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Neulich gespielt (2017)

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Fang
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Fang » 10. März 2017, 18:19

Ich bin endlich dazu gekommen eine weitere Partie Star Wars: Rebellion zu spielen.
Dieses Mal hatte ich das Imperium. Meine Starteinheiten waren schnell und gleichmäßig verteilt und die Jagd begann.
Mit früh gezogenen Handelsabkommen-Karten konnte ich mir schnell die Loyalität starker Systeme sichern. Die Rebellen unternahmen Sabotageversuche die ich auch nicht verhinderte, da ich meine Anführer lieber für Flottenbewegungen nutzte. Vader schickte ich auf die Jagd nach gegnerischen Anführern. Bei der ersten Gefangennahme entkam derjenige jedoch schnell wieder.
Den Haupteil meiner Flotte schickte ich in Richtung Rodia wo sich die größte Rebellenflotte befand während sich der Todesstern und seine Begleitschiffe Richtung Mon Calamari aufmachte. Dort sammelten sich allerdings verdächtig viele X-Wings...
Vader gelang es einen weiteren Anführer gefangen zu nehmen, der aber gleich wieder frei kam...allerdings nicht ohne dass ich ihm vorher einen Peilsender verpasste :) . Er floh nach Ryoth. Hmm, es schien logisch. Ryloth war weit weg und dort tummelten sich auch Rebelleneinheiten, aber würde mein Gegner mich direkt zu seiner Basis führen? Sie konnte auch auf Tatooine sein.
Aber wie dem auch sei. Zeit zum Schlag auszuholen: Meine Sternenzerstörer stellten die Rebellentruppe auf Rodia und zerschmetterten sie. Die jämmerlichen Überreste zogen sich wieder Richtung Ryoth zurück. Hm. Mit meinem Pilotenanführer (weiß grad den Namen nicht) schickte ich 4 Tie-Jäger nach Mon-Calamari und zerstörte den Großteil der X-Wings, damit mein Todesstern sicher war.
Und siehe da: Die Rebellen verlegten ihren Stützpunkt. Sie waren tatsächlich auf Tatooine. Nun tappte ich wieder ein wenig im Dunkeln zumal auch das Spielende nicht mehr fern war.
Wieder wurde ich geködert, dieses Mal schien Kessel wahrscheinlich. Es war relativ weit weg und mein Gegner unternahm schon Anstrengungen mich dort fernzuhalten.
Nun, ich rückte in die Richtung vor. Gleichzeitig hakte ich mit meinen anderen Flotten weitere mögliche Systeme ab. Eine davon zog nach Alderaan...und dort waren sie!
Ich hatte nur einen Angriffsträger, zweit Tie-Jäger und 2 Bodentruppen. Die Rebellen einen Mon-Calamari Kreuzer und einen Landspeeder. Der Kampf begann. In der ersten Runde wurde Mon-Calamari beschädigt während ich keine Verluste hatte. Am Boden wurde der Landspeeder beschädigt und ich verlor eine Bodentruppe.
In der zweiten Runde schaffte ich es tatsächlich den Mon-Calamari zu zerstören und ebenso im Bodenkampf den Landspeeder. Hier war mir wirklich das Glück hold.
Das Imperium siegte in einem tollen Spiel!

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Harry2017
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Harry2017 » 12. März 2017, 08:19

Gestern nun endlich wieder einmal spielwillige Menschen bei uns zu Besuch gehabt - Es gibt diese seltene Gattung Mensch also doch noch, es besteht also Hoffnung :-)

Imperial Assault mit Frau, meiner Schwester und Ihrem Freund. Meine Frau, die beiden und ein gemeinsamer "Jeder-darf-mal-ran" Held gegen mich als Imperator konnten einen megaknappen Sieg davontragen (ich musste aber mehrmals auf den Wettrenncharakter des Spiels hinweisen und das das Ziel nicht ist möglichst wenig Schaden einzustecken und möglichst viele Gegner zu killen).

Hat allen sichtlich Spaß gemacht, auch wenn man echt noch regelfester werden muss - Aber wir haben ja noch 10 Einsätze vor uns...

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Dee
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Dee » 12. März 2017, 08:38

Kanagawa zu viert: Nach wie vor ist Kanagawa eines meiner Liebslingsspiele, weil es so simpel und so hübsch anzusehen ist. Es klappt sehr viel bei mir, vor allem die eine sehr lange zusammenhängende Jahreszeit war mit Dank Gewitterwolken-Bonus möglich. Man merkte hier etwas die Erfahrung, die ich gegenüber den drei Neulingen hatte. Dennoch hatten die anderen am Tisch auch Spaß am Malen. :)

Tiefseeabenteuer zu fünft: Ich habe alle gewarnt, dass sie nicht so tief tauchen sollen ... :D Sehr schönes Push-Your-Luck-Spiel, bei dem man sich sehr schnell verschätzen kann. Manche sind alle drei Runden nicht mehr zurück zum U-Boot gekommen. Am Ende hatten es von den fünf Spieler nur drei geschafft jemals einmal einen Schatz zu bergen. Dementsprechend ging der Rest leer aus. War lustig! :)

Auf nach Indien zu viert: Hier hilft es extrem, wenn man das Spiel kennt und die Mechanik verinnerlicht hat. Für manche ist es schwer, zu verstehen, dass die „Schiffe“ gleichzeitig auch als Waren, als Siegpunkte oder Geld benutzt werden. Sprich, wenn ich mehr Geld bekomme, muss ich ggf. eines meiner Schiffe/Würfel für die Anzeige des Geldes hernehmen. Immerhin geht das auch umgekehrt, sodass ich in der letzten Runde 5 Geld wegschmiss, um ein Schiff zu haben, mit dem ich noch zwei Siegpunkte generieren konnte. Knapp mit 2 Punkten Rückstand zweiter geworden.

Guildhall zu viert: Eigentlich ist das Spiel ganz okay, aber irgendwie zog sich der Aufbau und das Spiel an und für sich. Die Unterscheidung zwischen Aktionsgebiet und Zunfthaus fiel manchen bis zum Ende schwer und auch die Aktionen auf den Karten verstanden manche selbst nach 60 Minuten Spielzeit nicht. Das hat das Spiel etwas gehemmt. Ansonsten sehr hoher Interaktionsgrad, wobei man dadurch aber wirklich erst richtig seinen Zug überdenken kann, wenn man an der Reihe ist. Dennoch ganz nett, wenn auch kein „Must have“.

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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Florian-SpieLama » 12. März 2017, 09:43

Gestern setzte ich mich mal wieder mit meiner ersten Agententruppe aus meiner Freundin, zwei Freundinnen von ihr und meiner Wenigkeit in die Kapseln.

Zwei Durchläufe T.I M.E-Stories Hinter der Maske - Ich glaube, dass wir die Lösung haben, aber die Mädels waren für den vermeintlich letzten Durchgang zu müde. So wurde unser Plan aufgeschrieben und auf nächstes Mal verlegt.

Dass ich das Spiel mehr als genial finde, habe ich schon oft gesagt. Also bleibt eher die Frage, wie finde ich das Szenario.
Ich finde es sieht richtig klasse aus. Das Artwork wirkt irgendwie wie am Computer aufgemotzt, was mich aber nicht stört. Im Gegenteil! Ich finde diesen Teil irgendwie am schönsten, da er so toll hell und bunt ist.
Die neuen Kniffe oder Ideen für dieses Szenario finde ich auch sehr gelungen. Es wird nicht zu kompliziert oder zu viel, aber es wird wieder etwas neues eingeführt, was das Szenario sich wieder etwas anders anfühlen lässt.
Auch die Art von Rätsel gefallen sehr, da sie wieder mehr im Stile vom 1 Szenario sind.
Bei den Mädels reiht sich dieser Teil als zweites nach bzw. auf einem geteilten Platz 1 mit der Nervenheilanstalt ein.
Bei mir ist es so, dass ich jedes Szenario bisher Hammer fand und sie mich gleichviel gefesselt haben. Dennoch ist die Drachen-Prophezeiung mein Liebling bisher, der Rest und damit Hinter der Maske, ist auf einen geteilten zweiten Platz.

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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Vikingblood80 » 12. März 2017, 20:38

Gestern Abend Spieleabend.

Zuerst 2 Runden Colt Express zu sechst. Maximalbesetzung und es hat Laune gemacht. Für 3 Spieler war es das erste Mal. Wir haben die Charaktere gelost. Mit mehr Spielern sind die Runden kürzer, das fällt schon auf.

Erste Partie als Belle gespielt. Meistens hat die sonst meine Frau. Ich hatte wirklich nur eine Schusskarte im Deck gegen Ende des Spiels. Lief recht gut, aber keine konnte an den Koffer herankommen, mir fehlte in der letzten Runde auch die passende "Klettern" Karte. In der letzten Runde wurde ich noch auf dem Dach der Lokomotive geboxt und verlor einen Diamanten, damit auch Platz 2...wurde mit ca 2300$ dann dritter. Aber sehr spassig. Die Freundin der Tochter, haute in einem Doppelzug boxen + schiessen raus...aber das beeinträchtigte die Freundschaft der Mädels nicht.

In der zweiten Partie nahmen wir den De'Lorean mit dazu. Ich war Django und plante meine Strategie mehr auf Revolverheld..ging auch auf. Insgesamt konnten 3 Spieler alle Patronen verballern. Mit ähnlichem Ergebnis wurde ich erneut dritter. Meine Frau gewann heimlich still und leise beide Partien....indem sie Revolverheld wurde und genügend Schätze eingeheimst hatte. Auch hier passte der Marshall auf wie ein Schiesshund und lies keinen an seinen Koffer heran.

Nachdem momentan quasi jedes Mal Colt Express wegen Spassigkeit und niedriger Einstiegshürde auf den Tisch kommt, stehen schon mal die beiden großen Erweiterungen (Postkutsche sowie Sherrif und Gefangene) auf der Wunschliste. :)

Nach der Runde verabschiedeten sich die Teenager ins Bett und als Absacker kam noch zu viert Camel Up auf den Tisch. Ich konnte in den Etappenwertungen gut punkten....und am Ende war es tierisch knapp. Die Planungen verschoben sich wieder und ich konnte nicht auf's Siegerkamel setzen, weil meine Karte dazu schon im Verliererhaufen lag. :) War aber ganz knapp und ich gewann mit 29:28 gegenüber Platz 2 von unserem Besuch.

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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon openMfly » 12. März 2017, 20:55

Legendary Encounters Alien Expansion (solo, zweihändig)
Die letzte Woche ausgepackt, eingetütet und ca. 4 Partien gespielt.
2 neue Szenarien. Da im Grundspiel nur 4 enthalten sind, ist das eine prima Ergänzung.
9 neue Charaktere sind auch eine tolle Ergänzung.
Die Möglichkeit die Alien-Queen zu spielen hört sich interessant an, passt aber nicht so ganz zu dem, was ich vom Spiel erwarte: ein knallhartes Koop.
Und das ist die Expansion auch wieder. Noch keinen Sieg bisher errungen. Nicht mal nahe dran.
Aber es zieht mich in seinen Bann und das Artwork ist wieder schön düster.

Am Wochenende gab es zwei lange Nächte und einen langen Tag zu zweit:

Pathfinder Abenteuerkartenspiel (2 Helden)
Wir hatten vor ein paar Monaten Basisspiel und 1. Abenteuerpack der Runenherrscher am Stück durchgespielt.
Dieses Mal war die Sucht schnell wieder entfacht. Bis in die Nacht haben wir den 2. Abenteuerpack gespielt und den ganzen nächsten Tag den dritten. Der weitaus größte Teil des Wochenendes ging für das Spiel drauf.
Wenig Story (ohne Fan-PDF), reine Würfelorgie, wenig Strategie... trotzdem macht es uns richtig viel Spaß.
Für mich ist es der dritte Durchlauf durch die Kampagne.

Escape Room - Das Spiel (2 Spieler)
Wir haben 2 Szenarien zu zweit gespielt (Labor und Bombe). Jedes hat uns gut 90 Minuten beschäftigt.
Eigentlich hat man ja nur 60 Minuten.
Lag es an den fehlenden Mitspielern, dem Alkohol, der späten Stunde...
Bei der Bombe hatten wir uns bei einem Code einfach verlesen und Nullen als Os gelesen. Das hat uns dann ewig aufgehalten. Ansonsten ging es super und die Rätsel waren gut lösbar.
Im Labor haben wir teilweise zu kompliziert gedacht. Aber auch das war schön. Dem Mitspieler haben beide besser als das Gefängnis gefallen.

Trough the Ages (Neuauflage, 2 Spieler)

Die erste Partie mit Mitspieler. Es war spannend, aber mehr als 2 Spieler müssen es nicht sein. Zieht sich sonst ewig.
Der Mitspieler hat das erste Mal gespielt und direkt gewonnen. Er hatte früh einen Kulturzuwachs von 10+ pro Runde. Aber sonst auch eigentlich nichts. Kaum Fortschritt, militärisch weit unterlegen, wenig Technologien und Gebäude.
Trotzdem hatte er über die Runden viel Kultur angesammelt und ich kam am Ende nicht mehr ran trotz großen Sprüngen. Leider habe ich keinen Kulturkrieg bekommen trotz 3 Militärkarten jede Runde. Die hätten das Blatt gedreht. Es war aber eine schöne Partie. Hoffentlich gibt es bald eine Revanche.

Marvel Legendary Noir Erweiterung (solo, zweihändig)

Wieder eine tolle Erweiterung. Ermittlung und Geheimnisse.... auch mechanisch toll umgesetzt.
Wird in den nächsten Wochen sicher öfter auf dem Tisch landen.

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Ben Ken
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Ben Ken » 12. März 2017, 22:38

Wir haben gestern Takenoko gespielt. Es ging ziemlich knapp aus. Platz 1 und 2 hatten jeweils 35 Punkte. Am Ende hatte eine Freundin mehr Pandakarten und konnte sich den Sieg sichern. Davor haben wir Heckmeck gespielt. Gehört zu unseren liebsten "Aufwärmspielen".
Gott würfelt nicht - Albert Einstein

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openMfly
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon openMfly » 15. März 2017, 11:59

Aeon's End (solo, 2 Charaktere)
Die ersten beiden Partien gespielt.
Sehr leicht erlernbares Spiel. Es ist ein Deckbauer, aber doch anders als meine vielen anderen Deckbauer.
Jeder spielt mit einem Helden, der eine besondere Startkarte und Fähigkeit hat. Auch die Starthand und das Startdeck weichen etwas voneinander ab.
Jeder Gegner hat sein eigenes Deck und eigene Zusatzregeln. Die beiden bisherigen Gegner spielten sich wirklich unterschiedlich.
Beide Partien konnte ich gewinnen und hatte meinen Spaß dabei.
Im Grundspiel sind leider nicht so viele unterschiedliche Markt-Karten dabei. Auch die Allgemeinen-Gegnerkarten sind in ihrer Anzahl eingeschränkt. Die beiden kleinen KS-Erweiterungen verschaffen hier (auf den ersten Blick) wenig zusätzliche Abwechslung. Dabei sind insgesamt viele Hauptgegner und Charaktere dabei. Wäre nur schade, immer fast die gleichen Karten zum Kauf zu haben.
Ersteindruck ist aber positiv und es kommt nochmal auf den Tisch.
Das Artwork bzw. das Design der Karten gefällt mir allerdings nur mittelmäßig. Dafür, dass in der Welt alles so hoffnungslos sein soll, kommt es mir doch bunt vor. Und die Bider an sich könnten größer sein.

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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Harry2017 » 15. März 2017, 18:19

Dienstags ist zur Zeit immer Blood Bowl Tag - Ein Bekannter kommt zum zocken zu Besuch und es wird gekickt :-)

Mit einer ausgeglichenen ersten Halbzeit gingen wir mit einem 1:1 in die zweite Runde, nachdem ich in der 7. Runde mit nem glücklichen Pass noch einen Touchdown erzielen konnte. Die 2. Halbzeit war dann ein Rush, weil uns nur noch 30 Minuten zur Verügung standen bis der Bus des Besuchers kam und meine Tochter ins Bett musste...

...Schlag auf Schlag gings - Hin und her wurde auf Risiko gespielt - Wir haben nur die Hälfte der 2. Halbzeit geschafft, aber schlussendlich konnte mein Kumpel mit seinen Menschen einen Megapass landen und das Spiel schlussendlich für sich entscheiden.

Regelunfest dauert es für uns noch knapp 3 Stunden - Wird aber von Mal zu Mal besser...Zwerge und Skaven werden auch angeschafft, dazu die Starspieler und Big Ones der 4 Teams aus dem Willyminiatures Kickstarter.

Bisschen lang für das was es macht - Aber mega spaßig und voller Schadenfreude und Ärgermomente :D

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ErichZann
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon ErichZann » 15. März 2017, 22:44

Gestern zu Zweit gewesen und erstmal seit langer Zeit wieder Claustrophobia ausgepackt, einfach Regeln, tolles Material, nette Ideen und sehr schnell gespielt, mit kam es etwas unbalanced in Richtung der Helden vor...muss wiederholt werden, mag das Spiel einfach sehr gerne. Sehr schade, dass die zweite Erweiterung Furor Sanguinis so gut wie nicht zu einem vernünftigen Preis zu bekommen ist.

Danach eine Runde Terraforming Mars. Die Menge an Karten und die sich daraus ergebenden Spielmöglichkeiten finde ich super, wenn das Spiel jetzt noch grafisch professionell wäre, wäre es der Oberknaller, leider sind die Spielertableus 1. hässlich und 2. auch etwas unpraktisch, einmal verrutscht muss man schon sehr genau wissen wo welcher Spielstein denn nun war, sollte da mal ne überarbeitete 2. Edition kommen die das optische Prototypenfeeling überarbeitet ist es ein Pflichtkauf.
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon gimli043 » 16. März 2017, 09:14

Arnold hat geschrieben:Wir lieben Deduktionsspiele. Als Kind Schiffe versenken und U-Boot-Jagd, später Scotland Yard, Heimlich & Co. ( unser ewiger Evergreen ), Die Akte Whitechapel, Der Name der Rose und unser Liebling Mr.Jack. Also jetzt kommt Holmes, das 2-Personenspiel.

Dann solltet ihr Euch mal "Gauner raus!" (http://zocken.tus-porselen.de/wordpress ... auner-raus) anschauen. Ich bin der Autor des Spiels, es ist also "Werbung" hier. Aber ich denke das Spiel würde Euch dann gut gefallen.
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Arnold
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Arnold » 16. März 2017, 22:19

Hallo René , danke für den Tip, bei Ines Beurteilung nachgesehen und schwups bestellt. Passt! DANKE

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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon gimli043 » 17. März 2017, 11:04

Dann viel Spaß mit dem Spiel und melde Dich mal, wie es Dir gefällt!
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ElPeludo
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon ElPeludo » 17. März 2017, 13:12

In letzter Zeit gab es viel Terraforming Mars in mehreren Gruppen, gefällt mir wirklich sehr gut! Auch die verschiedenen Strategien scheinen wirklich sensationell gut zu funktionieren. Mit den Konzernen wird ein ohnehin schon sehr gutes Spiel nochmal eine Stufe besser, habe nun ein paar Mal damit gespielt und neulich wieder - in einer neuen Runde - mit den Anfängerkonzernen: ich will nicht mehr zurück! (Auch wenn diese natürlich auch irgendwie super-cool sind, aber die anderen gefallen mir besser.) Die Draftingoption finde ich auch gut und spannend, allerdings machen sie das Spiel auch nochmal ein bisschen länger, aber ich bin schon eher ein Fan davon. ^^ Nach langer Zeit gab es auch Level 7: Omega Protocoll mal wieder. Ahhhh, ich bin hin und hergerissen bei dem Spiel: Idee finde ich super, Spiel an sich auch, macht Spaß, aber: es ist laaaang und dadurch phasenweise auch ganz schön zäh. Vor allem wenn einige in der Runde nich 100% begeistert sind wird das deutlich. Ich musste fast lachen, als ich auf der Schachtel 60-90 Minuten als angegebene Spieldauer gefunden habe. Wie schafft man das?! Klar, wir mussten viel nachschlagen, aber wir haben sicher easy 2.5 - 3 Stunden gebraucht. (60 Min gehen ja fast schon für Auf- und Abbau drauf ^^). Hier konnte der Overseer das erste Mal überhaupt in unserer Runde gewinnen.

Gestern dann endlich Carson City, zu zweit auf der Flussseite. Sehr cooles Spiel, hat definitiv Lust auf mehr gemacht! (Bisschen Schade fand ich, dass bei der Big Box auf viele Bestandteile gar nicht eingegangen wird... Z.B.: die Holzteile, die man alternativ zu den Plättchen nutzen kann, was ist mit den extra Flussplättchen? Wenigstens in der Übersicht des Spielmaterials hätte man das schon aufführen können mMn.) Ich konnte mit großem Vorsprung gewinnen, da ich in der letzten Runde 110$ erwirtschaften konnte, noch 80$ aus der Vorrunde hatte und auf dem Punkte-Kauf-Feld dann mal locker flockig 38 Punkte eingestrichen habe. Das war ein bisschen schade (weil es das ganze Spiel auf den Kopf gestellt hat und jegliche Spannung sofort gekillt hat- wirkte schon fast ein bisschen "broken"), lag aber auch daran, dass ich 2 mal hintereinander die Möglichkeit hatte den 120$-Charakter zu wählen und wir das Spiel auch das erste Mal gespielt haben, wird also so sicherlich nicht mehr passieren. Freue mich auf weitere Partien!

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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Florian-SpieLama » 19. März 2017, 21:25

Gestern war wieder das monatliche "Mengede spielt!".

Krazy Wordz (16+) zu sechst - Erste hatte 23 Punkte glaube ich.
Das Spiel ist simpel und wird nicht jedem gefallen. Wenn es in der Gruppe ankommt, ist es aber eine Mords-Gaudi! War richtig witzig und es gab viele Verwirrungen und lustige Aufreger!

Mystic Vale zu viert - Die Erste hatte 26 Punkte.
Es war die erste Partie und wir hatten zu wenig gemischt. Deswegen hat man die meisten Aufwertungen dann 3 mal gesehen.
Es kamen wenig Karten mit Seelen ins Spiel, wodurch nur 3 Unterstützungen im gesamten Spiel gekauft wurden.
Das Material ist super und erregt schon Aufmerksamkeit.
Das System funktioniert gut und wirkt frisch.
Tolles Spiel und ich freue mich aus mehr Partien. Wer Deckbau mag und was anderes in diese Richtung will, sollte hier mal reinschauen.

Las Vegas zu fünft - Ich wurde mit 100.000 dramatisch Letzter, während die Erste fast die Million knackte.
Es hat bei mir fast nichts hin gehauen, aber dennoch war es lustig.
Einfache Würfelei, die schnell erklärt ist und immer Spaß macht, bei zügiger Spielzeit.

Wazabi zu sechst - Wie den ganzen Abend hatte auch meine Holde (zuvor "die Erste" genannt :P ) die Nase vorn und wurde als Erste ihre Würfel los.
Die Würfel haben eine ähnliche Qualität, wie die von King of Tokyo.
Ansonsten hat das Spiel ganz einfache Regeln und ist eine wilde Würfelei.
Muss ich nicht in der Sammlung haben, aber Spiel ich immer gerne mit.

First Class Modul A & C zu dritt - Die Erste hatte 148 Punkte, während ich als Zweiter 124 Punkte hatte.
Ich finde Modul C gar nicht so schlimm, wie man hörte. Es bringt etwas Risiko rein und beeinflusst das Spiel nicht zu sehr, dass es frustriert.
Das Spiel ist einfach der Hammer. Wandelbar durch die Module, nicht zu komplex und trotzdem eine ordentliche strategische und taktische Tiefe.
Für mich ist es eine der Kandidaten fürs "Kennerspiel des Jahres".

Nox zu zweit - Konnte ich gewinnen.
Man legt hohe Karten vor sich aus und mit niedrigen überdeckt man die hohen Karten in der Auslage des Gegners.
Pures Glück und recht dämlich. Wir haben auch eher aufgehört.


Heute spielte ich mit meiner zweiten T.I.M.E-Stories-Gruppe die Drachen-Prophezeiung.

Wir brauchten die Standard 3 Durchläufe, brauchten reale Zeit aber deutlich mehr als bei den anderen Szenarien.
Ich habe trotz zweiten Durchlauf viel neues entdeckt. Es bleibt bisher mein Lieblingsszenario.
Wie vielfältig das Spiel ist, zeigt, dass 2 Mitspieler hingegen die Nervenheilanstalt und eine Mitspielerin der Marcy-Fall am besten finden.
4 Leute und 3 Lieblingsszenarios.
Das System bleibt ein Mega-Hit für mich!

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Arnold
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Arnold » 20. März 2017, 06:59

Gestern zu zweit endlich zum ersten Mal Snowblind. Tolles Rennspiel mit einer hohen Risikobereitschaft. 24:21 verloren. Bleibt in der Sammlung auch wenn es wie Mush!Mush! oder Snowtails höchstens vier mal im Jahr auf den Tisch kommt.

Imhotep, sehr schönes Spiel, welches bis zum Schluss spannend ist. 51:47 gewonnen.

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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Arnold » 20. März 2017, 07:48

Florian-SpieLama hat geschrieben:First Class Modul A & C zu dritt - Die Erste hatte 148 Punkte, während ich als Zweiter 124 Punkte hatte.


Bedeutet, dass die/der dritte im Bunde zu viele Beweise hatte und ausgeschieden ist. Wir haben aus diesem Grunde bisher Modul C nie zu zweit eingesetzt. Ist die Sorge unbegründet, dass sich bei zwei das Spielgeschehen mit Modul C ausschließlich auf die Beweise konzemtrieren wird?

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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon gimli043 » 20. März 2017, 08:35

Arnold hat geschrieben:
Florian-SpieLama hat geschrieben:First Class Modul A & C zu dritt - Die Erste hatte 148 Punkte, während ich als Zweiter 124 Punkte hatte.


Bedeutet, dass die/der dritte im Bunde zu viele Beweise hatte und ausgeschieden ist. Wir haben aus diesem Grunde bisher Modul C nie zu zweit eingesetzt. Ist die Sorge unbegründet, dass sich bei zwei das Spielgeschehen mit Modul C ausschließlich auf die Beweise konzemtrieren wird?


Ja, die Sorge ist begründet :). Ich habe auf BGG eine Variante gepostet mit der das Modul C auch zu zweit sehr gut funktioniert:
https://www.boardgamegeek.com/thread/16 ... two/page/1
Man könnte das auch für das Spiel zu dritt nehmen. Dann gibt es eben einen Dummy-Spieler und der nimmt alles, was in den Spalten 1-3 übrig bleibt. Dann ist auch nicht garantiert, dass einer der drei Spieler ausscheidet, sondern es könnte eben auch der Dummy sein.
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Dicebattle » 20. März 2017, 09:32

Also gestern zu zweit gewesen und einige kleine Spiele Ausprobiert.

Die Portale von Morthar- Sehr gutes Spiel, schnell gespielt und bis zum Schluß spannend.
Engine Empire- Ein schönes Microgame, dass auch schnell gespielt ist, aber viel Konfrontation.
Zeitalter des Krieges - Einfaches Würfelspiel, aber zu zweit nicht so spaßig, ich glaub zu 4 oder zu 6 wirds lustig.

Und dann kamm das Spiel Kampf um den Olymp neuerworben von mir. Und ich muss euch jetzt mal fragen wie es eure Erfahrung mit dem Spiel, denn was uns aufgefallen ist, dass das Spiel anscheinend nicht geballanced ist:
Wir haben vier runden gespielt und
1. Es hat immer der Startspieler gewonnen!
2. Der Spieler mit Herakles im Spiel hat die Partie gewonnen. Und das ist drei mal vorgekommen.
Das hat keinen Spaß gemacht, vor allem, es hat sich nicht nach einem spannenden hin und her und Kräftemessen angefühlt, sondern der Eine macht dich nieder und du versuchst alles mögliche um ihrgendwie im Spiel zu bleiben.

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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Florian-SpieLama » 20. März 2017, 12:23

Arnold hat geschrieben:
Florian-SpieLama hat geschrieben:First Class Modul A & C zu dritt - Die Erste hatte 148 Punkte, während ich als Zweiter 124 Punkte hatte.


Bedeutet, dass die/der dritte im Bunde zu viele Beweise hatte und ausgeschieden ist. Wir haben aus diesem Grunde bisher Modul C nie zu zweit eingesetzt. Ist die Sorge unbegründet, dass sich bei zwei das Spielgeschehen mit Modul C ausschließlich auf die Beweise konzemtrieren wird?


Ja die Dritte ist wegen zu vielen Beweisen ausgeschieden, war aber sowieso abgeschlagen.
Zu Zweit würde ich das auch nicht spielen. Ich weiß aber gerade gar nicht, was ist, wenn es gar keine Beweise gibt. Da müsste ich nochmal nachlesen.
Ich weiß, dass es heißt, dass bei Gleichstand alle Beteiligten ausscheiden. Ob das bei 0 auch so ist weiß ich nicht.
Also ich würde es zu zweit nicht spielen. Zu dritt oder noch besser zu viert halte ich das für eine recht spannende Komponente, der man auch nicht schutzlos ausgeliefert ist. Das Spiel ist auch kurz genug, dass der Frust nicht zu hoch sein sollte.

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Rapunzel7
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Rapunzel7 » 20. März 2017, 15:20

Endlich Zeit für Arler Erde gehabt...Suchtfaktor!!!!!
Gestern in der Früh und am Abend gespielt....Endlich mal gegen meinen
durchdachten Worker Placementer gewonnen!!!!!!

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Dee
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Dee » 20. März 2017, 21:27

T.I.M.E. Stories – Die Endurance-Expedition zu dritt: Yeah, endlich! Ich verrate nicht viel, aber wer Endurance-Expedition bei Wikipedia eingibt, weiß, worum es in dem Spiel geht. Das Spielprinzip bleibt gleich, der Einstieg ist aber super gelungen und sofort ab der ersten Karte ist man angespannt, wie viele Durchgänge man braucht (exakt drei, die letzte mit nur 2 ZE übrig). Durch einen kleinen Kniff ergibt sich sogar ein höherer Wiederspielwert als bei den vorherigen Teilen. Von der Story und Ausführung her liegt EE für mich noch hinter "Hinter der Maske", aber vor dem Marcy-Fall. :)

Naufragos zu dritt: Das Spielprinzip ist recht einfach: Die Spieler sind auf einer Insel gestrandet („Hallo, Robinson. Wie geht's da drüben?“) und versuchen innerhalb einer gewissen Rundenanzahl Hilfe zu holen. Um zu Überleben, muss Nahrung besorgt werden, Holz herangeschafft und das Feuer geschürt werden. Ein Unterstand hilft bei Wunden, die auch schnell zu Infektionen werden können. Erkunden bringen einem ggf. wertvolle Gegenstände und neue Aktionsmöglichkeiten. Dabei ist der Erkundungsstapel ziemlich dick und je nach Entscheidung des Kundschafters verläuft die Story etwas anders. Wenn man entkommt, schaut man, wer im Spiel die meisten Abenteuer bestanden und hierfür die meisten Siegpunkte erhalten hat.

Zum Positiven: Die Spielidee ist gut. Kooperativ von der Insel entkommen und überleben, kennt man von anderen Spielen ja schon. Sehr gut ist das Erkundungsdeck, dass aus über 100 Karten besteht. Wir haben in unserem Abenteuer gerade einmal 20 davon gesehen. Das heißt, beim zweiten Mal kann das Abenteuer etwas anders ausgehen.

Leider überwiegen für mich die negativen Teile: Voran die Anleitung! Ich habe vor dem ersten Spielen nicht verstanden, was ich mit dem Erkundungsdeck machen soll bzw. wie dieses aufgebaut ist. Im Endeffekt habe ich geraten, dass man alle Karten mit einer Zahl wohl ordnen muss, egal aus welchem Deck diese stammen (es gibt sechs unterschiedliche Decks). Und auch so ist die Anleitung sehr unübersichtlich und nicht leicht zu erlernen. Dabei ist das Spiel so simpel, was der zweite Kritikpunkt ist. Für 2 1/2 Stunden Spielzeit zu dritt ist es zu repetitiv. Es gibt keine Steigerung, die erste Runde läuft von den Aktionen identisch zur letzten Runde ab. Es war nicht direkt langweilig, aber eben auch nicht spannend. Extrem schlecht kamen die Siegpunkte im Spiel bei uns an. Naufragos könnte gut sein, wenn man es Full-Koop spielen würde. Als Semi-Koop, bei dem am Ende nur eine Person oder niemand gewinnt, bestraft das Spiel Alleingänge viel zu sehr. Man gefährdet das Gruppenziel viel zu sehr dadurch. Was bei "Winter der Toten" Spaß macht, ist hier störend. Als Variante: Alle Siegpunktmarker werden gemeinsam gehortet und man versucht in Summe über einen bestimmten Wert zu kommen – und natürlich gerettet zu werden.

Insgesamt war das Spiel okay, ich geb es aber gerne ab.

Arnold
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Arnold » 20. März 2017, 21:36

First Class

Modul A und C, mit Empfehlung für zwei Spieler von René. Sehr gute Umsetzung. Funktioniert , aber uns fehlte etwas. Die dynamische Punktegestaltung z.B. Aus Modul B. Das Spiel wirkte irgendwie gebremst.

Wir lieben gerade den Einbau von Multiplikatoren zum Gewinn. Nächstes mal nehmen wir Modul E und B. Modul C fliegt aus der Sammlung :)

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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Florian-SpieLama » 20. März 2017, 21:39

Dee hat geschrieben:T.I.M.E. Stories – Die Endurance-Expedition zu dritt: Yeah, endlich! Ich verrate nicht viel, aber wer Endurance-Expedition bei Wikipedia eingibt, weiß, worum es in dem Spiel geht. Das Spielprinzip bleibt gleich, der Einstieg ist aber super gelungen und sofort ab der ersten Karte ist man angespannt, wie viele Durchgänge man braucht (exakt drei, die letzte mit nur 2 ZE übrig). Durch einen kleinen Kniff ergibt sich sogar ein höherer Wiederspielwert als bei den vorherigen Teilen. Von der Story und Ausführung her liegt EE für mich noch hinter "Hinter der Maske", aber vor dem Marcy-Fall. :)


Hui das klingt spannend. Da freu ich mich drauf! Ich hoffe meine Gruppe kann sich bald treffen, um "Hinter der Maske" abzuschließen und "Endurance-Expedition" zu starten.

Vikingblood80
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Re: Neulich gespielt (2017)

Beitragvon Vikingblood80 » 21. März 2017, 20:05

Letzten Freitag die Frau zu einer 2er Partie Brügge überreden können. Meiner Frau sind es mittlerweile zu viele Karten und kein Spielbrett. Auch schon lange her, dass wir es deshalb spielten. Ich konnte eine passende Auslage bauen, mit mehreren Kirchen-Personen. Damit konnte ich während der Partie schon gut punkten. Mein Geld (Gulden) war relativ knapp. Das Spiel ging über 8 typische Runden. Ich konnte gerade immer so sparen und dann eine Person kaufen, zum Ende hatte ich 7 ausliegen und 4 davon Kirche. Meine Frau hatte gut Geld und konnte so den Kanalbau vorantreiben, den ich komplett vernachlässigte, auch fehlte mir deshalb 2 mal das Geld, um im Rathaus aufzusteigen. Bei der Endwertung sah ich vor den letzten 2 Kategorien schon wie der Sieger aus, aber meine Frau zog mit der Kanalwertung noch an mir vorbei, letztlich musste ich mich 62:64 geschlagen geben, aber gutes Ergebnis für 8 Runden.

Samstag dann Spieleabend zu viert.
Wir begannen mit Marco Polo. Für unsere Gäste war es das erste Mal und wir wollten testen, ob sie auch komplexere Spiele mögen. Sie fühlten sich von der Optionsvielfalt etwas erschlagen und wir gaben aber viele Hinweise. So zog es sich aber dennoch in die Länge und wir brachen nach 2,5h nach der dritten Runde ab. Wir spielten auch nach der Einsteigervariante, ausser, dass sich unsere Gäste die Charaktere aussuchen durften. Die Endwertung ist natürlich etwas verzerrt. Ich "gewann" mit Mercator mit 39 : 30 : 30 : 16.

Danach zur Auflockerung eine Partie Colt Express mit De'Lorean. War allen wohlbekannt, weiterhin nach den Grundregeln. So lief das auch locker flockig und sehr dicht beisammen. Ich (Django) konnte einen Koffer erbeuten und 3 Säcke. Wir lagen dicht beisammen...mein Frau (Doc) gewann wieder glänzend und dominierte die Schlusswertung mit dem 2.en Koffer und Revolverheld,und Schätzen sie gewann mit 3450$ : 2050$ : 2050 $ : 2000$. Alle waren schon müde und so liessen wir den Abend noch gemütlich bis nachts in Plauderei ausklingen.


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