Beitragvon Hartmut » 16. November 2006, 21:57
"Thom" hat am 16.11.2006 geschrieben:
> Hallo Roland,
>
>
> Roland G. Hülsmann schrieb:
>
>> Hä? Jetzt hakt es wohl ganz aus.
>
> Immer schön locker bleiben :-)
>
>
>> Aber das ist doch völlig unabhängig davon, ob und
>> wieviele Erweiterungen es später geben wird. Das ändert doch
>> nichts am Grundspiel. Es zwingt mich doch niemand, diese
>> Erweiterungen auch zu kaufen.
>
> Ich muss selbstverständlich nichts kaufen, aber mir geht es
> so, dass ich von einem guten Spiel auch sämtliche
> Erweiterungen haben möchte, egal ob ich sie nun benutze
> oder nicht. Nenn es von mir aus Neurose oder so (bin kein
> Arzt), aber so geht es mir und ich werde deshalb auch nicht
> zum Doc gehen, der Wirtschaft freuts. :-)
> Wenn ich nun erfahre, dass im Durchschnit so um die 14€
> bis 36€ im Monat für ein Spiel draufgehen, dann kann ich
> mir dafür aber auch andere und vor allem verschiedenartige
> Spiele holen, mit denen ich dann bestimmt mehr Abwechslung
> habe, denn trotz Erweiterungen wird das Grundprinzip wohl
> erhalten bleiben.
>
> Ich für meinen Teil verteile mein Geld lieber unter allen
> Verlagen, als nur noch an den einen.
>
> Grüsse Thom
Hallo Thom,
das kann ich schon nachvollziehen, bei den Siedlern ging mir das auch so. Erfreulicherweise hat mich hier keine Erweiterung je wirklich enttäuscht. Bei Carcassonne (eine Erweiterung gekauft) und Alhambra (gar keine, auch kein Verlangen) habe ich mich dann davon befreit und heute kaufe ich Erweiterungen meist erst nach Begutachtung oder möglichst eigener Spielerfahrung. Ausnahmen gibt es auch bei mir, so z.B. Funkenschlag und Blue Moon, jeweils unbesehen erweitert.
Jäger und Sammler bin ich allemal, aber von den beiden gezeigten Extremen - Komplettsammler einer Spielfamilie vs. Genusskäufer verschiedener Ideen - gefällt mir der Mittelweg doch allemal am besten. Wenn Battlelore sich als ein solides gutes Spiel erweist, warum soll man das Grundspiel verdammen, nur weil man sich nicht alle Erweiterungen leisten kann? Dass der Verlag nach Erfolgen anderer Vorbilder von der Spielesammelleidenschaft einzelner profitieren mag, ist m.E. keinesfalls verwerflich, diese Form von "Sucht" ist ja wohl nicht wirklich gesundheitsgefährdend. Wer sich damit dennoch psychisch oder finanziell zu ruinieren vermag, hätte sein Problem auch an anderen Luxusartikeln als einer Spielefamilie entdeckt.
Hartmut (freut sich auf viele neue Spielideen)