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39.99 34.99 29.99 24.99 .........

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Jeff Widderich

39.99 34.99 29.99 24.99 .........

Beitragvon Jeff Widderich » 16. September 2005, 04:24

Werden aufwendige " Big Box Spiele" vom Market vertrieben?

Es sieht doch wirklich so aus das ein Spiel nicht mehr wie 6 Euros + bei der Produktion kosten darf um die oberste Grenze von 29.99 oder 34.99 einzuhalten.

Minumum braucht man 3 Euro fuer die Schachtel, Regeln, Spielbrett usw. Da bleiben 3 Euro (vielleicht) fuer die "Erfindung des Spieles" der Inhalt das das Spiel von allen anderen differenzieren soll. Rohstoffe werden sich im Preis verdoppeln, besonders Plastik. So geht es nicht weiter diese Einstellung wird die Brettspielwelt ganz und gar in eine Suduko - oder was auch immer Welt veraendern.( Bleistiffte sind die Verantwortung des Spielers!)

Diese '' magische Number" macht es fast unmoeglich die Ideen der Spielautoren zu verwirklichen. Es wuerde uns allen gut tun wenn alle Verlage (besonders deutsche Verlage) diese bloede Grenze wieder auf 39.99 hoch schrauben wuerden. Das muss aber als Gruppe passieren. Alle Beteiligten koennen eine neue Richtung einschlagen die auch Amerika mit unterm Arm nimmt. Nur ganz besondere Spiele
koennen diesen vorwaerts Trend in Amerika halten, da es so viele andere Arten von Unterhaltung gibt die kein Angst haben Geld auszugeben und zuverlangen.

Jeff

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Peter Gustav Bartschat

Re: 39.99 34.99 29.99 24.99 .........

Beitragvon Peter Gustav Bartschat » 16. September 2005, 06:34

Jeff Widderich schrieb:
> [...] Es wuerde uns allen gut
> tun wenn alle Verlage (besonders deutsche Verlage) diese
> bloede Grenze wieder auf 39.99 hoch schrauben wuerden. Das
> muss aber als Gruppe passieren.

Hallo, lieber Jeff,

ein Preiskartell - also eine Absprache verschiedener Anbieter, gemeinsam zum Nachteil der Kunden die Preise anzuheben - ist in Deutschland rechtlich unzulässig. Ich persönlich finde, dass dieses Verbot aufrecht erhalten bleiben sollte.

Es würde auch sicherlich nicht "uns allen" gut tun, wenn die Preise von Spielen steigen, weil das sofort ein anderes Problem erzeugt: Spiele, die für 30 Euro angeboten werden KÖNNTEN, würden wegen der Preisabsprache ebenfalls teurer angeboten werden.

Wie lange würde das Spiel dann konkurrenzfähig zu anderen Freitzeit-Artikeln bleiben, die es günstiger gibt?

Ich bin da ein ausgesprochener Vertreter der kaufmännischen Selbstbestimmung: Ein Verlag muss sich auf eigenes Risiko bei jedem konkreten Produkt entscheiden - und auch entscheiden dürfen - zu welchem Preis er es für verkäuflich hält, und sich dann so verhalten, dass er es zu diesem Preis anbieten kann. Das bedeutet keineswegs, dass es keine Spiele zu höheren Preisen geben kann: Sie müssen diesen Preis in den Augen der Käufer aber auch WERT sein.

Ein Preiskartell würde ich persönlich in erster Linie als Eingeständnis des Unvermögens von Autoren und Verlagen begreifen, qualitativ hochwertige Spiele herzustellen. Ich glaube aber nicht, dass es ein solches Unvermögen gibt, und somit besteht auch kein Anlass für ein Preiskartell.

Mit einem lieben Gruß
Gustav

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Joshua

Re: 39.99 34.99 29.99 24.99 .........

Beitragvon Joshua » 16. September 2005, 07:18

Also ich kann dieses Problem nicht nachvollziehen. Es gibt doch faktisch verschiedene Preisgruppen von 5 Euro bis 60 Euro. Das dabei die teureren Spiele etwas seltener sind (es gibt wie bei Meisterdiebe der Fall ja sogar welche die noch weit darüberhinaus gehen), ist doch vollkommen klar. Was du beschreibst, klingt aber so, also ob Spiele die für weniger als 30 Euro verkauft werden neben Spielregel und Spielbrett kaum Inhalt haben dürften, aber das ist doch nicht der Fall.
Also für mein Doom habe ich glaube ich neu ca. 28 Euro gezahlt und ich würde das durchaus als Ausstattungsorgie bezeichnen. Die UVP liegt hier zwar bei wahrscheinlichen 39,99, aber die Händler scheinen sich darin recht einig zu sein, daß dies ein Preis ist der nicht in großer Masse erzielbar ist.
Candamir hat mit 14,99 gekostet (und das noch nichtmal im Versand) und hat eine wie ich denke recht umfangreiche Ausstattung.
Dass man als Hersteller für eine attraktive Preisgestaltung auch eine entsprechend hohe Auflage benötigt könnte da schon eher das Problem sein. Bei der (subjektiv wahrgenommenen) steigenden Anzahl von ambitionierten Verlagen wird es sicherlich zunehmend schwierig das richtige Auflagen/Preisverhältnis zu erreichen.
Ich nehme hier nochmal das Beispiel FantasyFlightGames, auch weil die meiner Meinung nach in den letzten 2 Jahren einen gewaltigen Sprung in Qualität, Preis-/Leistung und aber auch reiner Anzahl von Neuveröffentlichungen gemacht haben. Ein Spiel wie Twilight Imperium third Edition für um die 55 Euro rauszubringen finde ich persönlich mehr als beeindruckend (ein anderes Beispiel wäre hier der Ringkrieg für um die 40 Euro). Wie bei einem solchen die Spiel die Logistikkosten zuschlagen möchte ich gar nicht erst wissen, denn man muß ja auch bedenken, daß in einen Karton, in den normalerweise 8-10 normale Spiele passen in diesem Fall tatsächlich nur 3 Spiele versandt werden können.
Alles im Allen kann ich (zumindest aus Verbrauchersicht) deinen Argumenten nur sehr bedingt folgen. Die letzten Jahre haben ja bereits eine Anpassung nach oben gebracht gehabt und wenn ich mir ein Spiel wie Schatten über Camelot anschaue, beweisst es doch, daß man bei entsprechender Ausstattung auch mal über die 30 Euro Grenze gehen darf (aber das Spiel dazu sollte halt dann auch stimmen).
Einzig, daß kleinere Verlage, oder Projekte mit einer kleineren Zielgruppe, es deutlich schwerer haben in diesem Geschäft mitzuhalten und gleichzeitig auch professionelle Materialqualität zu liefern, daß kann ich gut nachvollziehen, manchmal ist aber vielleicht auch einfach die Zielgruppe zu klein, oder eben nur das Material schön, das Spiel aber leider keine Cent wert.

In diesem Sinne, und momentan ohne große Sorge um den finanzierbaren Spielenachschub

Joshua

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Timo Hochfeld

Re: 39.99 34.99 29.99 24.99 .........

Beitragvon Timo Hochfeld » 16. September 2005, 08:57

Ich habe mir letztens Path of Glory (dt. Version) geleistet.
Da sind (CoSim eben) neben einer Weltkarte eigentlich nur 110 Spielkarten drin und der Rest ist Pappe. Preislich lag das über den von Dir angegebenen 39.99 Euro.

Also wenn das Spiel mich von hocker reißt, dann gebe ich das Geld auch aus !

Es muss also das Produkt in forderster Linie stehen.
Viele neuere Spiele kommen jemanden der sich bereits länger mit Spielen beschäftigt nicht mehr wirklich neu vor.

Es gilt also die "Perlen" zu finden und die liegen bei jedem in anderen Bereichen.

Und das ist für mich unabhängig vom Preis. Und ich habe das Gefühl bei vielen anderen ebenso (Beispiele sind hier für mich auch Der Ringkrieg und Schatten über Camelot, welche sich meines Erachtens wohl gut verkauft haben müssten nach den Eindrücken hier im Forum und sonst im Netz).

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Wolfgang Lehmann

OT: Schwindelfrage an Gustav

Beitragvon Wolfgang Lehmann » 16. September 2005, 09:04

Lieber Gustav,

das hat jetzt wirklich gar nichts mit dem aktuellen Thread zu tun; es hat vielmehr damit zu tun, dass Du, Gustav, in Fragen der deutschen Sprache und der Semantik offensichtlich interessiert und kaum einmal um eine Antwort verlegen bist! Vielleicht kannst Du "mal eben" diese Frage beantworten, die gestern abend bei mir aufkam: Das Wort "Schwindel" wird ja sowohl für eine Störung des Gleichgewichtsinnes als auch für (harmloses) Lügen gebraucht. Welche Bedeutung war zuerst da, falls man das so fragen kann, und wie kam es dann zu der weiteren Bedeutung des Wortes?

Bin gespannt...

Wolfgang

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RoGo

Re: 39.99 34.99 29.99 24.99 .........

Beitragvon RoGo » 16. September 2005, 09:31

Hallo Josh,
wenn ich richtig informiert bin wird Doom komplett in China hergestellt und würde bei deutscher Produktion wohl das Doppelte kosten.
Wir lassen bisher nur in Deutschland produzieren, was auch auf der Schachtel steht. Ich kenn aber leider keinen Kunden, der im Laden nach dem Made in ... sucht und bei web-Anbieter fehlt der Hinweis meist.
Grüße
Roland

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RoGo

Re: 39.99 34.99 29.99 24.99 .........

Beitragvon RoGo » 16. September 2005, 09:32

Leiber Gustav,
in wie weit in deinem geschätzten Buchmarkt dank Preisbindung kartellartige Zuständeherrschen, finde ich zumindest diskutierbar.
Grüße
Roland

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Peter Gustav Bartschat

Re: 39.99 34.99 29.99 24.99 .........

Beitragvon Peter Gustav Bartschat » 16. September 2005, 09:37

RoGo schrieb:
> in wie weit in deinem geschätzten Buchmarkt dank Preisbindung
> kartellartige Zuständeherrschen, finde ich zumindest
> diskutierbar.

Das ist richtig, lieber Roland, und es wird auch in der Tat in der Branche fortlaufend diskutiert.

Ich persönlich bin kein Befürworter der Preisbindung bei Verlagserzeugnissen. Außerdem gab es die Preisbindung schon, bevor ich Buchhändler wurde: Ich bin also nicht einmal daran schuld, dass es sie gibt. :-)

Mit einem lieben Gruß
Gustav

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Joshua

Re: 39.99 34.99 29.99 24.99 .........

Beitragvon Joshua » 16. September 2005, 09:54

Hallo Rogo,

Ohne jetzt (noch dazu so kurz vor dem am Sonntag auf uns alle wartenden Großereignis) den deutschen Standort in Frage stellen zu wollen, aber was genau ist so schlimm daran, wenn ein Spiel in China produziert wird? Der Verlag ist amerikanisch, so daß man eine deutsche Fertigung von ihm wohl sowieso nicht erwarten dürfte.
Wie du ja selber anmerkst, wären die Kosten gegebenenfalls doppelt so hoch, was ja ohne Zweifel bei einem solchen Projekt bedeuten würde, daß es gar nicht produziert würde. Insofern reden wir im konkreten Fall mit ziemlicher Sicherheit also über eine kostengünstige China-Lösung mit, meiner subjektiven Meinung nach, beachtenswerten Ergebnis und der Alternative des Verzichts auf das gesammte Spiel (ich unterstelle jetzt einfach mal, daß ein Dungeoncrawler nur mit Pappmarkern keine echte Alternative darstellt).
Im übrigen gibt es ja neuere Beispiele wie z.B. die beiden aktuellen Alea Neuheiten, die eben auch nicht mehr in Deutschland gefertigt werden. Ich finde beide was die Preis-Leistung, genauso wie das Spiel selber, angeht vollkommen in Ordnung, die Materialqualität allerdings bleibt meilenweit hinter dem zurück, was ich von deutschen Produkten, wie auch vonden chinesisch produzierten Amerikanischen gewohnt bin.
Die Brettspielwelt wird genausowenig eine Insel in der globalen Wirtschaft darstellen, wie alle anderen Zweige auch, und auch hier werden Produzenten, die dies glauben über kurz oder lang sicherlich eines besseren belehrt werden. Das heisst aber nicht automatisch, daß Produktion im Ausland auch kostengünstiger UND besser sein muß, denn ich denke schon, daß die deutsche Produktionsqualität in den letzten Jahren nicht nur einen Standard gesetzt hat, sondern auch zu einem erheblichen Teil zum nachhaltigen Erfolg des Hobbys Brettspielen beigetragen hat. Aber wenn Spritzguss in China billiger ist (meines Wissens ist hier auch auf dem Baltikum ein guter Preis zu erzielen, nur damit China nicht als einzige Alternative dasteht), wenn man dort bemalte Miniaturen zum Preis von europäisch produzierten unbemalten bekommen kann, so what? Ich möchte weiterhin solche Monster wie Twilight Imperium 3rd Edition, Descent oder das angekündigte World of Warcraft auf den Tisch bekommen, und ja, ich habe dabei auch eine klare Schmerzgrenze was den Preis angeht.
Ich darf zum versöhnlichen Abschluß hinzufügen, daß ich sowohl TomTube, als auch Lost Valley mein Eigen nenne und bei beiden Materialqualität und -umfang als ausgesprochen gut bezeichnen würde. Ich hoffe selbstverständlich auch, daß möglichst viele Hersteller sich den hiesigen Qualitätsstandard (Ludofakt?) als Messlatte nehmen und man nicht eine Rückwärtsbewegung wie bei Louis XIV. oder noch deutlicher bei den letzten Goldsieber Veröffentlichungen in Gang setzt.

Gruß Joshua

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RoGo

Re: 39.99 34.99 29.99 24.99 .........

Beitragvon RoGo » 16. September 2005, 10:57

Hallo Joshua,
mein Problem ist nicht das Produkt und auch nicht ein nationaler Chauvinismus, sondern im marxschen Sinne: die Produktionsverhältnisse. Eine Lösung habe ich sicher nicht und ich besitze natürlich selber viele Spiele aus chinesischer Produktion, aber ich halte den europäischen Sozialstaat für eine Errungenschaft und im Gegensatz zu manchem Römer glaube ich nicht, das Geld nicht stinkt.
Fröhliche Grüße
Roland

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Heinrich Tegethoff

Re: 39.99 34.99 29.99 24.99 .........

Beitragvon Heinrich Tegethoff » 16. September 2005, 11:33

RoGo schrieb:
> wenn ich richtig informiert bin wird Doom komplett in China
> hergestellt und würde bei deutscher Produktion wohl das
> Doppelte kosten.

Hallo RoGo,

mit "Doppelte" liegst Du wohl noch viel zu tief: Die Meisterdiebe, damals
noch bei 100 €, werden in China hergestellt, und müßten bei Produktion
in Deutschland "mit 400 bis 500 € vertrieben" werden (dies ist die Essenz
aus einer Diskussion mit einem Zoch-Mitarbeiter).

Bei aller Liebe zum Thema Spiel: diese Preiskategorie kann sich ein
größerer und auch mutigerer Verlag nicht mehr leisten.

Dies ändert aber nichts an meiner Einstellung, dass Spiele tatsächlich zu
billig vertrieben werden, auch wenn mir dies als reiner Spieler paradox erscheint.
Der Vergleich ist einfach: spiele ich mit 3 Mitspielern einen typischen
90-120 Minuter, dann hätten wir im Kino dafür gut 32 € bezahlt.
Das ist ähnlich und für mich vergleichbar.
Aber das Spiel bleibt übrig und ich kann es noch einmal spielen. Damit wird
es gegenüber dem Massenkulturgut Film zu billig. Und es gibt genauso
Ramsch- und Spitzenfilme, die an der Kasse das gleiche kosten, ggf.
mit Überlängenzuschlag.

Servus,
Heinz

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Heinrich Tegethoff

Re: 39.99 34.99 29.99 24.99 .........

Beitragvon Heinrich Tegethoff » 16. September 2005, 11:56

Hallo Jeff,

im Grunde genommen versucht doch bereits Days-of-Wonder, an dieser
Stelle das Preisniveau zu heben: die "Kosmos"-Schachtel (Kosmos, Zoch,
Eurogames, DoW) gibt es im Fachhandel für 30€-x, egal, wie gut das Spiel
ist. Nebenbei: Auch ein Kinofilm kostet immer das gleiche, egal wie gut der
Film ist (plus Überlängenzuschlag).

Der Kunde sieht aber nicht die Güte des Spiels, sondern wie beim unbekannten
Buch auch nur das Cover und ein wenig Text. Filme dagegen sind meist
gut und vielfältig rezensiert wenn sie erscheinen.

Ergo muß ein höherer Preis auch etwas besseres Versprechen - und die
Konkurrenz ist nicht nur vielfältig sondern auch nah. Denn wir sprechen hier
vom Autorenspiel, während im Laden der Griff dann leichter zum x-ten Klon
eines weltbekannten Spiels geht, oder zu anderen Spiel_zeugen_. An dieser
Stelle macht sich doch bemerkbar, dass das Spiel eher Spielzeug als
Kulturgut ist.

Ich habe hier http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=1&i=118871&t=118850
schon gesagt, warum ich als Spieler auch glaube, dass Spiele zu billig sind.
Aber wenn wir höhere Preise in der langfristigen Hoffnung auf attraktiven
Spielenachwuchs (auch im Spieleladen um die Ecke wollen), dann müßte
erst der Markt verändert werden. Regularien helfen da wenig, und vergleicht
man DoW mit Queen, dann haben wir zwei völlig konträhe Vertriebsansätze
(aus Kundensicht), die eine einheitliche Linie wie beim Buch oder auch beim
Film nicht erlauben werden.

Ergo wird das Dilemma langfristig bleiben: der Kunde zahlt - überspitzt
gesagt - für die attraktive Schachtel und erwartet ein passendes Spiel.
Das Spiel, dass nicht zu ihm passt, war zu teuer. Beim Film waren dies
rausgeworfene 5 bis 9 € und er geht doch noch ins Kino, beim Spiel
15 bis 35 € (nicht jeder hat gleich Lust auf ebay etc), und der Karton
schmerzt im Regal. Ist der Preis noch höher, so muß der Erwartungswert
auch noch eher erfüllt werden - und das nicht nur beim gut-informierten
Vielspieler. Aber ein grosses Spiel muß nicht "gut" sein, sondern es muß
zu den Spielern passen.

Vielleicht wäre es anders, würden Spiele nicht in Spielzeugläden und
-abteilungen verkauft, sondern in Buchläden, so wie die DVDs dort. Dies
würde die Sicht und den Wert des Spiels ändern. Aber wer will das und
hat die Macht dazu?

Servus,
Heinz

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Joshua

Re: 39.99 34.99 29.99 24.99 .........

Beitragvon Joshua » 16. September 2005, 12:39

Hmmm, also der Kinovergleich wird ja praktisch immer zu Rate gezogen, wenn es um Relationen von Preisen und Unterhaltungsdauer geht. Ich für meinen Teil gehe ca. 1mal pro Jahr ins Kino, kaufe aber 60-80 Spiele. Kaufe ich soviele Spiele, weil sie zu billig sind? Ich glaube nein! Und darüberhinaus, wieoft spielen Vielspieler mit einem Hang zum Sammeln denn ein Spiel? Also bei mir ist ein Spiel, dass auf mehr als 3 Partien kommt schon ein viel gespieltes.
An Kosten für den Spieleabend kommen aber ja auch noch ein bisschen Wein oder Bier, Knabberzeugs und evtl. ein Blech Pizza hinzu. Wenn ich das mal so hochrechne bekomme ich kalte Schweissausbrüche ;)
Hinzu kommt, daß meine Mitspieler für gewöhnlich nicht von mir zum Kino eingeladen würden, das Spiel aber immer von mir gestellt wird, insofern beziehen sich die 32 Euro wohl eher auf die Umlage von 4 Spieleabenden a 8 Euro, wie gesagt 4maliges Spielen... Welches Durchschnittsspiel schafft das schon kurzfristig.

Gruß Joshua

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peer

Re: 39.99 34.99 29.99 24.99 .........

Beitragvon peer » 16. September 2005, 12:51

Hi,
Heinrich Tegethoff schrieb:
> Dies ändert aber nichts an meiner Einstellung, dass Spiele
> tatsächlich zu
> billig vertrieben werden, auch wenn mir dies als reiner
> Spieler paradox erscheint.
> Der Vergleich ist einfach: spiele ich mit 3 Mitspielern einen
> typischen
> 90-120 Minuter, dann hätten wir im Kino dafür gut 32 € bezahlt.
> Das ist ähnlich und für mich vergleichbar.

Warum der Kinovergleich? Das Medium ist nun ein völlig anderes (Dienstleistung nicht Produkt).
Man müsste mal die Kosten mit der Computerindustrie vergleichen. Für ein Playstation-2-Spiel gebe ich ca. 50 € aus (wenn ich es denn ausgeben würde). Nun wird ein PS2-Spiel im Schnitt doch deutlich häufiger gespielt als ein Brettspiel, da ich es auch alleine spielen kann. (Und bevor das Gruppen-Argument kommt: Viele Spiele sind auch zu viert spielbar.).
Vergleicht man nun die Kosten pro Spiel, dürfte das Konsolenspiel vielleicht sogar die Nase vorne haben. Dafür bietet das Brettspiel eben auch ein "haptisches Erlebnis"; sprich Material.
Beim momentanen Preisniveua würde ich das Preis/Leistungsverhältnis in beiden Fällen für etwa gleichwertig betrachten. Will jetzt ein Brettspiel nach oben auscheren, sp geht das nur, wenn es wirklich etwas besonderes bietet (Meisterdiebe wurde schon genannt) und zwar fast exponentiell mehr pro überzählige Mark (respektive Euro), denn mein Kaufimpuls nimmt doch schlagartig ab, wenn ein Spiel über 50€ kostet (von über 60 bzw. 70 ganz zu schweigen).

ciao
peer

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peer

Re: 39.99 34.99 29.99 24.99 .........

Beitragvon peer » 16. September 2005, 12:53

Hi,
Joshua schrieb:
> Im übrigen gibt es ja neuere Beispiele wie z.B. die beiden
> aktuellen Alea Neuheiten, die eben auch nicht mehr in
> Deutschland gefertigt werden. Ich finde beide was die
> Preis-Leistung, genauso wie das Spiel selber, angeht
> vollkommen in Ordnung, die Materialqualität allerdings bleibt
> meilenweit hinter dem zurück, was ich von deutschen
> Produkten, wie auch vonden chinesisch produzierten
> Amerikanischen gewohnt bin.

Stefan Brück hat in einer ähnlichen Diskussion darauf hingewiesen (Suchfunktion hilft hier) dass die Teile in Deutschland gefertigt wurden. In Tschechien wurden die Boxen lediglich konfektioniert (heisst das so?), also die einzelbnen Teile zusammengefügt. Qualitätsmängel sind also deutscher Herkunft.

ciao
peer

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Joshua

Re: 39.99 34.99 29.99 24.99 .........

Beitragvon Joshua » 16. September 2005, 13:34

Dann nehme ich alles zurück und behaupte das Gegenteil, wobei das die mässige Pappqualität nicht wirklich erklärt.

Gruß Joshua

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Roland G. Hülsmann
Kennerspieler
Beiträge: 2598

Re: 39.99 34.99 29.99 24.99 .........

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 16. September 2005, 13:40

Heinrich Tegethoff schrieb:

> ..., sondern in Buchläden, so wie die DVDs

DVDs aus dem Buchladen? Hm, meine bevorzugten Buchläden führen keine oder kaum DVDs und wenn, dann in der Regel irgendwelche Dokumentationen oder die (niedrigpreisigen) Serien irgendwelcher Zeitschriftenverlage.

Für DVDs muß ich ebenso wie für CDs den HiFi- und Video-Fachhandel bemühen und da meist die Großhändler wie Saturn, Mediamarkt oder Promarkt (der "kleine" HiFi- und Videohändler am Ort führt so etwas nicht) oder eben die Kaufhäuser (meist schlechter sortiert).

Ich denke, auch Spiele wären im Buchhandel nicht so recht am Platze. Und ich wüßte nicht, wieso da die Preise anders sein solltem? Die werden so oder so vom Markt geregelt.

Gruß
Roland

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Marcel Anacker

Re: OT: Schwindelfrage an Gustav

Beitragvon Marcel Anacker » 16. September 2005, 14:39

Wolfgang Lehmann schrieb:
> Das Wort "Schwindel" wird ja
> sowohl für eine Störung des Gleichgewichtsinnes als auch für
> (harmloses) Lügen gebraucht. Welche Bedeutung war zuerst da,
> falls man das so fragen kann, und wie kam es dann zu der
> weiteren Bedeutung des Wortes?

Da ich die Frage auch interessant fand, bin ich mal selber etwas auf die Suche gegangen und habe folgende Erklärung gefunden:

Quelle: http://www.aec.at/intertwine/it2texte/braun.html

Geschichte des Schwindels
Zunächst eine kurze Etymologie des Wortes Schwindel: Das deutsche Wort "schwindeln" im Sinne von Schwindel empfinden ist eine Ableitung vom mittelhochdeutschen Wort "swinden", was soviel heißt wie "abnehmen", "vergehen", "abmagern", "bewußtlos werden". Es geht also um ein Verschwinden der Sinne, des Körpers oder des Bewußtseins. Schon ab dem 9. Jahrhundert kommt das Wort "verswinden" auf, was soviel wie "unsichtbar-, unwirklich werden, vergehen und sterben" bedeutet. Die zweite Bedeutung des Begriffs "Schwindel" (im Sinne von Betrug) bürgert sich erst mit der Neuzeit, ab dem 16. Jahrhundert ein - man könnte fast sagen: mit der kopernikanischen Wende und dem Schwindelgefühl, das dem abendländischen Menschen die Neuorientierung des Sehens und der damit einhergehende Wandel der Welt- und Ich-Betrachtung verursachte. Verweist der Begriff "Schwindel" zunächst auf Inhalte wie "abenteuerliche Versprechungen machen" - ein Phantast, der unwahrscheinliche oder unglaubwürdige Geschichten auftischt, wird oft als "Schwindler" bezeichnet - so entwickelt sich später daraus der Lügner, Betrüger und Hochstapler. Ausgehend von der Bedeutung "unbesonnenes Handeln" im 16. Jahrhundert entwickelt sich im 18. Jahrhundert die Bedeutung "unlauteres Handeln": ein Begriff, der vor allem im Bereich der Geldgeschäfte eine wichtige Rolle spielen wird. Bei diesem Begriffswandel spielt der aus dem Englischen ins Deutsche übertragene Begriff des "swindler" eine wichtige Rolle. Das Wort wird gegen Ende des 18. Jahrhunderts definiert als "one who obtains money or goods by false pretenses". Der Begriff soll um 1762 durch aus Deutschland zugewanderte Juden in London eingeführt worden sein. Um 1806 taucht er als kaufmännischer Begriff wiederum in Hamburg auf, offenbar verursacht durch den regen Handelsverkehr mit England. Nicht durch Zufall setzt sich die zweite Bedeutung von "Schwindel" parallel zur allmählichen Verbreitung des Papiergeldes durch - einer Entwicklung also, bei der sich das Geld zunehmend von der „Realität„ zu trennen beginnt. Im Englischen wie im Deutschen fand der Begriff schnell eine breite literarische Anwendung, die sich nicht nur auf die Geschäftswelt bezog: Er erhielt eine Bedeutung, die dem "flunkern" oder dem Vortäuschen falscher Tatsachen entsprach.

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Maddin

Re: 39.99 34.99 29.99 24.99 .........

Beitragvon Maddin » 16. September 2005, 14:47

peer schrieb:
> Man müsste mal die Kosten mit der Computerindustrie
> vergleichen. Für ein Playstation-2-Spiel gebe ich ca. 50 €
> aus (wenn ich es denn ausgeben würde). Nun wird ein PS2-Spiel
> im Schnitt doch deutlich häufiger gespielt als ein
> Brettspiel, da ich es auch alleine spielen kann. (Und bevor
> das Gruppen-Argument kommt: Viele Spiele sind auch zu viert
> spielbar.).
> Vergleicht man nun die Kosten pro Spiel, dürfte das
> Konsolenspiel vielleicht sogar die Nase vorne haben. Dafür
> bietet das Brettspiel eben auch ein "haptisches Erlebnis";
> sprich Material.

Oh-oh,
wenn da mal nicht gleich der nächste Äpfel-mit-Birnen-Vergleich droht...
Ich denke, der wesentliche Vorteil von Brettspielen liegt im Sammeln: sie machen sich einfach 20 Jahre nach Erscheinen ungleich besser im Regal als irgendwelche dann längst überholten Datenträgersysteme.

= ; - )

Gut ausgeglichene Grüße,
Maddin

(der jetzt ein paar Pflaumen schält und Bananen entsteint. Danach viellecht ein bisschen Erdbeerenkern-Weitspucken?)

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Heinrich Tegethoff

Re: 39.99 34.99 29.99 24.99 .........

Beitragvon Heinrich Tegethoff » 16. September 2005, 15:11

Hallo Joshua,

> ... Ich für meinen Teil gehe ca. 1mal
> pro Jahr ins Kino,

Trifft für mich auch zu, insbesondere, da die HdR-Trilogie zu Ende ist.

> kaufe aber 60-80 Spiele. Kaufe ich soviele
> Spiele, weil sie zu billig sind?

Hier liegt mE ein Denkfehler vor: Jeff möchte nicht die Preise von
Spielen diskutieren, die von Leuten gekauft werden, die 60-80 Spiele
pro Jahr kaufen (ja, inklusive, okay). Sondern den Ladenpreis von
Spielen, die einer breiten Masse zur Verfügung stehen - also zB
seine eigenen, die ich beim Hertie u.a. im Regal fand/finde.

> Ich glaube nein! Und
> darüberhinaus, wie oft spielen Vielspieler mit einem Hang zum
> Sammeln denn ein Spiel?

Du schränkst die Zielgruppe gerade unnötig ein: ich habe keinen
Hang zum Sammeln und überlege mir jeden einzelnen Spielkauf
meist lange.

> Also bei mir ist ein Spiel, dass auf
> mehr als 3 Partien kommt schon ein viel gespieltes.

Bei mir aber auch, aber aus anderem Grund...

> An Kosten für den Spieleabend kommen aber ja auch noch ein
> bisschen Wein oder Bier, Knabberzeugs und evtl. ein Blech
> Pizza hinzu.

Die habe ich aus dem Supermarkt. Ein Kino ohne Popcorn "geht
aber nicht", und da zahle ich noch einmal den Eintritt (in München).

> Hinzu kommt, daß meine Mitspieler für gewöhnlich nicht von
> mir zum Kino eingeladen würden, das Spiel aber immer von mir
> gestellt wird, insofern beziehen sich die 32 Euro wohl eher
> auf die Umlage von 4 Spieleabenden a 8 Euro, wie gesagt
> 4maliges Spielen... Welches Durchschnittsspiel schafft das
> schon kurzfristig.

Ehrlich gesagt: zu 90% stelle ich auch die Spiele und kenne die
Diskrepanz zu meiner eigenen Aussage. Aber dies ist mein sozialer
Beitrag in der Gruppe. Ergo tun mir die sehr guten aber dann nur bis
zu zweimal auf den Tisch gebrachten Spiele manchmal weh (Stichwort:
Neuheitenhype und Altbewährtes). Im Spieletreff habe ich dafür freien
Zugriff auf hunderte von Spielen, was ich faktisch dann mit meinem
eigenen Kauf etwas abgleiche, auch wenn ich das eigene Spiel dann
nur noch selten auf den Tisch bringe.

Aber mir geht es in Summe um die Kaufkraft des Autorenspielmarktes,
der mit anderen Spielmärkten konkurriert und trotzdem die Finanzbasis
für mein Hobby darstellt. Dabei sollte mE mehr bei den Autoren hängen
bleiben, aber Jeff sieht durch die Markt-Deckelung genau das Problem,
dass zu wenig für die Erfindung übrig bleibt - so meine Deutung.

Servus,
Heinz

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Heinrich Tegethoff

Re: 39.99 34.99 29.99 24.99 .........

Beitragvon Heinrich Tegethoff » 16. September 2005, 15:24

Hallo Peer,

unter dem Aspekt der Preisfindung ist das Computerspiel aber dem
Film wesentlich näher als dem Brettspiel: die Hauptkosten liegen in
der Entwicklung und nicht in Produktion und Vertrieb. Das Verhängnis
beim Vergleich dieser Kulturgüter wurde schon häufig hier diskutiert,
aber für mich selbst vergleiche ich einfach mit einem Kinobesuch,
muß es aber nicht auf andere übertragen.

Servus,
Heinz

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Heinrich Tegethoff

Re: 39.99 34.99 29.99 24.99 .........

Beitragvon Heinrich Tegethoff » 16. September 2005, 15:33

Hallo Roland,

die großen Buchhändler in München (oder sollte ich sagen: die führende Kette)
haben auch ein breites DVD-Sortiment. Interessanterweise gibt es dort auch
gelegentlich alea-Spiele, aber nur zum Supersparpreis, nicht regulär. Zudem
wurde dort vor einem Jahr sogar ein Spiel auf den Markt gebracht, ich glaube
"Goldbräu". Zudem gab es vor über 30 Jahren sehr viele Spiele in Buchläden,
aber den Thread dazu finde ich nicht. Egal, der Zug zurück ist wohl abgefahren.

Servus,
Heinz (apropos Zug - huups, fährt gleich, bye!)

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Wolfgang Lehmann

Re: OT: Schwindelfrage an Gustav

Beitragvon Wolfgang Lehmann » 16. September 2005, 16:07

Danke, Marcel, das war interessant!

Wolfgang

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peer

Re: 39.99 34.99 29.99 24.99 .........

Beitragvon peer » 16. September 2005, 19:54

Hi,
Maddin schrieb:
> Oh-oh,
> wenn da mal nicht gleich der nächste
> Äpfel-mit-Birnen-Vergleich droht...
> Ich denke, der wesentliche Vorteil von Brettspielen liegt im
> Sammeln: sie machen sich einfach 20 Jahre nach Erscheinen
> ungleich besser im Regal als irgendwelche dann längst
> überholten Datenträgersysteme.

das mag stimmen, aber weiter oben im Forum hiess es Spiele müssen ja auch gegenüber anderen Unterhaltungsangeboten preislich konkurrenzfähig bleiben. Und wenn auch Computerspiele für mich persönlich ebensowenig Konkurrenz für Brettspiele sind, wie Bücher für DVDs, so ist die Realität am Markt doch eine andere. Gerade Computerspiele dürften die Hauptkonkurrenz vom brettspielen sein (behaupte ich jetzt mal so ;-) )

ciao
peer

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Jeff Widderich

Re: 39.99 34.99 29.99 24.99 .........

Beitragvon Jeff Widderich » 17. September 2005, 03:03

Meine Anregung hat nichts mit Preisabsprachen oder Aehnliches zu tun. Es geht mir darum das ich gerne aufwendiger Spiele sehen moechte die frische Luft in diese Artform bringen. Nehmen wir ein Beispiel; wo ein Spielautor Ablehnungen bekommt fuer sein Erfindung weil es nicht fuer sechs Euro herrgestellt werden kann. Dieser Autor wird etwas"' kleiner denken" um diese Spanne naechstes mal zu erreichen. Diese Einschraenkung vom Spielautor bis zur Redaktion sind sehr gefaehrlich, da der Endverbraucher diese Einstellung auch merkt. Ich wollte gerne sehen das jedes Jahr die Entwicklung von Spielen in die andere Richtung gehen wo hoehere Kosten fuer die Produktion mehr innovative Spiel erlauben.



Jeff


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