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Imperial vs. Diplomacy

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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ingo

Imperial vs. Diplomacy

Beitragvon ingo » 6. März 2007, 22:30

Guten abend liebe Spielende,

Kann man beide Spiele Imperial und Diplomacy miteinander vergleichen? Sind sie sich denn überhaupt ähnlich? Oder spielen beide nur zur gleichen Zeit?

Oder kann man sie sogar gegeneinander "antreten" lassen? Was kann das eine besser als das andere? Welches Spiel lohnt sich eher zu kaufen? Oder ist es fast egal? Und welches macht auf Dauer mehr Spass?

Gespannt auf die Antworten derer, die das eine oder andere bzw. beide Spiel(e) kennen.
Der Ingo

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Michael aus Ulm

Re: Imperial vs. Diplomacy

Beitragvon Michael aus Ulm » 6. März 2007, 22:42

Nun ja, die größte Gemeinsamkeit dürfte in der Tat die Gattung und Epoche sein.

Ansonsten sehe ich Imperial als Brettspiel für einen Abend und Diplomacy eher als E-Mail Spiel an.

Gruß,
Michael

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Simon-spielbox
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Beiträge: 589

Re: Imperial vs. Diplomacy

Beitragvon Simon-spielbox » 6. März 2007, 22:47

Vergleichen kann man die beiden schon miteinander, jedoch sind beide auf ihre Art einzigartig.

Diplomacy ist im Grunde ein wirklich einfaches Spiel. Jeder übernimmt fest eine Nation und versucht, mit Hilfe von Bündnissen, seine Position zu stärken.
In Imperial dagegen spielt man die Investoren und verliert oft auch die Kontrolle über eine Nation.

Unterschiede sind vor allem (Diplomacy vs. Imperial):
- Feste Kontrolle vs "unabhängige Staaten mit wechselnder Regierung"
- simultane Züge vs Runden (der Nationen! nicht der Spieler)
- Spieler-Elimination vs Alle dabei bis zum Ende
- Sieg durch Militär vs Sieg durch Kapital

Gemeinsamkeiten
- Kampfsystem ist ähnlich simpel
- Fabriken die Einheiten produzieren
- wechselnde Bündnisse


Diplomacy ist ein reines Strategiespiel mit hohem Verhandlungs/Diplomatieelement während Imperial eher ein "normales" Regelspiel ist mit ständigem auf und ab. Diplomacy ist hinterhältiger, da man nur gewinnen kann, wenn man einen Spieler zum richtigesn Zeitpunkt betrügt. Imperial ist weniger konfrontativ (mal kurz aber dann auch nur oberflächlich).

Beide Spiele haben ihren Reiz, jedoch brauchst du für Diplomatie andere Spieler als für Imperial. Imperial ist eher gediegen im Vergleich zu Diplomacy. Dort braucht man viel mehr Zeit, eine höhere Toleranz gegenüber dem Ausscheiden von Spielern und vor allem ein dickes Fell!
Imperial dagegen spielt sich locker an einem Abend, bleibt spannend und interaktiv bis zum Schluss - Gewaltausbrüche wird es hier nicht geben (hoffentlich :) ).

Fazit:
Die Spiele erscheinen ähnlicher als sie sind. Vom Spielgefühl sind sie absolut anders. Beides sind Top-Spiele, wobei man dazusagen muß, dass man für ein Diplomacy-Spiel definitiv "ungewöhnlichere" Spieler braucht. Es ist wirklich ein ganz anderes Spiel (am ehesten noch vergleichbar mit Intrige + Risiko ohne Glück).

Ich hoffe, das hilft dir ein bischen :)
Ciao,
Simon

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Simon-spielbox
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Beiträge: 589

Re: Imperial vs. Diplomacy

Beitragvon Simon-spielbox » 6. März 2007, 22:48

Ah Mist: Die Epoche hat mir im Vergleich noch gefehlt :)
Gleich mal mit Kanonen auf Spatzen schießen
Ciao,
Simon

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Dietrich

Re: Imperial vs. Diplomacy

Beitragvon Dietrich » 7. März 2007, 00:21

Moin, moin,
Imperial ist eher mit einem anderen Tresham-Klassiker zu vergleichen, dem '1830'.

MfG Dietrich

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Richard van Vugt | GAMEPACK.nl
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Beiträge: 557

Re: Imperial vs. Diplomacy

Beitragvon Richard van Vugt | GAMEPACK.nl » 7. März 2007, 12:36

Imperial vs. 1830:
• mit 2,5 Stunden ein relativ kurzer Spieldauer <> bis zu 6 Stunden
• Gebiete vergrößern durch 'Diplomacy'-ähnliche Angriffe <> Gleise legen (bezahlen!)
• Obligationen erhöhen sich durch heben von Steuer in (hauptsächlich) eroberte Gebieten<> Aktien werden wertvoller durch fahren von (verschiedene Größe von) Zügen und bezahlen von Dividenden
• Obligationen werden nur wertvoller <> Aktien sind abhängig von das bezahlen von Dividenden
• Obligationen behält man <> Aktien kann man wieder verkaufen und so deren Kurs beeinflüssen
• Aktionen nur für Land wovon man die Mehrheit von Obligationen hat <> Gleise legen, Züge kaufen nur für Gesellschafte wo man die Mehrheit hat
• Spielende wenn ein Land die '25' Marker erreicht hat <> Spielende wenn ein Spieler Bankrott geht oder die Bank das Geld ausgeht
• schönes Spielmaterial aus Holz <> dünne Pappe
• relativ einfache Regeln <> viel zu lernen und erinnern

Imperial vs. Diplomacy:
• mit 2,5 Stunden ein relativ kurzes Spiel <> ein ganzer Tag
• taktisch (ausknobeln) <> diplomatisch (man muss über 'politische' und rednerische Eigenschafte verfügen)
• auch zu zweit spielbar <> eigentlich nur in voller Besatzung (7 Spieler)
• mehrere Phasen pro Runde <> nur zwei pro Jahr
• Spiel endet wenn ein Land die '25' Marker erreicht hat <> Spiel endet wenn ein Spieler 18 von insgesamt 34 Nachschubzenter besitzt
• schönes Spielmaterial aus Holz <> schönes Spielmaterial aus Holz
• relativ einfache Regeln <> sehr einfache Regeln

Imperial vs. 1830 und Diplomacy:
• Neuling der gespielt wird <> Klassiker worüber geredet wird

Mit freundlichen Grüßen,
Ricchard van Vugt
GAMEPACK

www.gamepack.eu

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Dicemon

gute Zusammenfassung

Beitragvon Dicemon » 8. März 2007, 08:36

mot genial for muliertem Fazit!

Frigolas

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Christian B.

Re: Imperial vs. Diplomacy

Beitragvon Christian B. » 8. März 2007, 09:25

Moin,

einfache Zusammenfassung:

Diplomacy ist ein Verhandlungs-Kriegsspiel.

Imperial ist ein Wirtschaftsspiel.

(Duckt sich)
Christian


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