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Kaufkriterien bei Spielen

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Herbert

Kaufkriterien bei Spielen

Beitragvon Herbert » 28. Juni 2010, 10:10

Der Strang zum Thema Spielepreise brachte mich gerade auf die Frage, was denn die eigentlichen Kaufkriterien der Forumsteilnehmer sind.

Meine nenne ich mal gleich in der Reihenfolge der Wertigkeit:

- Probespiel
- Empfehlungen persönlich bekannter Personen
- Rezensionen in Zeitschriften
- Regelstudium
- Rezensionen im Internet
- Verlag
- Autor
- Forumsbeiträge
- BGG Ranking
- Spielepreise (DSP und IGA)
- Sonstige Umfragen

Gruß aus dem Münsterland
Herbert

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Niccolo
Kennerspieler
Beiträge: 1333

Re: Kaufkriterien bei Spielen

Beitragvon Niccolo » 28. Juni 2010, 10:35

Ich lese gerade das aktuelle GEO über Entscheidungsfindung, nicht uninteressant ;)

Wie auch immer:

- Spielmaterial

- Vervollständigungsmotive (also Erweiterungen eines Spieles, usw)

- Thema

- Mechanismus

- Aussicht auf einen neuen, interessanten Mechanismus

- Spieleranzahl

- Spieldauer

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Thomas Reh
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Beiträge: 427

Re: Kaufkriterien bei Spielen

Beitragvon Thomas Reh » 28. Juni 2010, 10:35

Eigentlich sollte bei mir das einzige Kaufkriterium das Probespiel sein. Zumindestens dieses Jahr habe ich es bisher (fast) durchgehalten.

Im Oktober kommt dann leider wieder die Spiel in Essen und mein Verstand hat für vier Tage Urlaub. :-)

Die von dir genannten weiteren Kriterien würde ich für mich eher als Aufmerksamkeitskriterien bezeichnen.

Gruss
Thomas

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Micha A.
Kennerspieler
Beiträge: 1340

RE: Kaufkriterien bei Spielen

Beitragvon Micha A. » 28. Juni 2010, 11:01

"Herbert" hat am 28.06.2010 geschrieben:
> Der Strang zum Thema Spielepreise brachte mich gerade auf
> die Frage, was denn die eigentlichen Kaufkriterien der
> Forumsteilnehmer sind.

Für mich gibt's nur 2 Kriterien:

1) Das Spiel hat mich bei einer Probepartie überzeugt UND ich bin mir weitestgehend sicher, dass ich auch Mitspieler finde. Dies trifft auf 95% meiner Käufe zu.

2) Das Spiel macht mich aus irgendeinem Grund (meist Kombination aus innovativem Mechanismus, Material, Thema und meine persönliche Einschätzung von Autor und Verlag) so an, dass ich auf das Probespiel verzichte. Das kommt aber vielleicht einmal im Jahr vor. Die beiden letzten einschlägigen Spiele waren hier "Machtspiele" und "Space Alert".

Alle übrigen von Dir genannten Punkte dienen möglicherweise dazu, grundsätzlich mal meine Aufmerksamkeit auf ein Spiel zu lenken, aber nicht als Kaufauslöser.

Gruß
Micha

*******************************************************************************************************
Wenn du dich klein, nutzlos und depressiv fühlst, dann denke immer daran: Du warst einmal das schnellste und erfolgreichste Spermium deiner Gruppe!

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Peter Gustav Bartschat

Re: Kaufkriterien bei Spielen

Beitragvon Peter Gustav Bartschat » 28. Juni 2010, 21:03

Spielen ist mein Hobby.

Da werde ich den Teufel tun und mich selbst durch einen Kriterienkatalog einschränken, wie ich das ausüben darf.

Wenn ein Spiel mir zuruft: "Kauf mich!", dann kauf ich das. Oder meine Frau hat mein Portemonnaie eingesteckt.

MfGPGB

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Michel
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Beiträge: 1028

Re: Alles zusammen und - nichts davon

Beitragvon Michel » 28. Juni 2010, 21:46

Meistens ist’s bei mir eine reine Bauchentscheidung (mit der ich - ich gebs ungern zu - öfter daneben liege, als richtig. So suche ich seit Jahrzehnten schon DAS (mein) Fantasyspiel - ziemlich erfolglos. Und ich bin nicht allein).
Allerdings sehe ich in Brettspielen allen Preissteigerungen zum Trotz immer noch ein derart günstiges Hobby, dass ich das verschmerzen kann.

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Volker L.

Re: Kaufkriterien bei Spielen

Beitragvon Volker L. » 28. Juni 2010, 22:51

Micha A. hat in seiner Antwort die meine so ungefähr
zu 50% vorweggenommen.

Micha A. schrieb:
>
> 1) Das Spiel hat mich bei einer Probepartie überzeugt
> UND ich bin mir weitestgehend sicher, dass ich auch
> Mitspieler finde.

Zustimmung zur ersten Hälfte. Die Frage nach Mitspielern
stelle ich mir da eigentlich nie (und bin ein bischen
überrascht, dass ausgerechnet der bekennende Alleinspieler
Micha das als Kriterium nennt).

Manchmal (Weihnachten oder Geburtstag stehen an und die
bereits getestenen und für gut befundenen Spiele sind
nicht zahlreich genug) muss ich mir ein Spiel blind
wünschen, aufgrund von Beschreibung, Rezension, Lob im
Forum etc., aber ich versuche, das zu vermeiden - oft
genug erweist sich das potenziell tolle Spiel dann doch
als "ja, ganz OK, aber ich hätte es nicht unbedingt
haben müssen" - das trifft zum Beispiel auf beide
Blindwünsche zum letzten Geburtstag zu (Rise of Empires
und Galactic Emperor)

> Alle übrigen von Dir genannten Punkte dienen
> möglicherweise dazu, grundsätzlich mal meine
> Aufmerksamkeit auf ein Spiel zu
> lenken, aber nicht als Kaufauslöser.

genau, und meine Reihenfolge der Wertigkeit dafür ist:

> - ausführliche Beschreibung in der Messevorschau
> - Empfehlungen persönlich bekannter Personen
> - Forumsbeiträge
> - Rezensionen im Internet

in seltenen Fällen auch

> - Verlag
> - Autor

Gruß, Volker

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Herbert

Re: Kaufkriterien bei Spielen

Beitragvon Herbert » 29. Juni 2010, 08:11

Peter Gustav Bartschat schrieb:
> Wenn ein Spiel mir zuruft: "Kauf mich!", dann kauf ich das.

Solange bei Dir immer nur ein Spiel ruft, ist das ein wunderbares Verfahren.

Bei mir rufen immer so viele ....

Gruß aus dem Münsterland
Herbert

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Niccolo
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Beiträge: 1333

Re: Alles zusammen und - nichts davon

Beitragvon Niccolo » 29. Juni 2010, 09:57

Michel schrieb:

> So suche ich seit Jahrzehnten schon DAS (mein)
> Fantasyspiel - ziemlich erfolglos.

Da habe ich große Erwartungen an die computerunterstützten Wundertische/-matten, die da irgendwann einmal auf unseren Tischen landen...
Also ich hätte lieber spezifische 'intelligente' Spiel'brett'matten anstelle eines riesigen Bildschirmtisches, wie man sie seit ein paar Jahren immer wieder aufpoppen sieht.


> Allerdings sehe ich in Brettspielen allen Preissteigerungen
> zum Trotz immer noch ein derart günstiges Hobby, dass ich das
> verschmerzen kann.

Aber das Platzproblem!

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gimli043
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Re: Kaufkriterien bei Spielen

Beitragvon gimli043 » 29. Juni 2010, 10:49

Bei mir hat der Spielekauf einen Jahreszyklus. Dieser beginnt eigentlich einige Monate vor Essen mit Einholung zu Informationen zu allen Spielen die sich interessant anhören.

Quellen: BoardgameGeek, Spielbox, Cliquenabend, Verlagsseiten und andere ...

Daraus entsteht dann in der Regel schon eine Liste sortiert nach:
wahrscheinlich kaufen
spielen und vielleicht kaufen
spielen
anschauen

Meistens bleiben dann in Essen noch viele Spiele übrig, die ich hätte kaufen wollen, aber aus beschränktem Budget nicht getan habe.
Nach Essen gibt es dann über das Spielbox-Forum und andere Quellen wieder neue Informationen, die dann in einem Wunschzettel für Weihnachten resultieren.

Aus den Nürnberg-Neuheiten entscheide ich dann auch noch nach oben genannten Informationsquellen was ich mir zulegen sollte. In der Regel ist die Einkaufsliste hier aber sehr kurz: Aus Mangel an Testmöglichkeit und auch aus Mangel an Komplexität der Nürnberg-Spiele. Sehr hilfreich ist hier die Spielumfrage.

Hauptkriterium ist bei mir wie gut ich das Spiel finde. Weiterhin interessant ist aber auch der Preis.
Bsp: Für nächstes Essen stehen bei mir bereits "Mercator" und "dSdE - das Kartenspiel" auf der Wahrscheinlich-Kaufen-Liste.
Mercator aufgrund des Cliquenabend-Videos, dass mich vom Spiel überzeugt hat. Das Spiel wird sicherlich mehr als 30 ¤ kosten, aber so gut sein, dass es sich lohnt.
dSdE - das Kartenspiel habe ich noch keinerlei Informationen zu. Aber das Brettspiel ist super. Tore der Welt ist super und ganz anders. Also wird das Kartenspiel sich auch mindestens ok sein. Und für ca. 7 ¤ kann man es auf jeden kaufen. Bei einem 30+ ¤ Spiel würde ich nicht ohne genauere Informationen kaufen.

... so weit zu meinen Kaufentschlüssen ... :)

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Micha A.
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Beiträge: 1340

RE: Kaufkriterien bei Spielen

Beitragvon Micha A. » 29. Juni 2010, 17:49

"Volker L." hat am 28.06.2010 geschrieben:
> Micha A. hat in seiner Antwort die meine so ungefähr
> zu 50% vorweggenommen.
>
> Micha A. schrieb:
>>
>> 1) Das Spiel hat mich bei einer Probepartie überzeugt
>> UND ich bin mir weitestgehend sicher, dass ich auch
>> Mitspieler finde.
>
> Zustimmung zur ersten Hälfte. Die Frage nach Mitspielern
> stelle ich mir da eigentlich nie (und bin ein bischen
> überrascht, dass ausgerechnet der bekennende Alleinspieler
> Micha das als Kriterium nennt).

Nun, mittlerweile habe ich so viele Möglichkeiten zu spielen (Spieletreffs, private Spieleabende sowohl mit Viel- als auch Wenigspielern, Spiele mit den Kindern), dass ich für MAAM gar keine Zeit mehr habe... ;-)

Gruß
Micha


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