Beitragvon Marten Holst » 29. Februar 2008, 12:58
Moin,
> Ein Beispiel hierfür wäre Fürsten von Florenz: Es gibt
> bestimmte Strategien und wenn man sich am Anfang für eine
> entschieden hat, dann kann man im Spiel nicht mehr viel
> varieren, ohne das Spiel zu verlieren.
Entschiedener Widerspruch: während es zwar möglich aber zugegeben schwierig ist, den Plan noch einmal mehr oder weniger komplett umzustellen, wenn er erst einmal steht, kann man bei FvF doch mit "kleinen" Entscheidungen gerade beim Versteigern erheblichen Druck auf andere Spieler ausüben ohne sich selbst zu sehr zu gefährden, und damit einige Florin (letztlich Siegpunkte) gutmachen oder andere Spieler ausblocken.
> Bei Säulen der Erde gibt es eine zweite Form von gespielt
> werden: Deine Entscheidungen haben nahezu gar keine
> Auswirkungen, da alle Möglichkeiten gleich sinnvoll
> erscheinen.
Ich mag "Säulen" nicht besonders und empfinde es als nicht so toll, aber diese Kritik teile ich gar nicht, ich empfinde hier eher das Gegenteil: die Möglichkeiten sind teilweise (in der frühen Einsetzphase) so klar in ihrem Wert, dass es wenig zu überlegen gibt und man auf die Baumeisterreihenfolge bauen muss. Gerade bei bestimmten Handwerkern oder Sonderkarten (wie heißen die noch?).
> ich spiel jedenfalls lieber Spiele, bei denen man
> ununterbrochen gefordert wird und mehr mit den Mitspielern
> spielt als mit dem Spiel selbst...
Ich denke, die meisten, aber was man als "gefordert" ansieht, könnte differieren. Nenne ein Beispiel, und ich möchte wetten, einer wird wie ein Widder sprechen.
Tschüß
Marten