Beitragvon Immanuel » 27. Oktober 2005, 12:53
Hallo Attila,
Attila schrieb:
> Das Vorurteil Würfel=Glücksspiel weisst lediglich auf
> mangelnde Strategie hin.
Auf das Spiel als solches bezogen gebe ich Dir zwar recht, aber der Würfel als solcher bringt IMMER dort, wo er auftritt, ein Glückselement ins Spiel. Wenn es um Strategie oder Taktik geht, muss er mit anderen - frei und gezielt wählbaren - Elementen kombiniert oder gekoppelt sein (z.B.: Wie viele Würfel nehme ich für meinen Zug [Risiko], mit welcher Figur ziehe ich [Mensch ärgere Dich nicht - eine verkannte Strategie-Perle? :wink: ]), nutze ich die ganze Würfelzahl, wo trage ich das Ergebnis ein [Kniffel], etc. pp.)
Aber wenn wir komplett auf Glück verzichten wollen, müssen wir eben Schach spielen, welches schließlich nicht nur ein Spiel, sondern auch ein Sport ist (war das nicht sogar mal olympisch oder sollte es zumindes werden?), in dem es rein um die eigene Leistung geht. Mir geht es im übrigen auch so wie einigen anderen Postern hier: Wenn ein kleines - oder gern auch mal größeres - Glückselement dabei ist, kriegt das eben die Schuld, wenn ich verliere. Oder wir finden hinterher eine Regelpassage, die wir falsch ausgelegt oder übersehen haben, und das ganze Spielergebnis wird annulliert :grin: :grin:
Nice DICE und Grüßle,
Immanuel