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ich suche das 42ste Spiel...

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Marco

ich suche das 42ste Spiel...

Beitragvon Marco » 10. Mai 2006, 09:19

Hallo 42er,

es gibt ja verschiedene Spiele, die eine literarische Vorlage haben. Und seit einiger Zeit ja auch Romane, die eine spielerischen Ursprung haben.
Gibt es eigentlich das Spiel "Per Anhalter durch die Galaxis"? Ich glaube ja nicht, schade. Oder gibt es zumindest ein Spiel, das gezielt Aspekte aus den Büchern verwendet. Oder eine Frage an die Herrn Autoren: Hat jemand von euch eine Spielidee bekommen, nachdem er die Bücher gelesen hat?

grüße
Marco

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Matthias Prinz

Re: ich suche das 42ste Spiel...

Beitragvon Matthias Prinz » 10. Mai 2006, 09:47

Hallo Marco,
das Buch ist ja schon seeeeehr gewöhnungsbedürftig (Love it or hate it), wie wird dann wohl ein Spiel dazu ankommen?
Und vor allem: Welcher Spielmechanismus wird dem Buch gerecht? Wenn, dann muss es schon was ziemlich verrücktes sein.
Mir würde zumindest spontan nichts zu dem Thema einfallen, und mir schwirrt fast IMMER was im Kopf rum ;)

Gruß
- Matthias

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Carsten Wesel | FAIRspielt.de

Re: ich suche das 42ste Spiel...

Beitragvon Carsten Wesel | FAIRspielt.de » 10. Mai 2006, 09:54

Matthias Prinz schrieb:
>
> Und vor allem: Welcher Spielmechanismus wird dem Buch
> gerecht? Wenn, dann muss es schon was ziemlich verrücktes sein.

Naja, das ist doch ganz einfach:
Wir leben auf einer [b]kugelförmigen Welt[/b] und erfinden Spiele auf [b]flachen Plänen[/b].
Dort lebt man auf einer [b]flachen Welt[/b] und sollte somit Spiele auf [/b]kugelförmigen Plänen[/b] erfinden.

Dazu fällt mir erstmal der Puzzleball ein - jedoch wird auf dessen Oberfläche nicht gespielt.
Aber ich erinnere mich auch noch an meine Jugend, als wie Dampfross-Pläne selbst gemacht habe. Ich hatte mal einen auf einem Würfel und einen auf einem Möbius-Band, sowie einen auf 2 verbundenen Würfeln. Die haben wir sogar gespielt.

Trifft das dein Problem?

Gruß Carsten (der nicht viele Würfel am Hut hat)

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Fabian Pfitzenmaier

Raumschiff Titanic (PC-Spiel)

Beitragvon Fabian Pfitzenmaier » 10. Mai 2006, 10:35

Hallo Marco,

als großer Verehrer von Douglas Adams habe ich mich das auch schon gefragt. Der Film zu den Büchern zum Hörspiel hat ja glaube ich über 20 Jahre gedauert!
Ein Brettspiel ist mir bisher nicht bekannt.

Das Einzige, was mir so einfällt, ist das Computerspiel "Raumschiff Titanic", das von Adams zeitgleich mit dem entsprechenden Buch (das nach Vorgabe von Adams aber von einem der Monthy Pythons geschrieben wurde, Terry Jones?) entwickelt wurde. Das Computerspiel ist ziemlich verrückt, also saugut.

Gruß
Fabian

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Marco

Re: ich suche das 42ste Spiel...

Beitragvon Marco » 10. Mai 2006, 11:38

Hallo Carsten,

ja genau! Das trifft es auf den Punkt!
Von den Spieleautoren fordern wir ja immer Neues, Innovatives...
Was kann es da inspirierenderes geben als ein solch verrücktes Buch. Und das du den Puzzleball nennst, ist für mich kein Zufall. Das ist schließlich das Innovativste, was auf dem Puzzlesektor seit langem passiert ist. Und ich kann nur sagen, auf dem Puzzleball wird NOCH NICHT gespielt...
Und zum Alter der Bücher: Die Ägypter sind deutlich älter und es gibt wesentlich mehr Spiele zu diesem Thema. Also nichts wie 'ran an das Thema. Und Matthias, ich lade dich zu einer kleinen "Reise per Anhalter durch die Galaxie" in Göttingen ein. (wenn's bis dahin schon klappt...) Kommst du?
grüße
Marco

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Grzegorz Kobiela

Re: ich suche das 42ste Spiel...

Beitragvon Grzegorz Kobiela » 10. Mai 2006, 12:20

Marco schrieb:
>
> Und ich kann
> nur sagen, auf dem Puzzleball wird NOCH NICHT gespielt...
>

Stimmt, "Carcassonne - Die Kugel" gibt es noch nicht... :-D

Interessanter Vorschlag mit einem Spiel zur 42. ;-)

Schöne Grüße,
Grzegorz

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Marten Holst
Kennerspieler
Beiträge: 1787

RE: ich suche das 42ste Spiel...

Beitragvon Marten Holst » 10. Mai 2006, 12:43

Moin,

> Stimmt, "Carcassonne - Die Kugel" gibt es noch nicht...
> :-D

beschrei es nicht :-) Ein Freund von CaWe und mir hat ja auch die Sternenfahrersiedler in einem ironisch angesetzten Artikel "vorher gesehen". :-)

Tschüß
Marten

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pajdl

Re: Hitchhiker... (PC-Spiel)

Beitragvon pajdl » 10. Mai 2006, 15:50

Nicht zu vergessen das neu illustrierte Textadventure zum Buch
http://www.bbc.co.uk/radio4/hitchhikers/game_new.shtml

Gruss
Pajdl (dem der Wowbagger noch nie begegnet ist)

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Grzegorz Kobiela

RE: ich suche das 42ste Spiel...

Beitragvon Grzegorz Kobiela » 10. Mai 2006, 16:07

Marten Holst schrieb:
>
> Moin,
>
> > Stimmt, "Carcassonne - Die Kugel" gibt es noch nicht...
> > :-D
>
> beschrei es nicht :-) Ein Freund von CaWe und mir hat ja auch
> die Sternenfahrersiedler in einem ironisch angesetzten
> Artikel "vorher gesehen". :-)
>
> Tschüß
> Marten

Stimmt, hab ich schon mal von gelesen. :-D

Wehe mir, wenn Klaus-Jürgen Wrede sich dadurch inspirieren ließ (nichts gegen ihn, er ist ein toller Autor, aber die Carcassone-Flut nervt)!

Gruß,
Grzegorz

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Roman Pelek

Das 42. Spiel ist immer das schwierigste...

Beitragvon Roman Pelek » 11. Mai 2006, 02:43

Moin zusammen,

Marco schrieb:

> ja genau! Das trifft es auf den Punkt!
> Von den Spieleautoren fordern wir ja immer Neues,
> Innovatives...

...und manchmal auch komplett Verrücktes, Unverkäufliches... ;-) Aber mal im Ernst: durchaus interessante Idee, da sie in einem zeitnahen Textadventure von Infocom damals durchaus hervorragend funktioniert hat.

> Was kann es da inspirierenderes geben als ein solch
> verrücktes Buch.

Ein Problem, das ich sehe, ist, dass sich Douglas' Adams Humor nur sehr schwer mit typischen "Euro-/Gemanstyle"-Brettspielen, die stark auf logisch ineinandergreifender Mechanik/Balance und gradlinigem Design basieren, vereinbaren lässt.

Bei einem Textadventure kann man natürlich par excellence die verqueren Gedanken eines Douglas Adams' abfahren - und niemand nimmt es einem krumm, wenn man humorvoll jegliches logische Vorhaben abschmettert. Ich sage nur: "Inventory. You have: 1) a splitting headache 2) no tea.". Da muss schon was anderes her (Totschlagspielideen wie "Das 2006. Quiz zu Douglas Adams" lasse ich mal außen vor).

Aber es ist eine sehr interessante Frage, ob man gewisse Dinge überhaupt in Brettspielen greifen kann, ohne in die Quizschiene oder andere bekannt erfolgreiche Banalitäten mit aufgesetztem Thema zu verfallen ("Douglas Adams-Gedenk-MäDn" o.ä.). Wie will man bravourösen, anarchistischem Humor a la Adams, Monty Python, Loriot umsetzen? Oder Musik? Kurzum: Belange, die in ihrem Erfolg mehrheitlich nicht unbedingt auf einem greifbaren, stringenten Thema fußen, sondern von Momentaufnahmen und individuellen Emotionen, Assoziationen dazu leben?

> Und das du den Puzzleball nennst, ist für
> mich kein Zufall. Das ist schließlich das Innovativste, was
> auf dem Puzzlesektor seit langem passiert ist. Und ich kann
> nur sagen, auf dem Puzzleball wird NOCH NICHT gespielt...

Hm, man müsste eigentlich nur magnetische Aufhängung, die schon existiert, konsequent genug weitertreiben, dann könnte man sicher auch darauf spielen - Interessante Idee. Vor allem könnte man damit sogar den verqueren Gedanken realisieren, über den Rand einer vermeintlichen Scheibe hinaus zu fallen, obwohl man auf einer Kugel spielt, indem man in der unteren Hälfte einfach (vielleicht nur teilweise, vielleicht teilweise dynamisch) die Magneten weglässt... Aber da soll sich lieber mal ein Gunter Baars Gedanken machen :-))

> Und zum Alter der Bücher: Die Ägypter sind deutlich älter und
> es gibt wesentlich mehr Spiele zu diesem Thema.

Deren Kultur ist aber so alt, dass sie einerseits jeder als Kultur verinnerlicht hat und andererseits sich aus Erfahrung so ziemlich jeder sich jenseits von Däniken bewegende Mensch sicher sein kann, dass kein Pharao sich mehr ernsthaft aus seinem Grab erheben wird, um dem fälschlichen Schindluder, den man mit oder in seinem Namen treibt, Einhalt zu gebieten :-)) Oder anders gesagt: Tote Pharaonen tragen keine Lizenzansprüche mehr.

> Also nichts wie 'ran an das Thema.

Ach so, einen Einwand hätte ich noch: der Kinofilm zum "Hitchhiker" ist auch schon längst, aber wiederum grade grade passé. 'Ne verpasste Marketingchance, und die nächste wird vermutlich (leider) länger auf sich warten lassen.

Ciao,
Roman (Bei dieser Diskussion fällt mir Tori Amos ein, die in "Scarlet's Walk" - eigentlich angesichts des 9/11-Traumas - wunderschön über vermeintlich verrückte Ideen und deren nicht immer genau steuerbaren Besitzansprüche sinniert hat: "If you're a thought / you will want me to think you / and I did / invited a guest up / until you announced that you had moved in")

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peer

Re: Das 42. Spiel ist immer das schwierigste...

Beitragvon peer » 11. Mai 2006, 10:19

Hi,
Roman Pelek schrieb:
>
> > Was kann es da inspirierenderes geben als ein solch
> > verrücktes Buch.
>
> Ein Problem, das ich sehe, ist, dass sich Douglas' Adams
> Humor nur sehr schwer mit typischen
> "Euro-/Gemanstyle"-Brettspielen, die stark auf logisch
> ineinandergreifender Mechanik/Balance und gradlinigem Design
> basieren, vereinbaren lässt.

Das ist das Problem: Ein Spiel ist ja gerade "ausbalanciert", alles was diese Balance aus dem Gleichgewicht bringt, ist nicht so gern gesehen.
Ein reines Funspiel vielleicht? Da ist die Frage wie weit man sich jetzt von der Vorlage entfernen darf (ein Kommunikationsspiel wäre sicherlich denkbar - so ala "Why does the chicken...?", aber würde nur die Douglaschen Gedankengänge zu versuchen zu imitieren und nicht wirklich ein "ANhalterspiel" sein), ansonsten wirds eng. Chaos und Ausgewogenheit vertragen sich nicht.
Ich hab mal über eine Zufallsreise nachgedacht, denn das ist das Buch ja, aber da ist das Problem: Kennt man die Karten, ist der Witz weg (so der Munchkin-Effekt)


> Bei einem Textadventure kann man natürlich par excellence die
> verqueren Gedanken eines Douglas Adams' abfahren - und
> niemand nimmt es einem krumm, wenn man humorvoll jegliches
> logische Vorhaben abschmettert. Ich sage nur: "Inventory. You
> have: 1) a splitting headache 2) no tea.".

Oder "panic" "Ah i knew it"

Tja sowas "outside the box" ist schwierig zu designen, denn bei einem Brettspiel muss ja per Definition alles in den Regeln vorkommen. Vielleicht mit dem Entertaible :-)
Ansonsten bleibt nur ein Spiel ohen Anleitung, dass sich nur aus dem Material heraus erklärt... (Bei dem Computerspiel "Hacker" bestand die Aneltiung aus dem Satz "Insert Disk")


ciao
peer

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Andreas Keirat

Hacker

Beitragvon Andreas Keirat » 11. Mai 2006, 11:15

peer schrieb:
>

> Tja sowas "outside the box" ist schwierig zu designen, denn
> bei einem Brettspiel muss ja per Definition alles in den
> Regeln vorkommen. Vielleicht mit dem Entertaible :-)
> Ansonsten bleibt nur ein Spiel ohen Anleitung, dass sich nur
> aus dem Material heraus erklärt... (Bei dem Computerspiel
> "Hacker" bestand die Aneltiung aus dem Satz "Insert Disk")
>
>
> ciao
> peer

War da aber nicht noch der zweite Satz:

Load "*",8,1 oder so dabei ? Ich meine mich dunkel daran zu erinnern...


Ciao,

Andreas Keirat
www.spielphase.de

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Dietrich

Re: Raumschiff Titanic (PC-Spiel)

Beitragvon Dietrich » 11. Mai 2006, 12:53

Moin, moin,
nicht ganz 20 Jahre, die BBC drehte 1981 zwei Mal 3 Episoden "Per Anhalter durch die Galaxis" und "Das Restaurant am Ende des Universums", die m. E. besser (natürlich nicht technisch) waren als die Neuverfilmung, weil sie dem Stil D. Adams eher entsprachen.

MfG Dietrich

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peer

Re: Hacker

Beitragvon peer » 11. Mai 2006, 13:58

Hi,
Andreas Keirat schrieb:
>> War da aber nicht noch der zweite Satz:
>
> Load "*",8,1 oder so dabei ? Ich meine mich dunkel daran zu
> erinnern...

KA ich kenne nur die Amiga-Fassung ;-)

ciao
peer

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Roman Pelek

Re: Das 42. Spiel ist immer das schwierigste...

Beitragvon Roman Pelek » 11. Mai 2006, 14:27

Hi peer,

peer schrieb:

> Das ist das Problem: Ein Spiel ist ja gerade "ausbalanciert",
> alles was diese Balance aus dem Gleichgewicht bringt, ist
> nicht so gern gesehen.

Da sagst Du etwas sehr richtiges über deutsche Erwartungshaltungen. Um sie zu erfüllen, muss man grenzwertiges "method acting" durchführen, aber wehe, es geht mal schief. Dann fragt sich das gesammelte berufene Feuilleton: "Warum macht er das mutwillig so verkehrt?". Aber manchmal wäre es in der Spieleszeme sogar schön, überhaupt ein Feuilleton zu haben, wenn man schon lästern will. Das hätte wenigstens einen Hauch von Nivea, äh, Niveau. Und es ist ungleich schwieriger, ein solches zu etablieren, als über die Nicht-Brettspielkäufer zu philosophieren.

Ciao,
Roman ("And all of that birds would have sung to your beautiful heart... Anyhow...", Nick Cave: "No more shall we part")

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Fabian Pfitzenmaier

Per Anhalter - Film

Beitragvon Fabian Pfitzenmaier » 11. Mai 2006, 17:51

Hallo Dietrich,

> nicht ganz 20 Jahre, die BBC drehte 1981 zwei Mal 3 Episoden
> "Per Anhalter durch die Galaxis" und "Das Restaurant am Ende
> des Universums", die m. E. besser (natürlich nicht technisch)
> waren als die Neuverfilmung, weil sie dem Stil D. Adams eher
> entsprachen.

Klar, ich kenne die 6 BBC-Folgen - die haben ihr ganz besonderes Flair, hehe ;-) Aber ich dachte irgendwo (vielleicht in der Hitchhiker-Austellung in London letztes Jahr) gelesen zu haben, dass es bereits in den 80ern (oder war es doch später?) Pläne für den großen Kinofilm gab.

Gruß
Fabian (der sich nach Douglas Adams schon in der 3. Kulturphase, der "Wo-Phase" befindet: Wo gibts die besten Wiener Schnitzel ;-) )


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