Beitragvon Thomas O. » 14. November 2007, 11:18
Twixtim schrieb:
>
> Das muß wohl wie immer jeder im Einzelfall selbst
> entscheiden. Ich finde ja, daß Spiele nach wie vor zu den
> sehr, sehr, sehr günstigsten Freizeitbeschäftigungen zählen.
> Man vergleiche mit Sport, Kino, Konzert, Buch, Kneipe &
> Gastronomie, Urlaub, Auto usw.
Hallo Tim,
ich gebe dir grundsätzlich recht, Spiele sind verhältnismäßig günstige Freizeitbeschäftigungen, da man ein Spiel nur einmal erwerben muss, aber mehrmals Zeit damit verbringen kann. Von daher stimme ich deinem Vergleich mit Kino und Buch zu (es mag zwar auch Leute geben, die ein Buch mehrmals lesen oder öfters in denselben Film gehen, aber die erlebten Vorgänge sind doch immer nahezu dieselben, was bei Spielen nicht der Fall ist).
Aber ich denke, ein Vergleich mit Gastronomie und Urlaub hinkt. Hier handelt es sich um Dienstleistungen und nicht um Standard-Industrieprodukte. Wenn ich essen gehe, dann ist dort ein Koch, der einen bestimmten Teil seiner Arbeitszeit dafür aufwendet, das von mir bestellte Gericht zuzubereiten, und ein Kellner, der dies tut, um meine Bestellungen zu servieren. Das ist etwas anderes als ein Spiel, das zu Tausenden produziert und von mir im Laden gekauft wird (die Betrachtung des Handels mal außen vor gelassen). Dafür, dass Menschen sich individuell mit der Bereitstellung meiner Wünsche beschäftigen, finde ich die "normale" Gastronomie nicht überteuert und auch kaum mit Spielen vergleichbar.
Wieso zählst du Sport nicht zu den günstigen Freizeitbeschäftigungen? Laufschuhe, Hose, T-Shirt und ab. Die Investitionen amortisieren sich recht schnell. Und kauf noch einen Ball dazu, dann macht das Ganze auch Spaß ;-)
Grüße Thomas