Beitragvon Ingo Althöfer » 18. Dezember 2005, 08:30
Sarah Kestering schrieb:
> Habe gerade Hexemkessel ausprobiert und wuerde es nicht noch
> mal spielen.
Zunächst einmal sieht der Spielplan von Hexenkessel
wunderschön aus.
Das Spiel selbst ist kopflastig - und erfordert etliche
Gewöhnungspartien, bis zumindest eine Ahnung aufkommt,
wie man sich geschickt anstellt. Für Neulinge macht es
Sinn, sich mit Regelvereinfachungen in das Spiel hineinzutasten,
zum Beispiel:
(i) Spiel mit nur 3 Kesseln (und Karten 1,2,3 pro Spieler).
Fühlt man darin nach einigen (meist ganz schnellen Partien)
heimisch, kann die Kesselzahl langsam erhöht werden.
(ii) Weglassen der "Sonder"-Regel, dass das erste Kartenpaar
verdeckt zu legen ist.
(iii) Weglassen des Verbots, dass an einem Kessel Karten
mit identischen Werten liegen.
Im übrigen ist es mit dem Spiel wohl so wie im Dorf von
Asterix und Obelix: So wie es dort nur einen Druiden gab,
dürfte es auch wenigen vorbehalten sein, zum Meister
von "Hexenkessel" aufzusteigen.
Ingo Althöfer.
PS: Schade ist, dass die Spielregel mit ihren technischen
Details auf der Rückseite des Spielplans steht. So muss
man sie vor den ersten Partien kopieren.