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Dominion-Spielende

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Fluxx
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Re: Rundenbasiert - was ist das?

Beitragvon Fluxx » 30. Januar 2009, 17:39

Carsten Wesel | FAIRspielt.de schrieb:
>
> Fluxx schrieb:
> > Ich kenne den Begriff 'rundenbasiert' hauptsächlich aus
> > Computerspielen, wo z.B. Civilization als 'Rundenbasiertes
> > Strategiespiel' gilt (Im Gegensatz zu 'Echtzeitstrategie' wie
> > z.B. Warcraft). Das heißt so weil rundum jeder agiert.
>
> Dann ist also auch "Mensch ärgere Dich nicht" rundenbasiert,
> weil rundum jeder agiert? Sind das dann nicht [b]fast
> alle[/b] Spiele?

Ja! Aber es gibt auch Ausnahmen: Ligretto, Galaxy Trucker, Palastgeflüster, ...

Man mag deswegen auch bezweifeln, ob der Begriff in der Brettspielszene so viel Sinn macht. Man kann natürlich auch andersrum sagen, dass man ihn in der Brettspielszene einfach anders belegen müsste.

Nur habe ich mit deiner belegung des Wortes so meine Probleme:
>> Bei einem rundenbasierten Spiel erwarte ich einen, der die Runde anfängt und alle anderen die in dieser Runde ähnliches machen. Wenn's gut ist, folgt dann ein Rundenabschluß mit z.B. Punkte- oder Geldverteilung und dann beginnt die neue Runde. <<

Was ist z.B. bei so spielen wie Sankt Petersburg, wo der Rundenabschluss erst nach mehreren Runden erfolgt - oder ist die gesamte Phase dann eine Runde. Dann liegt das Problem vielleicht darin, dass du das Wort 'Runde' so benutzt wie ich das Wort 'Phase'.

Umgekehrt wenn in der Regel von Dominion was stände wie 'Nachdem jeder Spieler einmal am Zug war nimmt jeder ein Kupfer aus dem Vorrat und legt es auf seinen Ablagestapel, danach beginnt der Startspieler die nächste Runde'. Das würde wohl strategisch einen Unterschied machen, vom Spielfluss her aber nicht. Trotzdem würde dass nach deiner Definition dann Dominion von einem 'Nichtrundenbasierten' zu einem 'Rundenbasierten' Spiel verändern, da plötzlich ein offizieller Rundenabschluss (hinzufügen eines Kupfers ins Deck) da wäre? Die Frage die sich mir dann stellt ist, ab wann zählt etwas als Rundenabschluss und wann nicht? (den 'leeren Rundenabschluss' den es bei Dominion ja schon gibt lässt du ja nicht gelten)

Wenn in einer Spielanleitung etwas steht wie 'Wenn ein Spieler an der Reihe ist macht er ... es werden 5 unden gespielt' - ist das für mich eindeutig, dass reihum jeder drankommt bis jeder 5 mal dran war. Weil eine 'Runde' für mich heißt jeder kommt einmal dran - nicht mehr und nicht weniger...

>
>
> > Trotzdem ist die entsprechende
> > Begrifflicheit da sehr verbreitet und allgemein akzeptiert
>
> Sicher?

ähm - ja!

> Wenn das so wäre - finde ich - könnte man den Begriff auch
> getrost auf den Müll werfen, da er keinen Mehrwert hat.
> (Achtung: [b]Das[/b] meine ich jetzt mal ernst)

Verstehe ich nicht! Wenn ich mit jemandem über Computerspiele spreche und sage ich mag rundenbasierte Strategiespiele, weiss er sofort, was gemeint ist und versucht mich dann nicht über irgendwelche Echtzeitstrategiespiele zuzulabern. Der Mehrwert dieses Wortes ist ganz klar gegeben, da ich mit diesem einen Wort eine klare Eingrenzung vornehmen kann.

>
>
> > Fluxx, der gerade langeweile hat weil er nicht einschlafen
> kann
>
> Dann schreib' doch kurz 'ne Rezi für's Forum, wie's 'n
> Anderer ab und zu macht. Evtl. hilft das beim Einschlafen.
> ([b]Das[/b] jetzt nicht)

Sry wenn das so rüberkam, ich habe den Beitrag nicht geschrieben, weil ich dachte wenn ich mal nicht schlafen kann, dannnerve ich halt andere - sondern weil ich nächtens durch das Forum gelesen habe, deinen Beitrag gelesen habe und deinen Beitrag kommentierungswürdig fand.

>
> Gruß Carsten (der einem Re gern ein Kontr folgen lässt)


Fluxx, der diesmal tagsüber schreibt aber dafür müder ist als letztes mal....

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Grzegorz Kobiela

Re: Trotzdem

Beitragvon Grzegorz Kobiela » 30. Januar 2009, 19:51

> Totschlagargument Glück? Ich habe in der BSW um die 70%
> Siegpunkte bei knapp 400 Spielen und etlichen davon zu dritt
> und viert.

Wer öfter spielt, hat mehr Erfahrung, daher ist es nicht verwunderlich, dass dann 70% oder so rauskommen. Das allerdings heißt noch lange nicht, dass das Spiel nicht extrem glückslastig ist. Oder spielst du IMMER gegen GLEICH starke Spieler?

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Golbin
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Re: Trotzdem

Beitragvon Golbin » 30. Januar 2009, 20:45

Grzegorz Kobiela schrieb:

> Wer öfter spielt, hat mehr Erfahrung, daher ist es nicht
> verwunderlich, dass dann 70% oder so rauskommen.

dann müsste das bei Lost Cities auch gehen. In der BSW hat ken Spieler mit mehr als 10000 Spielen eine Quote von über 60 % und von denne mit 1000 Spielen und mehr hat der beste 62 %.

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Re: Trotzdem

Beitragvon Golbin » 30. Januar 2009, 20:47

ode schrieb:
>
> Ich frag nur mal so: Bist du dir da sicher mit der
> Wahrscheinlichkeit bei einem Würfelwurf? Ich hab mal in
> meiner Statistikvorlesung während des SoWi-Studiums gelernt,
> dass die Wahrscheinlichkeit bei einem sechseitigen Würfel 1
> zu 5 ist...
>
> ode. (ehrlich neugierig...)

Gibt beide Ausdrücke:

1 von 6 oder 1 gegen 5,

"zu" ist da ungenau

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ode

Re: Trotzdem

Beitragvon ode » 30. Januar 2009, 22:18

Ah! Okay...

Danke für die Info!

ode.

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Roman

Re: Trotzdem

Beitragvon Roman » 31. Januar 2009, 05:06

Moin,

Golbin schrieb:

> > Wer öfter spielt, hat mehr Erfahrung, daher ist es nicht
> > verwunderlich, dass dann 70% oder so rauskommen.
>
> dann müsste das bei Lost Cities auch gehen. In der BSW hat
> ken Spieler mit mehr als 10000 Spielen eine Quote von über 60
> % und von denne mit 1000 Spielen und mehr hat der beste 62 %.

Falls sich irgendjemand noch wundert, warum ich keine Lust mehr habe, mich mit Spielen auseinanderzusetzen: dort oben steht sie.

Ciao,
Roman


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