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BISON - Erfahrungsbericht

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Norman Bates
Kennerspieler
Beiträge: 207

RE: BISON - Erfahrungsbericht

Beitragvon Norman Bates » 4. Juli 2006, 16:41

Michael Andersch schrieb:
>
> Aber bei diesen beiden Punkten...
>
> > mangels Standfestigkeit nicht am Strand zu spielen.
>
> > Vielleicht traute man bei Phalanx dem
> > Spiel auch nicht viel zu und hat deshalb beim Material
> > geschludert?
>
> ...muss ich mir echt an den Kopf fassen. Ersterer
> "Kritikpunkt" trifft wohl auf 95% aller Spiele zu (egal, ob
> die Schachtel klein oder groß ist).

Ich bezog mich dabei ein wenig auf den zizierten Thread "Bison - die Reiseedition". Ich weiss ja nich, was Du so unter "Reisespielen" verstehst, aber is ja auch egal. :)


>Und bzgl. des zweiten
> Punktes: Schon mal überlegt, dass ein Verlag in die
> Produktion eines Spieles Geld investiert, das auch irgendwie
> wieder reinkommen sollte? Da denkt man sich bestimmt bei
> Phalanx "ooch, wir haben ein paar Euro über und auch sonst
> grade nichts zu tun. Haun wir doch mal schnell ein
> schrottiges Spiel lieblos auf den Markt, vielleicht wird's ja
> was, wenn nicht - auch egal..." ????

Ja, sollte man denken, dass das da jemand denkt.... :seufz:

gruss,
NB (der sich als Käufer auch sehr gut überlegt, wo er sein Geld investiert und durchaus bereit ist, mal etwas mehr auszugeben - wenn denn die Qualität stimmt)

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Carsten Wesel | FAIRspielt.de

Re: BISON - Erfahrungsbericht

Beitragvon Carsten Wesel | FAIRspielt.de » 4. Juli 2006, 16:47

Uli Blennemann schrieb:
>
> Hmmm...was ist ein VdnN?

Ich tippe mal auf:
[b]Verein der notorischen Nörgler[/b].

Gruß Carsten (der da wohl nicht aufgenommen wird - Na Donnerwetter, was'n Mist)

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Carsten Wesel | FAIRspielt.de

Re: BISON - Feldklarheit

Beitragvon Carsten Wesel | FAIRspielt.de » 4. Juli 2006, 16:56

Norman Bates schrieb:
>
> Die Grafik: ganz
> hübsch, aber leider nicht besonders übersichtlich.

Ich habe mir die Bilder auf BGG mal angeschaut.
Bei einer Landschaft, wo ich einen Fluß (blau) und 2 Landschaftstypen (Gebirge und Ebene) unterscheiden muß, sieht es auf dem Foto so aus, als ob ich das problemlos könnte.

Kann das jemand auf diesem http://files.boardgamegeek.com/bggimages/pic131888_sized.jpg Foto nicht?

Gruß Carsten (der das alles ohne Brille geschafft hat)

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Carsten Wesel | FAIRspielt.de

RE: BISON - Erfahrungsbericht

Beitragvon Carsten Wesel | FAIRspielt.de » 4. Juli 2006, 16:58

Norman Bates schrieb:
>
> NB (der sich als Käufer auch sehr gut überlegt, wo er sein
> Geld investiert und durchaus bereit ist, mal etwas mehr
> auszugeben - wenn denn die Qualität stimmt)

Qualität ist immer eine gute Sache. Ich sollte aber Bison wohl erst mal in Händen halten, ehe ich mitrede.

Gruß Carsten (der hier für einige Beiträge aus Mangel an Qualität sicher keinen Heller übrig hätte)

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Andreas

Re: BISON - Feldklarheit

Beitragvon Andreas » 4. Juli 2006, 17:03

> Gruß Carsten (der das alles ohne Brille geschafft hat)

Dies ist eine Draufsicht ohne Figuren in einer farblich vorteilhaften Anordnung der Teile.
Füge Counter auf Fluss und Landschaften Hinzu, dazu noch bunte Würfelchen, ordne die Teile so an, dass verschiedenste Brauntöne aneinanderstoßen und dünne Landstriche Bilden, schau von der Seite (eventuell mit einem Lichtreflex) drauf, und Du könntest nicht sehr begeistert sein (auch mit Brille nicht).

Ich habe übrigens nicht gesagt, dass die Grafik das Spiel unspielbar macht. Ich finde sie einfach nur schrecklich unruhig und unübersichtlich. Meiner Meinung nach die bisher schwächste Vohwinkel-Arbeit.

Andreas

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Norman Bates
Kennerspieler
Beiträge: 207

RE: BISON - Erfahrungsbericht

Beitragvon Norman Bates » 4. Juli 2006, 17:03

Michael Andersch schrieb:
>
> Aber bei diesen beiden Punkten...
>
> > mangels Standfestigkeit nicht am Strand zu spielen.
>
> > Vielleicht traute man bei Phalanx dem
> > Spiel auch nicht viel zu und hat deshalb beim Material
> > geschludert?
>
> ...muss ich mir echt an den Kopf fassen. Ersterer
> "Kritikpunkt" trifft wohl auf 95% aller Spiele zu (egal, ob
> die Schachtel klein oder groß ist).

Ich bezog mich dabei ein wenig auf den zizierten Thread "Bison - die Reiseedition". Ich weiss ja nich, was Du so unter "Reisespielen" verstehst, aber is ja auch egal. :)


>Und bzgl. des zweiten
> Punktes: Schon mal überlegt, dass ein Verlag in die
> Produktion eines Spieles Geld investiert, das auch irgendwie
> wieder reinkommen sollte? Da denkt man sich bestimmt bei
> Phalanx "ooch, wir haben ein paar Euro über und auch sonst
> grade nichts zu tun. Haun wir doch mal schnell ein
> schrottiges Spiel lieblos auf den Markt, vielleicht wird's ja
> was, wenn nicht - auch egal..." ????

Ja, sollte man denken, dass das da jemand denkt.... :seufz:

gruss,
NB (der sich als Käufer auch sehr gut überlegt, wo er sein Geld investiert und durchaus bereit ist, mal etwas mehr auszugeben - wenn denn die Qualität stimmt)

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Lutz

Vielleicht...

Beitragvon Lutz » 4. Juli 2006, 17:30

Vielleicht hat das ja auch alles sein gutes.

Anscheinend finden ja doch viele Spieler die Grafik und die Ausstattung von Bison ganz okay, den Preis moderat, den spielspaß hoch.

Aber man stelle sich vor, Bison wäre hier von Beginn an über den grünen Klee gelobt worden. Dann wären bestimmt ein paar Spieler mächtig enttäuscht gewesen ;-)
Binsenweisheit? Man weiß es nicht...

Lutz

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Richard van Vugt | GAMEPACK.nl
Kennerspieler
Beiträge: 557

Re: BISON - Feldklarheit

Beitragvon Richard van Vugt | GAMEPACK.nl » 4. Juli 2006, 19:39

Schau mal hier:

http://www.boardgamegeek.com/thread/112793

Ich sehe keine Probleme; alles bestens zu unterscheiden. Und unübersichtlich? Dann auch: Louis XIV, Lost Valley, Um Ru(h)m und Ehre, Reef Encounter, und viele, viele andere, aber vor allem das viel gelobte (auch von der Grafik her) Caylus.

Was ist mit euch los?

Mit freundlichen Grüßen,
Richard van Vugt

www.gamepack.nl

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Gregor

überzogen ?

Beitragvon Gregor » 5. Juli 2006, 02:08

Hallo

Der Ton macht noch immer die Musik.
Dass ihr eure Bedenken über das Material äußern könnt oder deines Erachtens sogar solltet akzeptiere ich gerne.
Die Form, in der die Kritik hier angebracht wird, finde ich hingegen nicht in Ordnung:
Aussagen wie "Strand-untauglich", "Reise-Edition" und "für das Spiel sind auch 10 Euro zu viel" sind provokant und zeugen nicht gerade von gutem Stil, insbesondere wenn man über die eigenen Witze am lautesten lacht.
Uli Blennemann scheint viel an diesem Produkt zu liegen - und wehrt sich daher nachvollziehbarerweise gegen solche Übertreibungen.
Ohne das Forum hier überbewerten zu wollen, aber das ein oder andere weitere Exemplar wird nun sicher im Regal liegen bleiben, obwohl sich der Käufer ohne eure Berichte nie an dem Material gestört hätte.
Wie gesagt, eure Meinung könnt ihr ja gerne äußern, aber es muss nicht unbedingt so "drastisch" sein.

Gregor

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Lutz

Re: überzogen ?

Beitragvon Lutz » 5. Juli 2006, 12:27

Gregor schrieb:

> Dass ihr eure Bedenken über das Material äußern könnt oder
> deines Erachtens sogar solltet akzeptiere ich gerne.
> Die Form, in der die Kritik hier angebracht wird, finde ich
> hingegen nicht in Ordnung:
> Aussagen wie "Strand-untauglich", "Reise-Edition" und "für
> das Spiel sind auch 10 Euro zu viel" sind provokant und
> zeugen nicht gerade von gutem Stil, insbesondere wenn man
> über die eigenen Witze am lautesten lacht.

So schlecht sind die kritischen Argumente aber nicht, im Gegenteil. Überzogen finde ich eigentlich nur, dass der "Indianer-Markt" ein peinlicher Ausrutscher sei. Da kommen wir ganz schnell wieder zu den braunen Puerto Rico-Kolonisten, und das ist nicht gerade meine Sicht der Dinge.
Aber wer ein recht spartanisch produziertes Spiel wie Bison in der 20-25 Euro-Klasse ansiedelt, sollte sich nicht wundern, wenn die eine oder andere Kritik auch mal Pfeffer bekommt.
Gerne sehe ich die eine oder andere Formulierung als etwas provokant an. Aber ich kenne mehrere Leute, die sich vom Preis-Leistungs-Verhältnis von Bison auch ziemlich provoziert fühlen.
Man muss als Kunde nicht alles schulterzuckend und defensiv hinnehmen.

> Uli Blennemann scheint viel an diesem Produkt zu liegen - und
> wehrt sich daher nachvollziehbarerweise gegen solche
> Übertreibungen.

Ja, logisch. Niemand produziert etwas, von dem er sich nichts erhofft. Das SCHEINT nicht so, es ist so.
Kein Kritiker wird ernsthaft erwartet haben, dass sich hier niemand zur Wehr setzt. Schließlich geht es ja darum, das Produkt weiterhin gut abzusetzen.
Dennoch werden doch bei der Produktion folgende Faktoren diskutiert worden sein: Dicke der Pappe (Siedler oder Mesopotamien), Größe und Funktionalität von Spielplanteilen und Figuren, Optik, Honorar für den Grafiker, etc. Warum fiel die Entscheidung ausgerechnet bei diesem Spiel so sparsam aus?
Wirklich: Bis auf Bison finde ich so ziemlich alle Phalanx-Spiele materialtechnisch absolut super! Und fast alle spiele ich auch sehr gerne. Damit erschöpft sich aber leider meine Bauchpinselei...

> Ohne das Forum hier überbewerten zu wollen, aber das ein oder
> andere weitere Exemplar wird nun sicher im Regal liegen
> bleiben, obwohl sich der Käufer ohne eure Berichte nie an dem
> Material gestört hätte.

Wie meinst Du das? Spricht Du von einem Käufer, der das Spiel schon hat und anschließend auf diesen Thread trifft? Ich glaube, dieser Käufer kann sich doch prima ein eigenes Urteil bilden, oder?
Solltest Du hingegen gemeint haben: Kritik beeinflusst das Kaufverhalten...?
Ja, natürlich! Das weiß auch die Stiftung Warentest.

> Wie gesagt, eure Meinung könnt ihr ja gerne äußern, aber es
> muss nicht unbedingt so "drastisch" sein.

Ich denke, die betr. Beiträge spiegeln relativ starke Verärgerung einiger Kunden wider. Drastische Enttäuschung nach Öffnen der Schachtel verursacht eben manchmal drastische Reaktionen.

Ich möchte Dich noch etwas fragen:
Angenommen, Du kaufst Dir einen Markenfernseher für 250,- Euro. Zu Hause stellst Du nach dem Auspacken entsetzt fest, dass der Fernseher weder Fernbedienung, noch Kabeltuner besitzt, obwohl Du zu Recht davon ausgehen konntest, dass dies eigentlich Standard ist, gerade bei der Firma Deines Vertrauens und für das bezahlte, sauer verdiente Geld.
Wie reagierst Du? Sagst Du : "Naja, ist halt Geschmackssache", oder lässt Du dich eventuell zu einem sehr kontroversen Gespräch mit dem Händler oder der Firma hinreißen?

Lutz

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jonTheDon

OT: Verriss

Beitragvon jonTheDon » 5. Juli 2006, 12:39

Ein Verriss ist nun mal ein Verriss, und wenn jemand das Spiel aus bestimmten Gründen nicht mag und es bei ihm aus diesen Gründen nie ankam ist das halt so.

Z.B. habe ich Kreml nie gespielt, war mir einfach zu hässlich. In schönerer Form hätte ich's vielleicht toll gefunden... und so geht's mir mit einigen Spielen.

Das liebte ich an Michael Knopf - er konnte so herrlich verreissen!

Muss man den Spielern, die sich hier äußern, vorwerfen, dass sie journalistisch und vom Stil her nicht immer so den Ton treffen?

Natürlich kann ich auch Personen verstehen, die in ein Produkt viel Herzblut gesteckt haben, aber das gibt es öfter ohne dass das Ergebnis dann gelungen ist. Oder auch nur überall gut ankommt.

Und Weichspüler sind einfach langweilig. Knallhart aber dabei nicht persönlich werden ist ne Gradwanderung; aber wenn's jemand kann, lese ich das sehr gern.

Gruß jon

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Frank Biesgen
Kennerspieler
Beiträge: 267

Re: OT: Verriss

Beitragvon Frank Biesgen » 5. Juli 2006, 13:17

Moin Jon,

jonTheDon schrieb:

> Ein Verriss ist nun mal ein Verriss, und wenn jemand das
> Spiel aus bestimmten Gründen nicht mag und es bei ihm aus
> diesen Gründen nie ankam ist das halt so.
[...]
> Muss man den Spielern, die sich hier äußern, vorwerfen, dass
> sie journalistisch und vom Stil her nicht immer so den Ton
> treffen?

Sicher nicht - aber ich unterscheide dabei schon zwischen "Nur-Spielern" und denen, die sich nebenbei noch an Rezensionen versuchen. Von denen erwarte ich(!) ehrlich gesagt etwas Zurückhaltung hier im Forum. Nicht, was das Urteil über ein Spiel betrifft; das kann, positiv wie negativ, ruhig polarisieren. Aber die Begründung sollte schon vernünftig und nachvollziehbar sein, selbst wenn man sie nicht teilt - und das habe ich in diesem Fall auch stellenweise ein wenig vermisst.

> Knallhart aber dabei
> nicht persönlich werden ist ne Gradwanderung

Jo, vor allem beim derzeitigen Wetter. :)

Gruß FBI

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peer

Re: OT: Verriss

Beitragvon peer » 5. Juli 2006, 13:19

Hi,
ich denke Verrisse machen Spaß - sie sollten aber doch eine bestimmte Sachlichkeit nicht unterschätzen. Und eine Aussage wie "Nicht für den Strand geeignet" ist natürlich lächerlich. Wäre die ganze Rezension so geschrieben, dass klar wird, dass es ein Witz ist, gabs das Problem nicht. So taucht es in ansonsten ernstgemeinten Sätzen auf - das verwirrt.
Eine andere Sache ist es auch dazu aufzurufen mit dem Spiel zu warten bis es unter 10 EUR erscheint. Sowas finde ich ne Frechheit, unabhängig vom Spiel. Zeugt vom schlechten Stil, zumal der empfohlene Verkaufspreis meines Wissens wie bei Packeis am Pol bei 19,95 liegt und im Laufe dieser Diskussion schon auf über 25 EUR angehoben wurde...

Sich um die Dicke der Pappmarker zu streiten... Naja, wers braucht ;-)

Aber dem Verlag vorzuwerfen er hätte das Spiel halbherzig auf den Markt geworfen zeugt nicht gerade von Sachkentniss... (Welcher Verlag hätte es denn so dicke, dass er sowas macht? Wäre so als würde man schreiben: Ja VW hofft, dass der neue Volkswagen ein Flopp wird, damit der Konzern endlich Pleite geht und man endlich all die Mitarbeiter entlassen kann.Beweis: Bei meinem Probeexemplar funktionierte der Zigarettenanzünder nicht richtig).

ciao
peer

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Andreas Odendahl

Re: überzogen ?

Beitragvon Andreas Odendahl » 5. Juli 2006, 13:23

Lutz schrieb:

>
> So schlecht sind die kritischen Argumente aber nicht, im
> Gegenteil. Überzogen finde ich eigentlich nur, dass der
> "Indianer-Markt" ein peinlicher Ausrutscher sei. Da kommen
> wir ganz schnell wieder zu den braunen Puerto
> Rico-Kolonisten, und das ist nicht gerade meine Sicht der
> Dinge.
> Aber wer ein recht spartanisch produziertes Spiel wie Bison
> in der 20-25 Euro-Klasse ansiedelt, sollte sich nicht
> wundern, wenn die eine oder andere Kritik auch mal Pfeffer
> bekommt.

Doch, ganz ehrlich! Die Argumente sind meist sehr schlecht! Und sie stimmen nicht. Das Material ist völlig in Ordnung. Jedenfalls in meinem Spiel. Warum man das hier im Forum auf so breiter Basis diskutiert ist mir schleierhaft. Und die Art und Weise ist völlig daneben. In meinen Augen geradezu verkaufsschädigend. Das hätte man mit einer Mail oder einem Brief an den Verlag besser regeln können als hier im Forum voll auf die @!#$ zu hauen. Wenn es in einem bestimmten Rahmen wäre, ist das ja okay. Aber so finde ich das einfach nur unverschämt.

In meinen Augen ist das mit den Indianern, die vom Markt gekauft werden auch nicht als entscheidende Kritik gemeint gewesen. (Ich schreibe dies, weil ich, glaub ich, als Erster dazu was äußerte...) Es passt irgendwie nicht zum Thema sich Menschen vom Markt zu kaufen. Das ist halt ne Vereinfachung die für die Funktionalität des Spiels nötig ist... nicht mehr. Hört sich doch komisch an, oder findest du nicht? Aber das irgendwie in das thematische Konzept des Spiels zu zwängen wäre wahrscheinlich nur gezwungen rübergekommen. Ich finde die Lösung okay und in meinen Augen ist das kein Grund, das Spiel abzuwerten. Es fiel mir nur beim Regelstudium auf.


> Ich denke, die betr. Beiträge spiegeln relativ starke
> Verärgerung einiger Kunden wider. Drastische Enttäuschung
> nach Öffnen der Schachtel verursacht eben manchmal drastische
> Reaktionen.

Siehe oben. Die Art und der Ort sind nicht sachgemäß.


>
> Ich möchte Dich noch etwas fragen:
> Angenommen, Du kaufst Dir einen Markenfernseher für 250,-
> Euro. Zu Hause stellst Du nach dem Auspacken entsetzt fest,
> dass der Fernseher weder Fernbedienung, noch Kabeltuner
> besitzt, obwohl Du zu Recht davon ausgehen konntest, dass
> dies eigentlich Standard ist, gerade bei der Firma Deines
> Vertrauens und für das bezahlte, sauer verdiente Geld.
> Wie reagierst Du? Sagst Du : "Naja, ist halt
> Geschmackssache", oder lässt Du dich eventuell zu einem sehr
> kontroversen Gespräch mit dem Händler oder der Firma hinreißen?

Auch hier gilt wie du selber schreibst: Ein kontroverses Gespräch mit dem Händler ist ja kein Ding. Absolut in Ordnung. Aber sich direkt auf den Marktplatz zu stellen und loszupoltern nicht...

ode.

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VolkiDU

Re: OT: Verriss

Beitragvon VolkiDU » 5. Juli 2006, 13:30

peer schrieb:
> Und eine Aussage
> wie "Nicht für den Strand geeignet"

.....völlig ungeeignet ist.

Es hätte dann eine Existenzberechtigung, und nur dann(!), wenn der Verlag explizit dieses Spiel als 'Strandtauglich' kennzeichnet hätte, und das Kriterium für den Kritiker nicht erfüllt würde.

Volker

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peer

Re: überzogen ?

Beitragvon peer » 5. Juli 2006, 13:40

Hi,
Lutz schrieb:
> So schlecht sind die kritischen Argumente aber nicht, im
> Gegenteil.

Stimmt das Spiel ist wirklich nicht für den Strand geeignet ;-)

Aber davon ab:
"Holzwürfel als Indianer - das ist ok. Die Pappmarker (Kanus und Tipis) sind klein, aber nicht zu klein. Die Grafik: ganz hübsch, aber leider nicht besonders übersichtlich. Truthähne, Fische und Büffel (Geflügel, Fisch, Fleisch) - das passt. (AUch ohne Adler "

passt nicht zu

"Das Material ist eine Katastrophe - zumindest für den Preis"

Dass sich anscheinend nur auf die leicht verbogenen Plättchen bezieht (die nicht bei jedem verzogen sind).

Auch
"Wer noch nicht genug Mehrheiten-Spiele besitzt, kann an Bison durchaus Gefallen finden" geht in Richtung empfehlung, aber
"Ehrlich gesagt: Ich rate vom Kauf ab, solange der Preis zweistellig ist"
nicht.
Zum Verramschen aufzurufen ist etwas albern. Auf den Vorwurf
"Vielleicht traute man bei Phalanx dem Spiel auch nicht viel zu und hat deshalb beim Material geschludert? Wer weiss"
bin ich bereits eingegangen und das ist ein schlechtes Argument, dass ist gar kein Argument, einfach nur Unsinn, der zudem zeigt, wie weit es mit der Sachkenntniss unseres anonymen Freundes Lutz äh Norman bestellt ist.

> Aber wer ein recht spartanisch produziertes Spiel wie Bison
> in der 20-25 Euro-Klasse ansiedelt, sollte sich nicht
> wundern, wenn die eine oder andere Kritik auch mal Pfeffer
> bekommt.

Natürlich nicht. Aber als "spartanisch" würde ich die Ausstattung von Bison nun auch nicht nennen....

> Gerne sehe ich die eine oder andere Formulierung als etwas
> provokant an. Aber ich kenne mehrere Leute, die sich vom
> Preis-Leistungs-Verhältnis von Bison auch ziemlich provoziert
> fühlen.

Du z.B.?
Ich fühle mich durch bestimmte Leute imForum auch sehr provoziert und doch schreibe ich hier keine traktate fie dumm sie sind. Sachlich ist besser.

>
> Ich möchte Dich noch etwas fragen:
> Angenommen, Du kaufst Dir einen Markenfernseher für 250,-
> Euro. Zu Hause stellst Du nach dem Auspacken entsetzt fest,
> dass der Fernseher weder Fernbedienung, noch Kabeltuner
> besitzt, obwohl Du zu Recht davon ausgehen konntest, dass
> dies eigentlich Standard ist, gerade bei der Firma Deines
> Vertrauens und für das bezahlte, sauer verdiente Geld.
> Wie reagierst Du? Sagst Du : "Naja, ist halt
> Geschmackssache", oder lässt Du dich eventuell zu einem sehr
> kontroversen Gespräch mit dem Händler oder der Firma hinreißen?

Nr1.: Was fehlt denn am Material? Das einzige was ich rauslesen kann ist dass die Plättchen nicht dick genug und die Graphik nicht übersichtlich ist (Obs stimmt oder nicht will ich nicht beurteilen). Es ist also nicht optimal, aber es ist nicht so,als dass es nicht spielbar wäre. Der Vergleich hinkt also ziemlich.
Nr. 2: Wenn ich Probleme habe, gehe ich zum Verkäufer, ja. Ich schreibe aber nicht einen Artikel für die BILD-Zeitung.

ciao
peer

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jonTheDon

Re: OT: Verriss

Beitragvon jonTheDon » 5. Juli 2006, 13:41

Den Witz am Ende fand ich ganz lustig...


aber im Ernst: Wir sind doch erwachsene Leute; wenn einer schreibt "das Spiel ist nichts für den Strand", dann kann ich mir selbst überlegen, welche Spiele ich je am Strand spiele. Jedenfalls keine Autorenspiele sondern Uno oder Skat oder irgendwas, was ich Fall der Fälle schnell ersetzen kann. Also lasse ich das unkommentiert...

Nicht plan liegende (also durchgebogene) Plättchen ärgern mich aber auch. Und wenn's halt wie hier ein Materialverriss ist, heißt das noch nicht, dass das Spiel an sich schlecht sein muss. Um bei deinem Beispiel zu bleiben: Materialmäßig schwächere Autos werden auch günstiger verkauft als schöne Autos mit gleicher Leistung. Und man schon: "Die Technik begeistert, aber die Karosserie sieht aus als hätte man sich den Designer gespart..." Und manchmal werden solche Autos trotzdem Kult... siehe Ford Ka (naja, Kult ist etwas hochgegriffen).

Jedenfalls kann ich verstehen wenn man sagt: "Für den Preis ist mir das zu teuer, ab da und da würde ich aber zugreifen" - warum? Eben um des Spiels selbst willen, dass wohl nicht völlig kaufensunwert ist. Und warum gibt es sonst zweite Auflagen, in denen Schönheitsfehler der ersten behoben werden? Wegen einer einzigen Mail an den Verlag?? Wohl kaum.

Versteh mich nicht falsch, ich will hier nicht jeden schlechten Stil verteidigen, aber wir sind ja hier immer noch unter Erwachsenen mit eigenem Verstand.

Gruß jon

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Andreas Odendahl

Re: überzogen ?

Beitragvon Andreas Odendahl » 5. Juli 2006, 13:50

An den Bild-Vergleich hatte ich auch kurz gedacht. Zumindest von der Wirkung her auf den Mirkokosmos der Spieler passt es. Aber der Spielbox so einen Vergleich zuzumuten? :wink:

ode.

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Jan Mirko Lüder

Re: überzogen ?

Beitragvon Jan Mirko Lüder » 5. Juli 2006, 13:57

Hi Andreas,

Andreas Odendahl schrieb:
>
> An den Bild-Vergleich hatte ich auch kurz gedacht. Zumindest
> von der Wirkung her auf den [b]Mirkokosmos der Spieler[/b] passt es.
> Aber der Spielbox so einen Vergleich zuzumuten? :wink:
>
> ode.

Oh - danke für die Ehrung! :-D Sag gleich, womit hab' ich das jetzt nochmal verdient?

Alberne Grüße
Mirko (der das Forum gleich in geduckter Haltung verlassen wird)

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Roland G. Hülsmann

Re: OT: Verriss

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 5. Juli 2006, 14:02

jonTheDon schrieb:

> Und warum gibt es sonst zweite Auflagen, in denen Schönheitsfehler der
> ersten behoben werden?

Vor allen Dingen, weil die erste komplett verkauft wurde. Kommt es dazu nicht, wird sich auch niemand Gedanken um eine etwaige Verbesserung machen. Kommt es jedoch aufgrund der Akzeptanz zu einer zweiten Auflage, wird wohl jeder Verlag Verbesserungen einfließen lassen, wenn er sich dadurch eine noch bessere Akzeptanz (oder weniger nervige Kundenanfragen ;-) ) verspricht.

Gruß
Roland

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B.Marck

Re: Kritik + Wer-Wie-Was

Beitragvon B.Marck » 5. Juli 2006, 14:19

Norman Bates schrieb:
>
> meinen Eindruck von BISON darstellen.

:-/
8-) Ich ärgere mich nicht über Äußerungen, ohne zu schauen, [b]wer[/b] sich äußert. 8-)

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Andreas Odendahl

Re: überzogen ?

Beitragvon Andreas Odendahl » 5. Juli 2006, 16:43

Ups!!

:oops:

Kleiner Tippfeler...

:oops: huch, schon wieder...

:wink:

ode.

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Gregor

Re: überzogen ?

Beitragvon Gregor » 5. Juli 2006, 19:37

Lutz schrieb:
> Ich möchte Dich noch etwas fragen:
> Angenommen, Du kaufst Dir einen Markenfernseher für 250,-
> Euro. Zu Hause stellst Du nach dem Auspacken entsetzt fest,
> dass der Fernseher weder Fernbedienung, noch Kabeltuner
> besitzt, obwohl Du zu Recht davon ausgehen konntest, dass
> dies eigentlich Standard ist, gerade bei der Firma Deines
> Vertrauens und für das bezahlte, sauer verdiente Geld.
> Wie reagierst Du? Sagst Du : "Naja, ist halt
> Geschmackssache", oder lässt Du dich eventuell zu einem sehr
> kontroversen Gespräch mit dem Händler oder der Firma hinreißen?

Für mich ist zwischen eingeschränkter Nutzbarkeit (wobei selbst eine solche hier nicht einhellig gesehen wird) und komplettem Fehlen schon ein beachtlicher Unterschied.
Wenn der Fernseher weder Tuner noch Fernbedienung beinhaltet handelt es sich durchaus um einklagbare Sachen - das aber nur am Rande.

Gerade deine Äußerungen fand ich mitunter sehr gehässig. Letztlich musst du aber selbst wissen, was du für ein Bild abgeben möchtest.

Gregor

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Tom

RE: BISON - Erfahrungsbericht

Beitragvon Tom » 6. Juli 2006, 00:41

Carsten Wesel | FAIRspielt.de schrieb:
>
> Norman Bates schrieb:
> >
> > NB (der sich als Käufer auch sehr gut überlegt, wo er sein
> > Geld investiert und durchaus bereit ist, mal etwas mehr
> > auszugeben - wenn denn die Qualität stimmt)
>
> Qualität ist immer eine gute Sache. Ich sollte aber Bison
> wohl erst mal in Händen halten, ehe ich mitrede.
>
> Gruß Carsten (der hier für einige Beiträge aus Mangel an
> Qualität sicher keinen Heller übrig hätte)

Hi Carsten,

mit diesem Beitrag nominiere ich dich für den überflüssigsten Beitrag des Jahres!

Gruß

Tom (der sich bewusst ist, dass auch er sich mit diesem Beitrag auf sehrdünnem Eis bewegt)

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Dirk Piesker
Kennerspieler
Beiträge: 950

Re: überzogen ?

Beitragvon Dirk Piesker » 6. Juli 2006, 13:51

Hallo Gregor,

ich denke die Vehemenz der Diskussion liegt darin begründet, das besonders
viele (unter ihnen Uli) die Erfahrungen der Kritiker hier einfach wegzudiskutieren
versuchen.

Wenn jemand schreibt: Meine Plättchen biegen sich, das Material ist dem
Preis unangemessen und unübersichtlich, dann ist das so.

Eine adäquate Antwort wäre vielleicht "Bei mir nicht", oder "Finde ich nicht" aber nicht "Stimmt garnicht, die sind genauso dick wie bei Siedler.".

Ist doch logisch: wenn ich 20 Euro für ein Spiel ausgebe, möcht ich keine gewellten Plättchen, und wenn sie 10 cm dick sind.

Dirk


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