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Preis-Schmerzgrenze?

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Helmut
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Preis-Schmerzgrenze?

Beitragvon Helmut » 23. Oktober 2009, 14:48

Bei uns in der Lokalzeitung steht über die "Spiel 2009", die Spielpreise seien dem schmaleren Geldbeutel des Publikums angepasst worden.
Den Eindruck hatte ich weniger, denn bei mir steht immer noch die "Schmerzgrenze" bei 25 ¤ (früher 50 DM). Wie viele Spiele kosten heute locker bis 35-40 ¤?
Der Preis hat sich quasi gegenüber DM-Zeiten verdoppelt.

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Ferendra
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Re: Preis-Schmerzgrenze?

Beitragvon Ferendra » 23. Oktober 2009, 14:58

Also ich hatte auch den Eindruck, daß die Spiele in den letzten zwei Jahren deutlich im Preis angezogen haben; mein Eindruck 5 bis 10,- Euro. Aber was auf der Messe nach wie vor zu sehen ist, ist daß die Händler über den Donnerstag hinweg die Preise nach unten korrigieren.
Was mich erschreckt hat, daß Spiele aus dem Vorjahr zu seeeehr günstigen Preisen fast schon "verramscht" werden.

Das hat den komischen Effekt, daß man daß Spiel auch gleich mit abwertet. Aber Essen ist und bleibt ein "Einkaufsparadies" (für mich).

Gruss
Ferendra

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Werner Bär
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Re: Preis-Schmerzgrenze?

Beitragvon Werner Bär » 23. Oktober 2009, 16:26

> Der Preis hat sich quasi gegenüber DM-Zeiten verdoppelt.

Die DM-Zeit ist aber auch bereit eine Weile her.

Aber ich erinnere mich auch noch daran, daß ein El Grande beim Erscheinen 90 DM gekostet hat; erst nachdem es spiel des Jahre wurde, fiel der Preis auf 60 DM. Und die Städte- und-Ritter-Erweiterung für Siedler kostete damals im Kaufhaus 50 DM, im Fachgeschäft 60 DM. Mit ein klein wenig Inflation wären wir dann heute 12 Jahre später bei 40 Euro.

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Michael Kroeger
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Re: Preis-Schmerzgrenze?

Beitragvon Michael Kroeger » 23. Oktober 2009, 18:47

Hallo Helmut,

grade mal in alten Spielboxen nachgeschaut (Anzeigen eines Versenders):
Heft 1/2001: Inkognito 51,40 DM // Das Amulett 43,15 DM // Capitol 35,82 DM // Medina 43,96 DM // Afrika 34,48 DM // Cosmic Encounter 76,91 DM
Heft 4/2001: Carcassonne 22,20 DM // San Marco 44,66 DM // Anno Domini 16,86 DM // Meuterer 8,90 DM

Bei mir war auch damals die Kaufgrenze bei ca. 55 DM gelegen. Heute ist das so etwa 30 Euro. Für ein gelungenes Spiel gebe ich aber gerne auch bis 40 Euro aus, wichtig ist dann, dass es Spass macht und öfters gespielt wird (Galaxy Trucker, Age of Empires III).

War heute Nachmittag hier bei uns in einem großen Spiele- und Spielzeugladen, der eine wirklich gute und große Auswahl an Spielen hat. Alle Spiele stehen hier mit den UVP im Regal...und stehen...und stehen... Hier sieht man, dass die Normalbürger (also keine speziellen Spielbegeisterten, die sowieso online einkaufen) keine 35,95 Euro für ein Valdora oder 54,95 Euro für ein Age of Empires III ausgeben möchten. Es ist auch nur schwer verständlich, warum ein Spiel wie Valdora über 70.- DM (ja ja... die ewig Gestrigen) kosten soll. Aber hierüber (Preispolitik der Verlage) ist hier im Forum ja schon zur Genüge diskutiert worden.

Gruß
Mike

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Ralf Arnemann
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Re: Preis-Schmerzgrenze?

Beitragvon Ralf Arnemann » 23. Oktober 2009, 18:48

> Die DM-Zeit ist aber auch bereit eine Weile her.
Völlig richtig - ich kann diese Anspielungen auch nicht nachvollziehen.

Du hast treffende Beispiele genannt, und seit den "gewohnten" DM-Zeiten hatten wir nicht nur eine gute Zeitspanne Inflation, sondern auch diverse Steuererhöhungen. Das subjektive Preisempfinden über die schönen DM-Preise von früher bezieht sich ja nicht auf den letzten Tag vor Euro-Einführung, sondern das hat sich über die 90er Jahre gebildet.

Ein vernünftig ausgestattetes Spiel kann auch mal 30 oder 40 Euro kosten. Und ein gutes Spiel sowieso - pro Stunde Spielspaß ist das immer noch ein Schnäppchen verglichen mit den meisten anderen Freizeitausgaben.

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xnilf
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Re: Preis-Schmerzgrenze?

Beitragvon xnilf » 23. Oktober 2009, 20:06

Hallo,

bei El Grande kann ich mich erinnern, das es auf der Messe als SDJ so um 35 DM gekostet hat und am letzten Tag sank der Preis sogar bis auf 28 DM.
Siedler lag zu der Zeit auch so bei 38 DM
Wie wenig das in Euro ist mag ich gar nicht umrechnen.

Gerade heute viel mir auf, wie teuer neue Spiele sind.
Selbst für kleine Schachteln mit "Massenwaren" Spielen wollen Sie 32 Euro.

Gruß Xnilf

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Suryoyo
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Re: Preis-Schmerzgrenze?

Beitragvon Suryoyo » 23. Oktober 2009, 20:06

Ich muss dir recht geben, wenn ich überleg, dass ich in der disco knapp 50 ¤ pro abend ausgebe (Getränke + zigaretten) und am nächsten Tag nichtsmehr von dem Abend weiss, dann ist ein Gutes Brettspiel, dass mich weitaus länger unterhält und jetzt kommts, von dem ich am Nächsten Tag noch was weiss, eine weitaus bessere Investition.

Gruß

Suryoyo (der Abends weniger weggehen sollte um sich so mehr Spiele kaufen zu können)

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Big Daddy
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Re: Preis-Schmerzgrenze?

Beitragvon Big Daddy » 23. Oktober 2009, 22:16

Hallo Helmut,

alles wird teurer, und Spiele natürlich auch. Aber eines muss man mitbedenken:
Viele Spiele sind heute deutlich besser ausgestattet als es früher der Fall war. Ausnahmen bestätigen natürlich immer die Regel und einige Verlage lassen sich die Luft schon prächtig bezahlen. Aber der Durchschnitt ist heute deutlich besser ausgestattet.

Außerdem fällt mir gerade noch ein, dass ich für die Spiele der Edition Perlhuhn in den 80er-Jahren schon an die 100 DM bezahlt habe.

Mit freundlichen Grüßen
Big Daddy

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Attila
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Re: Preis-Schmerzgrenze?

Beitragvon Attila » 23. Oktober 2009, 22:56

Hiho,

Quatsch! Verdreifacht! Mindestens!

Atti

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Helmut
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Re: Preis-Schmerzgrenze?

Beitragvon Helmut » 23. Oktober 2009, 23:48

Ralf Arnemann schrieb:
>
> > Die DM-Zeit ist aber auch bereit eine Weile her.
> Völlig richtig - ich kann diese Anspielungen auch nicht
> nachvollziehen.

Nun ja, ich kann mich nicht erinnern, dass sich unser Einkommen seit 2001 verdoppelt hat. Insofern müssen wir heute also oftmals das Doppelte bezahlen.
Ob ein hoher Preis bei einem Spiel mit hohem Wiederspielreiz in Ordnung ist, habe ich nicht gemeint, sondern nur wie hoch die "Schmerz-Grenze" heute aussieht, und dass ich nicht der Ansicht bin, aktuelle Spiele seien dem schmaleren Geldbeutel entgegengekommen, wie es ein Zeitungsbericht ausdrückt.

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Michael Kroeger
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Re: Preis-Schmerzgrenze?

Beitragvon Michael Kroeger » 24. Oktober 2009, 07:07

Hi Big Daddy,

es stimmt, dass heute die Mehrzahl der Spiele eine bessere Ausstattung hat. Allerdings haben sich die Produktionsmechanismen auch geändert, sprich verbilligt. Wo früher Pappcounter (aus der örtlichen Druckerei) als Einheiten herhalten mussten, glänzen heute Plastikfiguren (in China für den Preis eines Pappcounters von früher produziert).

Aber trotzdem, wenn ich ein Spiel wie Race for the Galaxy ansehe (übrigens momentan mein Lieblingsspiel), das im Onlinehandel so um die 27.- Euro kostet (für alle älteren Spieler: das sind über 50.- DM) und 150 Karten und ein paar Spielchips beinhaltet, dann ist das vom Material her betrachtet kein Verhältnis mehr. Für ein Kartenspiel 50.- DM (!) ausgeben ist nicht grad wenig.

Oft kommen ja die Einwände, dass eigentlich die Spielidee und die Entwicklung mit bezahlt werden. Da mag ich aber gar nicht mit übereinstimmen. Vergleicht man das mit Büchern oder CD's hieße das, dass ein windiges Hardcover Buch mit grade mal 44 Seiten genauso teuer sein soll, wie ein Schinken mit 500 Seiten, nur weil der Autor halt genauso lange über seinem "Werk" gebrütet hat oder die neue CD von Creed der Schachzug schlechthin ist.

Gruß
Mike

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Bernd G.

Re: Preis-Schmerzgrenze?

Beitragvon Bernd G. » 24. Oktober 2009, 08:00

..aber letzten Endes sollte man doch meinen, dass zumindest der Theorie nach der Markt den Preis bestimmt. Wenn die Mehrheit der Käufer bereit ist für ein Spiel X einen hohen Preis zu bezahlen, wird aller Voraussicht nach ein hoher Preis verlangt werden und wenn nicht, dann nicht...(egal, ob sich das Preisniveau im Vergleich zu DM Zeiten verdoppelt, verzehnfacht oder halbiert haben sollte)

Gruss, Bernd

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Helmut
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Re: Preis-Schmerzgrenze?

Beitragvon Helmut » 24. Oktober 2009, 09:31

Stimmt!

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peer

Re: Preis-Schmerzgrenze?

Beitragvon peer » 24. Oktober 2009, 10:38

Hi,
naja du müsstest schon die Inflation mitberücksichtigen - Brötchen kosteten vor 20 Jahren auch noch keine 50 Pfennig. Und von Eis will ich gar nicht anfangen!
Preise von vor 10 Jahren mit heutigen zu vergleichen ist nunmal schwer.

Ich hab mir mal den Spaß gemacht den Original-Risiko-Preis von 1954 (USA) mit dem Inflationskalkulator zu berechnen. Ergebnis:
45 EUR!

So schlecht liegen wir also nicht.
Aber die Preise sind schon gestiegen - so viel steht fest. Dafür ist aber auch die Materialqualität durchgehend besser. Guch dir Alcazar an - sowas hätte es damals nicht gegeben. Oder Stronghold - von einem Kleinverlag!

Natürlich könnte man die Preise auch senken - aber dann müsste man in China oder zumindest Osteuropa produzieren. Und will das wirklich wer?

ciao
peer (Kauft jetzt drei paletten TWRS...)

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hanesen

Re: Preis-Schmerzgrenze?

Beitragvon hanesen » 24. Oktober 2009, 11:15

Guten Morgen,

auch ich bin grundsätzlich jmd, der in Essen eher weniger
auf den Geldbeutel achtet und immer ein halbes Vermögen
durchbringt, immer in Gefahr, von meinen Begleitern rechtlich als unzurechnungsfähig erklärt zu werden.

Jedoch habe ich nach dem gestrigen Marathon heute zum
ersten Male in meiner SPIEL-Laufbahn das Bedürfnis, mich
negativ über die Preispolitik einiger Verlage zu äussern!

Man hat in den letzten 2 Jahren meiner Meinung nach ganz
deutlich mit einer teilweisen "Cashcowmenthalität" zu tun,
die fast schon als unverschämt zu bewerten ist.

Als mein eigenes persönliches Highlight in diesem Jahr gilt
"die Tore von Loyang". Sicherlich ein super Spiel,aber 40 Tacken für ein paar Kärtchen, 2 Pappstanzbögen in
ausreichender aber nicht guter Qualität und Holzteilchen,
die in Quantität gerade mal der Hälfte eines Agricolas entsprechen? Sorry, aber auch wenn ich von einigen hier
zerrissen werde, das finde ich einfach dreist!
Preise für Erweiterungen (Pandemie / Kingsburg) sind jenseits von Gut und Böse und schrecken mich nur
noch ab!
WIe schon mehrfach in den Vorpostings erwähnt, es geht nicht darum, ob ein Spiel gut ist oder nicht. Es entsteht
nur der Eindruck das sich die Goldmans und Morgans anscheinend ein neues Betätigungsfeld ersucht haben: Spiele verkaufen ;-)


Liebe Grüße
Hanes



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peer

Re: Preis-Schmerzgrenze?

Beitragvon peer » 24. Oktober 2009, 12:24

Hi,
hanesen schrieb:
>
> WIe schon mehrfach in den Vorpostings erwähnt, es geht nicht
> darum, ob ein Spiel gut ist oder nicht. Es entsteht
> nur der Eindruck das sich die Goldmans und Morgans
> anscheinend ein neues Betätigungsfeld ersucht haben: Spiele
> verkaufen ;-)

Dann produziere doch mal billiger! Die Verlage geben ja nur die Produktionskosten weiter - oder glaubst du die machen ein Spiel für 40¤, das man auch für 30¤ hätte finanzieren können? Die wissen i.A. schon, dass die Kaufhürde bei einem höheren Preis größer ist als bei einem niedrigeren.

Hall ist ein kleiner Verlag, da sind die Preise schon deswegen höher, weil die Auflage kleiner ist und die Vertreibsstrukturen noch nicht so ausgebaut sind. Mag auch sein, dass denen noch die Connections zu den Billiganbietern fehlt :-) Bzw. Die die Kniffe noch nicht kennen, wie man Kosten reduziert (um das beurteilen zu können, fehlt mir die Einsicht in diesen konkreten Verlag).

Bislang habe ich jedenfalls noch keinen Verlag kennen gelernt, bei dem die Gewinnspanne des Verlages überdurchschnittlich groß ist.
Aber ich hab ja (als Autor) nunmal auch ein bisschen Einsicht in produktionsprozesse und kann daher die Kosten besser abschätzen, vielleicht fällts mir deswegen nicht so negativ auf... (Im Gegenteil: Ich frage mich immer noch, wie die von LudoArt damals den Messepreis von Marquis finanziert haben...)

ciao
peer

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Dirk Piesker
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Beiträge: 950

Re: Preis-Schmerzgrenze?

Beitragvon Dirk Piesker » 24. Oktober 2009, 13:11

Hallo Peer,

alles richtig. Aber dann kostet z.b ein Cardcassonne
14, was ich völlig in Ornung finde, und ein Samurai Kartenspiel 29.-
Da ziehe ich auch die Notbremse.


Viele Grüße,
Dirk

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peer

Re: Preis-Schmerzgrenze?

Beitragvon peer » 24. Oktober 2009, 13:28

Hi,
Geht mir ja genauso :-) Ich wollte ja nur sagen, dass die Verlage den Kunden das Geld nicht aus der Tasche ziehen, sondern höchstens ungünstig kalkulieren (Guck die Splotter an, die kalkulieren gar nicht, so wies aussieht, weil sich deren Spiele eh verkaufen. Aber das eine oder andere hätte man wohl schon billiger produzieren können, wenn man gewollt hätte...)

In diesem Fall kann ich nur vermuten: Große Auflage bei Cardassone drückt den Preis.
Die Rio-Grande-Spiele sind immer etwas teurer - Woran das liegt kann man nur spekulieren.

Aber das Samurai-Cardgame muss man sowieso nicht haben, so dolle ist es nicht ;-)

ciao
peer

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Bernd Schlueter
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Re: Preis-Schmerzgrenze?

Beitragvon Bernd Schlueter » 24. Oktober 2009, 18:27

Das die Preise sich verdoppelt haben, stimmt natürlich nicht! Das ist hier ja auch schon oft genug diskutiert worden...

Schlimm finde ich aber, wenn ich bei Queen Games "40¤ Messepreis" für Colonia sehe, und es im Internet für knappe 28¤ zu haben ist!

Auch Egizia kostet bei den meisten Händlern um die 30¤, einer hatte es für 23¤.

Ich kaufe eigentlich auch immer auf der Messe, aber bei solchen Preisunterschieden zwischen Messe und Internet bestelle ich lieber im Nachhinein

Bernd
(hat "gefühlt" nicht viel gekauft - obwohl das Konto anderes behauptet...)

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Suryoyo
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Re: Preis-Schmerzgrenze?

Beitragvon Suryoyo » 24. Oktober 2009, 18:31

Ich habe eh den Eindruck, dass man auf der Messe eher dazu verleitet wird was zu kaufen und im nachinein, mehrkt man dann, dass das Spiel garnicht soooo gut ist. un bereuht evtl sogar den Kauf, da warte ich lieber ab bis sich herauskristalisiert welche der heuheiten Super sind und kaufe die dann nach 1 - 2 Monaten im i-net oder beim händler.

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Hartmut Th.

RE: Preis-Schmerzgrenze?

Beitragvon Hartmut Th. » 24. Oktober 2009, 20:38

"xnilf" hat am 23.10.2009 geschrieben:
> Hallo,
>
> bei El Grande kann ich mich erinnern, das es auf der Messe
> als SDJ so um 35 DM gekostet hat und am letzten Tag sank
> der Preis sogar bis auf 28 DM.
> Siedler lag zu der Zeit auch so bei 38 DM
> Wie wenig das in Euro ist mag ich gar nicht umrechnen.

Na, das sind so etwa 20 Euro, und dafür bekommt man heute auch das aktuelle Spiel des Jahres, oder?

El Grande hat übrigens auf der Messe in Essen im Jahr zuvor - als es brandneu war - 79 DM gekostet! Und das vor wievielen Jahren? Also was sind heute z.B. 35 Euro für ein Dungeon Lords? Geht doch in Ordnung. Gut ausgestattete Spiele hatten schon immer ihren Preis.

Der Preisverfall durch die SdJ-Großauflage erlaubt keinen zulässigen Vergleich, obendrein wird das dann auch noch ohne Marge als Lock-Angebot abgegeben.

> Gerade heute viel mir auf, wie teuer neue Spiele sind.
> Selbst für kleine Schachteln mit "Massenwaren" Spielen
> wollen Sie 32 Euro.

Das lässt sich allerdings auch nicht leugnen. Muss man eben hinschauen und dann entscheiden, wofür man das Geld ausgibt.

verspielte Grüße, Hartmut

- Spielekreis Hiespielchen - www.hiespielchen.de -

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ravn

Re: Preis-Schmerzgrenze?

Beitragvon ravn » 24. Oktober 2009, 21:49

Suryoyo schrieb:
>
> Ich habe eh den Eindruck, dass man auf der Messe eher dazu
> verleitet wird was zu kaufen und im nachinein, mehrkt man
> dann, dass das Spiel garnicht soooo gut ist. un bereuht evtl
> sogar den Kauf, da warte ich lieber ab bis sich
> herauskristalisiert welche der heuheiten Super sind und kaufe
> die dann nach 1 - 2 Monaten im i-net oder beim händler.

Dagegen hilft ein Motto: Nur das kaufen, was man selbst auch anspielen konnte! Habe damit dieses Jahr arg viele "nur gute" oder "gehypte Gurken" für mich aussortieren können. Trotzdem bieben noch ausreichende "whow-Games" übrig, die mich beim Anspielen auf die ein oder andere Weise fasziniert oder gefesselt haben.

Bei manchen Spielen zündet es auch erst kurz vor Spielende. So habe ich Fabrikmanager fast schon nach den ersten Spielrunden als langweilig-einfach-flach und fehl von jeglicher Interaktion abgechrieben. Dann kam das "Whow-Erlebnis" mit dem Holzhammer und übrig blieb ein knackiges Wirtschaftsspiel ohne jegliches Gramm Fett voller interaktiver Möglichkeiten, die man aber erst mal entdecken muss im Spiel - und nicht beim Regeln lauschen!

Cu/Ralf


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