Beitragvon Roland G. Hülsmann » 5. Januar 2007, 13:09
Jonas Hoffmann schrieb:
> Dabei hinken meine beiden Beispiele natürlich etwas das gebe
> ich zu, aber nimm den Räuber von Siedler, den stell ich auf
> ein Feld und schade damit einem Spieler, die anderen und ich
> sind davon nicht betroffen, dann habe ich nicht wirklich
> Vorteile durch die Aktion, wenn die anderen auch noch vor mir
> liegen.
Gerade beim Räuber ist es doch so, daß er mich fast immer weiterbringt, wenn ich beim Setzen nicht ganz mein Gehirn ausschalte: Wenn ich hinten liege, setze ich ihn dem oder der Führenden vor die Nase, um das Spiel zu verlängern, in der Hoffnung meine Position noch verbessern zu können. Liege ich selbst vorne, ist der oder die Zweite natürlich das bevorzugte Opfer, um meinen erhofften Sieg ein wenig abzusichern.
Um zum ursprünglichen Thema zurückzukommen: Wenn es um ein Turnier geht oder irgendwelche "ewigen" Plazierungslisten geführt werden, dann würde ich ganz klar die anderen mit hineinreißen, denn nur das gewährt mir dann die gleiche Punktzahl wie die anderen Spieler und läßt mich nicht hinter sie zurückfallen. In einer eher gemütlichen Spielrunde ohne "ewige" Plazierungslisten würde mich vermutlich eher interessieren, ob es die anderen dennoch zu einem guten Ende bringen ... ähem ... ;-) ... es sei denn, es würde dann noch stundenlang dauern und ich müßte ewig auf das nächste Spiel warten ... dann könnte es schon reizvoll sein, diese Zeit abzukürzen ... :grin:
Gruß
Roland