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Verlagsdruck auf Onlineshops beim Verkaufspreis

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Ingo

Re: Strafbar ?

Beitragvon Ingo » 7. November 2006, 21:40

Sven G schrieb:
>
> Benenne die Strafnorm doch mal bitte und subsumiere
> dann das Geschehene unter den Tatbestand.
>
> Ich bin gespannt !
>
> Sven :-)

Warum liest Du nicht selbst unter dem Stichwort "Preisbeschränkung" bei der Wettbewerbszentrale nach? Und Googlen kannst Du doch auch, oder?

Dort findest Du sogar ein Urteil samt Bußgeldbetrag.

Gruß
Ingo

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Sven G

Ich kenne eine ...

Beitragvon Sven G » 7. November 2006, 21:41

§ 164 StGB ! Und hier schrammen einige bisher nur knapp daran vorbei !

Sven

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Sven G

Bußgeld ?

Beitragvon Sven G » 7. November 2006, 21:44

Ah ! !Bußgeld!

Dann war es vielleicht doch nur eine Ordnungswidrigkeit ?

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kurt

Re: Verlagsdruck auf Onlineshops beim Verkaufspreis

Beitragvon kurt » 7. November 2006, 21:47

Hallo Alexandra,

> Nur mal so ne Frage: Hat der Verlag eigentlich auch ne
> digitale Homepage?

Merkst Du eigentlich, daß Du mit Deiner Reaktion meine These bestätigst, daß die meisten Menschen aus purem Egoismus handeln?
Für Dich ist das schon so selbstverständlich, daß Du sicher bist, daß ich ein Verlagsvertreter sein muss, um eine solche Meinung zu vertreten.

Ich kann Dir aber versichern, daß ich mit dem Verlag absolut nichts zu tun habe :-)

ich bin allerdings seit Jahren im Handel tätig, auch im Onlinehandel.

Gruss

Kurt

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Ingo

Re: Bußgeld ?

Beitragvon Ingo » 7. November 2006, 21:53

Sven G schrieb:
>
> Ah ! !Bußgeld!
>
> Dann war es vielleicht doch nur eine Ordnungswidrigkeit ?

Am besten selber lesen und sich nicht hier an Begriffen reiben. Es ist zwar nicht wünschenswert, dass hier eine falsche Vokabel verwendet wird (also sorry), ändert aber letztlich nix am Problem.

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Sven G

Falsche Vokabeln !!!

Beitragvon Sven G » 7. November 2006, 21:56

Unwissenheit schützt vor Strafe nicht !

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Ingo

Re: Falsche Vokabeln !!!

Beitragvon Ingo » 7. November 2006, 21:58

Sven G schrieb:
>
> Unwissenheit schützt vor Strafe nicht !

Genau. Ich denke, dem Verlag war auch nicht wirklich klar, was er macht. Kann mich natürlich auch irren ;-)

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Sven G

Falsche Vokabeln !!!

Beitragvon Sven G » 7. November 2006, 22:02

Wenn er Ordnungswidrig gehandelt habe sollte, hat er ja auch keine Strafe zu erwarten, allenfalls eine Verwarnung oder eine Buße !

So - - - jetzt ist Schluß mit der Klugscheißerei :-)

Sven

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achim

Re: Verlagsdruck auf Onlineshops beim Verkaufspreis

Beitragvon achim » 7. November 2006, 22:06

kurt schrieb:
>
> ich bin allerdings seit Jahren im Handel tätig, auch im
> Onlinehandel.

Also Kurt, ich denke, du steuerst da auf ne richtig ausgewachsene Sinnkrise zu.
Wenn ich dich richtig verstanden habe, dann fühlst du dich als Teil einer Maschinerie, der du sehr zwiespältig gegenüberstehst. Du möchtest gerne, dass andere für dich Realität werden lassen, wofür du zu schwach bist. Auf der einen Seite verdienst du deinen Lebensunterhalt mit Online-Handel, andere Mitmenschen sollen aber über ihren geizigen, egoistischen Schatten springen und den stationären Handel stärken. Auf die Dauer verursacht das unerwünschte Krankheiten. Entweder hinter einer Sache stehen, oder aus- oder umsteigen.

Wie dir sicher bekannt ist, ist der Onlinehandel nach wie vor ein zartes Pflänzchen, das nur dadurch gedeihen kann, wenn folgende Kriterien erfüllt sind: Verfügbarkeit, Schnelligkeit, sowie Preisniveau. Daraus folgt: Preisbindung und verspätete Lieferung durch die Lieferanten, und dein Job ist weg. Das kannst du doch nicht wollen, sofern dir etwas an deiner Arbeit liegt.

Gruß
achim

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Sven G

Konsequentes Gegensteuern

Beitragvon Sven G » 7. November 2006, 22:16

... ist absolut löblich !

Beispiel: Ein Facheinzelhändler braucht doch derzeit wahrscheinlich gar kein
Thurn und Taxis mehr zu verkaufen. Die Konkurrenz div. Discounter (Drogerien,
Internetbuchhändler, Baumärkte) bieten es derzeit für €14,99 an. Da kann der
Einzelnhändler
vermutlich nicht mal mehr Kostendeckung erreichen und kann sich den Verkauf
gleich schenken.

Andererseits dürfte so ein Einzelhändler gerade auf das Zugpferd Spiel d. J.
angewiesen sein - diese Welt paßt nicht mehr zusammen !

Aus meiner Sicht hat DoW damals wie heute versucht, diesem Phänomen entgegenzusteuern. Un dies aus meiner Sicht mit Recht !

Sven

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Tim-spielbox

Egoismus

Beitragvon Tim-spielbox » 7. November 2006, 22:32

> Merkst Du eigentlich, daß Du mit Deiner Reaktion meine These
> bestätigst, daß die meisten Menschen aus purem Egoismus
> handeln?

Wie die Psychologen inzwischen ja gezeigt haben, ist es völlig unmöglich, aus "purem Egoismus" zu handeln. Dafür wäre es nötig, vollkommen rational zu handeln. Das geht aber gar nicht. Puh, Glück gehabt! :D


Tim

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Tim-spielbox

Re: Preisabsprache

Beitragvon Tim-spielbox » 7. November 2006, 22:34

> Verlag und Händler hätten, um einen Preiskampf zu
> unterbinden, einen konstanten, überall gleichen Verkaufspreis
> für ein Produkt vereinbaren können. Vollkommen freiwillig,
> vollkommen legal.

Das wäre mir aber sehr neu. Preisabsprachen sind niemals legal.


Tim

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Alexandra

Re: Preisabsprache

Beitragvon Alexandra » 7. November 2006, 22:35

Tim schrieb:

> Das wäre mir aber sehr neu. Preisabsprachen sind niemals legal.
>
>
> Tim

Ja, Tim, ich hab mich auch weitergebildet, großes sorry (s.o.)

Alexandra

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Tim-spielbox

Re: Absolut richtige Reaktion des Herstellers !

Beitragvon Tim-spielbox » 7. November 2006, 22:36

> Das Diktat der Konsumenten gegen jede Argumentation immer nur
> die billigste Wahl zu treffen

"Immer nur"? Läßt sich das irgendwie begründen, oder ist es eine völlig aus der Luft gegriffene Behauptung?


Tim

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Thomas

Re: Konsequentes Gegensteuern

Beitragvon Thomas » 7. November 2006, 22:37

Sven G schrieb:
> Aus meiner Sicht hat DoW damals wie heute versucht, diesem
> Phänomen entgegenzusteuern. Un dies aus meiner Sicht mit
> Recht !

Damals hatte DoW Recht gehabt - oder genauer gesagt, Recht bekommen. Damals hat eine Handelskette das Spiel des Jahres billiger verkauft, als sie es (selber oder über Dritte) eingekauft hatten.

Ob die Onlinehändler, die ihre Preise für das jetzt noch nicht erschienene Spiel vor kurzem angehoben haben, mit ihrem Endkundenpreis auch unter ihrem eigenen Einkaufspreis geblieben sind oder einfach nur die geringeren Kosten eines Onlineshops gegenüber einem Ladengeschäft bei der Preiskalkulation berücksichtigt haben, hat mir bisher noch keiner gesagt.

Der Verlag wäre aus meiner Sicht im Recht, wenn der Händler unter Einkaufspreis verkaufen wollte. Begnügt sich der Händler aber mit - sagen wir einfach mal - 2 Euro Gewinnspanne anstatt der vom Hersteller bei der Kalkulation der "unverbindlichen Preisempfehlung" vorgesehenen - auch hier noch beispielhaft angenommenen - 20 Euro, dann ist das doch das Bier des einzelnen Händlers. Der Hersteller darf m.E. nicht mit Lieferboykott drohen (zumindest würde ich als Laie das GWB so verstehen; siehe auch http://bundesrecht.juris.de/gwb/, insbes. §1, §21 ).

Leider fehlt mir für den aktuell diskutierten Fall das nötige Hintergrundwissen, was genau zu der Preiserhöhung geführt hat, um mir eine fundierte Meinung bilden zu können, ob der Hersteller im Recht sein könnte oder nicht. Im Moment kann man nur darüber diskutieren, ob eine Spielpreisbindung (oder sowas wie "Preisabsprachen") dem Spielemarkt gut tun würde oder nicht.

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Tim-spielbox

Re: Konsequentes Gegensteuern

Beitragvon Tim-spielbox » 7. November 2006, 22:42

> Beispiel: Ein Facheinzelhändler braucht doch derzeit
> wahrscheinlich gar kein Thurn und Taxis mehr zu verkaufen.
> Die Konkurrenz div. Discounter (Drogerien, Internetbuchhändler,
> Baumärkte) bieten es derzeit für €14,99 an. Da kann der
> Einzelnhändler vermutlich nicht mal mehr Kostendeckung
> erreichen und kann sich den Verkauf gleich schenken.

Vorausgesetzt, eine nennenswerte Anzahl von Konsumenten macht sich die Mühe, Preise bei einer größeren Anzahl von Verkaufsstellen zu vergleichen.

Wir Freaks tun sowas. Sonst noch irgendwer?


Tim

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Tim-spielbox

Re: Preisabsprache

Beitragvon Tim-spielbox » 7. November 2006, 22:43

> Ja, Tim, ich hab mich auch weitergebildet, großes sorry (s.o.)

Und ich sag auch "Sorry", weil ich nicht zuerst die weiteren Postings gelesen habe. :D


Tim

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Thomas

Sag niemals nie

Beitragvon Thomas » 7. November 2006, 22:45

Tim schrieb:
> Das wäre mir aber sehr neu. Preisabsprachen sind niemals legal.

Im konkreten Fall sind Preisabsprachen wohl nicht legal. Aber "niemals" ist auch nicht korrekt. In der Landwirtschaft sowie bei Zeitungen/Zeitschriften gibt es zum Beispiel Ausnahmen, siehe §28, §30 GWB.

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kurt

Re: Verlagsdruck auf Onlineshops beim Verkaufspreis

Beitragvon kurt » 7. November 2006, 22:45

Hallo Achim,

vielen Dank, daß Du Dir Sorgen machst.
Dazu besteht jedoch kein Anlass.

Da ich schon seit längerem meine Schäfchen deutlich im Trockenen habe, brauche ich meinen Job nicht mehr, um Geld zu verdienen, sondern kann es mir leisten, Experimente zu machen. Der Onlinehandel ist so ein Experiment.

Ich beobachte einfach die Welt, und mache mir Gedanken.

Entspannte Grüße

kurt

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ausnahmsweise_mal_nicht-siehe_Text

[OT] ...nur ein Spiel, das geht noch schlimmer

Beitragvon ausnahmsweise_mal_nicht-siehe_Text » 7. November 2006, 23:27

Keine Frage, das ist m.E. weder rechtens noch kundenfreundlich. Ein großes PFUI für diese Praxis!

Aber es geht hier ja "nur" um ein Spiel, zumindest für uns Kunden. Der Handel, dessen Interessen hier scheinheilig als Begründung herhalten, darf das sehr viel kritischer sehen. Derweil werden mit ähnlichen Methoden unsere Arbeitsplätze im Lande vernichtet. Das ist jetzt offtopic, aber es berührt uns sehr viel mehr und es funktioniert so ähnlich. Was ich hier schildern möchte, ist weit verbreitete Praxis und nicht jeder stellt sich dabei so blöd an wie ein gewisser Herr K. vom S.-Konzern.

Ausnahmsweise schreibe ich meinen Namen mal nicht aus, wer mich kennt, kann die fehlenden Variablen ergänzen und man trifft sich im Leben immer zweimal. Ich hänge wirtschaftlich von den unten geschilderten Saubermännern ab :-( Ich bitte das zu entschuldigen.

Die sogenannten Politiker und sonstige von Lobbyisten aller Couleur geschmierten Lakaien in unserer Bananenrepublik, die immer noch dem Strukturwandel zur "Dienstleistungsgesellschaft" das Wort reden, sind sowas von blind oder kriminell oder beides und kapieren nicht, dass es auch diese Arbeit schon morgen hier nicht mehr gibt. Hierzu ein anonymisiertes aber sehr reales Beispiel:

Fa. X meint, Dienstleistungen gehören nicht in die Firma, die werden "outgesourced". Klingt noch harmlos, wird aber bis in die Haarspitzen der Organisation durchgezogen, obwohl sämtliche Abläufe darunter leiden. Ach ja, die Firma von der ich rede, hat die Lizenz zum Gelddrucken, die Branche ist ein Oligopol, wo Wettbewerb nur vorgegaukelt wird. Das gilt mehr und mehr für alle großen Branchen, denn durch Aufkäufe wird der Wettbewerb gezielt unterbunden, das Kartellrecht ist ein zahloser Tiger. Das Elend nahm in unserem Fall seinen Lauf, als meine damals deutsche Firma per Federstrich einem großen internationalen Konzern der Branche verkauft wurde.

Nun könnte man meinen, okay, da ist ein Vertrag zur Erfüllung einer Dienstleistung zwischen X und dem Outsourcer Y geschlossen worden und blumige Worte von "Partnerschaft" (was für ein Witz) werden von der Fachpresse verkündet, aber damit hört das nicht auf. Nicht nur dass Y fürchten muss, dass die auf Zeit geschlossenen Verträge nicht verlängert werden. X schreibt Y auch noch vor, dass er zur Erfüllung der Dienste z.B. 30% Personalanteil aus Indien (billig!) einsetzen muss. Da werden also nicht nur Dienstleistung und Preise verhandelt, man mischt sich auch noch aktiv in die Struktur des Dienstleisters ein, der sich de facto nur als Sklaventreiber für X andingen darf.

Y kann dem nun folgen und hoffen, länger für X arbeiten zu "dürfen" oder dem Diktat folgend einem anderen Dienstleister (=Sklaventreiber) Platz machen. Wie die Arbeitsbedingungen in Indien oder sonstwo aussehen, lassen wir jetzt mal weg, das hat mit gängigen sozialen Standards jedenfalls wenig zu tun, Hauptsache billig. Was das für die bislang hier Beschäftigten (z.B. mich) bedeutet, kann man schnell ausrechnen. Ich darf praktisch jederzeit mit Kündigung und Arbeitslosigkeit rechnen. In der Zeitung taucht dann natürlich bestenfalls der Name Y auf, X hat doch damit nichts zu tun. Toll!

Globalisierung ist gleichbedeutend mit Ausbeutung und diese wird von den großen Konzernen aktiv und skrupellos betrieben, alles andere ist Schönfärberei. Und nun lasst uns wieder spielen, in wenigen Jahren haben wir alle andere Sorgen...

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Peter Munster

Re: Verlagsdruck auf Onlineshops beim Verkaufspreis

Beitragvon Peter Munster » 7. November 2006, 23:32

raccoon schrieb:
> 1. Kunde bestellt Artikel im Verlags-Webshop abc.de vor

Der Kunde ist hier ein Endverbraucher, der nur ein Exemplar der Spiels direkt beim Verlag kauft?

> 2. Kunde sieht identisches Produkt bei anderen
> Online-Händlern bis zu 28% günstiger

Also verkauft der Verlag das Spiel an Wiederverkäufer deutlich günstiger
als an Endkunden.

> 5. Vier Tage später: Online-Händler xyz.com erhöht den
> Artikelpreis um knapp 20%

Und jetzt setzt der Verlag seine Großkunden unter Druck, weil
sie das Spiel mit einer geringeren Gewinnspanne weiterverkaufen?
Will der Verlag in Zukunft nicht mehr über Händler, sondern nur noch direkt
verkaufen? Gut, ist schon schwierig wenn es das gleiche Produkt im Werksverkauf
und im Einzelhandel gibt, nur ist es ja normalerweise im Werksverkauf billiger.
Das stört dann die Einzelhändler.

> 8. Antwort-E-Mail des Verlags (auszugsweise und
> anonymisiert): "[...] Auch wären wir für Informationen
> dankbar, wer das Spiel noch für xy Euro anbietet. [...]"

Aber einen eigenen Internetzugang kann sich der Verlag nicht leisten?

> • Da hier ein Foren-Thread zur Spiel '06 wegen einzelner
> abdriftender Reaktionen komplett (und nicht nur die
> fragwürdigen Beiträge) gelöscht wurde, bitte ich bei Eurem

So ist das eben in Webforen.

> halte ich mich mit meiner persönlichen Meinung zunächst zurück.

Schwierig. Wenn der Verlag den Preis vorgeben will müssten Sie das ganze als
Buch mit Belage deklarieren. Gerade bei Rollenspielen ist es ja normalerweise umgekehrt, ein Buch und ein Würfel wird als Spiel verkauft um eben keine Preisbindung zu haben. So ganz verstehe ich die Aktion nicht, vielleicht hatte da einer die Idee, auch an Endkunden zu verkaufen nicht ganz durchdacht.

pm

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anonym

Re: Verlagsdruck auf Onlineshops beim Verkaufspreis

Beitragvon anonym » 8. November 2006, 01:26

Und wir Idioten kaufen das Spiel dann trotzdem, statt alle mal zu boykottieren... Wenn der Verlag so seine Kunden vergrault, dann hat er nichts anderes als Bankrott verdient.

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Grzegorz Kobiela

Re: Verlagsdruck auf Onlineshops beim Verkaufspreis

Beitragvon Grzegorz Kobiela » 8. November 2006, 01:52

Ein Versender hat aber einen interessanten Umweg gefunden, das Spiel doch noch billiger anzubieten: Er legt einfach einen Warengutschein im Wert des Differenzbetrags bei. Sollten auf diese Weise alle Versender als Protest gegen den Verlag machen. ;)

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Karl

Re: Verlagsdruck auf Onlineshops beim Verkaufspreis

Beitragvon Karl » 8. November 2006, 07:58

Hallo,

mal abgesehen davon, ob wir eine freie Marktwirtschaft haben oder nicht.

Ich kann den Verlag verstehen... Da werden tausende von Euro für eine Neuerscheinung aufgewendet und dann mit viel Aufwand implemenitiert und dann "verhauen" Onlineshops das Spiel für ein Appel und ein Ei. Da stellen sich einem Verlag doch die Frage... "Wie können wir ein Spiel preislich so gestalten, dass auch ein normaler Händler bereit ist dieses Spiel in sein Programm aufzunehmen?" Oft genug hört man dann: "ach nööö ich bin doch nicht wahnsinnig.. Ich muss mit 1,6 kalkulieren und die Internethändler kalkulieren mit 1,2".

Wenn also ein Spiel sagen wir mal 40€ incl MwSt im Einkauf kostet, was ist dann an einem Preis von 44,90€ gerechtfertigt. Kann es sein dass 5 !!!! Onlinehändler mit einer Marge von 5€ leben. Kann das ein Händler mit Ladenlokal, Personal, etc? Nein kann er nicht.

Ergo: was würdet ihr als Verlag tun?? Haba und Games Workshop schaffen es doch auch die Preise beim Einzelhandel und Onlinehandel stabil zu halten... Der Einzelhandel ist glücklich und zufrieden

"Hoch" finde ich verkehrt, "stabil" ist doch passender.

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Roland G. Hülsmann

Re: Verlagsdruck auf Onlineshops beim Verkaufspreis

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 8. November 2006, 08:34

Karl schrieb:

> Ergo: was würdet ihr als Verlag tun?? Haba und Games
> Workshop schaffen es doch auch die Preise beim Einzelhandel
> und Onlinehandel stabil zu halten... Der Einzelhandel ist
> glücklich und zufrieden

Vielleicht sollte der nicht genanntr werden sollende Verlag mal bei diesen nachschauen, wie man so etwas richtig macht, ohne Onlinehändler und Kunden zu verärgern und zu vergraulen. :grin:

Gruß
Roland


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