Beitragvon Duchamp » 3. Dezember 2007, 11:01
"Objektive Rezis" ???
Ich denke, wie bei allem, was man so besprechen kann und zur Kultur gehört - ob Musik, Literatur, Filme, bildende Kunst (am schwierigsten) oder was immer - gibt es einen objektiven und einen subjektiven Part.
Beispiel: Eine Band kann technisch brilliant spielen, exakt ihre Zielgruppe erreichen, erfolgreich sein, live wunderbar funktionieren - also alles auf den Punkt.
Aber wenn es mich nicht packt? Mag ich es eben trotzdem nicht.
Wenn ich also etwas bespreche, sollte ich immer einen "objektiven Standard" anlegen - hierzu sollte man sich tunlichst auskennen, Zielgruppe mit in Betracht ziehen etc. und gut begründen - und dann meinethalben noch eine "persönliche Meinung" kundtun.
Finde ich; und finde ich viel zu selten in allerlei "Rezensionen" aller Art. Stattdessen wird kunterbunt herumgemischt.
Wie sehr da sofort die Meinungen auseinander gehen, zeigt sich bei jeder Art von "Rating" (siehe BGG oder auch imdb - dasselbe für Filme). Die Definitionen für die Ratings von 1 - 10 mischen genau den objektiven mit dem subjektiven Wiederspielreiz jedes einzelnen Users. Nun ja.
Neuer Thread? Subjektiv / objektiv bei Spielebewertungen?