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Die Faszination des Spieleauspackens

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Patrick

Die Faszination des Spieleauspackens

Beitragvon Patrick » 14. Januar 2006, 12:12

Hallo,

mich würden eure Erfahrungen zum Spieleauspacken interessieren. Ist das für euch eine gänzlich neutrale Sache (,das kann ich mir im Forum weniger vorstellen), seid ihr aufgeregt, zelebriert ihr das?

Bei mir kam grad wieder ein Päckchen an und es ist jedes Mal wieder einfach ein gutes Gefühl,ein noch eingeschweißtesSpiel und vor allem due Materialien auszupacken. Der Geruch frischer Karten (ja,ich bin so krank und rieche manchmal sogar dran - macht es mal nach in einem unbeobachteten Moment,es lohnt sich :-)), die Spielelemente, das Brett, die Regel...nur die Berge an Verpackungsmüll nerven,aber ohne den gäbe es ja nix auszupacken. Jetzt werde ich mich wieder den Neuerwerbungen widmen: Marquis, Cathedral World und Euphrat & Tigris.

Grüße,
Patrick

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Markus N.

Re: Die Faszination des Spieleauspackens

Beitragvon Markus N. » 14. Januar 2006, 12:43

Bei Marquis und Euphrat und Tigris (sofern es das Kartenspiel ist) hast du aber nicht viel auszupacken!

Trotzdem viel Spaß

Ein Karten-Schnüffler!!!

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Hartmut

RE: Die Faszination des Spieleauspackens

Beitragvon Hartmut » 14. Januar 2006, 12:52

"Patrick" hat am 14.01.2006 geschrieben:
> Hallo,
>
> mich würden eure Erfahrungen zum Spieleauspacken
> interessieren. Ist das für euch eine gänzlich neutrale
> Sache (,das kann ich mir im Forum weniger vorstellen), seid
> ihr aufgeregt, zelebriert ihr das?

Naja, so habe ich das noch nie genannt, aber ja, das alleine macht schon oft Spaß. Hat schon mal kleinere Familienstreitigkeiten gegeben, wer denn nun den neuen Schatz entjungern darf. Meistens bleibt das aber doch eher eine nüchterne Angelegenheit, hängt wohl vom Spiel und der Tagesform ab. Der Thread ist ja noch jung, bin schon gespannt, welche ausgelebten Intimitäten hier noch gepostet werden ;-)

Bei den Worten "Aufregung" beim "Auspacken" i.V.m. der Gewinnspieldiskussion der letzten Tage (ist es sinnvoll nach Dingen zu fragen, die nur der beantworten kann, der in Besitz des Gewinnes ist? Rätsel wie: "in welche Spiele gehörden die gezeigten 20 Steine" öden mich auch an) musste ich an den herrlichen Film "Charlie und die Schokoladenfabrik" nach Roald Dahls berühmten Kinderbuch denken, der nach Kinobesuch im Sommer gerade meine DVD-Sammlung erreicht hat. Hier werden in den weltweit vertriebenen Schokoladentafeln einer rätselhaften Schokofabrik fünf "Goldene Tickets" verpackt, die zum Besuch der Fabrik berechtigen. DAS wär doch mal ein Gewinnspiel! Goldene Tickets in einzelnen Spieleschachteln zum Gewinn von was auch immer. Ob das zu so exzessiven Aufkäufen führt wie im Fall der Schokoladenfabrik wird sich dann zeigen. Mal sehen, ob ein Verlag die Idee aufgreift...

Hartmut (packt einzelne Sammlerstücke nicht aus, z.B. ein japanisches Siedler, hab ja das deutsche zum Spielen)

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Guido

Verschwörungstheorie....

Beitragvon Guido » 14. Januar 2006, 13:01

Ja, ja, ich auch, ich liebe es auch! Wenn der Duft eines neuen Spieles in meine Nase steigt. Die Karten, Spielbretter...*seufz*

...und das bringt mich fest auf die Idee, dass die Spielebranche Suchtstoffe in ihre Produkte mischt, damit wir unwillkürlich ein Spiel nach dem anderen kaufen! Wir sind Opfer einer mächtigen Verschwörung! Ich werde zum Kauf verführt! Wir werden verführt! Wir sind nicht kaufsüchtig! Wir sind Schnüffler! Wir würden abhängig gemacht!!!!
Ist Schnüffeln nicht hochgradig gesündheitsschädlich?

Aber nun, was soll ich als Einzelner schon machen? Ich habe beschlossen, mich erstmal nicht weiter zu wehren, bin halt nur ein armer Schnüffeljunkie, brauche jetzt erstmal mein nächstes Spiel nach dieser aufregenden Erkenntnis und werde mich weiterhin einfach nur stillschweigend verführen zu lassen. Schöööön.

Gruß
Guido

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Wolfram Püchert alias WeePee

Re: Die Faszination des Spieleauspackens

Beitragvon Wolfram Püchert alias WeePee » 14. Januar 2006, 14:12

Sorry, kann ich (nicht mehr) nachvollziehen. Wenn das erste Auspacken über 5 Minuten dauert, finde ich es echt öde ......

Nur, weil die Spiele-Industrie es nicht schafft, die Dinge sinnvoll zu gestalten, werden die unfertigen Dinge (im Wesentlichen Stanzbögen, aber auch Plastikfiguren, Würfel, die zu bekleben sind, etc.) dem Kunden auf's Auge gedrückt, der auch noch das Risiko des Auseinandernehmens und Kaputtgehens beim Auspacken tragen darf.

Zum Dritten fehlt es vielen Spielen eines gescheiten Innenlebens (zum Teil deshalb, weil die Spielteile noch unfertig verpackt sind) zum Teil deshalb, weil keiner der Erzeuger das fertig produzierte Spiel mal verpackt hat.

Man möge sich einmal vorstellen: Ihr kauft euch ein Auto und dürft es erst einmal zusammen bauen, bevor ihr fahren könnt. ... oder ein Fahrrad .... oder eine Küchenmaschine .... oder, oder, oder ...

Ich will KEINE Bausätze zusammen bauen, sondern Spiele spielen.

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achim

Re: Die Faszination des Spieleauspackens

Beitragvon achim » 14. Januar 2006, 14:16

Hallo Patrick,
Avalon Hill-Spiele der alten Generation (vor Hasbro) hatten einen ganz unverkennbaren eigenständigen Geruch. Selbst nach über 20 Jahren ist er noch nicht vollständig verflogen. Vielleicht gibt es deshalb so viele AH-Sammler.
gruß
achim

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Patrick

Re: Die Faszination des Spieleauspackens

Beitragvon Patrick » 14. Januar 2006, 14:47

Hallo,

Wolfram,da sind sicher gewisse Grenzen. Wenn ich 100 winzigen Pappmarker etc. erst ausstanzen muss,geht mir das auch auf den Keks und hat nix mehr mit Freude zu tun. Stattdessen ist Frust vorprogrammiert. Gerade bei komplexen Spielen,ist sowas einerseits verständlich. Andererseits zerreißt es mir das Herz,wenn sich beim Ausstanzen die Pappe umklappt oder Dellen entstehen. Das muss man sich dann bei jeder Partie ankucken. :-(

Gruß,
Patrick

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peer

Re: Die Faszination des Spieleauspackens

Beitragvon peer » 14. Januar 2006, 15:01

Hi,
Wolfram Püchert alias WeePee schrieb:
>
> Sorry, kann ich (nicht mehr) nachvollziehen. Wenn das erste
> Auspacken über 5 Minuten dauert, finde ich es echt öde ......
> Nur, weil die Spiele-Industrie es nicht schafft, die Dinge
> sinnvoll zu gestalten, werden die unfertigen Dinge (im
> Wesentlichen Stanzbögen, aber auch Plastikfiguren, Würfel,
> die zu bekleben sind, etc.) dem Kunden auf's Auge gedrückt,
> der auch noch das Risiko des Auseinandernehmens und
> Kaputtgehens beim Auspacken tragen darf.

Tja, das Risiko nehme ich (in Grenzen) auf mich - weil die Spiele sonst nochn Stück teurer werden.
> Man möge sich einmal vorstellen: Ihr kauft euch ein Auto und
> dürft es erst einmal zusammen bauen, bevor ihr fahren könnt.
> ... oder ein Fahrrad .... oder eine Küchenmaschine .... oder,
> oder, oder ...

Genau - etwa so teuer :-)

> Ich will KEINE Bausätze zusammen bauen, sondern Spiele spielen.
Zwischen einem Bausatz und einem Stanzbogen sehe ich noch einen gewissen Unterschied, aber vielleicht bin ich da auch zu differenziert ;-)

ciao
peer

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Peter Neugebauer
Kennerspieler
Beiträge: 171

Re: Die Faszination des Spieleauspackens

Beitragvon Peter Neugebauer » 14. Januar 2006, 15:15

achim schrieb:
>
> Hallo Patrick,
> Avalon Hill-Spiele der alten Generation (vor Hasbro) hatten
> einen ganz unverkennbaren eigenständigen Geruch. Selbst nach
> über 20 Jahren ist er noch nicht vollständig verflogen.
> Vielleicht gibt es deshalb so viele AH-Sammler.
> gruß
> achim

Nicht nur AH-Spiele, ich habe (früher) am Geruch Pelikan von Parker von Ravensburger unterscheiden können. Das ist lange her und war vor der "Wetten dass..."-Zeit, sonst hätte ich wohl eine echt kreative Wette gehabt.

Peter

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Wolfram Püchert alias WeePee

Re: Die Faszination des Spieleauspackens

Beitragvon Wolfram Püchert alias WeePee » 14. Januar 2006, 17:35

>Tja, das Risiko nehme ich (in Grenzen) auf mich - weil die Spiele sonst nochn Stück teurer werden.

Sehe ich anders ..... und außerdem ist der Ringkrieg (dort waren die Figuren schon vorsortiert) auch nicht teurer gewesen als andere vergleichbare Spiele.

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Wolfram Püchert alias WeePee

Re: Die Faszination des Spieleauspackens

Beitragvon Wolfram Püchert alias WeePee » 14. Januar 2006, 17:36

> Ich will KEINE Bausätze zusammen bauen, sondern Spiele spielen.
Zwischen einem Bausatz und einem Stanzbogen sehe ich noch einen gewissen Unterschied, aber vielleicht bin ich da auch zu differenziert

Bausätze bezog sich auch nicht auf die Stanzbögen ... aber vielleicht habe ich einfach ein wenig weiter gedacht als andere?

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Joshua

Re: Die Faszination des Spieleauspackens

Beitragvon Joshua » 14. Januar 2006, 17:40

Nicht das mir das aus-dem-Rahmen-knipsen von Figuren größere Genugtuung bereiten würde, aber bei HdR Ringkrieg möchte ich nicht wissen wie teuer das Phalanx gekommen ist die zahllosen Konfektionierungsfehler zu beheben.
Natürlich sind mir sofort benutzbare Figuren wesentlich lieber und ich denke mit Grausen an den Tag an dem ich mein Twilight Imperium 3rd Edition spielbereit machen muß. Aber noch lieber sind mir dann halt doch komplette Spiele.

Gruß Joshua

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Wolfram Püchert alias WeePee

Re: Die Faszination des Spieleauspackens

Beitragvon Wolfram Püchert alias WeePee » 14. Januar 2006, 17:52

>aber bei HdR Ringkrieg möchte ich nicht wissen wie teuer das Phalanx gekommen ist die zahllosen Konfektionierungsfehler zu beheben.

Das ist mir - ehrlich gesagt - als Kunde ziemlich egal.

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Marten Holst
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Beiträge: 1787

RE: Die Faszination des Spieleauspackens

Beitragvon Marten Holst » 14. Januar 2006, 19:33

Moin,

> Bausätze bezog sich auch nicht auf die Stanzbögen ... aber
> vielleicht habe ich einfach ein wenig weiter gedacht als
> andere?

Naja, Du hast ihn erwähnt.

Oder Du hast hier ein schönes Beispiel des sogenannten "Slippery Slope" vorgestellt :-)

Tschüß
Marten

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peer

Re: Die Faszination des Spieleauspackens

Beitragvon peer » 14. Januar 2006, 19:39

Hi,
Wolfram Püchert alias WeePee schrieb:
>
> > Ich will KEINE Bausätze zusammen bauen, sondern Spiele
> spielen.
> Zwischen einem Bausatz und einem Stanzbogen sehe ich noch
> einen gewissen Unterschied, aber vielleicht bin ich da auch
> zu differenziert
>
> Bausätze bezog sich auch nicht auf die Stanzbögen ... aber
> vielleicht habe ich einfach ein wenig weiter gedacht als
> andere?

Jetzt hats du mich verloren - Wovon redest du denn?
Du beschwerst dich, dass du ausstanzen und ggf. Würfel bekleben musst. Bezog sich der Bausatz auf letzteres oder kaufst du noch spiele mit deutlich mehr Bastelaufwand oder war das letzte nur eine polemische Übertreibung die nichts zur Sache tut?
Ich weiss, dass es bei Mini-Verlagen auch mal einen Bausatz gibt, aber da du von Phalanx etc. redest gehe ich mal davon aus, dass du die nicht meinst?

ciao
peer

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Attila
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Beiträge: 4715

Re: Die Faszination des Spieleauspackens

Beitragvon Attila » 15. Januar 2006, 08:23

Wolfram Püchert alias WeePee schrieb:

Also zuerst waren die Stanzbögen der "wesentliche" Kritikpunkt:

> Nur, weil die Spiele-Industrie es nicht schafft, die Dinge sinnvoll zu gestalten,
> werden die unfertigen Dinge (im Wesentlichen Stanzbögen, aber auch
> Plastikfiguren, Würfel, die zu bekleben sind, etc.)

Und nun warste plötzlich viel schlauer als alle anderen.

Kenn es sein das du etwas anderes Geschrieben hast alst du Gedacht hast? :-)

Atti

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Andreas

Der Duft der Spiele

Beitragvon Andreas » 15. Januar 2006, 11:57

Moin,

besonders gut riechen die Spiele von Alea und Hans im Glueck.
Sehr blumiges Bukett...Habe ich auch als Deo bestellt.
Allerdings schmecken die Spiele von Phalanx am besten...mit Thymian und Pfeffer kurz angebraten - ein wahrer Gaumenschmaus!
Und das Geräusch beim Auspacken und Auspöppeln der Counter.
Ich hab es mir aufgenommen und als Maxi-CD gebrannt...kann man herrlich vorm einschlafen hören, um dann liebliche Träume von den schönsten Spielen zu haben!

Gruß
Andreas

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Niccolo
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Beiträge: 1333

Re: Die Faszination des Spieleauspackens

Beitragvon Niccolo » 15. Januar 2006, 13:56

Patrick schrieb:
> seid ihr
> aufgeregt,

Manchmal ja.

> zelebriert ihr das?

"Zelibrieren" ist wohl ein bissi zu viel gesagt. Genause wie die Aufregung - aber ja, es ist schon ein Glücksmoment :)


> Der Geruch frischer Karten (ja,ich bin so krank und rieche
> manchmal sogar dran

Was ist das Kranke daran? Dass du nur *manchmal* dran riechst?

"Neuwagenduft" war und wird immer etwas besonderes sein.
Bücher, manche Zeitschriften - ja - und auch Spiele ...
Da gab es schon einiges, wo der Geruch das beste von allem war. Hm - das wär mal eine Boardgamegeek-Liste!

Das Auspacken selbst - am Ausbrechen der US-typischen Papplättchen kann ich mich nicht mehr erquicken - da wurden von mir schon zu viele ausgebrochen, ausgeschnitten, beschnippselt... das ist eigentlich oft nur fitzelige Arbeit.

Aber wenn das Material toll vorgestanzt ist... da würde mir wohl etwas fehlen, wäre 'die Industrie schon so weit' und alles wär ausgelöst und vorsortiert in den Spielschachteln.

Scheinbar verbinde ich das Herrichten des Materials auch mit dem Begriff: "neuwertig" - bestätigt quasi Vollständigkeit auf einem Blick - und diese Vorbereitungstätigkeit ist schöner Teil des Kennenlernens.

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Heinrich Tegethoff

Re: Die Faszination des Spieleauspackens

Beitragvon Heinrich Tegethoff » 15. Januar 2006, 18:10

Wolfram Püchert alias WeePee schrieb:
> Ich will KEINE Bausätze zusammen bauen, sondern Spiele spielen.

Hallo Wolfram,

um Peers Hinweis auf den Preis zu untermauern: Möbel möchte
jeder gerne zusammengebaut geliefert bekommen.
Komischerweise lebt ein guter Teil dieser Industrie vom Zusammenbau
und/oder Mitnahme durch den Kunden (Hallo Schweden!) - der Preis macht's.

Ja, der Vergleich hinkt etwas, aber ein "Rückkehr der Helden" wäre
sicherlich spürbar teurer, falls es das Ganze fertig konfektioniert geben
müßte. Und wenn Dir auch die einzelnen Rückläufer bei den dann häufigen
Konfektionierungsfehlern egal sind: dies muß über den Preis für alle Spiele
wieder hereingeholt werden.

Auch werden wohl vorweg ausgestanzte Pappteile die gleichen Mängel
wie Puzzleteile haben, nur das letztere immer einseitig sind und eine
häßliche Seite haben dürfen. Wer wird aber für einen kleinen Riss schon den
Aufwand treiben, das Einzelteil oder das Spiel zu reklamieren? Ärgern
wird man sich aber dann über den Verlag genauso, nur zu einem anderen
Thema. Nur wird dann wieder die nächste Qualitäts-Diskussion angestossen,
so in etwa "Zurück zum Selbstausstanzen!"...

Servus,
Heinz (der viel lieber Zipptüten in passender Menge und Größe dabei hätte)

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Maddin

Spielverderber

Beitragvon Maddin » 16. Januar 2006, 08:08

Uups -

schöner Threat, genau meine Meinung - und doch genau NICHT.
Klar, das Auspacken jedes neuen Spiels verbreitet Kribbeln und Fingerzittern (besonders, wenn es ein Blindkauf war.)

Aber die Lösungsmittel-Ausdünstungen mancher Spiele rauben einem wirklich den Atem. IGITT!!! Das wirkt auf mich echt abtörnend. Ich habe in der Tat schon mal ein Spiel über nacht vor'm offenen Fenster stehen lassen und es erst am nächsten Vormittag wieder angefasst...

Maddin = : - )

(der auch nie verstanden hat, was es mit dem angeblich so tollen "Duft" fabrikneuer Autos auf sich hat. Mir verursacht sowas in der Regel noch monatelang danach Kopfschmerzen...)

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Thorman

OT: Spielverderber

Beitragvon Thorman » 16. Januar 2006, 10:27

Das Thema hatten wir schon mal. Damals war ich der einzige der sich geoutet hatte, dass er den Neuwagenduft nicht mag:
http://www.spielbox-online.de/phorum4/read.php4?f=1&i=122298&t=122298

Thorman, endlich mit seiner Meinung nicht mehr allein

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Maddin

sooo OT finde ich das gar nicht

Beitragvon Maddin » 16. Januar 2006, 13:37

Maddin,

ebenfalls hocherfreut... = ; - )

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Tom

Re: Die Faszination des Spieleauspackens

Beitragvon Tom » 16. Januar 2006, 15:24

> Bei Marquis und Euphrat und Tigris (sofern es das Kartenspiel
> ist) hast du aber nicht viel auszupacken!
>
Hah ... bei Marquis ist jede Münze einzeln verpackt - wenn das nichts ist :)

Gruß

Tom


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