Beitragvon Wolfram Püchert alias WeePee » 22. September 2006, 14:30
Michael Weber schrieb:
>
> Wolfram Püchert alias WeePee schrieb:
> > > Uh! Wolfram, Wolfram. Was hast du hier nur geschrieben?
> Weißt
> > > du eigentlich, wie Spiele konfektioniert werden?
> > Das ist mir ehrlich gesagt einfach egal. Ich sehe es aus
> > Kundensicht. Und wenn jemand von mir GENAU x Euro haben will,
> > will ich wissen, was ich dafür bekomme.
>
> Du hast optisch Systeme ins Spiel gebracht. Nicht ich. Wenn
> es dir egal ist, warum forderst du dann Systeme, die ein
> Verlag in der Regel nicht erfüllen kann?
>
Ich habe gar nichts gefordert, sondern nur gesagt, dass ich ca.-Spiele nicht kaufen werde. Des Weiteren habe ich klar gemacht, dass es durchaus Möglichkeiten gibt, sauber und richtig zu konfektionieren.
Wenn ich in Zukunft 1 Kilogramm Spiel kaufen soll, dann bin ich nicht die Zielgruppe. So einfach ist das.
Ich kaufe mir auch kein Kartenspiel, in dem ca. 32 Spielkarten enthalten sind.
> > > Oder der Versuch, mathematisch korrekten, aber unlogisch
> > > denkenden Menschen zuvorzukommen, wenn aus Versehen ein
> > > Steinchen zu wenig ("Es ist mir egal, ob ich das Steinchen
> > > benötige oder nicht. Ich verlange sofort Erstatz") oder -
> > > noch schlimmer - zu viel im Spiel ist ("Was soll man damit
> > > nur machen?" Hat da schon jemand eine Variante?).
> > Wieso? So etwas auszugleichen nennt sich KUNDENSERVICE. Zum
> > Glück gibt es genügend Verlage, die den Kundenservice groß
> > schreiben. Da kaufe ich dann gerne.
>
> Ich denke mal, du hast nicht genau gelesen, was ich
> geschrieben habe ...
Doch ich kann lesen und habe es gelesen. Ich ziehe aber andere Schlüsse als Du. Das macht den Unterschied.
> > Du kannst Dir ja gerne ca.-Spiele kaufen. Ich kaufe die
> > anderen Spiele. So hat doch jeder etwas.
>
> Ach Wolfram, ich halte ca-Angaben auch für keinen guten Weg.
> Aber wenn der Verlag das macht, damit die Erbsenzähler sich
> nicht melden, wenn ein Stein zuviel oder zu wenig enthalten
> ist, finde ich das in Ordnung.
Und ich finde das nicht in Ordnung. Da unterscheiden wir uns.
> Voraussetzung ist, dass die
> gelieferte Anzahl immer noch ohne Probleme zum Spielen
> ausreicht. Und genau das ist der Punkt. Ich befürchte, du als
> Mathematiker (warst doch einer?), willst einfach die
> komplette Kontrolle haben.
Das hat nichts mit Kontrolle zu tun. Ich bin einfach nicht bereit für ca. 32 Spielkarten Geld auf den Tisch zu legen. So einfach ist das.
> Dabei ist es bei den ca-Spielen
> doch egal, ob ein oder zwei Steine mehr drin sind, als
> benötigt werden.
MEHR ist ja Ordnung, darum ging es aber nicht im Originalposting.
> Verabscheide dich mal bitte einen moment vom
> Zahlendenken und versuche mit der dir doch ebenso nahe
> liegenden Logik an das Thema zu gehen.
Komischerweise unterstellen mir alle, ich würde nicht logisch an die Sache herangehen, nur weil ich anderer Meinung bin.
> Anders ausgedrückt: Ist dir ein ca-Spiel mit eventuell einem
> Stein zu viel lieber oder ein Spiel mit genauen Angaben, in
> dem ein Stein zu viel ist? Wann würdest du dich eher
> beschweren? Dass Steine nicht fehlen dürfen, versteht sich
> doch von selbst. Ca. heißt ja nicht, dass das Material nicht
> ausreichen darf.
Ca. heißt für mich, dass der Verkäufer/Verlag ein Problem hat, den Inhalt seines Produktes gescheit zu benennen und (im Fall Spiel) zu konfektionieren. Im Weiteren heißt es für mich, dass der Verlag vermutlich genauso schlampig mit dem Testen von Spielen umgeht und - um es extrem zu machen - mit dem Entwickeln des Spiels/der Spielregel, etc.
Also ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass das Spiel schlecht ist. Warum also kaufen?
> > Komisch, dass hier manche Leute auf andere Meinungen so
> > gereizt reagieren.
>
> Nein, ich bin nicht gereizt. Ich setze derzeit lediglich
> keine Smilies. Und wundere mich über manche Denkweisen, die
> nicht gerade von Verständnis der Praxis zeugen.
Ich schreibe aus Kundensicht. Dass diese böse Kunden eine andere Sicht haben, als die Fachleute der Materie ist nur zu natürlich.
> Michael
Wolfram