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Descent- Journeys in the dark

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Oliver
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Beiträge: 92

Descent- Journeys in the dark

Beitragvon Oliver » 10. August 2006, 10:51

Hallo!

Nach dem Regelstudium und dem weitgehend abgeschlossenen Anpinseln all der Plastikfiguren, habe ich vor wenigen Tagen die ersten 1,5 Probe- Partien "Descent" abgeschlossen. Die Regelmechanismen und vor allen Dingen das Flair des Spiels haben uns schwer begeistert.

In wenigen Tagen wollen wir folglich in fester Besetzung (3/4 Heroes + 1 Overlord) regelmäßig die Dungeons erforschen bzw. verteidigen. Ich bin zwar kein Freund von verfrühten Regelanpassungen, aber meine ersten Eindrücke haben bei mir ein unbehagliches Gefühl in Bezug auf die rasante Ausrüstungsschwämme bei den Helden ausgelöst. Ich befürchte, dass es dem Overlord schwer fallen wird, den Helden ein herausforderndes Spiel zu liefern.
Ist weniger nicht vielleicht mehr?
Wie sehen eure Erfahrungen in Bezug auf das Balancing aus?
Habt Ihr empfehlenswerte "Haus- Regeln"?

Vielen Dank - im Vorfeld - für Eure Anmerkungen.
Oliver

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Regine Schlüter

Re: Descent- Journeys in the dark

Beitragvon Regine Schlüter » 10. August 2006, 11:53

Wir haben in unserer Runde eine interessante Beobachtung gemacht. Nach den ersten beiden Partien (die beiden ersten Questen aus dem Regelbuch) war der Overlord-Spieler völlig verzweifelt, weil die Helden zu mächtig waren und durch seine Monster gingen "wie das Messer durch die Butter".

Also hat der gute Mann alle Regeln ein wenig geändert, alles ein wenig schwieriger für die Helden gemacht und vor allem bei den Schätzen ordentlich abgespeckt. Das Resultat war, dass die Helden in den nächsten Questen kein Bein mehr auf den Boden bekommen haben. Also wieder zurück zu den Original-Regeln und dann lief es auch.

Man darf die ersten Abenteuer nicht als Maßstab nehmen. Die sind wirklich nur zum Kennenlernen gedacht und ungleich einfacher als der Rest. Da muss der Overlord einfach die Zähne zusammenbeißen und darauf hoffen, dass es später besser für ihn kommt.

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torben

Re: Descent- Journeys in the dark

Beitragvon torben » 10. August 2006, 13:38

Hi.

Wir haben erst eine Partie gespielt (das erste Szenario). Wir haben den Helden beim Öffnen einer Truhe jedoch nur einen Schatz gegeben und nicht einen pro Held wie in der Regel beschrieben. Nichtsdestotrotz haben die Helden ohne auch nur einen Conquest-Marker zu verlieren den Endgegner erreicht. So weit so erwartet für ein Einstiegsabenteuer...

Doch dann der Endkampf: Die Begleitmonster des Riesen haben die Helden noch relativ problemlos bewältigt, doch der Riese selbst hat den Helden dann alle Conquest-Marker abgenommen, ohne ihnen auch nur den Hauch einer Chance zu lassen - er hat gerade mal 2 Lebenspunkte verloren.

Wir haben dies als enttäuschenden Spielverlauf empfunden. Erst zu leicht und am Ende nicht zu schaffen. Unser Eindruck war, dass auch die originale Schatzregel die Situation beim Riesen nicht massgeblich verbessert hätte, denn die Helden waren recht gut ausgestattet. Bei einer weiteren Verbesserung der Helden wäre der Dungeon vor dem Riesen jedoch lächerlich einfach gewesen.

Ich hoffe nur, dass die weiteren Szenarien einen besseren Abenteuerverlauf bieten...

Torben

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Eric

Re: Descent- Journeys in the dark

Beitragvon Eric » 10. August 2006, 14:09

Die "optimale" Besetzung bei dem Spiel ist 3 Helden und 1 Overlord. Bei einem Held mehr kippt die Balance schon Richtung Helden.

Als wichtigste Hausregel kann ich eigentlich die optionale Regel der deutschen Version empfehlen, dass bei einer Kiste nur der öffnende Held die Schatzkarte(n) bekommt, aber alle Helden die Geldstücke.

Auch solltet Ihr dringend die englische Errata anwenden, insbesondere das 1-Trank-pro-Runde-Limit.

Anschauen sollte man sich auch die Inner Sanctum Campaign Rules auf Boardgamegeek im Downloadbereich, die versucht durch extra designte Szenarien die rasande Gegenstandsflut aufzuhalten.

Links:
http://www.hds-fantasy.de/Descent_Optionale_regeln.pdf
http://www.fantasyflightgames.com/PDF/descentfaq.pdf
htttp//www.boardgamegeek.com (unter Descent im Downloadbereich). Die Seite ist allerdings gerade offline wegen Hardwareproblemen.

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Jürgen W.

Re: Descent- Journeys in the dark

Beitragvon Jürgen W. » 10. August 2006, 14:18

Hallo,

anbei die Frage,wann kommte den Endlich die Deutsche Version dieses Spiel`s
heraus? :-?
Ist der Erscheinungstermin nicht schon lange überfällig :-x

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Eric

Re: Descent- Journeys in the dark

Beitragvon Eric » 10. August 2006, 15:11

Jürgen schrieb:
>
> Hallo,
>
> anbei die Frage,wann kommte den Endlich die Deutsche Version
> dieses Spiel`s
> heraus? :-?
> Ist der Erscheinungstermin nicht schon lange überfällig :-x


Heidelberger schreibt dazu:

"Schon lange sollte Descent in Deutsch auf dem Markt sein. Nachdem unsere gesamte Lieferung im Chaos der Chinesen eine Zeitlang als verschollen galt, ist Descent nun erneut in China angelangt. Schlussendlich ist es aber nun auf dem Weg nach Europa und wird Anfang September erwartet."

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Eric

[OT] Zeitlang

Beitragvon Eric » 10. August 2006, 17:45

Da haben wir aber Glück, dass die Lieferung nicht 2 Zeitlang oder 3 Zeitlang verschollen war... und sie diese unsinnige Schreibweise inzwischen wieder zurückgenommen haben. Heisst es eigentlich der Zeitlang, die Zeitlang, oder das Zeitlang nach der alten neuen Rechtschreibung (im Gegensatz zur ndR² )?


Abkürzungsverzeichnis:
ndR² = neue deutsche Rechtschreibung nach der Reform

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Michael Weber

Re: [OT] Zeitlang

Beitragvon Michael Weber » 11. August 2006, 08:24

Eric schrieb:
> Heisst
> es eigentlich der Zeitlang, die Zeitlang, oder das Zeitlang
> nach der alten neuen Rechtschreibung (im Gegensatz zur
> ndR² )?

Nun, es heißt nach der Reform Zeit lang, die alte Schreibweise Zeitlang darf aber ebenfalls benutzt werden. Nach der Rereform (argh), empfiehlt der Duden jedoch die neue Schreibweise. Also Zeit lang. Der Artikel bezieht sich selbstverständlich auf Zeit, womit das feminine Geschlecht (die, eine) vorgegeben ist.

Die Mehrzahl hingegen scheint mit doch arg undefiniert zu sein, denn was ist denn eine Zeit lang, wenn zum Beispiel Spiele wie zum Beispiel Tempus seit Monaten angeblich längst erschienen, aber immer noch nicht im Hadel sind. Wenn es dann heißt: Da müssen wir eine Zeit lang warten. Wie lange ist das denn dann? Ist das Intervall für deine 2 Zeit lang dann die Zeit zwischen der ursprünglichen Aussage und der Wiederholung der Aussage? So oder so ist die Zeit von der ersten Aussage zum Erscheinen auf alle Fälle lang.

Michael
(empfindet die Dudenempfehlungen gut, aber auch als erneute Reform der Reform)

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Eric

Re: [OT] Zeitlang

Beitragvon Eric » 11. August 2006, 17:43

danke

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Oliver
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Beiträge: 92

Re: Descent- Journeys in the dark

Beitragvon Oliver » 13. August 2006, 13:29

Vielen Dank für eure Antworten!
Ich werde von meinen - weiteren - Erfahrungen als Overlord mit meiner Heldengruppe berichten.

Oliver


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