Beitragvon ravn » 2. Juni 2009, 23:20
Mikos schrieb:
> Wir haben heute erstmals Agricola zu Zweit mit offenen Karten
> gespielt. Dabei haben wir am Anfang 10 kleine Anschaffungen
> und 10 Ausbildungen aufgedeckt. Beide können daraus im Laufe
> des Spiels auswählen. Wenn eine Karte genutzt wird, wird
> danach eine neue dafür aufgedeckt.
Klingt gut, nur hat der Startspieler nicht den enormen Vorteil, aus eben 10 kleinen Anschaffungen und 10 Ausbildungen sich die beste Karte herauszusuchen? Also eine Karte, die wie Hebamme enorme Vorteile bringt, oder Grundrohstoffe vermehrt, oder bei der Ernährung hilft?
Wer erst als Zweiter an der Reihe ist, muss also sehen, was übrig bleibt ... wobei natürlich die Chance besteht, dass eine entsprechend stärkere Einzelkarte nachgelegt wird.
Weil nach ungezählten Agricola-Partien bin ich an dem Punkt angekommen, wo sich der Sieg meist über gut zusammenpassende Handkarten entscheidet. Hat man da nur blöde Karten (wenige preiswerte Anschaffungen, wenige Karten für den Spielbeginn, keine Karten mit Ernährungsvorteilen, viele Karten mit Voraussetzungen, ...), so wird es arg schwierig, da das eben bestmögliche daraus zu machen. Manche Kartenkombinationen sind schlicht stärker als andere.
Cu/Ralf