Beitragvon Heinrich Tegethoff » 15. November 2006, 11:55
Rainer schrieb:
> Es geht um die Staatskassen.
> Die können zumindest bei 5 Mitspielern zu Beginn ungleich
> gefüllt sein. Mir ging es nur darum, ob dieses ein Nachteil
> für den "Erstbesitzer" des Landes ist, da er weniger
> investieren kann. Aber lt. Marten ist es zwar nicht
> ausgeglichen, aber auch kein Nachteil. Dieses verstehe ich
> aber nicht so ganz.
Ich glaube, es geht uim zwei verschiedene "leere" Kassen.
Denn diejenigen Staatskassen, in denen keine 13 Geld liegen, sind
entweder mit 4 oder mit 9 Geld gefüllt.
* Der Erstbesitzer eines 4-Geld-Landes hat - im Gegensatz zu seinen
Mitspielern - zwei Flaggen. Insofern ist es wichtig, dass in der zweiten
Staatskasse zu wenig drin ist, um diesem Spieler nicht zu viel Macht zu geben.
Die Flagge ist auch schnell fusch, denn wer als Erst-Investorkarten-Besitzer
auf "Investor" geht, der hat 6 Geld zur Verfügung - entweder überbietet er
seinen 4er-Kredit auf 10 und kämpft mit dem 9er, oder holt sich dieses
"kleinere" Land.
* Der Erstbesitzer eines 9-Geld-Landes ist in seinem Handeln erst einmal
nicht behindert, da er damit eine Fabrik kaufen kann. Die zweite Fabrik gibt es
erst, wenn das Aktionsrondell einmal umlaufen ist. Bis dahin kann sich
einiges in der Staatskasse tun, insbesondere dadurch, dass es einen billigen
Kredit mehr gibt als anderswo. Faktisch ist dies also ein unterdurchschnittlicher
Start, so wie eine doppelte Flagge überdurchschnittlich ist, aber die Spieldynamik
kommt damit wohl gut klar.
Servus,
Heinz (hat durch die Spielwiesn Imperial bisher häufiger erklärt als gespielt)