Nachdem ich mir Battlelore doch verkniffen habe, aber seit Weihnachten die Gier nach einem Ausstattungs-Monster-Spiel da war - habe ich mir ein Railroad Tycoon zugelegt (gibt es ja derzeit auch billiger).
Das schlechte Wetter am Wochenende hat dann auch für drei Partien gereicht, und die Familie war zufrieden.
Die wirklich erfreuliche Überraschung war: Obwohl 2 Stunden Spieldauer angegeben war, und im Web auch von 3-4 Stunden die Rede war, waren wir zu viert in einer knappen Stunde fertig.
Was nun aber vom Spielverlauf her auch so kurz ist, daß wir uns etwas gewundert haben - wir sind auf 40-50 Siegpunkte gekommen, 2-9 Aktien, maximal eine 5-er-Lok, die Netze waren kaum verbunden (außer natürlich die beiden im Nordosten) und keiner hat über die Berge gebaut, damit gab es auch keine der Fernverbindungen à la New York - Chicago etc.
Der Südwesten und eine Reihe weiterer Städte (Toronto, Duluth ...) blieben isoliert, der eine Versuch die Fernwest-Verbindung zu nutzen führte zu einem soliden letzten Platz.
Ist das ein üblicher Spielverlauf?
Oder gibt es auch Strategien, wo es sich lohnt, lange Strecken über die Berge und nach Westen zu bauen?
P.S.: Ist eigentlich die angekündigte Europakarte jemals erschienen?