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Werbung in Spielen - Neuer Weg der lieber nicht?

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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peer

Werbung in Spielen - Neuer Weg der lieber nicht?

Beitragvon peer » 8. Januar 2006, 09:35

Hi,
gerade hab ich zufällig was von "The hottest Race in the world" gelesen, ein Rennspiel mit "echter" Werbung in der Box (Ist auch nix neues - Das gute alte Börsenspiel hatte ja auch echte Firmen drin).
Nun bietet Werbung ja einen Vorteil: Übernimmt ein Sponsor einen kleinen Teil der Produktionskosten, wird das Spiel billiger. Dafür gibts irgendwo halt einen entsprechenden Marker auf der Box, auf dem Spielfeld etc.

Computerspiele haben bereits echte Bannerwerbung (bei Fussballspielen z.B.) entdeckt.

Was meint ihr? Würdet ihr euch über günstigere Preise freuen oder von Spielen mit Werbung absehen?

Zur Klarstellung: Ich meine explizit jetzt keine Werbespiele, sondern "normale" Spiele (die neue Carcassonne-Erweiterung, der neue Kramer/Knizia...) de irgendwo Werbehinweise haben (Sowas gibts noch nicht, aber könnte es ja geben)

ciao
peer

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peer

Re: Werbung in Spielen - Neuer Weg oder lieber nicht?

Beitragvon peer » 8. Januar 2006, 09:36

Nur Korrektur der Überschrift...

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Peter Gustav Bartschat

Re: Werbung in Spielen - Neuer Weg der lieber nicht?

Beitragvon Peter Gustav Bartschat » 8. Januar 2006, 10:00

Ich sehe kein Problem darin, wenn Spielelemente statt verallgemeinernder Begriffe konkrete Produktnamen enthalten.

Eher stelle ich es mir witzig vor, nach ein paar Jahren beim Wiederspielen zu sehen, wie viele von denen inzwischen schon nicht mehr existieren.

Allerdings sollte ich noch ergänzen, dass ich selbst ja überwiegend Spiele mit historischer Thematik spiele, und da ist wohl nicht ernsthaft zu erwarten, dass das Ende des Triumvirats durch den gemeinsamen Genuss von Kümmerling hinausgezögert oder die Kommunikation zwischen den Teilen eines nicht-zusammehängenden Reiches durch e-plus aufrecht erhalten wird, oder dass die Winslows und Howlands ihre Landkäufe mir Hilfe von Wüstenrot finanzieren.

Mit einem lieben Gruß
Gustav

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Thomas Molnos

Re: Werbung in Spielen - Neuer Weg der lieber nicht?

Beitragvon Thomas Molnos » 8. Januar 2006, 10:56

Hallo Peer,

wenn sich ein Werbesponsor anbietet oder überreden lässt,-klar immer rein damit :-), würde ich eher lustig finden rückseitig bedruckte Werbemarker oder auf z.B. Aktionskarten ein kleines Logo mit Linkverweis zu finden :-) und wird dann auch, *insofern man die Möglichkeit hat*, in ausgelesenen Werbeproportionen nicht den Spielspass mindern...

Gruß,
Thomas

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Peter

Re: Werbung in Spielen - Neuer Weg der lieber nicht?

Beitragvon Peter » 8. Januar 2006, 11:35

>Eher stelle ich es mir witzig vor, nach ein paar Jahren beim Wiederspielen zu sehen, wie viele von denen inzwischen schon nicht mehr existieren.<

Was daran witzig ist, vermag ich nicht zu verstehen. Pleiten und Insolvenzen sind eigentlich nicht zum lachen. Aber vielleicht ist das noch nicht bei jedem angekommen.

Kopfschüttel

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yzemaze

Re: Werbung in Spielen - Neuer Weg der lieber nicht?

Beitragvon yzemaze » 8. Januar 2006, 11:48

Produkte != Firmen

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Renate
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Beiträge: 59

Eigenwerbung in Spielen - gibt es schon !

Beitragvon Renate » 8. Januar 2006, 11:58

Hi,
zugegeben, es ist ein Kinder- bzw. Familienspiel, daher vielleicht nicht bei allen Forum-Lesern auf dem Tisch gelandet: die Grafik von Dicke Luft in der Gruft zeigt an einigen Ecken und Winkeln auf dem Friedhof (und in den Grabkammern ?, kann mich nicht mehr genau erinnern) Ausschnitte oder Hinweise auf andere Zoch-Spiele, die man aber erst beim zweiten Hingucken erkannt hat. Wir fanden's lustig und originell, gekauft haben wir deshalb Villa Paletti aber nicht gleich (das irgendwo halb vermodert am nächsten Grabstein lag - äh gezeichnetermaßen).
Somit haben zumindest die Spielverlage die Eigenwerbung auf den Produkten schon eingesetzt. Ob wir eine Dose Ravioli oder ein zerknülltes Päckchen Kippen an gleicher Stelle wohl spaßig gefunden hätten - eher nicht.
Gruß
Renate

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Peter Neugebauer
Kennerspieler
Beiträge: 171

Re: Eigenwerbung in Spielen - gibt es schon !

Beitragvon Peter Neugebauer » 8. Januar 2006, 12:36

Da gibt es noch mehr Beispiele:

-Vor etwa 15 Jahren gab es nmal eine große Schmidt-Schachtel, die Slogan hieß. Man musste hunderte von Werbesprüchen kennen und den entsprechenden Produkten zuordnen. Ich schätze mal, dass die Produktionskosten für dieses Spiel eher gering waren.

-In Pic-A-Dilly von Abacusspiele gibt es einen graphischen Hinweis auf Das Spiel, ebenfalls Abacusspiele.

-In Diamant von Schmidt wird auf einer Höhlenkarte unter allen Schätzen, die man dort so findet, ein Mensch-ärgere-dich-nicht-Plan gezeigt.

-Bei einem jetzt in Nürnberg vorgestellten Kosmos-Spiel wird es einen witzigen Bezug zu einem anderen Kosmos-Spiel geben.

-Bei Kosmos wird es in diesem Jahr, und das ist ja schon veröffentlicht, eine Puzzlelinie geben. Ein Puzzle ist das Cover des Siedler-Basisspiels.

Wer kennt mehr Beispiele?

Peter

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Peter Gustav Bartschat

Re: Werbung in Spielen - Neuer Weg oder lieber nicht?

Beitragvon Peter Gustav Bartschat » 8. Januar 2006, 13:39

Ich möchte deinen Einwand mal so beantworten, lieber Peter:

Obwohl ich in meinem Leben auch viele negative Erfahrungen gemacht habe, habe ich es bisher noch nicht für angebracht gehalten, mir meine Mundwinkel am Kinn festnähen zu lassen.

Mit einem lieben Gruß
Gustav

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Tim-spielbox

Re: Werbung in Spielen - Neuer Weg der lieber nicht?

Beitragvon Tim-spielbox » 8. Januar 2006, 14:33

Werbung direkt auf dem Spielplan oder auf den Spielkarten fände ich sowohl als Werbetreibender als auch als Spieler nicht so toll. Dann schon eher Beilagenwerbung wie bei Amazon: "So, so, Spieler X hat sich 'Das Ende des Triumvirats' gekauft? Dann interessiert er sich vielleicht für Italien. Ich lege einfach mal einen 5-Euro-Gutschein bei, den er in meinem Onlineshop über italienische Weine einlösen kann".


Tim

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Marten Holst
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Beiträge: 1787

RE: Werbung in Spielen - Neuer Weg der lieber nicht?

Beitragvon Marten Holst » 8. Januar 2006, 16:11

Moin Peter,

> Was daran witzig ist, vermag ich nicht zu verstehen.
> Pleiten und Insolvenzen sind eigentlich nicht zum lachen.
> Aber vielleicht ist das noch nicht bei jedem angekommen.

es gibt ja nicht nur das "bruhahahaha, der is voll gegen die Wand gedetscht"-witzig. Es gibt auch ein "wer hätte das gedacht"-witzig, ein "das hätte man mir mal vor 6 Monaten sagen sollen"-witzig, einige andere Varianten. Viele Spiele, gerade mit historischerem Hintergrund, ergeben auf einmal Spielsituationen, die Rückübertragungen in die reale Welt witzig erscheinen lassen. Und auch wenn Firmenpleiten für direkt und dann auch indirekt betroffene eher humorarm sein dürften, so ist es doch auch nicht das schlimmste Schicksal, das "Spielelementen" widerfahren kann. Wenn man das nicht unbefangen sehen kann, dann fehlte mir allerdings bei fast jeglicher Unterhaltungsform der Spaß. Getreu dem Spruch "irgendwas ist immer". Und ich gestehe, ich fände jetzt ein Börsenspiel mit lauter (Sponsor-)Firmen aus der Zeit des Technologiebooms witzig.

Tschüß
Marten

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fraweb

Mehr Beispiele...

Beitragvon fraweb » 8. Januar 2006, 21:56

Mir fallen ein:

Das DTM-Motorsportspiel
Formulé De
Trivial Pursuit (da gibt es diverse Fragen nach Artikeln wenn ich mich recht erinnere)
Doktor Faust - die wollen uns doch nur Goethes Faust verkaufen :-))

Und alle Spiele, bei denen echte Artikel durch Umstellung eines Buchstabens verwendet werden (natürlich fällt mir dazu jetzt nichts ein, aber ich kann mich an mind. ein Kartenspiel erinnern bei dem dies der Fall war).

Ein herrlicher Thread ist das :-)

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Axel Bungart

Re: Werbung in Spielen - Neuer Weg der lieber nicht?

Beitragvon Axel Bungart » 8. Januar 2006, 23:17

Hallo Peer,

beim Spiel DTM - Das Motorsportspiel gibt's davon in Hülle und Fülle, und ich darf Dir versichern: es stört kein bißchen den Spielspaß.

Gruß
Axel

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Heinrich Tegethoff

Re: Werbung in Spielen - Neuer Weg oder lieber nicht?

Beitragvon Heinrich Tegethoff » 8. Januar 2006, 23:34

Hallo Peer,

ich bin dabei recht skeptisch. Zum einen glaube ich wegen der vergleichsweise
hohen Kosten von Spielen gegenüber Markenlizenzen nicht daran, dass sich
dies auf den Verkaufsspreis durchschlägt, auch wenn der Verlag dadurch (ggf
überlebenswichtige) Einnahmen hat.

Zum anderen sagt mir mein durch ein ungeliebtes Semester Marketing nur
unzureichend trainierter Verstand: Werbung muss durchdringend und möglichst
unausweichlich sein, um wertvoll zu werden (ich sach nur: Pop-Ups!).
Ich meine damit zB, dass ich die Aktien beim alten Börsenspiel nicht anhand
anderer Merkmale wie Farbe trennen konnte, und muß somit ständig etwas
wie "Ich kaufe 300 IBM" sagen. Damit werbe ich im Namen des "Sponsors"
bei meinen Mitspielern.
Und so, wie anscheinend Reporter verpflichtet sind, von der Allianz-Arena
zu reden, wenn sie zum Fußball nach München schalten, so kann ich zwar
Werbung als Banner am Rande ertragen, aber nicht als notwendiges Element,
bei dem ich einen Markennamen vorbete oder allgegenwärtig vor Augen habe.
So ein A3-Spielbrett in der Grundfarbe eines Telefon- oder eines Stromanbieters
geht mir auf Dauer auf die Augen...

Ich kann von mir aus bei FFFF das Rauchen anfangen, aber wenn dies dann
grundsätzlich das Rauchen von Marke QualmGeil ist, dann nervt es mich - das
Spiel verliert bei aller Qualität der Mechanik etc seinen Wert für mich.
Da hätte ich besser einen Euro beim billigeren Händler gut machen können
als per se über das Marketing, Merchandising oder wie auch immer.

Damit aber etwas für mich, den Kunden, herumkommt, so wie diese Seite
halt auch zum Teil über das Banner da ganz oben finanziert ist, so müßte
die Werbung schon dominant sein, um nicht bei einer 30,000er-Auflage nur
Centbeträge per Spiel auszumachen, die dann in der Handelsspanne
untergehen. Und dann habe ich ein Werbespiel, aber nicht Werbung im Spiel.

Eigenwerbung der Verlage, grafisch nett eingebaut (zB DLidG, Diamant),
finde ich dagegen ganz witzig. Die Verlage sind hier aber auch recht unab-
hängig in ihrer Gestaltung.

Servus,
Heinz

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Thomas

Re: Werbung in Spielen - Neuer Weg der lieber nicht?

Beitragvon Thomas » 9. Januar 2006, 09:23

Ich denke, es kommt auf die Form der Werbung an. Ist die Werbung zu aufdringlich, dann stört sie womöglich den Spielspass. Ist sie zu unauffällig, verliert sie ihre Wirkung und ist damit für den Sponsor uninteressant. Wenn es thematisch passt (bei einem Börsenspiel zum Beispiel echte Firmennamen, zumindest sofern sie allgemein bekannt sind, fänd ich nicht störend, sondern eher der Athmosphäre angepasst), ist es ok, auch mehrere Produkte zu bewerben. Ansonsten kann ich mir eher vorstellen, dass ein Sponsor das Spielthema prägt. Zum Beispiel:

* "Alhambra von Troisdorf", Werbung für die Stadt Troisdorf
* "Siedler von Nürnberg", Werbung für die Stadt Nürnberg
* "FleetBoard" ([i]www.bambusspiele.de/FleetBoard/index.html[/i]), Werbung für Mercedes Benz
* "Communication in Catan" (Werbung für Alcatel)
* "Settlers of Canaan" (Werbung für Religion/Glaube?)
* Das Kodak Advanced Photos Spiel (Die Spiele Agentur), Werbung für Eastman Kodak
* Monopoly, bei dem es nicht um Straßen, sondern um Firmen gehen würde
* Grafische Gestaltung, die zum Thema passt (wie z.B. Bandenwerbung bei Fußballspielen, Autorennen mit Spielfiguren, die an einen Ferari erinnern, etc.) und unaufdringlich ist
* Kartenrückseiten mit Firmenlogo (wie dies z.B. bei Skat-Karten oft der Fall ist), sofern dies farblich nicht zu aufdringlich ist, will sagen: Die Aufmerksamkeit auf die eigentliche Bedeutung der Karte nicht ablenkt.Statt dem "C" auf den Rückseiten der Carcassonne-Karten passt sicher auch gut das "S" der Sparkassen, sofern es nicht rot, sondern grau gedruckt ist.

Unpassend wäre es z.B., wenn man bei Fürsten von Florenz statt der Freiheiten Parteibücher bräuchte, der rest des Themas aber "Fürsten von Florenz" bliebe.

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Günter Cornett

Re: Werbung in Spielen - Neuer Weg der lieber nicht?

Beitragvon Günter Cornett » 9. Januar 2006, 11:30

Thomas schrieb:
>
> * "FleetBoard"
> ([i]www.bambusspiele.de/FleetBoard/index.html[/i]), Werbung für Mercedes Benz

FleetBoard ist ein reines Werbespiel, herausgegeben von Mercedes-Benz.
Da ist also nicht irgendwo ein bisschen Werbung im Spiel untergebracht, sondern das Spiel hat vor allem den Zweck, das Mercedes-Benz-Produkt FleetBoard im Spiel darzustellen. Spaß machen soll es natürlich auch.


Bei Nanuuk! haben wir einen Flyer des Alouette-Verlages http://alouette-verlag.de/ beigelegt, indem insbesondere das Buch 'Im Bannkreis des Nordens' beworben wird.

Gruß, Günter

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Günter Cornett

Re: Werbung in Spielen - Neuer Weg oder lieber nicht?

Beitragvon Günter Cornett » 9. Januar 2006, 12:19

Heinrich Tegethoff schrieb:
>
> Hallo Peer,
>
> ich bin dabei recht skeptisch. Zum einen glaube ich wegen der vergleichsweise
> hohen Kosten von Spielen gegenüber Markenlizenzen nicht daran, dass sich
> dies auf den Verkaufsspreis durchschlägt, auch wenn der Verlag dadurch (ggf
> überlebenswichtige) Einnahmen hat.

Da muss man wohl zwischen Marke und Marke unterscheiden.
Bei einem 'Herr der Ringe'Spiel muss der Verlag einiges abdrücken, weil die Marke verkaufsfördernd ist. Wenn es darum geht, für eine (insbesondere neue) Marke zu werben, wird wohl der Markeninhaber sich das was kosten lassen.

In beiden Fällen, bringt es dem Verlag wohl Geld, denn Lizenzthemen verkaufen sich von selbst (auch ohne dass das Spiel gut sein muss). Die Spiele müssen sich aber natürlich auch besser verkaufen, um die Kosten für die Marke rein zubringen.


> Zum anderen sagt mir mein durch ein ungeliebtes Semester Marketing nur
> unzureichend trainierter Verstand: Werbung muss durchdringend und möglichst
> unausweichlich sein, um wertvoll zu werden (ich sach nur: Pop-Ups!).

Sind Pop-ups wirklich so erfolgreich? Was sind das für Leute, die darauf einsteigen? Ich kenne nur Leute, die das nervig finden. Jemand, der mit Pop-ups wirbt, wird von mir zwar wahrgenommen aber gleich in die Kiste unseriös gesteckt.

> Ich meine damit zB, dass ich die Aktien beim alten Börsenspiel nicht anhand
> anderer Merkmale wie Farbe trennen konnte, und muß somit ständig etwas
> wie "Ich kaufe 300 IBM" sagen. Damit werbe ich im Namen des "Sponsors"
> bei meinen Mitspielern.

Finde ich nicht schlimm, wenn es inhaltlich passt. Spiel kann sich ja durchaus auf die Wirklichkeit beziehen.
Wenn IBM dafür zahlt, sollte eben ein entsprechender Hinweis in der Anleitung stehen.
Ärgerlich wäre es z.B., wenn in einem nicht als Werbeausgabe gekennzeichnetem Siedler-Spiel ein Hornbach-Logo auf den Holzkarten gedruckt wäre.

> Und so, wie anscheinend Reporter verpflichtet sind, von der Allianz-Arena
> zu reden, wenn sie zum Fußball nach München schalten, so kann ich zwar

Solche Verpflichtungen sind wohl üblich. Beim Robbi-Williams-Konzert in Berlin waren zur Berichterstattung nur Journalisten zugelassen, die sich verpflichteten, den Sponsor und die Agentur in Wort oder Bild zu nennen. Das erfreuliche Ergebnis war: in vielen Zeitungen fast keine Berichterstattung über das Konzert, stattdessen die Nennung des Grundes.

In Berlin hat die CDU längst den Vorschlag gemacht, die Namen der U-Bahn-Stationen an Sponsoren zu verkaufen: Neukölln wird "Wal-Mart Neukölln", Leopoldplatz wird "Karstadt Leopoldplatz" ... (http://www.neukoelln-online.de/news2005/news.php?newsid=304 )

> Werbung als Banner am Rande ertragen, aber nicht als notwendiges Element,
> bei dem ich einen Markennamen vorbete oder allgegenwärtig vor Augen habe.

Ich finde da insbesondere 'unsere Moderatoren werden ausgestattet von...' und 'das Wetter wird präsentiert von..' wegen ihrer künstlichen Verknüpfung von Sympathieträger/Information mit einem Produkt absolut unpassend. Bei mir kommt das so an: Wer da wirbt, macht deutlich, dass ihm egal ist, was der Zuschauer/Kunde will.


> So ein A3-Spielbrett in der Grundfarbe eines Telefon- oder eines Stromanbieters
> geht mir auf Dauer auf die Augen...

Es gibt da auch einen Verlag, der grundsätzlich alles in auch nicht augenschonenderem Grün hält. ;-)

Wenn es als Werbespiel konzipiert ist, dann weiß man das doch vorher. Ansonsten wirkt es schon eher billig.

Gruß, Günter

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Marten Holst
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Beiträge: 1787

RE: Werbung in Spielen - Neuer Weg oder lieber nicht?

Beitragvon Marten Holst » 9. Januar 2006, 12:42

Moin,

>> Und so, wie anscheinend Reporter verpflichtet sind, von der Allianz-Arena
>> zu reden, wenn sie zum Fußball nach München schalten, so kann ich zwar
>
> Solche Verpflichtungen sind wohl üblich. Beim
> Robbi-Williams-Konzert in Berlin waren zur
> Berichterstattung nur Journalisten zugelassen, die sich
> verpflichteten, den Sponsor und die Agentur in Wort oder
> Bild zu nennen. Das erfreuliche Ergebnis war: in vielen
> Zeitungen fast keine Berichterstattung über das Konzert,
> stattdessen die Nennung des Grundes.

Eine Anmerkung, eine Frage. Zum einen bemerke ich bei Fußballübertragungen zunehmend, dass der Hamburger SV wieder im Volksparkstadion zu spielen scheint, der FC Schalke 04 in der Arena AufSchalke und so weiter. Finde ich recht angenehm - daraus resultierend die Frage: es kann beim besagten Robbiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiie-Konzert doch nur um Freikarten gegangen sein, oder? Sich selber eine Karte besorgen, reingehen, berichten - das müsste doch noch möglich sein.

> In Berlin hat die CDU längst den Vorschlag gemacht, die
> Namen der U-Bahn-Stationen an Sponsoren zu verkaufen:
> Neukölln wird "Wal-Mart Neukölln", Leopoldplatz wird
> "Karstadt Leopoldplatz" ...
> (http://www.neukoelln-online.de/news2005/news.php?newsid=304
> )

Hmmmm, was hält man davon? Langfristig eher gar nichts, als kurzfristige Alternative zu anderen Effekten des Pleite seins hingegen überdenkbar.

>> Werbung als Banner am Rande ertragen, aber nicht als notwendiges Element,
>> bei dem ich einen Markennamen vorbete oder allgegenwärtig vor Augen habe.
>
> Ich finde da insbesondere 'unsere Moderatoren werden
> ausgestattet von...' und 'das Wetter wird präsentiert
> von..' wegen ihrer künstlichen Verknüpfung von
> Sympathieträger/Information mit einem Produkt absolut
> unpassend.

Es wird vor allem zunehmend lächerlicher. "Die Fußballübertragung wird ihnen präsentiert von Meisterbräu und von StromAg und von MeierMolkerei und von Autowerkstatt Hans-Rüdiger Hohenschlee-Niedermeier." Stehen die da alle und halten die Kameras? Wobei - nun sind wir aber endgültig OT - das für mich enervierendste die "internen Hinweise" auf Gewinnspiele oder nachfolgende Sendungen sind, die dann ein (manchmal recht interessantes) Drittel des Bildschirmes während einer Sendung bedecken. Aber wenn mich nicht alles täuscht, hat sich ja gerade der Europäische Gerichtshof dahingehend geäußert, dass die deutsche Werbekontrollgesetzgebung zu restriktiv sei.

Tschüß
Marten

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Marten Holst
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Beiträge: 1787

RE: Werbung in Spielen - Neuer Weg der lieber nicht?

Beitragvon Marten Holst » 9. Januar 2006, 12:43

Moin,

> * Monopoly, bei dem es nicht um Straßen, sondern um Firmen
> gehen würde

So geschehen zumindest im "Hamburg-Monopoly". Die Straßen sind zwar noch Straßen, aber mit dem Logo eines wohl ortsansässigen Sponsors bestückt. Dieses nervt schon ausgesprochen penetrant - es sind einfach zu viele, auch verschiedene, aufdringliche Designelemente auf zu engem Raum. Obendrein wird die Straßenauswahl wohl als Nebeneffekt dadurch gesteuert und für Otto Normalhamburger weniger nachvollziehbar. Sehe ich eher als Beispiel, wie es besser nicht wäre.

Tschüß
Marten

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Günter Cornett

RE: Werbung in Spielen - Neuer Weg oder lieber nicht?

Beitragvon Günter Cornett » 9. Januar 2006, 13:09

Marten Holst schrieb:
>
> Moin,
>
> >> Und so, wie anscheinend Reporter verpflichtet sind, von
> der Allianz-Arena
> >> zu reden, wenn sie zum Fußball nach München schalten, so
> kann ich zwar
> >
> > Solche Verpflichtungen sind wohl üblich. Beim
> > Robbi-Williams-Konzert in Berlin waren zur
> > Berichterstattung nur Journalisten zugelassen, die sich
> > verpflichteten, den Sponsor und die Agentur in Wort oder
> > Bild zu nennen. Das erfreuliche Ergebnis war: in vielen
> > Zeitungen fast keine Berichterstattung über das Konzert,
> > stattdessen die Nennung des Grundes.
>
> Eine Anmerkung, eine Frage. Zum einen bemerke ich bei
> Fußballübertragungen zunehmend, dass der Hamburger SV wieder
> im Volksparkstadion zu spielen scheint, der FC Schalke 04 in
> der Arena AufSchalke und so weiter. Finde ich recht angenehm
> - daraus resultierend die Frage: es kann beim besagten
> Robbiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiie-Konzert doch nur um
> Freikarten gegangen sein, oder? Sich selber eine Karte
> besorgen, reingehen, berichten - das müsste doch noch möglich
> sein.

M.W. ging es z.B. auch darum, Fotos machen zu dürfen. Die Veranstalter dürfen entscheiden, wer fotografieren darf und wer nicht.
Und vermutlich macht es auch einen Unterschied, wo man dort konkret Zugang erhält (besondere Plätze, Presseveranstaltungen, Zurverfügungstellung von Zahlenmaterial etc.).

http://www.medienhandbuch.de/prchannel/details.php?callback=index&id=5216

> > In Berlin hat die CDU längst den Vorschlag gemacht, die
> > Namen der U-Bahn-Stationen an Sponsoren zu verkaufen:
> > Neukölln wird "Wal-Mart Neukölln", Leopoldplatz wird
> > "Karstadt Leopoldplatz" ...
> > (http://www.neukoelln-online.de/news2005/news.php?newsid=304
> > )
>
> Hmmmm, was hält man davon? Langfristig eher gar nichts, als
> kurzfristige Alternative zu anderen Effekten des Pleite seins
> hingegen überdenkbar.

Gar nix. Wenn manche Konzerne genug Geld haben aus ihrer Portokasse den Unterhalt von U-Bahnstationen zu finanzieren, dann weiß man, wo noch Besteuerungspotential brach liegt.

Denken wir das mal weiter:
Walmart sponsort die Agentur für Arbeit, indem es deren Reinigung übernimmt. Wer arbeitslos ist, erhält nur noch Wartz IV, wenn er mit einem T-Shirt rumläuft: "Sobald ich Arbeit habe, kaufe ich bei Walmart."

> Es wird vor allem zunehmend lächerlicher. "Die
> Fußballübertragung wird ihnen präsentiert von Meisterbräu und
> von StromAg und von MeierMolkerei und von Autowerkstatt
> Hans-Rüdiger Hohenschlee-Niedermeier." Stehen die da alle und
> halten die Kameras? Wobei - nun sind wir aber endgültig OT -
> das für mich enervierendste die "internen Hinweise" auf
> Gewinnspiele oder nachfolgende Sendungen sind, die dann ein
> (manchmal recht interessantes) Drittel des Bildschirmes
> während einer Sendung bedecken. Aber wenn mich nicht alles
> täuscht, hat sich ja gerade der Europäische Gerichtshof
> dahingehend geäußert, dass die deutsche
> Werbekontrollgesetzgebung zu restriktiv sei.
>
> Tschüß
> Marten

Gruß, Günter

Dieser Beitrag wurde Ihnen präsentiert vom Bambus Spieleverlag,
der Verlag mit den supertollen Spielen ... (na, wisst ihr ja eh schon) ;-)

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peer

Re: Werbung in Spielen - Neuer Weg oder lieber nicht?

Beitragvon peer » 9. Januar 2006, 13:37

Hi,
Günter Cornett schrieb:
>> Finde ich nicht schlimm, wenn es inhaltlich passt. Spiel kann
> sich ja durchaus auf die Wirklichkeit beziehen.
> Wenn IBM dafür zahlt, sollte eben ein entsprechender Hinweis
> in der Anleitung stehen.
> Ärgerlich wäre es z.B., wenn in einem nicht als Werbeausgabe
> gekennzeichnetem Siedler-Spiel ein Hornbach-Logo auf den
> Holzkarten gedruckt wäre.

Naja, aber auf der Rückseite der Aktionskarten wäre doch ein Logo , oder? Immer vorrausgesetzt, dass Spiel wird dadurch billiger ;-)

> In Berlin hat die CDU längst den Vorschlag gemacht, die Namen
> der U-Bahn-Stationen an Sponsoren zu verkaufen: Neukölln wird
> "Wal-Mart Neukölln", Leopoldplatz wird "Karstadt
> Leopoldplatz" ...
> (http://www.neukoelln-online.de/news2005/news.php?newsid=304 )

Ah die Berliner CDU... Immer so tolle Ideen :P

> Ich finde da insbesondere 'unsere Moderatoren werden
> ausgestattet von...' und 'das Wetter wird präsentiert von..'
> wegen ihrer künstlichen Verknüpfung von
> Sympathieträger/Information mit einem Produkt absolut
> unpassend. Bei mir kommt das so an: Wer da wirbt, macht
> deutlich, dass ihm egal ist, was der Zuschauer/Kunde will.

Tja, dass ist die Übertragung (wie wir ehemalige Möchtegern-Werbetexter sagen).
Ich trage gerade Dennim Jeans, nur mal so gesagt (Muss ja meine Spielerechnung bezahlen).

ciao
peer

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Tom

Re: Werbung in Spielen - Neuer Weg oder lieber nicht?

Beitragvon Tom » 9. Januar 2006, 13:38


> In beiden Fällen, bringt es dem Verlag wohl Geld, denn
> Lizenzthemen verkaufen sich von selbst (auch ohne dass das
> Spiel gut sein muss).

Hallo Günter,

ich denke nicht, dass man das so pauschal sagen kann. Es gibt bestimmt genug Lizenzthemen die sich hinterher bei weitem nicht so gut verkauft haben wie sich das die Verlage gewünscht hätten (z.B. war Harry Potter wohl kein großer Erfolg).
Auch bei der Vielzahl von "Herr der Ringe" Lizenzen würde es mich wundern, wenn bei allen Spielen die Verlage das große Geschäft gemacht haben.
Bei Lizenzthemen gehen die Verlage einfach ein großes Risiko ein - das sich mal mehr, mal weniger auszahlt (wie war das noch mit dem "Abraxas-Spiel" von Schmidt - eigentlich sollte es mit dem Abraxas-Kinofim auf dem Markt kommen - der wurde zuerst ein Jahr verschoben und dann nie im Kino gezeigt).
Auf der anderen Seite fällt mir auf, dass die Qualität der Lizenzspiele in den letzten Jahren sehr viel besser geworden ist (vorbei die Zeit bei dem jedes Lizenzspiel ein Mädn war).

Gruß

Tom

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fraweb

Volkspark...

Beitragvon fraweb » 9. Januar 2006, 14:07

Der Volkspark lebt :-))
Da gibt es sogar eine Initiative einiger HSV-Fans!
Und auch ich spreche weiterhin vom Volkspark, wo kommen wir denn sonst noch hin ;-)
HSV-träumerische Grüße

Frank

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Günter Cornett

Re: Werbung in Spielen - Neuer Weg oder lieber nicht?

Beitragvon Günter Cornett » 9. Januar 2006, 14:08

Tom schrieb:
>
>
> > In beiden Fällen, bringt es dem Verlag wohl Geld, denn
> > Lizenzthemen verkaufen sich von selbst (auch ohne dass das
> > Spiel gut sein muss).
>
> Hallo Günter,
>
> ich denke nicht, dass man das so pauschal sagen kann. Es gibt
> bestimmt genug Lizenzthemen die sich hinterher bei weitem
> nicht so gut verkauft haben wie sich das die Verlage
> gewünscht hätten (z.B. war Harry Potter wohl kein großer
> Erfolg).

Deswegen hatte ich ja noch ergänzt:
"Die Spiele müssen sich aber natürlich auch besser verkaufen, um die Kosten für die Marke rein zubringen."

> Auch bei der Vielzahl von "Herr der Ringe" Lizenzen würde es
> mich wundern, wenn bei allen Spielen die Verlage das große
> Geschäft gemacht haben.

Sei sicher: sie haben. Wenn ein Verlag z.B. 4 HdR herausgebracht hat, mag sein, dass eines davon sich nicht so gut verkauft (aber auch nicht völlig floppt). Alle 4 zusammen haben aber sicherlich ein gutes Plus in die Kasse gebracht.

Es hängt natürlich davon ab, wieteuer die Lizenz war. Aber ein HdR-Motive auf der Schachtel ist IMHO immernoch viel verkaufsfördernder als z.B. der Name Klaus Teuber.


> Bei Lizenzthemen gehen die Verlage einfach ein großes Risiko
> ein - das sich mal mehr, mal weniger auszahlt (wie war das

Bestimmte Lizenzthemen sind eigentlich immer eine sichere Mark äh Euro.
Die Kosten sind sicherlich recht hoch, aber leichter kalkulierbar. Von einem bestimmten erhöhten Mindestumsatz kann der Verlag schon ausgehen, wenn Micky Maus, Obelix oder Legolas auf der Schachtel zu sehen ist.

> noch mit dem "Abraxas-Spiel" von Schmidt - eigentlich sollte
> es mit dem Abraxas-Kinofim auf dem Markt kommen - der wurde
> zuerst ein Jahr verschoben und dann nie im Kino gezeigt).

In diesem Fall kommt es wohl darauf an, wie der Vertrag solche nicht beabsichtigten Änderungen regelt.

> Auf der anderen Seite fällt mir auf, dass die Qualität der
> Lizenzspiele in den letzten Jahren sehr viel besser geworden
> ist (vorbei die Zeit bei dem jedes Lizenzspiel ein Mädn war).

Jo, das ist mir auch aufgefallen. Bei HdR gibt es Superspiele, durchaus auch unsäglichen Schrott, aber der fällt IMHO nicht so ins Gewicht.

Gruß, Günter

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Heinrich Tegethoff

Re: Werbung in Spielen - Neuer Weg oder lieber nicht?

Beitragvon Heinrich Tegethoff » 9. Januar 2006, 17:37

Günter Cornett schrieb:
> > Auf der anderen Seite fällt mir auf, dass die Qualität der
> > Lizenzspiele in den letzten Jahren sehr viel besser geworden
> > ist (vorbei die Zeit bei dem jedes Lizenzspiel ein Mädn war).
>
> Jo, das ist mir auch aufgefallen. Bei HdR gibt es
> Superspiele, durchaus auch unsäglichen Schrott, aber der
> fällt IMHO nicht so ins Gewicht.

Ein Teil der Spiele basiert eher auf dem Buch als auf dem Film - das
Spiel dann zeitlich passend zum Filmstart auf den Markt zu werfen
war verkaufsfördernd, aber HdR alleine macht bereits ein gutes Thema.

Ähnlich wie beim neuerem "In 80 Tagen um die Welt" - der zeitgleiche
Filmstart zieht Spielkäuferschichten an, die sonst nie zu diesem Spiel
gegriffen hätten. Da das Spiel aber auf dem Buch und nicht auf dem Film
basiert, so wird es wohl kaum Lizenzzahlungen gegeben haben.

Servus,
Heinz


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