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zum Basteln: Tricky Tiles

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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RoGo

zum Basteln: Tricky Tiles

Beitragvon RoGo » 13. November 2005, 15:03

Hallo,
gerade habe ich Informationen, Regeln und Bastelvorlagen für unser neues Spiel Tricky Tiles ins web gestellt unter:

http://www.kronberger-spiele.de/tricky/tricky.html

Es wird die meisten von euch natürlich stark an Blokus erinnern, aber ich glaube das der Gebrauch von Dreiecken statt Quadraten in diesem Spielgenre ein paar neue Tricks erlaubt, das Spielgeschehen entscheidend ändert.

Ich würde mich sehr über Reaktionen freuen insbesondere über Vorschläge zu Varianten und Rätseln, die wir gerne auf unserer website veröffentlichen.

Fröhliche Grüße

Roland Goslar
Kronberger Spiele

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hannes

Re: zum Basteln: Tricky Tiles

Beitragvon hannes » 13. November 2005, 16:29

Hi

Schön, dass ihr ein Spiel mit Polyamanten (alle Teile bis und mit den sechsteiligen, oder?) kreiert habt. Ich sammle 2D- und 3D-Puzzles und auch Spiele, die solche Teile verwenden.

Nur, ich tue mir die Bastelei nicht an. Habt ihr im Sinn, das Spiel - später mal, bei guter Publikums-Resonanz - aus stabilen Materialen zu produzieren ?

hannes

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RoGo

Re: zum Basteln: Tricky Tiles

Beitragvon RoGo » 13. November 2005, 19:45

Ja,
ich würde ein Spiel auch immer eher Kaufen als Basteln.

Und ja,
wir denken natürlich über eine Schachtelveröffentlichung nach,
in Pappe wäre das relativ schnell und günstig machbar, aber ich glaube nicht das Pappe dem Spiel angemessen ist.
Steine die auf einem Raster einklicken, erhöhen den Spass erheblich und das geht wahrscheinlich nur in Plastik und dafür braucht man ne relativ hohe Startauflage und viel Kapital.
Schaun mer mal.

Ach ja kannst du mir vielliecht ein paar links zu deinem Sammelgebiet sagen?
Ich bastel gerade einer Seite, auf der ich Spiele vergleichen möchte, die in diese Richtung gehen.

Grüße
Roland

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Carsten Wesel | FAIRspielt.de

Re: zum Basteln: Tricky Tiles

Beitragvon Carsten Wesel | FAIRspielt.de » 13. November 2005, 21:54

RoGo schrieb:

> Ich bastel gerade einer Seite, auf der ich Spiele vergleichen
> möchte, die in diese Richtung gehen.

Bastelst du bitte auch mal am Text der Seite:
--zitat--
die ersten 6 steine:
Beide versuchen in die Mitte zu bauen und den anderen weg zu sperren.
--ende zitat--

Gruß Carsten (der Gemblo auf der Messe gesehen hat - Blokus mit 6eck-Steinen)

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RoGo

Re: zum Basteln: Tricky Tiles

Beitragvon RoGo » 13. November 2005, 22:07

Hi Carsten,
Golive hat halt keine neue deutsche Rechtsprechkorrektur.

Gemblo hab ich mir natürlich gleich besorgt besorgt, war aber schnell wieder beruhigt. Es hat auch ein paar Vorteile gegenüber Blokus insbesondere dass man mehr Anlegepunkte hat und es auch ohne Regelkrücke zu dritt spielen kann, aber zu zweit funktioniert es gar nicht, da es nicht möglich ist, alleine einen Gegenspieler gezielt zu blocken - äh - weg zu sperren. Außerdem ist die Anlegeregel in Verbindung mit Brett- und Steinfarben sehr unübersichtlich.
Siehste genau darüber möchte ich ne Seite basteln.

Fröhliche Grüße

Roland

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hannes

Re: zum Basteln: Tricky Tiles

Beitragvon hannes » 13. November 2005, 23:07

Hallo Roland

Eigentliche Spiele habe ich noch keine - ausser Blokus.
Was ich habe, sind viele mathematische Puzzles. Hier kann man z.B. solche kaufen : http://www.gamepuzzles.com/esspoly.htm

Und hier eine Seite über Polyamanten (polyiamonds), die weitere Links beinhaltet :
http://www.mathematische-basteleien.de/iamond.htm

hannes

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Carsten Wesel | FAIRspielt.de

Re: zum Basteln: Tricky Tiles

Beitragvon Carsten Wesel | FAIRspielt.de » 13. November 2005, 23:26

RoGo schrieb:
>
> Golive hat halt keine neue deutsche Rechtsprechkorrektur.

So lange es eine externe Korrektur in zweibeiniger Form gibt, ist das sicher das kleinste Problem.


> und Gemblo auch ohne Regelkrücke zu dritt spielen kann,

Außerdem ist es zu sechst spielbar! Ein weiterer Grund, an diesem Stand vorbei zu schauen, was u.a. das Lächeln der einen Erklärerin - aber ich will jetzt nicht abschweifen... ;-)


> Außerdem ist die Anlegeregel in Verbindung mit
> Brett- und Steinfarben sehr unübersichtlich.

Genau so kam es mir auch vor.

Gruß Carsten (der kein Gemblo hat, aber einen Laserdrucker, der gerade [i]Tricky[/i] druckt)

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RoGo

Polyiamonds

Beitragvon RoGo » 14. November 2005, 09:56

Vielen Dank Hannnes,
hätte ich die Seiten vorher gekannt, hätte ich nicht so lange über Permutationen grübeln müssen.
Und wie bei meinen vorherigen Rechercheversuchen zu Dreiecken entdecke ich auch hier im Kern nur Puzzles.
Fröhliche Grüße
Roland

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Daniel_R

Re: zum Basteln: Tricky Tiles

Beitragvon Daniel_R » 14. November 2005, 15:04


Nur so als thematische Ergänzung:

Während die Figuren in Tricky Tiles aus max. 6 Dreiecken bestehen, gibt es ein Spiel (mit leicht anderen Regeln) dessen (Holz-)Teile aus jeweils 8 Dreiecken bestehen.
Es heisst Border Patrol (und stammt aus einem kleinen US-Verlag, Autor ist Ed Pegg jr.).

Gruss Daniel

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RoGo

Re: zum Basteln: Tricky Tiles

Beitragvon RoGo » 14. November 2005, 16:03

Prima,
kannte ich auch noch nicht.
Vielleicht weiß ja noch jemend eins mit Teilen aus mehr als zwei :-) Dreiecken.
Gruß
Roland

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Günter Cornett

Re: zum Basteln: Tricky Tiles

Beitragvon Günter Cornett » 15. November 2005, 12:18

RoGo schrieb:
>
> Gemblo hab ich mir natürlich gleich besorgt besorgt, war aber
> schnell wieder beruhigt. Es hat auch ein paar Vorteile

Hi Roland,
inwiefern aufgeregt oder beruhigt? Dass es das bessere Spiel sein könnte?

Oder urheberechtlich? Habt ihr mit dem Autor von Blokus Kontakt aufgenommen oder haltet ihr das für nicht erforderlich?

Wie sind da die Meinungen?

Die andere Form der Teile ergibt ein eigenständiges Spiel?
Oder handelt es sich um eine Bearbeitung von Blokus?
Ist das Spielprinzip schutzfähig oder nicht?

Wie ist die Rechtslage; was wäre aus Autorensicht wünschenswert?

Interessant ist, dass Gemblo ohne Autor auskommt, laut Schachtel ein 'klassisches Spiel' sein soll.


> gegenüber Blokus insbesondere dass man mehr Anlegepunkte hat
> und es auch ohne Regelkrücke zu dritt spielen kann, aber zu
> zweit funktioniert es gar nicht, da es nicht möglich ist,
> alleine einen Gegenspieler gezielt zu blocken - äh - weg zu

jeder zwei Farben ...

> sperren. Außerdem ist die Anlegeregel in Verbindung mit
> Brett- und Steinfarben sehr unübersichtlich.

anfangs, aber auch das kann seinen Reiz haben

Gruß, Günter

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RoGo

Re: zum Basteln: Tricky Tiles

Beitragvon RoGo » 15. November 2005, 18:20

Hallo Günter,

die Idee mit den Dreiecken ist natürlich sehr einfach, liegt halt auf der Hand.
Gegenüber den Quadraten hat sie eine ganze Reihe Vorteile:

1. An einem Eckpunkt gibt es statt genau einer bis zu 3 Anlegemöglichkeiten.
2. An geraden Aussenkanten, die aus mehr als einer Dreiecksseite bestehen kann angelegt werden.
3. An einem Knoten können bis zu drei Farben durcheinander hindurch wandern.
4. Ein Spiel zu dritt ist ohne Sonderregel möglich und nach meiner Meinung die stärkste Version.

Als Nachteil sehe ich bisher nur, dass viele Menschen Legemöglichkeiten mit Vierecken leichter sehen, dabei ist der 60°Winkel viel natürlicher als der rechte.

Ein paar dieser Vorteile hat Gemblo auch, spielt sich aber doch ganz anders. Wobei ich mit dem Blocken meinte das selbst im Spiel mit mehr als 2 Spielern meist mehrere kooperieren müssen um einen zu blocken.

Über die Rechtslage haben wir natürlich diskutiert und ein befreundeter Anwalt hat gewühlt. Ich glaube es ist ok, wobei ich natürlich nie bestreiten würde, dass Blokus uns angeregt hat.

Tavitian um Erlaubnis zu bitten, fanden wir nicht angebracht, da ich ehrlich gesagt, nicht gewußt hätte wofür. Jede einzelne Regel von Blokus hat es in vorhergehenden Spielen schon gegeben (Forma, Universe, Vagabondo, Quintillions zum Teil sogar Go , Kathedrale, Fürsten von Florenz etc.). Und solch absurde Dinge wie die Farbreihenfolge wollten wir wahrlich nicht übernehmen.

Prinzipiell ist die Grenze für mich sehr schwierig zu ziehen. Wenn Bruno Faidutti bekanntermassen Marcel wegen der Rollenwahl von Verräter gefragt hat, finde ich das ok und hätte es damals auch getan. Heute nach Vervielfachung des Rollenmechanismus würde ich nicht mehr fragen. Ich glaube auch nicht, dass die Hundertschaft der Mehrheitenspielautoren sich in den letzten 20 Jahren immerwieder bei Sid Sackson wegen seines genialen Aquires hätten melden sollen.

Als Tobias Stapelfeld mich wegen seiner Rauten in Neuland ansprach konnte ich nur lachen. Auf einfache geometrische Formen und auf der Hand liegende Legemechanismen kann und darf es keine Rechte geben. Sonst könnten wir alle einpacken.

Aber letzlich gibt es nur eine Entschuldigung für mich, warum ich Tricky Tiles ins Netz gestellt habe: Ich halte es für besser.

Und damit zurück zur Besorgnis: Gerade bei ganz einfachen Dinge ist es manchmal wichtig als erster in der Öffentlichkeit zu sein. Wenn es schon ein ähnliches Dreiecksspiel gegeben hätte, hätte ich unseres in die Tonne gehauen auch ohne zu fragen.

Fröhliche Grüße

Roland

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Günter Cornett

Re: zum Basteln: Tricky Tiles

Beitragvon Günter Cornett » 16. November 2005, 10:14

RoGo schrieb:
>
> Hallo Günter,
>
> die Idee mit den Dreiecken ist natürlich sehr einfach, liegt
> halt auf der Hand.
> Gegenüber den Quadraten hat sie eine ganze Reihe Vorteile:
>
> 1. An einem Eckpunkt gibt es statt genau einer bis zu 3
> Anlegemöglichkeiten.
> 2. An geraden Aussenkanten, die aus mehr als einer
> Dreiecksseite bestehen kann angelegt werden.
> 3. An einem Knoten können bis zu drei Farben durcheinander
> hindurch wandern.
> 4. Ein Spiel zu dritt ist ohne Sonderregel möglich und nach
> meiner Meinung die stärkste Version.

Hallo Roland,

jo, das sehe ich auch so. Aber bedeutet das dann nicht auch:
Tricky Tiles ist eine Weiterentwicklung von Blokus?

Ich will das jetzt nicht als Behauptung formulieren, weil ich mir selbst nicht ganz sicher bin, ob dem so ist. Spontan stufe ich das so ein, aber:
- ich habe Tricky Tiles nicht gespielt
- mir ist nicht ganz klar, wo die Grenze zwischen Bearbeitung eines Werkes und Inspiration zu einem eigenständigen Werk ist

Ich hatte gerade eine Diskussion um ein anderes Spiel und habe jetzt auch wieder von einem weiteren solchen Fall erfahren. Es ist nicht immer klar zu entscheiden und man ist selbst auch nicht immer objektiv. Von daher ist es eine schöne Sache, wenn man das Problem am Beispiel Blokus, Gemblo und Tricky Tiles offen diskutieren kann.

> Als Nachteil sehe ich bisher nur, dass viele Menschen
> Legemöglichkeiten mit Vierecken leichter sehen, dabei ist der
> 60°Winkel viel natürlicher als der rechte.

Natürliche Winkel sind sicher nicht immer geich ;-)
Aber du hast schon recht: die Quadraterei hat etwas sehr Künstliches.

> Ein paar dieser Vorteile hat Gemblo auch, spielt sich aber
> doch ganz anders. Wobei ich mit dem Blocken meinte das selbst
> im Spiel mit mehr als 2 Spielern meist mehrere kooperieren
> müssen um einen zu blocken.

Was heisst: Gemblo ist anders, nicht unbedingt besser oder schlechter. Die Kooperation findet ja auch unbeabsichtigt statt. Man versucht möglichst viel für sich selbst herauszuholen. Mal geht das besser, wenn man den einen blockiert, mal muss man eben mit diesem zusammenarbeiten.

> Über die Rechtslage haben wir natürlich diskutiert und ein
> befreundeter Anwalt hat gewühlt. Ich glaube es ist ok, wobei
> ich natürlich nie bestreiten würde, dass Blokus uns angeregt
> hat.

Die Rechtslage ist IMHO nicht eindeutig, da es wohl kaum Prozesse gibt.
Blokus, Gemblo und Tricky Tiles sind unterschiedliche Spiele. Das ist klar. Aber wenn Gemblo und Tricky Tiles Bearbeitungen von Blokus sind und nicht nur durch dieses inspiriert, brauchen sie die Einwilligung des Autors.

§ 3 UrhG Bearbeitungen
Übersetzungen und andere Bearbeitungen eines Werkes, die persönliche geistige Schöpfungen des Bearbeiters sind, werden unbeschadet des Urheberrechts am bearbeiteten Werk wie selbständige Werke geschützt.

§ 23 UrhG Bearbeitungen und Umgestaltungen
Bearbeitungen oder andere Umgestaltungen des Werkes dürfen nur mit Einwilligung des Urhebers des bearbeiteten oder umgestalteten Werkes veröffentlicht oder verwertet werden.

Und es gibt neben dem juristischen auch das moralische Recht:
Und: Was ist für uns Autoren und Verlage sinnvoll?


> Tavitian um Erlaubnis zu bitten, fanden wir nicht angebracht,
> da ich ehrlich gesagt, nicht gewußt hätte wofür. Jede
> einzelne Regel von Blokus hat es in vorhergehenden Spielen
> schon gegeben (Forma, Universe, Vagabondo, Quintillions zum
> Teil sogar Go , Kathedrale, Fürsten von Florenz etc.). Und
> solch absurde Dinge wie die Farbreihenfolge wollten wir
> wahrlich nicht übernehmen.

Jedes Bild am Rechner besteht aus Bildpunkten, die auch in anderen Bildern vorkommen. Also gibt es kein Urheberecht an Bildern?
Kein Text besteht aus Buchstaben, die nicht auch in anderen Texten der gleichen Sprache verwendet werden. Also gibt es kein Urheberecht an Texten?

Schlimmer noch: Ich bin du, wir sind Deutschland ... ;-)
Denn letztlich besteht auch alle Materie aus den gleichen Grundbausteinen ...

Aber Schmerz beiseite: ein Spiel ist mehr als die Summe der einzelnen Regeln.

Als Blokus erschien, fand ich es 'einfach genial'. Trotz der Mängel im Spiel zu dritt und der etwas unsinnigen Farbreihenfolge. Zu zweit sollte man es so spielen, dass man in jedem Zug die Farbe frei wählen kann.

Blokus wird durch die Kombination der Regeln zu Blokus. Läst man Unwesentliches wie die Farbreihenfolge weg, bleibt IMHO als einzige Änderung die Verwendung anderer Teile und eine daraus resultiuerende Anpassung der Anlegeregeln.

Ich persönlich halte das für eine Bearbeitung, bin mir dessen aber nicht ganz sicher.


> Prinzipiell ist die Grenze für mich sehr schwierig zu ziehen.
> Wenn Bruno Faidutti bekanntermassen Marcel wegen der
> Rollenwahl von Verräter gefragt hat, finde ich das ok und
> hätte es damals auch getan. Heute nach Vervielfachung des
> Rollenmechanismus würde ich nicht mehr fragen. Ich glaube

Urheberrecht gilt bis 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers.
Wenn Marcel es einem gestatt, gibt er den Mechanismus dann generell frei?
Gibt es überhaupt ein Urheberecht auf einen einzelnen Mechanismus?
(In den USA ja, in Deutschland IMHO nein).

Da es bei der Rollenwahl um einen einzelnen Mechanismus geht, bei Blokus um ein Regelwerk, sehe ich das bei Blokus problematischer als bei OFUA-Verräter. Ich finde es aber gut, dass Hans im Glück Marcel um Erlaubnis fragt.

> auch nicht, dass die Hundertschaft der Mehrheitenspielautoren
> sich in den letzten 20 Jahren immerwieder bei Sid Sackson
> wegen seines genialen Aquires hätten melden sollen.

Mehrheit im Spiel ist ein Prinzip, das in völlig unterschiedlichen Regelwerken zum Tragen kommt. Das ist ganz sicher unproblematisch.

> Als Tobias Stapelfeld mich wegen seiner Rauten in Neuland
> ansprach konnte ich nur lachen. Auf einfache geometrische
> Formen und auf der Hand liegende Legemechanismen kann und
> darf es keine Rechte geben. Sonst könnten wir alle einpacken.

Jo, das bedarf wohl keiner Diskussion.

> Aber letzlich gibt es nur eine Entschuldigung für mich, warum
> ich Tricky Tiles ins Netz gestellt habe: Ich halte es für
> besser.

Ist gut möglich. Eine Verbesserung eines Werkes bedarf aber auch der Zustimmung des Urhebers, wenngleich der Verbesserer ebenfalls Urheberrechte an seiner Verbesserung geltend machen kann.

Wenn du einen besseren Harry-Potter-Roman schreibst, darfst du ihn deshalb noch nicht veröffentlichen. Da musst du die Autorin und den Verlag um Erlaubnis fragen.

Wenn jemand eine neue Carcassonne-Variante macht, ist Klaus Wrede immer Co-Autor, auch wenn er an dem neuen Spiel gar nicht mehr speziell mitgewirkt hat.

> Und damit zurück zur Besorgnis: Gerade bei ganz einfachen
> Dinge ist es manchmal wichtig als erster in der
> Öffentlichkeit zu sein. Wenn es schon ein ähnliches
> Dreiecksspiel gegeben hätte, hätte ich unseres in die Tonne
> gehauen auch ohne zu fragen.

Blokus war zu erst da. Die Frage ist: Ist Tricky Tiles ein Blokus mit Dreiecken statt Quadraten oder einfach Tricky Tiles?

Ein Siedler mit Quadraten statt Sechsecken, spielt sich sicher anders aber bleibt doch auch eine Bearbeitung von Siedler, oder?

Gruß, Günter

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Günter Cornett

Re: zum Basteln: Tricky Tiles

Beitragvon Günter Cornett » 16. November 2005, 10:21

Günter Cornett schrieb:
>
> Gibt es überhaupt ein Urheberecht auf einen einzelnen
> Mechanismus?
> (In den USA ja, in Deutschland IMHO nein).

Das ist etwas ungenau formuliert:
In den USA sind Spielmechanismen patentfähig, aber es gibt kein automatisches Urheberecht daran.

Gruß, Günter

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Marten Holst
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Beiträge: 1787

RE: zum Basteln: Tricky Tiles

Beitragvon Marten Holst » 16. November 2005, 12:41

Moin,

rein aus Neugier:

> Als Nachteil sehe ich bisher nur, dass viele Menschen
> Legemöglichkeiten mit Vierecken leichter sehen, dabei ist
> der 60°Winkel viel natürlicher als der rechte.

Wie definiert sich "Natürlichkeit" eines Winkels? Bei allen mir spontan einfallenden Ideen könnte ich höchstens sagen "60-Grad-Winkel wirken natürlicher als 90-Grad-Winkel".

Keine Kritik, nur eine Nachfrage. :-)

Tschüß
Marten

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RoGo

Re: zum Basteln: Tricky Tiles

Beitragvon RoGo » 16. November 2005, 12:54

Guten Morgen Günter,
ich glaube rein von den Regelwörtern sind wir natürlich weit weg von Blokus und zweier wie dreier Spiel sind auch mechanisch weit entfernt. Zu viert ist die Ähnlichkeit am höchsten.
Wo ist der Kern dieser Ähnlichkeit:
Gleichfarbige Flächen berühren sich, aber nur an Punkten.
(Ich sag mal, der ganze Rest der Blokus-Regeln gehört im Prinzip zum spielerischen Gemeingut.)
Nimm man diesen Blokuskern auseinander:
1. Gleichfarbige berühren sich.
2. Gleichfarbige dürfen sich nur an Punkten berühren.
Findet man für beides Beispiele die älter sind als Blokus.
Für den spannenderen 2. Teil z.B. Fürsten von Florenz (ebenfalls von 2000) oder Quintillions von 1995:
http://www.gamepuzzles.com/hottest.htm#Q
Die Squint-Variante beschreibt Lyman Hurd auf BGG folgendermassen:
"In many ways the games included with the Quintillions set do feel like an add on to what is essentially a puzzle. First let me say that it is an unbelievably beautiful puzzle. The twelve pieces corresponding to the twelve ways of combining five squares (also known as the pentominoes) are big enough to be a pleasure to manipulate. ...
In Squint pieces are played onto a fixed board in such a way as not to touch except at corners. You win by setting up a situation in which your opponent cannot play."
Wenn man so will "Blokus für 2 mit einfarbigen Steinen".
Geht man allemeiner an die Frage gleichfarbiger Flächen, die sich nur an Punkten berühren heran, stößt man auf das Vierfarbenproblem, das Tavitian auch selber als Inspiration angibt und das ich beim Ausmalen von Zirkelbildern schon selber als Kind intuitiv genutzt habe.
Bleibt, denke ich, die Frage, was ist ein Spielmechnismus, wann ist er orignär.
Wie weit muss man eine Regel zerlegen, um auf die Mechanismen zu stossen oder ist sie nur als Gesamtheit zu betrachten.
Ich persönlich halte eher komplexe Zusammenhänge wie Marcels Rollenwahl für schützenswert, wobei ich das Legen bei Blokus nicht für komplex halte.
Wie man in Amerika Mechanismen definiert, würde mich schon interessieren.
Wenn ich mich Recht erinnere, ist im berühmten Magic-Beispiel ja gerade nicht der Tap-Mechanismus des Kartendrehens, sondern seine Bezeichnung geschütz worden.
Und in wie weit es bei bisherigen Carccassonne, Siedler und Alhambra-"Varianten" mehr um den Namen als um das Spiel geht, ist zumindest diskutierbar.
Fröhliche Grüße
Roland

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RoGo

Re: zum Basteln: Tricky Tiles

Beitragvon RoGo » 16. November 2005, 13:38

Noch ein Hallo Günter,
fasst man den Kern von Blokus etwas anders, in dem Sinne was mich als Spieler daran fasziniert:
Mehrere Farben wandern scheinbar unaufhaltsam durcheinander hindurch.
Aber hierfür gibt es ntürlich auch direkte Vorläufer:
Am bekanntesten Go und Kathedrale, wobei Kathedrale auch einen Teil der Pentominos nutzt, aber ein einfaches Blokieren durch Aneinanderlegen gleichfarbiger Kanten erlaubt.
Ist Blokus daher ein abgespecktes Kathedrale, das den komplexeren Mechanismus hätte anfragen müssen?

Nochmal zu Gemblo:
Die Schachtelangabe "Original Classic" ist, denke ich, einfach peinlich und auch der Versuch mit der ersten Hälfte des Regelhefts eine thematisch-mittelalterliche Einbindung zu schaffen und der unsägliche Tiebreaker zeugen ebenfalls nicht davon, dass Autor und Verleger sich schon länger in der Welt der Brettspiele bewegen. Nichtsdestotrotz ein mutiger, anregender Versuch aus Südkorea, der mich neben Blokus stark an Durch die Wüste erinnert.
Immer noch fröhliche Grüße

Roland

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RoGo

Re: zum Basteln: Tricky Tiles

Beitragvon RoGo » 16. November 2005, 13:48

und falls man einfach die Verbindung von Farbstrukturen über Eckpunkte als Kern sieht, dann ist mein persönlicher Vorläufer für Tricky Tiles natürlich Tom Tube, wo wir bis zu 12 Verbindungen auf einem Knoten hatten.

Zuerst haben wir auch versucht Tricky mit Rauten zu machen, dass ging aber nicht, da die Teile zu groß waren, zu gross Löcher entstanden und zu schnell nichts mehr ging.

Mit Sechsecken hatten wir auch herumprobiert, kamen aber nicht auf die Gemblo-Abstandsidee und mit richtigem Berühren geht es halt nicht.

Gruß
Roland

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Günter Cornett

Re: zum Basteln: Tricky Tiles

Beitragvon Günter Cornett » 16. November 2005, 13:59

RoGo schrieb:
>
> Guten Morgen Günter,
> ich glaube rein von den Regelwörtern sind wir natürlich weit
> weg von Blokus und zweier wie dreier Spiel sind auch
> mechanisch weit entfernt. Zu viert ist die Ähnlichkeit am
> höchsten.

Hi Roland,

der Wortlaut der Regel ist egal. Es geht um den Inhalt.


> Wo ist der Kern dieser Ähnlichkeit:
> Gleichfarbige Flächen berühren sich, aber nur an Punkten.
> (Ich sag mal, der ganze Rest der Blokus-Regeln gehört im
> Prinzip zum spielerischen Gemeingut.)
> Nimm man diesen Blokuskern auseinander:
> 1. Gleichfarbige berühren sich.
> 2. Gleichfarbige dürfen sich nur an Punkten berühren.

Es geht nicht um einzelne Regeln sondern um das Zusammenspiel der Regeln.
Gleichfarbige [b]dürfen und müssen[/b] sich [b]nur[/b] an den den Eckepunkten berühren und das bei gleichem Spielziel: möglichst viele Teile abzulegen, dabei am Rand bzw. in der Nähe des Randes anzufangen.


> Findet man für beides Beispiele die älter sind als Blokus.
> Für den spannenderen 2. Teil z.B. Fürsten von Florenz

Hier hat das Legen keine zentrale Bedeutung. Es ist auch nicht möglich durch Ablegen eigener Teile den Aufbau des anderen zu stören.

Es geht hier eben nicht um ein Urheberecht an einem Spielmechanismus sondern an einem Spiel.

> (ebenfalls von 2000) oder Quintillions von 1995:
> http://www.gamepuzzles.com/hottest.htm#Q
> Die Squint-Variante beschreibt Lyman Hurd auf BGG
> folgendermassen:

Jo, das ist interesant. Ist vielleicht auch grenzfällig, aber hier sehe ich einen wesentlichen Unterschied zu Blokus. QUINTILLIONS ist ein reines Nim-Spiel basierend auf Pentominos. Der Mechanismus ist gleich, das Spielziel und damit die Vorgehensweise ist eine völlig andere. Du kannst z.B. keine Geländegewinne machen.

> Wenn man so will "Blokus für 2 mit einfarbigen Steinen".
> Geht man allemeiner an die Frage gleichfarbiger Flächen, die
> sich nur an Punkten berühren heran, stößt man auf das
> Vierfarbenproblem, das Tavitian auch selber als Inspiration
> angibt und das ich beim Ausmalen von Zirkelbildern schon
> selber als Kind intuitiv genutzt habe.
> Bleibt, denke ich, die Frage, was ist ein Spielmechnismus,
> wann ist er orignär.

Ist sicher auch eine wichtige Frage, bei Blokus geht es aber um das gesamte Spiel, nicht um einen einzelnen Mechanismus.

> Wie weit muss man eine Regel zerlegen, um auf die Mechanismen
> zu stossen oder ist sie nur als Gesamtheit zu betrachten.
> Ich persönlich halte eher komplexe Zusammenhänge wie Marcels
> Rollenwahl für schützenswert, wobei ich das Legen bei Blokus
> nicht für komplex halte.

Marcels Rollenwahl ist eine Regel. Das Komplexe daran sind die Wechselwirkungen, die sich aus den einzelnen Rollen ergeben. Die Rollenwahl selber wurde bei OFUA verwendet, nicht die Wechselwirkungen dieser speziellen Rollen.

Bei Blokus geht es um die konkrete Anlegeregel bei gleichem Spielziel.

> Wie man in Amerika Mechanismen definiert, würde mich schon
> interessieren.
> Wenn ich mich Recht erinnere, ist im berühmten Magic-Beispiel
> ja gerade nicht der Tap-Mechanismus des Kartendrehens,
> sondern seine Bezeichnung geschütz worden.

Nein, es gibt da richtig Patente.Siehe dazu:
http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=1&i=87677&t=87661&v=f

> Und in wie weit es bei bisherigen Carccassonne, Siedler und
> Alhambra-"Varianten" mehr um den Namen als um das Spiel geht,
> ist zumindest diskutierbar.

Es ist ein großer Unterschied, ob es um USamerikanisches oder kontinentaleuropäisches Recht geht. In einer Diskussion in rec.games.board hat man mir recht glaubhaft versichert, dass es in den USA unter urheberechtlichem Gesichtspunkt möglich wäre, Die Siedler von Catan mit anderen regeln zu veröffentlichen.

Gruß, Günter

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Günter Cornett

Re: zum Basteln: Tricky Tiles

Beitragvon Günter Cornett » 16. November 2005, 14:07

RoGo schrieb:
>
> Noch ein Hallo Günter,
> fasst man den Kern von Blokus etwas anders, in dem Sinne was
> mich als Spieler daran fasziniert:
> Mehrere Farben wandern scheinbar unaufhaltsam durcheinander
> hindurch.
> Aber hierfür gibt es ntürlich auch direkte Vorläufer:
> Am bekanntesten Go und Kathedrale, wobei Kathedrale auch
> einen Teil der Pentominos nutzt, aber ein einfaches Blokieren
> durch Aneinanderlegen gleichfarbiger Kanten erlaubt.
> Ist Blokus daher ein abgespecktes Kathedrale, das den
> komplexeren Mechanismus hätte anfragen müssen?

Hi Roland,
es gibt eine Entwicklung bei den Spielen, ein Spiel kann zu einem anderen inspirieren. Keine Frage. Aber das ist etwas anderes als die Umwandlung eines Spiels.

Oder so: Nimmt jemand das gesamte Regelwerk von LostValley oder TomTube und verwendet statt Rauten eine andere Form, wäre das für euch ok?

Die Frage ist: wie wesentlich sind die Änderungen? Wie stark ist die Verwandschaft zum Vorläufer?


> Nochmal zu Gemblo:
> Die Schachtelangabe "Original Classic" ist, denke ich,
> einfach peinlich und auch der Versuch mit der ersten Hälfte
> des Regelhefts eine thematisch-mittelalterliche Einbindung zu
> schaffen und der unsägliche Tiebreaker zeugen ebenfalls nicht
> davon, dass Autor und Verleger sich schon länger in der Welt
> der Brettspiele bewegen. Nichtsdestotrotz ein mutiger,

Tja, nobody is perfect.

> anregender Versuch aus Südkorea, der mich neben Blokus stark
> an Durch die Wüste erinnert.
> Immer noch fröhliche Grüße


Wegen der Hexfelder? Dann doch eher Siedler. ;-)

Gruß, Günter

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RoGo

RE: zum Basteln: Tricky Tiles

Beitragvon RoGo » 16. November 2005, 17:08

Hi Marten,
die urbane Legende behauptet:
Es gibt in der Natur keine 90° Winkel, aber viele 60er.
Und die Affinität des Menschen zu den rechten sei bösartige Konditionierung.
Grüße
Roland

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RoGo

Re: zum Basteln: Tricky Tiles

Beitragvon RoGo » 16. November 2005, 17:15

Hallo,
zu deiner Beschreibung:
"Gleichfarbige dürfen und müssen sich nur an den den Eckepunkten berühren und das bei gleichem Spielziel: möglichst viele Teile abzulegen, dabei am Rand bzw. in der Nähe des Randes anzufangen."
Würde ausser dem Spielziel "Ablegen" z.B. genau auf Pipeline passen :-)
Wobei Tavitian durch seine Punktwertung das Ziel auch noch verwässert hat.
Ich werde mal oben nen Thread starten auf der Suche nach ähnlich ähnlichen Spielen.
Gruß
Roland

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Marten Holst
Kennerspieler
Beiträge: 1787

RE: zum Basteln: Tricky Tiles

Beitragvon Marten Holst » 16. November 2005, 18:04

Okay, danke für die Info :-) Ist allerdings wohl wirklich nur Legende, bei Kristallstrukturen fallen mir spontan 90-Grad-Winkel ein (genau wie 60er) :-)

Tschüß
Marten

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Günter Cornett

Re: zum Basteln: Tricky Tiles

Beitragvon Günter Cornett » 16. November 2005, 18:13

RoGo schrieb:
>
> Hallo,
> zu deiner Beschreibung:
> "Gleichfarbige dürfen und müssen sich nur an den den
> Eckepunkten berühren und das bei gleichem Spielziel:
> möglichst viele Teile abzulegen, dabei am Rand bzw. in der
> Nähe des Randes anzufangen."
> Würde ausser dem Spielziel "Ablegen" z.B. genau auf Pipeline
> passen :-)

Ein Beleg dafür, dass es beim Urheberecht von Spielen nicht so sehr auf den genauen Wortlaut der Spielanleitung ankommt, sondern auf die inhaltliche Aussage, die sich aus dem Gesamtkontext erschließt. :)

> Wobei Tavitian durch seine Punktwertung das Ziel auch noch
> verwässert hat.

Find ich nicht. 1 Punkt pro Quadrat ist sinnvoll. Und das Einerplättchen als letztes abzulegen ist besonders schwierig.

> Ich werde mal oben nen Thread starten auf der Suche nach
> ähnlich ähnlichen Spielen.

Jo, danke

Gruß, Günter


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