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Geschichte des Spiels in Deutschland

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Marc Figel

Geschichte des Spiels in Deutschland

Beitragvon Marc Figel » 28. Februar 2001, 16:00

Bei der ganzen aktuellen Diskussion um SdJ beginnt mich
die Geschichte des "Brettspiels" in Deutschland immer mehr zu interessieren. Ich lese immer wieder die "Myten" um Hase und Igel, um die Gründung von SdJ....
Ich denke, die Story ist sehr spannend.
Bitte sagt mir, was waren die Meilensteine, wer die prägenden Persönlichkeiten. Dabei interessiert mich vom Autor, über den Verlag bis hin zum Kritiker alles und alle. Gibt es vielleicht schon ein Nachschlagewerk
"Die Geschichte des Spiels" o.ä..
Ich denke, der Anfang der Story liegt in den 60er/70er.
Was war vorher?
Zeitzeugen, Insider, Spieler:
Schreibt was das Zeug hält. Ich will alles wissen.

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Holger Peine

re: Geschichte des Spiels in Deutschland

Beitragvon Holger Peine » 28. Februar 2001, 16:10

Als erstes solltest Du sicher Erwin Glonneggers "Das Spiele-Bich" lesen. Das enthält viele Informationen zur Geschichte des Spiels in Deutschland (und der Welt), wenn auch nicht chronologisch, sondern thematisch geordnet.

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MarcFigel

re: Geschichte des Spiels in Deutschland

Beitragvon MarcFigel » 28. Februar 2001, 17:27

Das Buch habe ich.
Es ist super schön und informativ, mein momentanes Interesse deckt es allerdings nicht ab.
Mich interessiert die Entwicklung der "Szene" in Deutschland.

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Roland G. Hülsmann
Kennerspieler
Beiträge: 2598

re: Geschichte des Spiels in Deutschland

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 1. März 2001, 10:57

"Hase und Igel" und "SdJ" waren der erste Meilenstein, einer Entwicklung, die in den 70er Jahren begann. Gewiß, es gab auch vorher Gesellschaftsspiele, aber die Verbreitung war gering. In Freak-Kreisen gab es schon lange die Fantasy-Schlachten mit Unmengen von Markern und Sechsecken (CoSim). In den 70ern gab es dann z.B. die Reihe "KRONE Spiele für Erwachsene". Nein, es waren keine Spiele schlüpfrigen Inhaltes, sondern Spiele, die bewußt nicht an Kinder und Familien mit Kindern adressiert waren, sondern für die erwachsene Spielerunde. Und es erschienen auch in anderen Verlagen Spiele, die sich an diese Zielgruppe wandten. Vor "Hase und Igel" (daß mich nie richtig in seinen Bann zog) spielten wir während meines Studiums (1975 - 1981) außer Monopoly auch "Ranger", "Jockey" (beide RAVENSBURG), "Risiko" und "Alaska" (noch in der supergroßen flachen Verpackung). Indem Zusammenhang nicht uninteressant: "Risiko" gab es (wie auch "Cluedo" ) schon früher von Schmidt-Spiele (? o.ä.), bevor dan Parker Ende der 70er unter eigenem Namen Fuß faßte.
Wen es interessiert: Da ich ale Spiele sammle (naja, in recht bescheiden Maßen), könnte ich gerne Fotos und eingescannte Anleitungen zur Verfügung stellen ...

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Roland G. Hülsmann

re: Geschichte des Spiels in Deutschland

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 1. März 2001, 12:23

Korrektur:
Meine Tipfehler sind oft selbsterklärend, aber einer nicht: "ale" bedeutet im letzten Absatz nicht "alle" (wenn auch mein Spieleregal dies vermuten läßt), sondern "alte".


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