Anzeige

[RF] Astoria epische Version

Regelfragen und Varianten: Wie geht Spiel XY?
Benutzeravatar
pustetroll
Brettspieler
Beiträge: 76

[RF] Astoria epische Version

Beitragvon pustetroll » 28. Oktober 2006, 17:34

Hallo,

ich frage mich, wie der Pöbel in diesem Spiel jemals seine Stärke erhöhen soll. Er wird auf den Invasionskarten nicht erwähnt und als Aktion kann man nur seine Stärke reduzieren oder reduzieren und gleichzeitig die Unruhe um 1 steigern, was ja eine Pattsituation darstellt. Ich wäre sehr dankbar für Hinweise, wie der Spieler des Pöbels jemals auf seine angestrebten 10 Stärkepunkte kommen soll.

Spielerische Grüße

Andrea :???:

Benutzeravatar
Olav Müller
Kennerspieler
Beiträge: 638

RE: [RF] Astoria epische Version

Beitragvon Olav Müller » 29. Oktober 2006, 17:38

"pustetroll" hat am 28.10.2006 geschrieben:
> ich frage mich, wie der Pöbel in diesem Spiel jemals seine
> Stärke erhöhen soll. Er wird auf den Invasionskarten nicht
> erwähnt und als Aktion kann man nur seine Stärke reduzieren
> oder reduzieren und gleichzeitig die Unruhe um 1 steigern,
> was ja eine Pattsituation darstellt. Ich wäre sehr dankbar
> für Hinweise, wie der Spieler des Pöbels jemals auf seine
> angestrebten 10 Stärkepunkte kommen soll.

Die Stärke der Bauern (des Pöbel) steigt jede Runde um soviele Punkte wie der Unruhe Marker angibt. Wenn man den Pöbel also mit Feuer bekämpft, erhöht sich die Anzahl der Punkte, die jede Runde auf den Pöbel hinzugerechnet wird, wohingegen der aktuelle Pöbel-Wert kurzzeitig sinkt.

Also beispielsweise:

Aktueller Pöbel: 3, Aktuelle Unruhe: 1

Ich spiele 2 Feuerglyphen gegen die Bauern. Das heisst die aktuelle Stärke der Bauern sinkt auf 1, die Unruhe jedoch steigt auf 2 (da der Unruhewert max. 1 Feld pro Spielrunde steigen kann).

Am Ende dieser Runde wird der Pöbelwert also wieder drei betragen (da der Unruhewert hinzugerechnet wird). Am Ende der nächsten (wenn niemand etwas unternimmt) 5 usw.

Schlussfolgerung: Wer den Pöbel mit Feuer bekämpft wird vermutlich recht schnell als Verräter, der mit den Bauern im Bunde ist, angeklagt.


Wir haben die epische Version gestern Abend zum ersten Mal zu fünft gespielt und es hat mir sehr gut gefallen. Ein oder zwei Dinge sind mir zwar schon aufgefallen, die wir falsch gemacht haben, aber das tat dem Spaß keinen Abbruch. Ich freue mich schon auf die nächste Partie.

CU,
Olav

PS: Und, was soll man bei dem Material schon falsch machen ;-)

Benutzeravatar
Günter Cornett

[RF] Astoria Kombiversion

Beitragvon Günter Cornett » 29. Oktober 2006, 18:51


Wozu sind eigentlich die Figurenkarten gut?

Zunächst einmal: Zur Startspielerbestimmung, ok.
Aber dann?

Ich habe ja so den Verdacht, dass man nicht jeden Edelstein wählen darf sondern nur einen, von dem man die Figurenkarte hat... Aber das steht nicht in der Regel.

Gruß, Günter

Benutzeravatar
pustetroll
Brettspieler
Beiträge: 76

RE: [RF] Astoria epische Version

Beitragvon pustetroll » 29. Oktober 2006, 19:09

Vielen Dank, jetzt können wir auch loslegen und spielen !

Spielerische Grüße

Andrea

Benutzeravatar
Olav Müller
Kennerspieler
Beiträge: 638

RE: [RF] Astoria Kombiversion

Beitragvon Olav Müller » 29. Oktober 2006, 19:17

"Günter Cornett" hat am 29.10.2006 geschrieben:
>
> Wozu sind eigentlich die Figurenkarten gut?

Für das Auflösen von Gleichständen bei der Bestimmung des "führenden Spielers" einer Glyphenfarbe.

> Ich habe ja so den Verdacht, dass man nicht jeden Edelstein
> wählen darf sondern nur einen, von dem man die Figurenkarte
> hat... Aber das steht nicht in der Regel.

Oh, das wäre aber sehr einfarbig dann ... ;-) Ich denke nicht.

CU,
Olav

Benutzeravatar
Günter Cornett

RE: [RF] Astoria Kombiversion

Beitragvon Günter Cornett » 29. Oktober 2006, 20:56

Olav Müller schrieb:
>
> "Günter Cornett" hat am 29.10.2006 geschrieben:
> >
> > Wozu sind eigentlich die Figurenkarten gut?
>
> Für das Auflösen von Gleichständen bei der Bestimmung des
> "führenden Spielers" einer Glyphenfarbe.
>
> > Ich habe ja so den Verdacht, dass man nicht jeden Edelstein
> > wählen darf sondern nur einen, von dem man die Figurenkarte
> > hat... Aber das steht nicht in der Regel.

Irgendwas muss es noch geben, da jeder Spieler eines Teams die gemeinsamen Figurenkarten nutzen darf. Wozu? Hier scheint etwas zu fehlen.

> Oh, das wäre aber sehr einfarbig dann ... ;-) Ich denke nicht.

Wir haben es mal zu zweit angetestet. Da ist es eigentlich nur sinnvoll, die Steine so zu legen, dass man seine eigene Karten voll kriegt. Da die Steine dabei relativ schnell wieder abgeräumt werden, ist das Ganze sehr öde. Aber ich habe mehr den Eindruck, dass wir dabei irgendeinen großen Fehler machen als dass es am Spiel liegt; allenfalls daran, dass irgendwas wichtiges in der Spielanleitung fehlt.

Welcher Vorteil zwingt einen dazu, auch mal einen Stein zu bewegen?

Wenn man nur die Steine der eigenen Figurenkarten bewegen darf, kann es einen dazu zwingen, die fehlenden Farben durch Kettenreaktionen zu bekommen. Das war mein Gedanke, aber ich dacht ich frag mal nach, bevor ich ein eigenes Spiel mit fremden Material mache.

Gruß, Günter

Benutzeravatar
pustetroll
Brettspieler
Beiträge: 76

RE: [RF] Astoria Kombiversion

Beitragvon pustetroll » 30. Oktober 2006, 08:17

Hallo Günther,

wir haben die Kombiversion auch zu zweit gespielt und sind nicht ganz hinter den Sinn gekommen. Unserer Meinung nach kann man sich sogar festspielen. Man legt einfach einen Stein in und macht das solange bis überall drei Steine liegen, die man dann nicht mehr bewegen kann. Ende des Spiels. Jetzt hoffen wir auf den Spielspaß der anderen Version. Die Kombiversion schien uns überhaupt nicht ausgereift.


Viele Grüße

Andrea

Benutzeravatar
Olav Müller
Kennerspieler
Beiträge: 638

RE: [RF] Astoria Kombiversion

Beitragvon Olav Müller » 30. Oktober 2006, 09:56

"Günter Cornett" hat am 29.10.2006 geschrieben:
> Welcher Vorteil zwingt einen dazu, auch mal einen Stein zu
> bewegen?

Wenn ich das aus der Mitte ersetzte Reagenz am Ende der Bewegung in meine Flasche bekomme, stellt der Stein direkt zwei Siegpunkte dar. Jeder Stein auf einem Artefakt gibt einen Siegpunkt ...

Wenn ich durch eine Kettenreaktion von mehreren Bewegungen es schaffen kann, mehrere Steine in einer Runde in meine Flasche zu bekommen, habe ich ein Vielfaches der Punkte desjenigen, der nur jede zweite bis fünfte Runde ein Artefakt herstellt und dabei sogar noch darauf vertrauen muss, dass ich "seine" Steine nicht wegbewege, da die Farben für ihn ja immer an derselben Stelle liegen müssen ... wenn ich durch meine Reaktionen auch noch "zufällig" ein Artefakt herstelle, habe ich die Punkte sogar noch als Bonus obendrauf.

> Wenn man nur die Steine der eigenen Figurenkarten bewegen
> darf, kann es einen dazu zwingen, die fehlenden Farben
> durch Kettenreaktionen zu bekommen. Das war mein Gedanke,
> aber ich dacht ich frag mal nach, bevor ich ein eigenes
> Spiel mit fremden Material mache.

Ich weiß es nicht. Ich rate auch nur. Ich habe mir aber die drei Sprachen angesehen und nirgendwo einen Hinweis darauf gefunden. Interessanterweise: Nur in der deutschen Regel steht, dass ein Reagenz, wenn ein Stein derselben Farbe schon in der Mitte liegt, keine Reaktion auslöst. (Also nicht mehrmals hintereinander "rot" reagieren lassen)

CU,
Olav

Benutzeravatar
Günter Cornett

RE: [RF] Astoria Kombiversion

Beitragvon Günter Cornett » 30. Oktober 2006, 09:58

pustetroll schrieb:
>
> Hallo Günther,
>
> wir haben die Kombiversion auch zu zweit gespielt und sind
> nicht ganz hinter den Sinn gekommen. Unserer Meinung nach
> kann man sich sogar festspielen. Man legt einfach einen Stein
> in und macht das solange bis überall drei Steine liegen, die
> man dann nicht mehr bewegen kann. Ende des Spiels. Jetzt

Das sehe ich weniger als Problem. Denn schon einige Zeit vorher muss es möglich sein, irgendwo mal was abzuräumen. Die von dir geschilderte Situation mag eher ein theoretisch mögliches Problem sein als ein in der Praxis auftretendes. Bei uns war das Gegenteil der Fall: wir haben die Steine frühzeitig abgeräumt. Es machte in der Regel keinen Sinn einen Stein woanders hinzubewegen (außer man brauchte ihn dort unbedingt). Man legt ihn dorthin, wo man ihn benötigt und räumt an sobald es möglich ist. Von daher mein Gedanke, dass die Figurenkarten dazu dienen könnten, die Wahl der Steine einzuschränken.

> hoffen wir auf den Spielspaß der anderen Version. Die
> Kombiversion schien uns überhaupt nicht ausgereift.

Und ich habe gedacht: wähle erstmal mal die einfachere Version, wenn es doch so viele Regelfragen gibt. ;-)

Gibt es eigentlich irgendjemand, der sich erbarmt, die Originalregel zu übersetzen oder die Autoren zu befragen? ;-)

Gruß, Günter

Benutzeravatar
Günter Cornett

RE: [RF] Astoria Kombiversion

Beitragvon Günter Cornett » 30. Oktober 2006, 10:05

Olav Müller schrieb:
>
> "Günter Cornett" hat am 29.10.2006 geschrieben:
> > Welcher Vorteil zwingt einen dazu, auch mal einen Stein zu
> > bewegen?
>
> Wenn ich das aus der Mitte ersetzte Reagenz am Ende der
> Bewegung in meine Flasche bekomme, stellt der Stein direkt
> zwei Siegpunkte dar. Jeder Stein auf einem Artefakt gibt
> einen Siegpunkt ...
>
> Wenn ich durch eine Kettenreaktion von mehreren Bewegungen es
> schaffen kann, mehrere Steine in einer Runde in meine Flasche
> zu bekommen, habe ich ein Vielfaches der Punkte desjenigen,
> der nur jede zweite bis fünfte Runde ein Artefakt herstellt
> und dabei sogar noch darauf vertrauen muss, dass ich "seine"
> Steine nicht wegbewege, da die Farben für ihn ja immer an
> derselben Stelle liegen müssen ... wenn ich durch meine
> Reaktionen auch noch "zufällig" ein Artefakt herstelle, habe
> ich die Punkte sogar noch als Bonus obendrauf.

Ah danke. Das hört sich recht sinnvoll an. Ich war zu sehr auf die Artefakte fixiert. Sie wirken beim Regellesen wie das Hauptspielziel, sind dann wohl doch nur Nebenprodukte.

>
> > Wenn man nur die Steine der eigenen Figurenkarten bewegen
> > darf, kann es einen dazu zwingen, die fehlenden Farben
> > durch Kettenreaktionen zu bekommen. Das war mein Gedanke,
> > aber ich dacht ich frag mal nach, bevor ich ein eigenes
> > Spiel mit fremden Material mache.
>
> Ich weiß es nicht. Ich rate auch nur. Ich habe mir aber die
> drei Sprachen angesehen und nirgendwo einen Hinweis darauf
> gefunden. Interessanterweise: Nur in der deutschen Regel
> steht, dass ein Reagenz, wenn ein Stein derselben Farbe schon
> in der Mitte liegt, keine Reaktion auslöst. (Also nicht
> mehrmals hintereinander "rot" reagieren lassen)

hmm, genug Stoff für politische Anspielungen ;-)

Danke jedenfalls.

Gruß, Günter

Benutzeravatar
Olav Müller
Kennerspieler
Beiträge: 638

RE: [RF] Astoria Kombiversion

Beitragvon Olav Müller » 30. Oktober 2006, 10:36

"Günter Cornett" hat am 30.10.2006 geschrieben:
> Ah danke. Das hört sich recht sinnvoll an. Ich war zu sehr
> auf die Artefakte fixiert. Sie wirken beim Regellesen wie
> das Hauptspielziel, sind dann wohl doch nur Nebenprodukte.

Nun ja, Nebenprodukte nur so lange, wie Du die Führung in den Farben verteidigen kannst, deren Reagenze Du einsammeln willst ;-)

>> (Also nicht
>> mehrmals hintereinander "rot" reagieren lassen)
>
> hmm, genug Stoff für politische Anspielungen ;-)

Schwarze Steine waren gerade aus und die grünen Steine sind in meinem Astoria eher blass, fast schon nichtssagend weiß. ;-)

CU,
Olav

Benutzeravatar
Günter Cornett

RE: [RF] Astoria Kombiversion

Beitragvon Günter Cornett » 30. Oktober 2006, 11:00

Olav Müller schrieb:
>
> "Günter Cornett" hat am 30.10.2006 geschrieben:
> >> (Also nicht mehrmals hintereinander "rot" reagieren lassen)
> > hmm, genug Stoff für politische Anspielungen ;-)
>
> Schwarze Steine waren gerade aus und die grünen Steine sind
> in meinem Astoria eher blass, fast schon nichtssagend weiß. ;-)

:)

Dabei meinte ich eigentlich nicht die Farben sondern dass die armen deutschen Spieler arg benachteiligt sind:
> Nur in der deutschen Regel steht, dass ein Reagenz, wenn ein Stein derselben
> Farbe schon in der Mitte liegt, keine Reaktion auslöst.

:)

Gruß, Günter

Benutzeravatar
Günter Cornett

RE: [RF] Astoria Kombiversion

Beitragvon Günter Cornett » 30. Oktober 2006, 11:52

Olav Müller schrieb:
>
> "Günter Cornett" hat am 29.10.2006 geschrieben:
> > Welcher Vorteil zwingt einen dazu, auch mal einen Stein zu
> > bewegen?
>
> Wenn ich das aus der Mitte ersetzte Reagenz am Ende der
> Bewegung in meine Flasche bekomme, stellt der Stein direkt
> zwei Siegpunkte dar. Jeder Stein auf einem Artefakt gibt
> einen Siegpunkt ...
>
> Wenn ich durch eine Kettenreaktion von mehreren Bewegungen es
> schaffen kann, mehrere Steine in einer Runde in meine Flasche
> zu bekommen, habe ich ein Vielfaches der Punkte desjenigen,
> der nur jede zweite bis fünfte Runde ein Artefakt herstellt
> und dabei sogar noch darauf vertrauen muss, dass ich "seine"
> Steine nicht wegbewege, da die Farben für ihn ja immer an
> derselben Stelle liegen müssen ... wenn ich durch meine
> Reaktionen auch noch "zufällig" ein Artefakt herstelle, habe
> ich die Punkte sogar noch als Bonus obendrauf.

Das heisst dann, dass man es vermeiden sollte, dem Gegenspieler eine Reaktion zu ermöglichen. Man legt gleichfarbige Steine also immer in Abstand von zwei Felder und wenn die Steine nicht durch die Karten abgeräumt werden, tritt der von dir beschriebene Effekt doch auf: Das Brett ist voll, das Spiel hängt sich auf.

Nun, ich werde mich dann doch mal der anderen Regel zuwenden.

Gruß, Günter

Benutzeravatar
Olav Müller
Kennerspieler
Beiträge: 638

RE: [RF] Astoria Kombiversion

Beitragvon Olav Müller » 30. Oktober 2006, 14:38

"Günter Cornett" hat am 30.10.2006 geschrieben:
> Das heisst dann, dass man es vermeiden sollte, dem
> Gegenspieler eine Reaktion zu ermöglichen. Man legt
> gleichfarbige Steine also immer in Abstand von zwei Felder
> und wenn die Steine nicht durch die Karten abgeräumt
> werden, tritt der von dir beschriebene Effekt doch auf: Das
> Brett ist voll, das Spiel hängt sich auf.

Weiß ich noch nicht. Die 2 Punkte gehen ja an denjenigen, der die Mehrheit in der zur Zeit in der Mitte liegenden Farbe hat ... Wenn ich also den Stein aus der Mitte bekommen würde, kann mein Gegner ruhig mal eine weniger interessante Reaktion ausführen, die zwei Punkte bekomme ICH ;-) Wenn er es nicht macht, mach ich es halt ...

Ich weiss es nicht. Ich muss es nochmal ausprobieren. Seit vorgestern bin ich tatsächlich nicht mehr zum Spielen gekommen. Ich habe aber mal den Leuten von Astoria ein paar Fragen zu beiden Versionen gemailt und harre auch einer Antwort, die ich natürlich gerne hierhin weiterleite.

CU,
Olav

Benutzeravatar
Olav Müller
Kennerspieler
Beiträge: 638

RE: [RF] Astoria Kombiversion

Beitragvon Olav Müller » 31. Oktober 2006, 14:38

"Olav Müller" hat am 30.10.2006 geschrieben:
> Ich weiss es nicht. Ich muss es nochmal ausprobieren. Seit
> vorgestern bin ich tatsächlich nicht mehr zum Spielen
> gekommen. Ich habe aber mal den Leuten von Astoria ein paar
> Fragen zu beiden Versionen gemailt und harre auch einer
> Antwort, die ich natürlich gerne hierhin weiterleite.

So, Antwort ist da:

Kombiversion:

1) Die Charakterkarten sind tatsächlich nur dazu gedacht, die Mehrheit in einer Farbe anzuzeigen. Sie haben keine weitere Bedeutung in dem Sinne, dass man nur Steine der "eigenen" Farbe spielen darf oder so.

2) Bei der "Es ist unmöglich eine Reaktion mit einem Reagens zu provozieren, wenn das Reagens im Zentrum des Labors (in der verrauchten Stelle) die gleiche Farbe hat." Regel, wie in der englischen und französischen Version fehlt, sind die Autoren sich selbst noch nicht so ganz einig (scheint mir). Die Regel wurde aus den nicht-deutschen Regelwerken herausgenommen, wird aber wahrscheinlich in den Astoria Turnierregeln enthalten sein. Zitat aus der Antwort:

This rule has been deleted from master rules in order to make learning the game easier. However, our playtests have not determinated yet if one version is better than another. That is the reason why this rule has been kept in german rules for now, as it enforces a better and more elaborate strategy. German players are known for studying the game well before playing it, whereas french players are often less concentrated.
You can still consider this rule as an active one, as we believe it will be the one we will choose for Astoria tournaments and competitions.

3) Eine weitere Frage, die ich noch gestellt hatte: Pro Spielzug (NICHT pro Reaktion) ist nur ein Artefakt herstellbar.

4) Um ein Artefakt herzustellen, dürfen auf den Feldern, die auf der Karte genannt werden, auch andere Edelsteine liegen. Es werden nur die Steine der Karte entfernt, der Rest bleibt liegen.


Epische Version:

1) In der deutschen Version der Regeln werden pro Runde die Barbaren um einen weiteren Punkt stärker, wenn mind. ein aktiver Barbarenfürst herumliegt. Das ist FALSCH und macht das Spiel für die Königstreuen zu schwer. Die Regel gehört gelöscht.

2) Wenn ein Magier im Exil den Turm erobert und gewinnt, erhalten auch die verteidigenden Spieler, die unterlegen sind, normal ihre Siegpunkte. Man hat keinen Nachteil dadurch, dass man unterliegt. (Die Frage kam auf, weil in der englischen Regel steht, dass die unterliegenden Spieler und der König sterben ... Tote können das Spiel offensichtlich trotzdem gewinnen ;-)

3) Die "III" unten links auf den Charakterkarten hat keine Bedeutung im Spiel. Die Symbole sind noch drauf, weil die Karten offensichtlich 8 Wochen vor der Fertigstellung der Regeln zum Drucker gegangen sind und in den letzten Wochen noch ein paar Regeln entfernt wurden.

4) Wenn ein Magier ins Exil geschickt wird, kann er TROTZDEM noch die 20 Punkte für den Sieg seiner Fraktion erhalten. Die zusätzliche Option den Turm zu erstürmen ersetzt nicht seine bisherige Gesinnung sondern ergänzt sie. Es wird für ihn zwar schwieriger, da ihm einige Optionen verschlossen bleiben, aber möglich.


Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit der schnellen und sehr ausführlichen Antwort des Verlages, die ich hier nur zusammengefasst habe. Ich hoffe morgen am Feiertag endlich mal die Kombiversion ausprobieren zu können, um herauszufinden, ob sie wirklich unspielbar ist ;-)

CU,
Olav

Benutzeravatar
Olav Müller
Kennerspieler
Beiträge: 638

RE: [RF] Astoria Kombiversion

Beitragvon Olav Müller » 31. Oktober 2006, 16:17

"Olav Müller" hat am 30.10.2006 geschrieben:
> Ich habe aber mal den Leuten von Astoria ein paar
> Fragen zu beiden Versionen gemailt und harre auch einer
> Antwort, die ich natürlich gerne hierhin weiterleite.

Ich habe auch mal eine kleine FAQ-Liste angefangen, für die ich noch auf eine Rückmeldung des Verlages warte, dann schicke ich sie an Attila.

CU,
Olav


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 9 Gäste