 Ansichten: Wenn Spieler A die bessere Taktik als Spieler B besitzt muss er a)100% aller Spiele bzw. b)Mehr als 50% (bei 2 Personen oder allgemein überdurchschnittlich) aller Spiele gewinnen. Bei Schach geht es Richtung 100%, bei reinen Glücksspielen ist der Sieg Zufall. Ich finde per se es nicht besser oder schlechter wenn ein Spiel in Kategorie a oder b fällt. Bei b) hat man den Vorteil, dass man quasi gegen sich selbst spielt, indem man seinen % nach oben zu bringen versucht. Gleichzeitig bedeutet b) auch, dass man viel leichter Mitspieler findet, da diese ja auch ab und zu gewinnen. Insofern ist b) meiner Meinung nach a) überlegen. Siedler fällt eindeutig in b), d.h. mit einer guten Strategie kann man überdurchschnittlich gewinnen, aber eben nicht 100%. Und das ist auch gut so.

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Michael Schlepphorst "Suko"

Re: Sielder-Spielsystem

Beitragvon Michael Schlepphorst "Suko" » 19. September 2005, 08:44

18xx schrieb:
>
> 2 Ansichten: Wenn Spieler A die bessere Taktik als Spieler B
> besitzt muss er a)100% aller Spiele bzw. b)Mehr als 50% (bei
> 2 Personen oder allgemein überdurchschnittlich) aller Spiele

> Siedler fällt eindeutig in b), d.h. mit einer guten Strategie
> kann man überdurchschnittlich gewinnen, aber eben nicht 100%.
> Und das ist auch gut so.

Absolute Zustimmung!

Gruß

Michael, der am kommenden Wochenende sein selbstgebautes Siedlerbrett angemalt und lackiert wiederbekommt *freu*


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