Beitragvon Heinrich Tegethoff » 27. September 2006, 16:14
Squirrel schrieb:
> Wir haben es als eine Art "BANG"-Light empfunden.
Unsere Mitspieler zogen Parallelen zu Family Business. Ich kenne dies
aber nicht.
> Wer am Anfang keine Karte "Zielen" hat, kann kaum etwas
> Sinnvolles machen.
Ich kann dann immer noch:
- Feuern
- Querschläger feuern, falls die anderen auf meine Enten zielen
- Meine Ente vorwärts/rückwärts bewegen
- Meine Ente nach vorne stellen
- und dann per Entenmarsch schützen
- Alle Enten einmal durchtauschen oder gar neu mischen
- fremde Fadenkreuze nach links/rechts auf fremde Enten zielen lassen oder zumindest von meinen ablenken
- Meine Enten in Deckung bringen
- oder ihr Schwänzchen in die Höhe heben.
- Finally: Mit Billy the Duck unerwrtet einfach mal was abknallen
Wo ist das Problem? Zuwenig Auswahl ist hier durchaus beabsichtigt, um auch einmal den eigenen Enten böses anzutun. Das muß man aushalten können.
> Das ist ein generelles Problem an dem Spiel: Du mußt eine
> Karte spielen und hast im Laufe des Spieles öfter das
> Problem, dass keine Deiner Karten für dich Sinn macht.
> Das ist dann recht witzlos.
Spielt Ihr viel zu taktisch und gewinn-orientiert? Also, hier zählt nur, was
ich meinen Mitspielern antun kann. Wenn's gut geht, gewinne ich. Und wenn
nicht, dann räche ich mich wo es nur geht!
Allemal kann ich Dir auch Recht geben: Nicht jeder Zug hat Potenzial, sondern spielt, was gerade möglich ist. Weniger Glücksspiel wäre es zu taktisch orientiert, und dass passt nicht zu Sitting Ducks.
> Und am Ende waren zwei Enten und viel Wasser übrig. Da war
> dann auch die Luft raus, bis wir die vorletzte Ente endlich
> gekillt hatten.
Dafür versuchen diese Enten doch, immer hektischer auszuweichen und sich selbst eine Falle zu stellen. :-)
Undich habe entweder meine Ente noch dort oder will eine bestimmte weg killen,
oder?
> Aber es ist halt ganz niedlich und hat Spass gemacht.
Nach obigem Text hätte ich "Spaß" nicht mehr vermutet.
> Man sollte nur etwas Frustrationstoleranz mitbringen,
Es [b]ist[/b] ein Ärgerspiel. Wer da mit Frust kommt, weil er/sie sich still zurückzieht und taktisch vor sich hin spielt, der ist hier verloren.
Reden sollte man auch können, wie Klaus schon meinte. Einflußnahem ist wichtig, glaub's mir!
Wer aber am Ende eines langen Spieleabends brachliegende Nerven hat, der wird wohl stinkig aufstehen...
> wenn dauernd auf die eigenen Enten geballert wird.
Die ersten sind schon einmal schnell tot. Aber dann kommen die anderen auch seltener. Und ich habe dann bereits Feindbilder. Die sollte man auch ausleben. Ist nur ein Spiel.
Servus,
Heinz
PS: Ich schrieb einmal dieses PEEP zu Sitting Ducks:
http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=1&i=147040&t=147040
Zwei Spiele später hat sich meine Meinung nicht grundlegend geändert.