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Meinungen zu Stephenson's Rocket?

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Roman Pelek

Meinungen zu Stephenson's Rocket?

Beitragvon Roman Pelek » 11. Dezember 2000, 13:57

Hi,
im Netz reicht die Kritik von sehr gut bis sehr mies zu o.g. Spiel. Hat jemand noch fundierte Meinungen bzw. Langzeiterfahrungen dazu? Hätte nix gegen ein nettes Knizia-Eisenbahnspiel - nur manche sagen, wenn man Durch die Wüste schon hat, könnte man sich das sparen (wieder andere behaupten das Gegenteil). Danke!
Ebenso warte ich noch auf die Eingebung, ob Herr der Ringe (für mich) nun Kooperations-Schrott oder prima gemeinsamer Spass und Abwechslung sein soll... Im Netz ist die Kritik ja durchweg positiv, aber in der Spielbox halten halt vier von 7 nix davon, die anderen drei dagegen sind angetan <seufz>
Ciao,
Roman (Herr der Ringe oder Stephenson's Rocket kaufen? Entscheidungen, Entscheidungen...)

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Carsten Wesel

re: Meinungen zu Stephenson's Rocket?

Beitragvon Carsten Wesel » 11. Dezember 2000, 14:22

Eine Entscheidung für dich kann ich auch nicht treffen. Mir reicht es, daß ich nach 3 Spielen "Stephensons Rocket" noch immer nicht gut finde. 3x ein schlechtes Spiel zu spielen, ist schon 'ne Menge, aber einem Knizia gibt man eben mal 'ne Chance mehr.
Ansonsten hat es latürnich was von "Durch die Wüste", ist aber trotzdem ganz anders.
Gruß Carsten (mag "Durch die Wüste")

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Erhard Portner

re: Meinungen zu Stephenson's Rocket?

Beitragvon Erhard Portner » 11. Dezember 2000, 17:33

Hi,
wenn ich "Stephensons Rocket" mit "Durch die Wüste" vergleiche, gefällt mir persönlich "Durch die Wüste" eindeutig besser, wenngleich ich die beiden Spiele auch nicht ganz für vergleichbar halte. Bei "Stephensons Rocket" war jedenfalls meiner Mitspielerin und mir bereits nach 3 oder 4 Zügen die Lust am Weiterspielen vergangen. Wir fanden das Spiel relativ zäh. Hier ein Pünktchen und da ein Pünktchen sammeln, ohne dass wir die Möglichkeit zur Verfolgung einer umfassenderen Erfolgsstrategie erkennen konnten, die im Spiel zu einer Steigerung der Spielspannung führte. Eigentlich Schade, weil ich mir gerade von diesem "Knizia" mehr versprochen hatte. Aber nur um "spielend" Zeit zu verbringen, kenne ich etliche Spiele, die mir dann doch ein erheblich befridigenderes "Spiel-Feeling" verschaffen.
Über "Herr der Ringe" kann ich mir noch kein Urteil bilden, da ich es noch nicht gespielt habe. Nach der Lektüre der Regel habe ich jedoch Zweifel, ob ich je Lust bekommen werde, es zu spielen. Dabei muss ich allerdings hinzufügen, dass ich auch schon kein Fan des Themas bin! Bei jugendlichen Tolkien-Fans, die im Spiel das Abenteuer in ihrer Fantasie vielleicht nacherleben mögen, mag das vielleicht anders aussehen.
Mit verspielten Grüßen
Erhard (der von Reiner Knizia am liebsten "Schotten-Totten" spielt)

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Ralph Hänsel

re: Meinungen zu Stephenson's Rocket?

Beitragvon Ralph Hänsel » 11. Dezember 2000, 18:43

Also wenn, dann lieber "Durch die Wüste"! (BEi SR ist zwar das Thema hübscher, aber im übrigen hinkt es doch sehr)
Zu "Herr der Ringe": Was für ein Schrott!!! Keine Ahnung warum das irgendwem gefällt? "Wir ziehen den weißen KEgel nach Buxtehude und wenn alle Spieler gemeinsam 2 Karten mit dem X-Symbol abgeben, passiert nichts, sonst zieht Darth Vader ein Feld vor, usw..."
HILFE!!! Das ist doch kein Spiel und nur weil alle Orte, Namen und Ereignisse irgendwo im Spiel (und auch noch in der richtigen REihenfolge, ha...) vorkommen, wirds auch nicht besser... :o(
HDR = Die Enttäuschung des Jahres für mich (und auch bisher alle anderen Spieler in den beiden Spielrunden, wo wird probiert haben)!!!
Ralph

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Sönke Weidemann
Kennerspieler
Beiträge: 531

re: Meinungen zu Stephenson's Rocket?/Herr der Ringe

Beitragvon Sönke Weidemann » 11. Dezember 2000, 19:28

Hallo! Tja, ich bein einer der Spieler, dem HdR sogar sehr gut gefällt, und bislang teilten alle Mitspieler diese Meinung. Woran liegt´s? Zum einen natürlich in der meiner Meinung nach hervorragend gelungenen Umsetzung des Buches in einen spielerischen Rahmen. Bei unseren Partien kam es immer zu einer Situation, die wir aus der Geschichte selbst kannten (z.B. sind wir in Kankras Lauer gescheitert, wiel im Zug vorher das Schwert "Stich" abgegeben haben; dieses fehlte uns jetzt.)
Na gut, eine Umsetzung eines Buches muß nicht automatisch ein Spiel ergeben. Aber auch die Nicht-Tolkien-Fans unter uns (übrigens alle über 30, siehe weiter oben) konnten sich mit dem Spielprinzip anfreunden.
Was sicherlich nicht wegzudiskutieren ist, ist der doch sehr hohe Glücksfaktor des Spieles. Es kann schon spielentscheidend sein, zu welchem Zeitpunkt welche Ereigniskärtchen gezogen werden.
Mein Fazit nach den bisherigen Runden: Zur Zeit ist es ein sehr schönes Spiel mit dem Anreiz, es beim nächsten Mal besser zu machen. Ob dieser Anreiz allerdings lange anhält, kann ich heute noch nicht sagen.
Gruß Sönke

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Frank Eisenhauer

re: Herr der Ringe

Beitragvon Frank Eisenhauer » 11. Dezember 2000, 23:58

Moin Moin!
Sag mal, wie seit Ihr eigendlich so weit gekommen? Nach immerhin 5 Spielen haben wir es nie weiter als bis zum Beginn des "Lair" Board geschafft.
Ich hatte an keiner Stelle des Spieles das Gefühl irgendeine Art von Kontrolle über den Verlauf zu besitzen.
Das Spiel frustriert mich!
Und es lag nicht daran, daß wir nicht vorrausschauend gespielt hätten oder schlecht kooperieren würden.
Das Spiel benutzt schlechte Odds gegen die Spieler um es schwierig zu gestallten, damit man bloß keinen Gewöhnungseffekt bekommt.
Ein ziemlich billiges Mittel, das mich auf keiner Ebene intelektuel herrausfordert.
Ich bin endtäuscht, leider!
Frank (dDer hofft, daß Knizia's n
2chstes besser ist!)

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Holger Joist

re: Meinungen zu Stephenson's Rocket?

Beitragvon Holger Joist » 12. Dezember 2000, 09:14

Also uns hat Stephenson's Rocket super gefallen.
Einer meiner Favoriten von Essen 99.
Ich muss allerdings gestehen, dass wir die erste Partie auf der Messe ziemlich mies fanden. Nach einer Stunde sind wir nochmal darauf zu sprechen gekommen und fanden es dann doch nicht so schlecht. Daheim wieder gespielt und es hat uns noch besser gefallen. Je öfter, je besser. Dann ist auch nicht mehr so scheinbar planlos.
Gruß
Holger

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Benjamin Spicher

re: Herr der Ringe

Beitragvon Benjamin Spicher » 12. Dezember 2000, 09:20

>Und es lag nicht daran, daß wir nicht vorrausschauend >gespielt hätten oder schlecht kooperieren würden.
Woher weisst du das??? Hast Du Vergleichsmöglichkeiten? Die Sache mit dem Glücksanteil stimmt schon, aber über Gandalf hat man doch einiges an Einflussmöglichkeiten, auch wenn die Kärtchen mal "schlecht" gemischt wurden. Wir (auch alle über 30, begeistert) habens jetzt schon etwa 10 mal gespielt, und an Anfang gab's auch laufend eins aufs Dach.. das hat sich aber sehr gebessert. Und mit 10 mal spielen ist der Preis längstens rausgeschlagen, auch wenn der "Wiederspielwert" langsam etwas nachlassen sollte. Keiner von uns hat übrigens das Buch gelesen, und nur einer ist ein wirklicher Abenteuerfan. Ich selber konnte mit dem Thema bisher auch nur wenig anfangen. Ich glaube also nicht, dass man so erallgemeinern kann wem das Spiel nun gefällt und wem nicht. Vor allem hat es anscheinend nichts mit dem Alter zu tun oder eben der Präferenz für Tolkien. Vielleicht eher damit, ob man sich auf ein etwas anderes Spiel einlassen kann und unbefangen an die Sache herangeht?

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Kathrin

re: Meinungen: Herr der Ringe

Beitragvon Kathrin » 12. Dezember 2000, 09:23

Was mich ja mal interessieren würde, ist die Frage: Wie hängen die Kenntnis des Tolkien-Buches HdR und das Mögen oder Nichtmögen des Spiels zusammen? Sprich: Gefällt das Spiel eher Leuten, die das Buch gelesen haben?
Also, ich habe das Buch zweimal gelesen und finde das Spiel sehr gut und atmosphärisch.
Alles Gute von
Kathrin.
PS: Alle über 30 seien Nicht-Tolkien-Fans? Das stimmt nicht...

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Gast

re: Herr der Ringe

Beitragvon Gast » 12. Dezember 2000, 09:39

>Und es lag nicht daran, daß wir nicht vorrausschauend >gespielt hätten oder schlecht kooperieren würden.
Komisch. Ich hab das Spiel jetzt schon and die 8-9 mal gespielt und bis jetzt nur 3 mal verloren. Meiner Meinung nach haben wir auch richtig gespielt. Eher sogar etwas zu hart, wie ich dann festgestellt habe, als ich die FAQ's gelesen hab. Es kommt halt darauf an die Karten immer dann einzusetzten, wenn sie am meitsten bringen und nicht alles zum Schulß aufzubehalten. Spielern immer wieder andere Aufgaben zuschanzen oder geben (Ringträger der weit hinten ist, Kartenbesorger, Würfler, Gandalf Karten nicht vergessen usw.) und nicht versuchen mit allen Mittel jeden im Spiel zu halten. Dann ist HDR eher einfach.
Nur eins gibt es natürlich. Wenn man auf Modor 6 Uhren zieht ist es halt vorbei und man kann nichts machen.
Ich bin der Meinung das Spiel ist mal was anderes. Es ist erfrischend mal miteinander zu spielen. Viele Diskussionen. Mir gefällts und meinen (nicht Tolkin belesenen) Mitspielern auch.
Gruß Rainer

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Rainer Wagner

re: Herr der Ringe

Beitragvon Rainer Wagner » 12. Dezember 2000, 09:44

>Und es lag nicht daran, daß wir nicht vorrausschauend >gespielt hätten oder schlecht kooperieren würden.
Komisch. Ich hab das Spiel jetzt schon and die 8-9 mal gespielt und bis jetzt nur 3 mal verloren. Meiner Meinung nach haben wir auch richtig gespielt. Eher sogar etwas zu hart, wie ich dann festgestellt habe, als ich die FAQ's gelesen hab. Es kommt halt darauf an die Karten immer dann einzusetzten, wenn sie am meitsten bringen und nicht alles bis zum Schluß aufzubehalten. Spielern immer wieder andere Aufgaben zuschanzen oder geben (Ringträger der weit hinten ist, Kartenbesorger, Würfler, Gandalf Karten nicht vergessen usw.) und nicht versuchen mit allen Mitteln jeden im Spiel zu halten. Dann ist HDR eher einfach.
Nur eins gibt es natürlich. Wenn man auf Modor 6 Uhren zieht, ist es halt vorbei und man kann nichts machen.
Ich bin der Meinung, das Spiel ist mal erfrischend anderes. Viel Interaktion durch Diskussionen. Mir gefällts und meinen (nicht Tolkin belesenen) Mitspielern auch.
Gruß Rainer

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peer

re: Meinungen zu Herr der Ringe

Beitragvon peer » 12. Dezember 2000, 10:50

Hi,
also ich habe Herr Der Ringe in Essen gespielt, mit vier Leuten, die ich nicht kannte, und die alle das Buch nicht kannten. Wir hatten unseren Spass (und haben gewonnen - allerdings haben wir, wie ich jetzt weiss, zwei Regeln etwas zu unseren Gunsten ausgelegt :-)
Allerdings kann ich durchaus nachvollziehen, dass es nicht jedem gefällt: Es ist halt ein Laberspiel, bei dem man viel Planen kann, wobei allerdings nicht unbedingt gesagt ist, dass es viel bringt. Einflussmöglichkeiten gibt es eigentlich genug - der Ring, die unterschiedlichen Bewegungsweiten, Gandalf... Ausserdem sollte man die Ereignisse im Auge haben und die Uhren zählen! Doch wie gesagt, ist halt nicht jedermanns sache...
ciao,
Peer (war Dick)

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Kathrin

re: Meinungen: Herr der Ringe

Beitragvon Kathrin » 12. Dezember 2000, 12:32

Sorry, kann sein, dass ich mich missverständlich ausgedrückt habe...
Ich wollte auf keinen Fall den Schluss nahelegen, dass jemand, der das Buch nicht gelesen hat, weniger Freude am Spiel hätte. Falls das trotzdem so rübergekommen sein sollte, tut es mir leid.
Das Argument, dass die Art des Spiels (Kommunikations- und Kooperationsspiel; ist ja schon viel diskutiert worden) längst nicht jedem liegt, ist sicher eines der stärksten. Worauf ich mit meiner Frage eigentlich hinauswollte ist z.B.: Wieviel Anteil hat die Freude (oder vielleicht auch der Ärger) über die Umsetzung des Buches beim Spielen? Gibt es Spieler, die eigentlich skeptisch waren (aus den schon diskutierten Gründen), trotzdem wegen des Buches gespielt haben und wie fanden sie es hinterher? Gibt es (Bisher-)Nicht-Tolkien-Leser, denen das Spiel so gut gefallen hat, dass sie daraufhin das Buch lesen? (...)
Viel Spass beim Spielen!
Kathrin.

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Brigitte

re: Meinungen: Herr der Ringe

Beitragvon Brigitte » 12. Dezember 2000, 12:57

<Gibt es (Bisher-)Nicht-Tolkien-Leser, denen das Spiel so gut gefallen hat, dass sie daraufhin das Buch lesen? (...)>
Mein 12jähriger Sohn, der normalerweise nicht gern liest, hat sich durch das Spiel überzeugen lassen, den kleinen Hobbit zu lesen.
Meine 10 jährige Tochter ist sauer, dass sie jetzt auf das Buch warten muß.
Soviel zu Tolkienfans und Menschen über 30.
ok, ich bin über 30 und will die Bücher jetzt auch noch einmal lesen.
Brigitte

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Carsten Wesel

[OT] Meinungen: Herr der Ringe - Das Buch

Beitragvon Carsten Wesel » 12. Dezember 2000, 13:27

...wer nicht warten will mit dem Lesen, kann auch mit dem Silmarillion anfangen.
Gruß Carsten (hatz getan)

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Sönke Weidemann
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Beiträge: 531

re: [OT] Meinungen: Herr der Ringe - Das Buch

Beitragvon Sönke Weidemann » 12. Dezember 2000, 17:10

Hallo! Mit dem Silmarillion anfangen, wenn man Tolkien noch nicht kennt, kann fatal enden! Da hier eine Schöpfungsgeschichte ziemlich salbungsvoll erzählt wird, kommt vielleicht so mancher überhaupt nicht damit zu recht und denkt, der HdR sei genau in diesem Stil geschrieben...und läßt es dann lieber. Ich denke, man sollte schon mit dem HdR anfangen, dann kommt die Neugier auf die Altvorderenzeit des Silmarillions schon automatisch.
Gruß Sönke ( der so alle 2-3 Jahre die komplette Geschichte der Valar, Mittelerdes etc. lesen muß )

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Sönke Weidemann
Kennerspieler
Beiträge: 531

re: Meinungen: Herr der Ringe

Beitragvon Sönke Weidemann » 12. Dezember 2000, 17:26

Hallo Kathrin! Du hast ja völlig Recht: Ich meinte eigentlich, daß wir alle, Tolkien-Fans und Nicht-Tolkien-Fans, über 30 sind. Sorry.
Gruß Sönke

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Brigitte Ditt

re: [OT] Meinungen: Herr der Ringe - Das Buch

Beitragvon Brigitte Ditt » 12. Dezember 2000, 20:05

Aber nicht eine 10jährige. Der kleine Hobbit waf schließlich anfangs als Kinderbuch gedacht.
Ich denke der Herr der Ringe ist schon für einen Seltenleser ungeeignet.
Brigitte

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hartmut.thordsen@gmx.de

re: Meinungen: Herr der Ringe

Beitragvon hartmut.thordsen@gmx.de » 12. Dezember 2000, 22:49

<<<Gibt es (Bisher-)Nicht-Tolkien-Leser, denen das Spiel so gut gefallen hat, dass sie daraufhin das Buch lesen? >>>
Klar - mich! "Der kleinen Hobbit" habe ich gerade durch und "Der Herr der Ringe" wird unter'm Weihnachtsbaum erwartet. Spiele schenke ich mir eh selbst :-)
Hartmut

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Carsten Wesel

re: [OT] Meinungen: Herr der Ringe - Das Buch

Beitragvon Carsten Wesel » 12. Dezember 2000, 23:11

Ja, nicht die 10jährige. Aber ich denke du bist diejenige, die gerade auf das Buch wartet!
Dir traue ich den Stoff schon zu.
Gruß Carsten (OFuA-Zug ist unterwegs)

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Frank Eisenhauer

re: Herr der Ringe

Beitragvon Frank Eisenhauer » 13. Dezember 2000, 01:34

Moin Benjamin!
Du schreibst:
>Vielleicht eher damit, ob man sich auf ein etwas anderes Spiel einlassen kann und unbefangen an die Sache herangeht?<
Nun, es ist verständlich, daß Du erst einmal den Schluß ziehst, es könne an meiner (unserer) Verbohrtheit liegen, dem ist aber nicht so!
Ich bin ein leidenschaftlicher Ludopath, aus diesem Grunde (per Definition) bin ich erst einmal jedem Spiel gegenüber aufgeschlossen, glaube also mich auch auf neue und ungewöhnliche Spielkonzepte einlassen zu können.
Desweiteren bin ich auch Tolkien Fan, kann also sehr wohl etwas mit dem Thema anfangen. (Obwohl Du recht hast, wenn Du sagst, daß das keine Rolle spielen dürfte)
Und zu guter letzt bin ich (und sind auch meine Freunde) Rollenspieler, d.h. wir machen seit Jahren nichts anderes als Kooperation ausüben.
Das alles klingt zwar jetzt sehr hochn, sollte aber verdeutlichen, das ich nicht nur einfach keine Lust habe mich mit einem etwas "anderem" Spiel auseinanderzusetzen.
Frank (Der keine Spiele mag, bei dem er 0 Einfluß ausübt auf den Verlauf)

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Benjamin Spicher

re: Herr der Ringe

Beitragvon Benjamin Spicher » 13. Dezember 2000, 08:27

Hallo Frank
Sorry, du verstehst mich miss! Das was du als Anspielung auf Eure "Verbohrtheit" interpretiert hast war wirklich nicht so gemeint. Die Aussage war völlig wertfrei. Allerdings erwähnst du dass Ihr mehr oder weniger leidenschaftliche Rollenspieler seid.. vielleicht ist gerade das das Problem? Bei einem Spiel das so nahe an diesem Thema liegt, erwarten Rollenspiel erprobte Personen möglicherweise etwas anderes als Herr der Ringe bietet? Das ist nur eine Hypothese.. vielleicht wäre die Sache einfacher, wenn du genauer sagst, was dir an dem Spiel nicht gefällt. Und vielleicht ist es ja auch nur so, dass man über ein Spiel geteilter Meinung sein darf ;o)
Viel Spass bei was auch immer!

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Brigitte

re: [OT] Meinungen: Herr der Ringe - Das Buch

Beitragvon Brigitte » 13. Dezember 2000, 09:26

<<Dir traue ich den Stoff schon zu.>>
Danke!
Nein, Katharina wartet auf den kleinen Hobbit.
Mit dem Herrn der Ringe habe ich schon wieder angefangen. In ca 15 Jahren vergißt man doch einiges.
Brigitte (die noch immr auf ihre zweite Karte wartet)

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Joachim Sasse

re: Meinungen zu Stephenson's Rocket?

Beitragvon Joachim Sasse » 13. Dezember 2000, 11:10

Ja Hallo Holger,
ich muss Dir unbedingt zustimmen, S.R. ist auch eines meiner Highlights von `99. Wenn man auch zweimal gewinnt?!
Man sollte sich von der ersten Partie nicht abschrecken lassen.
(War wirklich sehr komisch in Essen)
Aber die zweite Partie war sehr spannend.
Gruss
Joachim

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Markus Barnick

re: Meinungen zu Herr der Ringe

Beitragvon Markus Barnick » 16. Dezember 2000, 00:32

HDR ist eindeutig ein Familienspiel - enthält keine anspruchsvolle Taktik sondern ist eher ein Glücksspiel.
Positiv: Man spielt gegen das Spiel und somit gegen einen gemeinsamen Gegner.
Wir hatten sehr viel Pech in unserer Runde, mußten bald zu viele Karten abgeben und kamen blos bis zum 3. oder 4. Plan (weiss nicht mehr so genau).
Ich hatte den Ring und war noch so auf Feld 1 oder 3 im Licht gestanden. Dann habe ich 2 x würfeln müssen und jedesmal 3 Punkte geürfelt, d.h. 6 Felder ins Dunkel.
Sauron kam dann auch noch näher und obwohl ich mich die ganze Zeit über relativ "tapfer" geschlagen hatte, hatte ich mit einem Zug verloren. Das Spiel war aus, weil der Ringträger (ich) geschnappt wurde. Wir haben, glaub ich, höchstens 1 Stunde gespielt. Das ganze war recht unbefriedigend.


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